DE577277C - Verfahren und Einrichtung zum Kuehlen von absatzweise hergestellten Glasplatten - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Kuehlen von absatzweise hergestellten Glasplatten

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DE577277C
DE577277C DEF70977D DEF0070977D DE577277C DE 577277 C DE577277 C DE 577277C DE F70977 D DEF70977 D DE F70977D DE F0070977 D DEF0070977 D DE F0070977D DE 577277 C DE577277 C DE 577277C
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DE
Germany
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glass
speed
rollers
glass plates
roll
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Expired
Application number
DEF70977D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Escole
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Forges et Ateliers de Constructions Electriques de Jeumont SA
Original Assignee
Forges et Ateliers de Constructions Electriques de Jeumont SA
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Publication date
Application filed by Forges et Ateliers de Constructions Electriques de Jeumont SA filed Critical Forges et Ateliers de Constructions Electriques de Jeumont SA
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Publication of DE577277C publication Critical patent/DE577277C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B25/00Annealing glass products
    • C03B25/04Annealing glass products in a continuous way
    • C03B25/06Annealing glass products in a continuous way with horizontal displacement of the glass products
    • C03B25/08Annealing glass products in a continuous way with horizontal displacement of the glass products of glass sheets

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zum Kühlen von absatzweise hergestellten Glasplatten Es ist bekannt, absatzweise hergestellte Glasplatten oder -tafeln von der Herstellungsmaschine auf einer Rollenbahn zum Kühlofen und durch diesen hindurch zu befördern. Beim Transport des Glases auf der Rollenbahn besteht jedoch die Gefahr, daß das noch formbare Glas infolge seines Gewichtes zwischen benachbarten Rollen einsinkt und infolgedessen sich Unebenheiten, Buckel'und Vertiefungen, bilden.
  • Erfindungsgemäß wird nun diesem übelstande dadurch abgeholfen, daß die Fördergeschwindigkeit auf der Rollenbahn bis zur genügenden Verfestigung der Glasplatten stetig vergrößert wird. Durch die stetige Vergrößerung der Fördergeschwindigkeit, die zweckmäßig von Rolle zu Rolle erfolgt, findet auf der Rollenbahn eine Spannung der Glasplatten oder -tafeln statt, da durch denUnterschied in der Umfangsgeschwindigkeit der einzelnen das Glas tragenden Rollen auf eine Streckung des Glases hinwirkende Kräfte erzeugt werden. Das Glas kann infolgedessen nicht zwischen den einzelnen Rollen einsinken und bleibt somit praktisch vollständig eben.
  • Man hat bereits vorgeschlagen, die Fördergeschwindigkeit des Glases hinter dem Walzwerk heraufzusetzen. Diese Geschwindigkeitserhöhung sollte jedoch auf einmal und nicht entsprechend der Erfindung stetig bis zur genügenden Verfestigung des Glases erfolgen. Eine einmalige Heraufsetzung der Geschwindigkeit kann aber niemals eine Streckung der ganzen Glasplatte oder -tafel bewirken, derart, daß ein Einsinken derselben zwischen den einzelnen Rollen vermieden wird.
  • Um die Länge des Kühlofens nicht übermäßig groß werden zu lassen, denn diese hängt von der Geschwindigkeit des Glases im Ofen ab, ist es zweckmäßig, die Fördergeschwindigkeit nach genügender Erstarrung des Glases wieder stetig bis unter die Walzgeschwindigkeit herabzusetzen.
  • Nachdem die Fördergeschwindigkeit bis unter die Walzgeschwindigkeit herabgesetzt ist, wird das Glas, wie bekannt, mit gleichbleibender geringer Geschwindigkeit bis zum Ende des Kühlofens befördert.
