DE577316C - Vorrichtung zur selbsttaetigen Zufuehrung von Band-, Streifen-, Stangenmaterial o. dgl. zu Bearbeitungsmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zur selbsttaetigen Zufuehrung von Band-, Streifen-, Stangenmaterial o. dgl. zu BearbeitungsmaschinenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D43/00—Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
- B21D43/02—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
- B21D43/04—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
- B21D43/10—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by grippers
- B21D43/11—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by grippers for feeding sheet or strip material
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur selbsttätigen Zuführung von Band-, Streifenoder
Stangenmaterial an Arbeitsmaschinen.
Bei Vorrichtungen ähnlicher Art waren die Klemmwalzen in ständiger Berührung mit dem
Werkstück. Bei Verwendung von empfindlichen Werkstücken, beispielsweise galvanisch
veredelten Metallbändern o. dgl., verursachten mineralische oder metallische Staubteilchen,
die beim Einlauf des Werkstücks auf diesem lose auflagen, beim Rückwärtsgang des Vorschubschlittens
Beschädigungen der Oberfläche der Werkstücke, die mitunter so erheblich waren, daß die betreffenden Teile als Ausschuß bets
handelt werden mußten.
Außerdem wurden die Greifelelemente, insbesondere die Klemmwalze und die am Boden
des Vorschubschlittens befestigte Stahlplatte, durch die schleifende Wirkung des durchlaufenden
Werkstoffbandes rasch abgenutzt.
Diesen Nachteil zu beseitigen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung.
Das Wesen derselben besteht darin, daß ein von der Stanze betätigter Stößel beim Rückwärtsgang
des Vorschubschlittens einen Rahmen niederdrückt, der einserseits die den Vorschub
des zu bearbeitenden Werkstücks erzeugenden Klemmwalzen zwangsläufig von dem Werkstück
abhebt und anderseits gleichzeitig die Festhaltevorrichtungen betätigt.
Eine zweckmäßige Ausführung des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß der
Rahmen beim Niedergehen des Stößels auf eine Rolle drückt, die mit dem die Klemmwalze
tragenden Hebel durch eine Lasche verbunden ist, derart, daß beim Niedergehen des Rahmens
der Hebel entgegen der Wirkung der Feder nach oben bewegt wird, wobei sich die Klemmwalze
von dem vorzuschiebenden Werkstück abhebt.
Es wird darauf hingewiesen, daß beim Gegenstand der vorliegenden Erfindung ein Hauptmerkmal
darin liegt, daß die Klemmwalzenlüftung gleichzeitig mit der Festhaltung des Werkstücks vor sich gehen muß, da Klemmwalzenlüftung
und Werkstückfesthaltung gemeinsam von einem Stößel gesteuert werden.
Wesentlich ist ferner, daß die Abhebung der Klemmwalzen zur Erzielung eines ungehinderten
Rückwärtsganges in Verbindung mit der Einrichtung zur Betätigung der Festhaltevorrichtung
(Klemmvorrichtung) geschieht, so daß keine zusätzlichen Antriebsvorrichtungen erforderlich
sind und auch ein leichter Anbau an bereits vorhandene Pressen oder sonstige Arbeitsmaschinen
nachträglich stattfinden kann.
Der Erfindungsgegenstand stellt somit einen technischen Fortschritt von erheblichem gewerblichem
Interesse dar.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt :■
Abb. ι einen Aufriß von der Seite der Klemmvorrichtung
aus,
Abb. 2 einen Grundriß zu Abb. 1, während
Abb. 3, 4, 5 Einzelheiten der Greiferelemente darstellen,
L.
ti
Abb. 6 eine Ansicht von vorn, also von rechts her auf Abb. ι und 2.
Entsprechend der Eigenart des Erfindungsgegenstandes ist eine Vorrichtung zur selbsttätigen
Zuführung von Band-, Streifen-, Stangenmaterial o. dgl. an Arbeitsmaschinen dadurch
gekennzeichnet, daß die das zu bearbeitende Werkstück m beim Vorschub erfassenden Klemniwalzen
c zur Erzielung eines ungehinderten Rückwärtsganges von dem vorzuschiebenden Werkstück m angehoben werden.
Die Abhebung der Klemmwalzen c erfolgt hierbei durch dieselbe Einrichtung, vermittels
welcher die Festhaltevorrichtung χ ' (Klemmvorrichtung)
zum Halten des Werkstücks betätigt wird.
In der Zeichnung ist in Abb. 4 die Stellung der Klemmwalze c im Förderhub des Vorschubschlittens
und in Abb. 5 in rückläufiger Leerlauf-
ao bewegung dargestellt. In Abb. 3 bedeutet die Strecke yx den Hub zur Erzielung der erfindungsgemäßen
Abhebung des Hebels h mit Walze c von dem Werkstück. Die Walze c soll
am Hebel h in einem Längsschlitz A2 gelagert
sein.
