DE577349C - Antennengebilde mit vorzugsweiser Bodenstrahlung - Google Patents

Antennengebilde mit vorzugsweiser Bodenstrahlung

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DE577349C
DE577349C DEL79310D DEL0079310D DE577349C DE 577349 C DE577349 C DE 577349C DE L79310 D DEL79310 D DE L79310D DE L0079310 D DEL0079310 D DE L0079310D DE 577349 C DE577349 C DE 577349C
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antenna structure
antenna
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DEL79310D
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Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
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Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q21/00Antenna arrays or systems
    • H01Q21/06Arrays of individually energised antenna units similarly polarised and spaced apart
    • H01Q21/08Arrays of individually energised antenna units similarly polarised and spaced apart the units being spaced along or adjacent to a rectilinear path
    • H01Q21/10Collinear arrangements of substantially straight elongated conductive units

Landscapes

  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description

In neuester Zeit werden Versuche unternommen, um das Auftreten _ von Schwunderscheinungen in der Nähe von Rundfunksendern, das sogenannte Nahfading, zu bekämpfen. Ein Weg scheint darin zu bestehen, die Raumstrahlung nach Möglichkeit zu unterdrücken und die Bodenstrahlung zu bevorzugen. Man geht dabei von der Überlegung aus, daß die Raumstrahlung Schwunderscheinungen ergeben muß, da sich die Reflexionsverhältnisse an der Heavisideschicht ändern, so daß bald eine Konzentrierung der Energie stattfindet, bald aber auch die Energie unkonzentriert einfällt. Tritt dazu noch eine Interferenz der Raumstrahlen, so ergeben sich die bekannten Schwunderscheinungen. Zur möglichst weitgehenden Unterdrückung dieser Schwunderscheinungen ist es notwendig, die Raumstrahlung zu unterdrücken und nur mit Bodenstrahlung zu arbeiten.
Es ist nun vorgeschlagen worden, Antennengebilde zu verwenden, die in die Höhe gehen, z. B. eine Antenne, die in der halben Wellenlänge (λ/2) schwingt. Eine derartige Anordnung ergibt jedoch nicht die gewünschte Besserung der Verhältnisse, da am unteren Ende ein sogenanntes Umkehrfeld auf tritt (Abb. la). Dieses Umkehrfeld ist darauf zurückzuführen, daß bei einer derartigen am unteren Ende erregten, in λ/2 schwingenden Antenne Spannung gegen Erde auftritt. Durch dieses Umkehrfeld ergibt sich eine Hauptstrahlung in schräger Richtung nach oben, die die Erreichung des gewünschten Zweckes verhindert, zum mindesten aber in Frage stellt.
Es ist weiterhin vorgeschlagen worden, Antennenanordnungen zu verwenden, bei denen die Antenne einseitig geerdet war und aus einzelnen mit λ/2 schwingenden Teilstücken bestand. Auch diese Anordnungen haben zu keinem brauchbaren Ergebnis geführt. Die verschiedenphasige Erregung von einzelnen Antennenabschnitten, die im Abstand von λ/4 bzw. λ/2 voneinander angeordnet sind, führt mehr oder weniger zu einer Raumstrahlung, so daß dadurch eine Beseitigung der Schwunderscheinungen nicht möglich war.
Um für den beabsichtigten Zweck eine einwandfreie Ausstrahlung zu erhalten, muß ein Feld vorhanden sein, wie es in Abb. ib dargestellt ist. Ein solches Feld läßt sich nur durch die erfindungsgemäße Anordnung erreichen in der Weise, daß ein mit λ/4 schwingendes Stück eines Antennengebildes unten angeordnet wird und über diesem ein oder mehrere, also ra mit λ/2 schwingende Stücke angebracht werden.
In den Abb. 2 bis 4 sind verschiedene Anordnungen zur Durchführung dieses Erfindungsgedankens dargesteEt. Der untere Teil a und die darüber angeordneten Teile & und c sind jedes auf λ/2 (der untere mit Erde) abgestimmt und in der Mitte durch einen Feeder gespeist. Sie brauchen nicht λ/2 bzw. λ/4 lang zu sein, sondern können mittels Ab-Stimmitteln abgestimmt werden. Die Ver-
wendung von Abstimmitteln ist besonders deshalb vorteilhaft, wenn das Antennengebilde nicht zu hoch werden soll. Im Rundfunkbereich wird ja eine relativ lange Wellenlänge verwendet, und es ergeben sich somit sehr schnell große Masthöhen, wenn man die Antennendrähte selbst nicht verkürzt und durch Abstimmittel entsprechend abstimmt. Da die Mastpreise mit der dritten Potenz ίο wachsen, ist dieser Punkt sehr wesentlich. Es läßt sich nicht nur die in der Abb. 2 dargestellte Stromkopplung, d. h. Zuführung der Energie in der Mitte der einzelnen Antennenteile, durchführen, sondern auch eine Spants nungskopplung, wie sie in Abb. 3 veranschaulicht ist. In diesem Fall müssen allerdings zwischen den einzelnen Antennenteilen Sperrkreise angeordnet werden.
Grundsätzlich ist auch eine Speisung des Antennengebildes von unten möglich, wie z. B. in Abb. 4 dargestellt ist. Auch Her liegen zwischen den einzelnen Antennenteilen Sperrkreise.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    ι. Antennengebilde mit vorzugsweiser Bodenstrablung, gekennzeichnet durch einen in λ/4 schwingenden, geerdeten Strahlerabschnitt und η in λ/2 schwingenden Strahlerabschnitten, die über diesem übereinander angeordnet sind und deren Phasen gleich der des geerdeten Abschnittes sind.
  2. 2. Antennengebilde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Strahlerabschnitt für sich gespeist wird.
  3. 3. Antennengebilde nach Anspruch 2, ■■ dadurch gekennzeichnet, daß die Speisung in Stromkopplung erfolgt (Abb. 2).
  4. 4. Antennengebilde nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisung in Spannungskopplung erfolgt (Abb. 3).
  5. 5. Antennengebilde nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisung von unten mit Sperrkreisankopplung der einzelnen Strahlerabschnitte erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL79310D 1931-09-10 1931-09-10 Antennengebilde mit vorzugsweiser Bodenstrahlung Expired DE577349C (de)

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