  • Vorteilhaft ist es ferner, alle Rollen des Kühlofens einschließlich der Plattenherstellungsmaschine durch eine gemeinsame Welle anzutreiben, da auf diese Weise am einfachsten eine Erhöhung oder Verringerung der Geschwindigkeiten unter Beibehaltung des Geschwindigkeitsverhältnisses der einzelnen Rollen zur Herstellungsmaschine und der einzelnen Rollen untereinander erzielt werden kann.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zeigt die Zeichnung, und zwar ist Abb. i ein Kurvenbild, dessen eine Kurve die augenblicklichen Geschwindigkeiten zeigt, die durch die Drehung der Förderrollen einer Glastafel während ihres Durchlaufes durch den Kühlofen vermittelt werden, und dessen andere Kurve die für den Durchlauf der einzelnen Strecken erforderlichen Zeiten angibt, Abb. 2 ein Längsschnitt durch einen Kühlofen gemäß der Erfindung, Abb. 3 ein Grundriß des Ofens, Abb. 4. ein Längsschnitt durch eine Glastafel bei ihrer Bewegung über die Förderrollen vor ihrer Streckung und Erstarrung und Abb. 5 ein Schnitt durch eine erstarrte und gestreckte Glastafel bei ihrer Bewegung über die Förderrollen.
  • Eine der Kurven des in Abb. i gezeigten Kurvenbildes gibt die augenblicklichen Geschwindigkeiten an, die einer Glastafel während ihres Durchlaufes durch den Kühlofen vermittelt werden. Die daraus ersichtlichen verschiedenen Geschwindigkeiten werden dadurch erzielt, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Förderrollen in dem Teil a vom Eintritt in den Kühlofen ab von Rolle zu Rolle w iiehst, i in dein Teil b in der Förderrichtung sich von Rolle zu Rolle verringert und in dein Teil c bei allen Rollen gleich ist.
  • Die Veränderung der Geschwindigkeit in dein Teil u des Kühlofens gemäß der Erfindung bewirkt eine Streckung der Glastafel. Die Abb. 4 zeigt eine noch formbare Glastafel auf den Förderrollen eines bekannten Kühlofens so, wie sie beim Eintritt in den Kühlofen auf dessen Rollen liegt und von diesen mitgenommen wird. Da die Glastafel noch nicht genügend starr ist, so sinkt sie durch ihr eigenes Gewicht zwischen zwei aufeinanderfolgenden Förderrollen ein.
  • Die stetige Zunahme derUmfangsgeschwindigkeit der einzelnen Rollen nach der Erfindung in dem Teil a des Kühlofens gestattet, die Glastafel zu strecken und eine schnelle Ebnung herbeizuführen. Die Streckung erfolgt dabei durch die Reibung zwischen der Glastafel und den Förderrollen.
  • Nachdem die Glastafel geebnet und erstarrt ist, gelangt sie in den Abschnitt b des Ofens, in dem die Umfangsgeschwindigkeit der einzelnen Förderrollen stetig abnimmt. Infolgedessen verringert sich auch die Geschwindigkeit der Glastafel. Da die Glastafel bereits starr ist, kann die auftretende Stauchung in ihr keine Formveränderung mehr hervorrufen. Sobald die Glastafel den Abschnitt c erreicht hat, wird sie in gleichförmiger Bewegung weiterbewegt.
  • Die Glastafel kann beliebig erzeugt werden, z. B. durch Walzen zwischen den Walzen i. Alsdann läuft die Glastafel über die geneigte Ebene weiter, wird, falls erforderlich, durch die umlaufenden Messer 3 in geeignete Längen geschnitten und gelangt auf die Rollen q.. Der Antrieb der Rollen .I kann auf zwei Weisen erfolgen. Der Motor mit veränderlicher Drehzahl, 5 treibt die Walzen i an und bewegt gleichzeitig die Welle 7. unter Vermittlung einer vorzugsweise elektromagnetischen Kupplung 9. Die Welle 7 trägt Kegelzahnräder 8, die mit Zahnrädern 8' auf den Förderrollen in Eingriff stehen. Am Ausgangsende des Kühlofens kann ein weiterer Motor 6 mit veränderlicher Drehzahl die Welle 7 mit Hilfe einer Kupplung io antreiben, die der Kupplung 9 gleich ist. Der Betrieb der Einrichtung geht folgendermaßen vor sich. -In der Walzstellung ist die Kupplung 9 geschlossen und die Kupplung io geöffnet. Die Welle 7 wird also durch den Motor 5 des Walzwerkes gedreht. Sobald eine Glastafel i i gewalzt ist, überläuft sie die Rollen des Abschnitts a mit wachsender Geschwindigkeit, wobei sie gestreckt wird, und alsdann die Rollen des Abschnitts b, wobei ihre Fördergeschwindigkeit abnimmt. Sobald das Ende der Glastafel die Messerwalzen 3 verlassen hat, kann die Welle 7 durch den Motor 6 angetrieben werden, indem die Kupplung io eingerückt und die Kupplung 9- ausgerückt wird. Die Drehzahl des Motors 6 kann ohne Nachteil die des Motors 5 sein. Der Wechsel des Antriebsmotors findet statt, um zur Erleichterung der Reinigung einen Lauf der Walzen i in umgekehrter Richtung zu ermöglichen. Hierzu kann aber auch jede andere Vorrichtung Verwendung finden, die eine Umkehr des Laufes des Walzwerkes bei Fortsetzung des bisherigen Umlaufes der Förderrollen gestattet.
