AT138861B - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Glasbändern mit in Abständen voneinander angeordneten Buckeln oder Verdickungen. - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von Glasbändern mit in Abständen voneinander angeordneten Buckeln oder Verdickungen.

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AT138861B
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Corning Glass Works
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  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description


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  Verfahren und Maschine zur Herstellung von Glasbändern mit in Abständen voneinander angeordneten
Buckeln oder Verdickungen. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Maschine zur Herstellung von Glasbändern, die mit in Abständen angeordneten Buckeln oder Verdickungen versehen sind, und bezweckt, ein Glasband zu bilden, in dessen Buckeln die Glasmasse in einem hohen Masse konzentriert ist. 



   Das Verfahren gemäss der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass man den Querschnitt eines Stranges bildsamer Glasmasse in Abständen verringert und diese dünneren Stellen bei fortschreitender Steigerung der Fördergeschwindigkeit dehnt oder verlängert. Die zur Durchführung dieses Verfahrens verwendete Maschine besitzt wenigstens eine die Glasmasse formende und fördernde Walze mit an ihrem Umfange angebrachter spiralförmiger Nut, deren Ganghöhe gegen das eine Walzenende hin zunimmt. 



   In der Zeichnung ist eine Maschine gemäss der Erfindung beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigen 
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 Längsschnitt. 



   Der Bandformer 10 ist unter einem Vorratsbehälter 11 eines Glasschmelzofens und über einer   Bandfördervorrichtung   angebracht, die aus einer Anzahl gelochter Platten 12 besteht, die längs einer Leitschiene 13 in der Richtung des in Fig. 1 ersichtlichen Pfeiles sich fortbewegen. Die Öffnungen 14 sind in der Mitte der Platte 13 angeordnet und die Glasmasse dringt beim Ablegen auf die Platten in deren Öffnungen ein und wird in bekannter Weise verarbeitet. 



   Der Bandformer 10 weist eine Grundplatte 15 auf, die am Maschinengestell befestigt ist und Ständer 16 trägt, die am oberen Ende mit   Lagerbüchsen   17 versehen sind. Von der Grundplatte 15 reicht eine Hülse 18 nach aufwärts, die einer   Tnebwelle-M   als Lager dient, auf deren oberem Ende ein Triebrad 20 sitzt. In den Lagerbüchsen 17 ruhen Wellen   21,   die miteinander in Eingriff stehende Zahnräder 22 tragen, so dass, wenn die eine Welle gedreht wird, die andere Welle sich mitdreht. Auf einer der Wellen 21 sitzt ein Kegelrad 23, das mit dem Triebrad 20 kämmt, so dass bei Drehung der Welle 19 beide Wellen 21 mitgedreht werden. 



   Auf die Enden der Wellen 21 sind anschliessend an die Zahnräder 22 Formwalzen 24   aufgekeilt,   die im vorliegenden Fall die Form eines Kegels zeigen. In die Mantelfläche dieser Walzen 24 sind spiralförmige Nuten 25 eingearbeitet, deren Ganghöhe gegen die Spitze der Walzen hin zunimmt. Dadurch wird an jeder Walze eine spiralig gewundene Rippe 26 gebildet, die nahe der Walzenspitze mit verhältnismässig breiter Fläche beginnt und gegen das der Welle 21 zugekehrte Ende der Walze in der Breite abnimmt, bis sie in eine dünne scharfe Kante ausläuft.

   Wie die Fig. 1 und 2 erkennen lassen, liegen die Windungen der Rippen 26 der beiden Walzen 22 einander gegenüber, wodurch eine Unterlage für den Glasstrang 27 gebildet wird, wenn er aus dem Vorherd 11 des Ofens austritt, wogegen die Wandungen der Nuten   25   Taschen oder Durchlässe zwischen den   beiaen   Walzen ergeben, in denen die Verdickungen oder Buckel des Glases geformt werden. 



