DE577399C - Objektivverschluss mit Vorlaufwerk - Google Patents

Objektivverschluss mit Vorlaufwerk

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DE577399C
DE577399C DEG80980D DEG0080980D DE577399C DE 577399 C DE577399 C DE 577399C DE G80980 D DEG80980 D DE G80980D DE G0080980 D DEG0080980 D DE G0080980D DE 577399 C DE577399 C DE 577399C
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DE
Germany
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pawl
forward drive
tensioning mechanism
lever
lens shutter
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Expired
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DEG80980D
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PAUL GOESSEL FA
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/64Mechanism for delaying opening of shutter

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

Es sind Objektivverschlüsse mit Vorlaufwerk bekannt, bei denen das ablaufende Vorlaufwerk dieselbe Sperrklinke aushebt, die sonst von dem Auslöseglied betätigt wird. Bei diesen Verschlüssen waren bisher für Vorlaufwerk und Spannwerk getrennte Auslöseglieder vorgesehen, damit nicht bei Auslösung des Vorlaufwerkes gleich das Spannwerk mit ausgelöst würde.
ίο Das ■' Vorhandensein zweier Auslöseglieder führt erfahrungsgemäß leicht zu Fehlbelichtungen. Man hatjdaher Verschlüsse mit Vorlaufwerk konstruiert, bei denen ein und dasselbe Auslöseglied sowohl das Spannwerk als auch, wenn es benutzt wird, das Vorlaufwerk auslöst. Hierbei konnte aber bisher die zur unmittelbaren Auslösung des Spannwerkes dienende Sperrklinke nicht zur Auslösung mittels des Vorlaufwerkes benutzt werden, weil sonst beim Ausläsen des Vorlaufwerkes gleich das Spannwerk in Gang gesetzt worden wäre.
Die Erfindung bezweckt, einen Verschluß zu schaffen, der nur einen einzigen Auslösehebel aufweist, trotzdem aber auch nur eine Spannwerksperrklinke benötigt. Sie besteht darin, daß auf der Welle des Auslösehebels außer dem bei nicht benutztem Vorlaufwerk die Spannwerksperrklinke aushebenden Nokken auch der die Vorlaufwerksperrklinke betätigende Hubdaumen sitzt, wobei die Spannwerksperrklinke bei aufgezogenem Vorlaufwerk der Wirkung des Nockens entzogen wird.
Auf diese Weise ist es möglich, mittels des Auslösehebels das aufgezogene Vorlaufwerk auszulösen, ohne daß dieser die Spannwerksperrklinke vorzeitig aushebt. Ferner löst die Erfindung die Aufgabe, das Vorlaufwerk so anzuordnen, daß es sowohl vor als nach dem Aufziehen des Sparinwerkes aufgezogen werden kann. Dies ermöglicht es, noch bei aufnahmebereiter Kammer zum Gebrauch des Selbstauslösers überzugehen und erleichtert dem Ungeübten die Bedienung. +5
Der neue Objektivverschluß soll an Hand des auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben werden. Abb. ι zeigt das geöffnete Verschlußgehäuse in einer Ansicht von hinten, Abb. 2 einen Schnitt durch das Vorlaufwerk und die angrenzenden Teile der Gehäusezwischenwand, an der es befestigt ist. Die für die Erfindung unwesentlichen Teile sind auf der Zeichnung * weggelassen.
In dem Verschlußgehäuse 1 ist bei 2 der bekannte Bremswerkhebel 3 gelagert, dessen Kurve 4 mit einem verstellbaren Glied 5 derart zusammenwirkt, daß der Arm 6 des Bremswerkhebels 3 mehr oder weniger weit in den Weg der an der Spannwerkscheibe 7 sitzenden Nase 8 hineingerückt wird. Der Bremswerkhebel 3 wird von einer kräftigen Feder 9 in der durch einen Pfeil angegebenen Richtung unter Druck gesetzt und trägt an seinem äußeren Ende eine Verzahnung 10, in die das Antriebsrad des nicht mit dargestellten Bremswerkes eingreift. Je nachdem wie
