DE577479C - Festklemmvorrichtung fuer den Schallstift, insbesondere an elektrischen Tonabnehmern - Google Patents

Festklemmvorrichtung fuer den Schallstift, insbesondere an elektrischen Tonabnehmern

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DE577479C
DE577479C DESCH97877D DESC097877D DE577479C DE 577479 C DE577479 C DE 577479C DE SCH97877 D DESCH97877 D DE SCH97877D DE SC097877 D DESC097877 D DE SC097877D DE 577479 C DE577479 C DE 577479C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/44Styli, e.g. sapphire, diamond
    • G11B3/46Constructions or forms ; Dispositions or mountings, e.g. attachment of point to shank

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  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description

Es ist bekannt, den Schallstift an elektrischen Tonabnehmern im Anker zu lagern und durch einen unter Federwirkung stehendenj in der Drehachse des Ankers liegenden Klemmbolzen festzuhalten. Hierbei ist die am Gehäuse oder am Magneten des Tonabnehmers befestigte Klemmfeder so ausgebildet, daß sie durch einen tastenartigen Ansatz von außen bewegt werden kann. Durch Aufhebung der Spannung der Feder ist es möglich, den Klemmbolzen, der den Schallstift festhält, zu entlasten und dadurch den Schallstift auszuwechseln.
Zu diesem Vorgang ist eine gewisse Geschicklichkeit notwendig, und es sind hierbei beide Hände erforderlich, was beim Gebrauch zu Unzuträglichkeiten geführt hat. Weiterhin verdeckt die tastenartige Verlängerung der Klemmfeder in der Betriebsstellung der Schalldose den Schallstift, so daß ein Auffinden der ersten Schallrille auf der Schallplatte trotz einer vorgesehenen Markierungskerbe Schwierigkeiten bereitet.
Insbesondere macht sich das Vorhandensein der Klemmtaste bei der Verwendung des Tonabnehmers als Aufnahme- oder Schreibdose störend bemerkbar. Bei der Aufnahme von Schallplatten bilden sich Späne, die sich unter der Klemmtaste festsetzen und die Schreibdose von der Platte abheben können. Bei unsachgemäßer Handhabung des Tonabnehmers wirkt sich ein Druck an der Taste in entgegengesetzter Richtung (besonders bei eingesetztem Schallstift) in Beschädigung der empfindlichen Spitzenlagerung des Ankers aus.
Diese Nachteile werden durch die im folgenden beschriebene Erfindung beseitigt.
In bekannter Weise wird der Schallstift durch einen in der Drehachse des Ankers gelagerten Klemmbolzen festgeklemmt. Dieser Klemmbolzen läuft in ebenfalls bekannter Weise zweckmäßig in eine Spitze aus, die in einer entsprechenden Pfanne einer Feder lagert. Diese Feder, die den eigentlichen Klemmdruck bewirken soll, ist jedoch (abweichend von der bekannten Ausführung) nicht durch die Befestigung am Gehäuse so weit vorgespannt, daß sie durch den Klemmbolzen den Schallstift festklemmt, sondern sie erhält ihre Spannung erst durch Betätigung eines von außen zu bedienenden Nockenhebels. Zweckmäßig wird die Ausführung so gewählt, daß die eigentliche Druckfeder von einer zweiten Feder getragen wird, welche ihrerseits erst durch den Hebel betätigt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Vorderansicht des elektrischen Tonabnehmers,
Abb. 2 einen Querschnitt desselben,
Abb. 3 eineAnsicht der Klemmvorrichtung an dem Gehäuse des Tonabnehmers unter Fortlassung des elektrischen Teiles,
Abb. 4 einen Schnitt dieser Klemmvorrichtung in ungespanntem Zustande,
Abb. 5 einen Schnitt dieser Klemmvorrichtung in gespanntem Zustande.
Der Anker c, der aus magnetischem Werk-'stoff hergestellt ist, kann sich mit seinem freien Ende in dem magnetischen Felde be-
wegen, welches durch einen Dauermagneten a zwischen den Polschuhen Ji erzeugt wird. Um den Anker c liegt die Spule b, in welcher durch die Bewegung des Ankers c im magnetischen Felde bekannterweise ein Induktionsstrom hervorgerufen wird, der verstärkt und durch einen Lautsprecher wiedergegeben wird.
Die Drehachse c1 des Ankers liegt in der
ίο. Pfanne d, in welcher der Anker c mit einer Spitze gelagert ist, und in dem Ansatz c". Der Schallstift e wird in eine Bohrung des Ankers c mit leichtem Spiel eingeschoben und durch einen Klemmbolzen f festgeklemmt.
Der Bolzen f wird mit Spiel in einer Bohrung der Drehachse c1 des Ankers c geführt. Der Klemmbolzen / läuft in eine Spitze f1 aus und steht unter der Einwirkung der Feder g. Er wird durch diese gegen den Schallstift e gedrückt und klemmt ihn in dem Anker c fest. Die Feder g ist mit der stärkeren Feder i durch einen Nietk verbunden. Die Federt ist mittels der Schraube η am Gehäuses befestigt und drückt auf den Nockenhebel /.
Dieser ist im Gehäuse» des Tonabnehmers lose drehbar gelagert. Durch Betätigung in der in Abb. 2 angegebenen Pfeilrichtung wird ein Spannen der Federt bewirkt (s. Abb. 5). Durch die Spannung der Federt und die dadurch bewirkte Verschiebung des Lagerpunktes k der Feder g kommt der Klemmbolzen f unter Spannung, sobald er an der Spitze Widerstand findet. Dieses ist in den Abb. 4 und 5 schematisch angedeutet. Der Nockenhebel Z wird in seinem Sitz oder Dreh-' lager durch den Druck der Federt" fest und unter Spannung gehalten.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Festklemmvorrichtung für den ... Schallstift, insbesondere an elektrischen
Tonabnehmern, mittels eines unter Feder- - wirkung stehenden, in der Drehachse des -■" Ankers gelagerten Klemmbolzens, gekennzeichnet durch einen am Gehäuse (m) drehbar gelagerten Nockenhebel (I), der die den Klemmdruck bewirkende Feder (g) bei Betätigung unter Spannung setzt.
2. Vorrichtung . nach Anspruch I3 dadurch gekennzeichnet, daß die den Klemmdruck bewirkende Feder (g) von einer zweiten Feder (i) getragen wird, welche den Nockenhebel (I) in seinem Sitz oder Drehlager sichert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH97877D 1932-05-24 1932-05-24 Festklemmvorrichtung fuer den Schallstift, insbesondere an elektrischen Tonabnehmern Expired DE577479C (de)

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