Der Arbeitsgang erfolgt derart, daß beispielsweise an dem Pressensupport eine einstellbare
Stellschraube 3 angeordnet ist, welche hinreichend zeitig genug vor Erreichung des toten
Punktes gegen eine Schiene 7 anstößt und durch Herunterdrücken der Schiene 7 einmal vermittels
einer Feder 10 einen Bügel 8 steuert, welcher seinerseits wieder mit der Festhaltevorrichtung χ
in Verbindung steht, so daß durch das Aufsetzen des Hebels χ auf das Werkstück m infolge
der Kraftübertragung der Feder 10 auf die Kröpfung8 des Hebelst das Werkstückm
festgeklemmt wird.
Wenn der Pressensupport die Mitte seines Hubweges erreicht hat, welche Stellung dem
Auftreffen des Arbeitsstempels auf das Werkstück entspricht, so entspricht diese Stellung
dem Totpunkt des Vorschubsupportes s nach seiner Vorwärtsbewegung. In dieser Stellung
muß die Stellschraube 3 gerade auf den flachen Absatz der Schiene 7 auftreffen.
Eine auf den Bügeln einwirkende Hilfsfeder 14 sorgt dafür, daß in LosesteEung die Festhaltevorrichtung λ; geöffnet ist und das Werkstück m ungehindert hindurchtreten kann.
Eine auf den Bügeln einwirkende Hilfsfeder 14 sorgt dafür, daß in LosesteEung die Festhaltevorrichtung λ; geöffnet ist und das Werkstück m ungehindert hindurchtreten kann.
Die Schiene 7 ist an den beiden Hebern 4 befestigt, die auf der drehbaren Welle 5 festsitzen.
Sie überträgt den von der Stellschraube 3 erhaltenen Schub auf eine annähernd anliegende
Rolle 12 und drückt diese nach unten. Dadurch wirkt sie auf den Hebel h ein, an dem die Rolle
mittels eines Anschlußstückes 11 durch Schrauben 13 befestigt ist.
Durch die Einwirkung der Schiene 7 auf die Rolle 12 wird der Hebel h, der durch eine Feder 0
die Walze c ständig gegen das Werkstück m drückt, entgegen der Federkraft zur Seite geschwenkt,
so daß, da diese Schwenkbewegung zeitlich mit dem Rückwärtsleergang des Vorschubschlittens
zusammen erfolgt, nunmehdie Rückwärtsbewegung der Vorschubklemmr vorrichtung ohne Einwirkung auf das zu transportierende
Werkstück m vonstatten geht. Dabei läuft die Rolle 12 an der Schiene 7 entlang.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur selbsttätigen Zuführung von Band-, Streifen-, Stangenmaterial
o.'dgl. zu Bearbeitungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß eine an dem
Pressensupport angeordnete Stellschraube (3) beim Leergang des Vorschubschlittens (d)
für das Werkstück (m) einen Rahmen (7) niederdrückt, der einerseits die das zu bearbeitende
Werkstück (m) beim Vorschub erfassenden Klemmwalzen (c) zwangsläufig
von diesem abhebt und anderseits gleichzeitig die zangenartige Festhaltevorrichtung
{x) schließt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rahmen (7) beim Niedergehen der Stellschraube (3) auf eine
Rolle (12) drückt, die mit dem die Klemmwalze (c) tragenden Hebel Qi) durch eine
Lasche (11) derart verbunden ist, daß das die Walze (c) tragende Ende des Hebels (A)
entgegen der Wirkung einer Feder (0) von dem vorzuschiebenden Werkstück (m) weggeschwenkt
wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
. Gebrockt ifi bER REidHsbRUCKEKfci
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE577316T | 1930-05-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE577316C true DE577316C (de) | 1933-05-29 |
Family
ID=6570177
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930577316D Expired DE577316C (de) | 1930-05-10 | 1930-05-10 | Vorrichtung zur selbsttaetigen Zufuehrung von Band-, Streifen-, Stangenmaterial o. dgl. zu Bearbeitungsmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE577316C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1259822B (de) * | 1957-09-14 | 1968-02-01 | Robert Berninghaus & Soehne | Walzenrichtvorrichtung fuer einem Stanzautomat zugefuehrte Blechstreifen |
-
1930
- 1930-05-10 DE DE1930577316D patent/DE577316C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1259822B (de) * | 1957-09-14 | 1968-02-01 | Robert Berninghaus & Soehne | Walzenrichtvorrichtung fuer einem Stanzautomat zugefuehrte Blechstreifen |
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