   Die Lager 17 sind nach unten und innen geneigt angeordnet, so dass auch die Wellen 21 in gleicher Weise zueinander eine Winkelstellung einnehmen, derart, dass ihre Achsen sich in oder nahe dem Punkt schneiden, wo sie die Ebene der Fördervorrichtung 12 für das Glasband schneiden. Infolgedessen zeigen die Walzen 24 Kegelform und das durch sie gebildete Glasband kann sanft auf die   Fördervorrichtung   

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 auflaufen und dort abgelegt werden. Es ist aber auch möglich, die Walzen zylindrisch auszubilden, ohne das Wesen der Erfindung dadurch zu ändern. 



   Bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführung der Formwalzen ist deren Welle 28 als Rohr ausgebildet und auch die Walze 29 ist ausgehöhlt, wodurch es möglich wird, innerhalb der Walzen ein Kühlmittel fliessen zu lassen, mittels der Leitungen 30 und   31,   die durch die hohle Welle 28 in das Walzeninnere reichen und am äusseren Ende mit einem nicht dargestellten   Kühlmittelvorratsbehälter   verbunden sind. Dadurch können die Formwalzen auf der günstigsten Arbeitstemperatur erhalten werden. 



   Im Betrieb gelangt das aus der Öffnung des Ofenvorherdes 11 fliessende Glas auf die Walzen an jener Stelle, wo die Rippen 26 am dünnsten sind. Da die Walzen sich drehen, so wird der Glasstrang der sich zwischen den Rippen befindet, fortbewegt werden, wobei die Geschwindigkeit dieser Fortbewegung gegen das freie Ende der Walzen hin zunimmt. Das hat die Wirkung, dass der Glasstrang dort, wo er mit den Oberflächen der spiraligen Rippen in Berührung ist, gestreckt und in seinem Querschnitt bis zu einem Mindestmass verringert wird, wobei zwischen diesen dünnen Strangteilen Anhäufungen oder Verdickungen verbleiben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Glasbändern mit in Abständen voneinander angeordneten Buckeln oder Verdickungen, dadurch gekennzeichnet, dass man den Querschnitt eines Stranges bildsamer Glasmasse in Abständen verringert und diese verdünnten Stellen bei fortschreitender Steigerung der Förder-   geschwindigkeit verlängert.  

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der weiche Glasstrang in Abständen unterstützt und die nicht unterstützten Teile, aus denen die Verdickungen gebildet werden, mit zunehmender Geschwindigkeit in Richtung der Formbildumg des Bandes fortbewegt werden.
    3. Maschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Formung und Fortbewegung des Glasstranges eine Walze vorgesehen ist, die eine spiralig gewundene Umfangsnut aufweist, deren Ganghöhe gegen das eine Walzenende hin zunimmt.
    4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungen der Nut durch spiralig gewundene Rippen mit gerader Rückenkante gebildet werden, die dem Glasstrang als Auflager dienen und deren Breite zunimmt.
    5. Maschine nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Paares von Walzen, deren gewundene Umfangsnuten einander gegenüberstehen und so an derselben Stelle des Formlings zusammenarbeiten.
    6. Maschine nach Anspruch 3,4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze bzw. beide Walzen die Form eines Kegels besitzen.
    7. Maschine nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch ein Paar kegelförmiger, übereinstimmend angetriebener Walzen, die derart angeordnet sind, dass das Glasband von ihnen sanft auf Vorrichtungen abgelegt wird, die mit den Verdickungen des Glases entsprechenden Öffnungen versehen sind.
    8. Maschine nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die bzw. jede Walze hohl ausgebildet und zur Aufnahme eines fliessenden Kühlmittels eingerichtet ist.
AT138861D 1932-12-05 1933-11-30 Verfahren und Maschine zur Herstellung von Glasbändern mit in Abständen voneinander angeordneten Buckeln oder Verdickungen. AT138861B (de)

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AT138861D AT138861B (de) 1932-12-05 1933-11-30 Verfahren und Maschine zur Herstellung von Glasbändern mit in Abständen voneinander angeordneten Buckeln oder Verdickungen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744895C (de) * 1939-03-10 1944-01-29 Neue Glasindustrie Ges G M B H Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen kleiner Glaskoerper

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744895C (de) * 1939-03-10 1944-01-29 Neue Glasindustrie Ges G M B H Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen kleiner Glaskoerper

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