  • In gleicher Weise kann man zum Antrieb der Welle 7 auch mehrere Motore vorsehen, und zwar besonders dann, wenn es notwendig erscheint, diese Welle, deren Länge bei den jetzt üblichen Abmessungen eines Kühlofens über Zoo m hinausgehen kann, zu teilen.
  • Nach einer gewissen Laufzeit kommt die Glastafel auf den Rollen des Abschnitts c an, die die Glastafel mit einer Geschwindigkeit weiterfördern, die nur ein Bruchteil der Walzgeschwindigkeit ist.
  • Um hier zwischen allen Glastafeln den gleichen Abstand d zu wahren, ist es notwendig, daß der Beginn des Walzvorganges in dein Augenblick erfolgt, in dem das Ende der letzten Glastafel an einer bestimmten Stelle des Kühlofens angelangt ist. Die Feststellung dieses Zeitpunktes, die der Schätzung des das Walzwerk führenden Arbeiters überlassen werden kann, kann vorteilhafterweise durch eine der bekannten elektrischen oder magnetischen Anzeigevorrichtungen oder durch irgendein anderes gebräuchliches Mittel erfolgen. Wenn man eine schnellere Arbeit beabsichtigt, so muß man dafür sorgen, daß der Motor 6 mit veränderlicher Geschwindigkeit seine Drehzahl erhöht, wodurch der Augenblick vorverlegt wird, in dem das Ende der letzten gewalzten Glastafel an der vorbestimmten Stelle des Kühlofens vorbeikommt. Wenn man eine Verlangsamung des Arbeitstaktes des Glasgießens beabsichtigt, so kann man die Geschwindigkeit der Förderrollen durch entsprechende Beeinflussung des Motors 6 herabsetzen.
  • Die Vorrichtungen, welche dazu bestimmt sind, die Umfangsgeschwindigkeit der Förderrollen zu vergrößern oder zu verringern, können von bekannter Bauart sein oder, mit anderen Worten, die Veränderung der Umfangsgeschwindigkeit kann entweder dadurch erfolgen, daß alle Förderrollen die gleichen Winkelgeschwindigkeiten haben, während nur ihr Durchmesser geändert wird, oder dadurch, daß alle Förderrollen den gleichen Durchmesser haben, jedoch die Winkelgeschwindigkeiten der Rollen veränderlich gemacht werden. Es können auch beide Mittel gleichzeitig Anwendung finden. Die Veränderung der Winkelgeschwindigkeiten kann durch Getrieberäder, Kettenräder, Schneckenräder, Reibungsräder o. dgl. erfolgen, ohne daß dadurch die Erfindung verlassen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Kühlen von absatzweise hergestellten Glasplatten oder -tafeln, wobei die Glastafeln oder -platten auf einer Rollenbahn durch den Kühlofen hindurchgefördert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördergeschwindigkeit auf der Rollenbahn bis zur genügenden Verfestigung der Glasplatten stetig vergrößert wird. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördergeschwindigkeit auf der Rollenbahn von Rolle zu Rolle vergrößert wird. 3. Verfahren nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördergeschwindigkeit nach genügender Erstarrung des Glases stetig bis unter die Walzgeschwindigkeit herabgesetzt wird. q.. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß alle Rollen des Kühlofens einschließlich der Plattenherstellungsmaschine durch eine gemeinsame Welle angetrieben werden.
DEF70977D 1931-04-22 1931-05-13 Verfahren und Einrichtung zum Kuehlen von absatzweise hergestellten Glasplatten Expired DE577277C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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FR577277X 1931-04-22

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DE577277C true DE577277C (de) 1933-05-29

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ID=8954611

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DEF70977D Expired DE577277C (de) 1931-04-22 1931-05-13 Verfahren und Einrichtung zum Kuehlen von absatzweise hergestellten Glasplatten

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DE (1) DE577277C (de)

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