weit der Arm 6 in den Bereich der Nase 8 hineingerückt ist, braucht das Spannwerk beim Abschnappen mehr oder weniger Zeit, um den Brerriswerkhebel zu verdrängen. Auf diese Weise wird, wie bekannt, die Öffnungszeit der Verschlußlamellen geregelt, die von der Spannwerkscheibe 7 aus mittels eines Lenkers 11 und eines nicht mit dargestellten Blendenringes betätigt werden. «° Das Spannwerk wird durch Herunterdrükken des Fingerhebels 12 gespannt, bis die Sperrklinke 13 durch den Einfluß einer nicht mit dargestellten kräftigen Feder in die Rast 14 der Spannwerkscheibe einfällt. Wenn das «5 Vorlaufwerk nicht benutzt wird, so legt sich der lange Arm 15 der Sperrklinke 13 gegen einen Daumen 16, der auf einer Welle 17 des Vorlaufwerkes sitzt. In dieser Stellung liegt das Ende des langen Armes 15 im Bereich des Auslösehebels 18, so daß bein Niederdrücken des Auslösehebels die Sperrklinke ausgehoben wird. Ist dagegen das Vorlaufwerk vor oder nach dem Aufziehen des Spannwerkes aufgezogen worden, so befindet sich der Daumen 16 in der gestrichelt eingezeichneten Stellung. In dieser Stellung kann die Sperrklinke so tief einfallen, daß ihr langer Arm 15 aus dem Bereich des Auslösehebels 18 heraustritt. Beim Niederdrücken des Auslösehebels wird also die Sperrklinke zunächst nicht berührt. Auf der Welle 19 des Auslösehebels sitzt jenseits der Gehäusezwischenwand 20 ein Daumen 21, der mit einer an dieser Zwischenwand gelagerten Sperrklinke 22 zusammen wirkt. Diese Sperrklinke 22 fällt nach dem Spannen des Vorlaufwerkes bei 28 ein und sperrt es so lange, bis sie beim Niederdrücken des Auslösehebels mittels des Daumens 21 ausgehoben wird. Das Vorlaufwerk läuft nun ab und. drückt mit seinem Daumen 16 auf den bei 23 gelagerten Hebel 24, der von einer schwachen Feder ständig gegen den Ann 15 der Sperrklinke 13 gedrückt wird. Bei der Bewegung des Daumens 16 in die ausgezogen gezeichnete Endlage wird der Hebel 24 ein „ Stück mitgenommen und hebt dabei die Sperrklinke 13 aus.
Das Vorlaufwerk ist von bekannter Bauart. Es sitzt auf der Rückseite einer Platine 25, die durch Schrauben 26 an der Zwischenwand 20 von innen her befestigt ist. Das Vorlaufwerk wird mittels des Hebels 27 aufgezogen.
Bemerkenswert .ist, daß es für die Wirkungsweise des neuen Verschlusses vollkommen gleichgültig ist, ob das Vorlaufwerk vor oder nach dem Aufziehen des Spannwerkes aufgezogen wird.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Objektivverschluß mit Vorlaufwerk, welches beim Ablaufen unmittelbar die das Spannwerk sperrende Klinke aushebt, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (19) des Auslösehebels außer dem bei nicht benutztem Vorlaufwerk die Spannwerksperrklinke aushebenden Hebel (18) auch ein Hubdaumen (21) zum Auslösen der Vorlaufwerksperrklinke sitzt, wobei die Spannwerksperrklinke bei aufgezogenem Vorlaufwerk der Wirkung des Hebels (18) entzogen wird.
2. Objektiv Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einfallen der Spannwerksperrklinke bei ruhendem Vorlaufwerk durch einen an einem Getriebeteil des Vorlaufwerkes sitzenden Anschlag (16) begrenzt wird, während bei aufgezogenem Vorlaufwerk die Begrenzung aufgehoben ist, so daß die Spannwerksperrklinke tief einfallen und aus dem Bereich des Auslösehebels (18) austreten kann.
3. Objektivverschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (16) gleichzeitig den vom Vorlaufwerk angetriebenen Ausrücker für die Spannwerksperrklinke bildet, indem er einen von einer Feder leicht gegen die Spannwerksperrklinke gedrückten Winkelhebel (24) beim Ablaufen des Vorlaufwerks so weit verdreht, daß dieser die Spannwerksperrklinke aushebt.
4. Objektivverschluß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorlaufwerk mit seiner einen Platine (25) in einen Ausschnitt einer Gehäusezwischenwand (20) eingesetzt ist, wobei in einer Ausnehmung dieser Zwischenwand die Vorlaufwerksperrklinke und der sie aushebende Daumen (21) des Auslösehebeis (18) untergebracht ist und die das Vorlaufwerk überdeckende vordere Gehäusewand auf der Zwischenwand aufgeschraubt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG80980D 1931-10-28 1931-10-28 Objektivverschluss mit Vorlaufwerk Expired DE577399C (de)

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DE577399C true DE577399C (de) 1933-05-30

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