DE577249C - Umsteuervorrichtung fuer Jigger - Google Patents

Umsteuervorrichtung fuer Jigger

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DE577249C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/32Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of open-width materials backwards and forwards between beaming rollers during treatment; Jiggers

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Description

Die Erfindung betrifft eine Umsteuervorrichtung für Jigger mit Wechselgetriebe und Umschaltstab, bei der ein Abbremsen der jeweils nicht angetriebenen Wickelwalze stattfindet. Erfindungsgemäß werden bei einer derartigen Umsteuervorrichtung die von der abgelaufenen Wickelwalze aus erfolgende Auslösebewegung, ferner die Umschaltbewegung des Wechselgetriebes und endlich die
to Abbremsung des jeweils leer laufenden Antriebsrades so geschaltet, daß sowohl diese Bewegungen als auch diese Abbremsung in Richtung der Achsen der Wickelwalzen verlaufen. Hierdurch ergibt sich der Vorteil einer sehr sanften und stoßfreien Umschaltung, wodurch eine beständige Regelung der Spannung des Gewebes sich erübrigt. Auch läßt sich diese Spannung auf ein Mindestmaß verringern, so daß ohne Schwierigkeit das Färben auch sehr empfindlicher Gewebe möglich ist.
. Im einzelnen kann die Umsteuervorrichtung nach der Erfindung so ausgebildet werden, daß in jedes der die Wickelwalzen antreibenden Zahnräder axial verschiebbare Stifte eingesetzt sind, die über ihre Führungslöcher vorstehen und zwischen zwei beiderseits der Zahnräder angeordneten Flächen einklemmbar sind, von denen mindestens eine nach dem zugehörigen Zahnrad hin verschiebbar ist, um für dessen Abbremsung in der Richtung der Wickelwalzenachsen zu dienen. Ferner kann auf der Welle jeder Wikkelwalze eine vieleckige Daumenscheibe axial verschiebbar sein, die durch eine vom Umschaltstab der abgelaufenen Wickelwalze jeweils freigegebene Feder zur Einwirkung auf eine federbelastete Schubstange gebracht wird, die ihrerseits die axiale Verstellung des Wechselgetriebes für die Antriebsumkehr hervorruft. Um schließlich im Bedarfsfall auch ohne die selbsttätige Umsteuerung arbeiten zu können, kann das Wechselgetriebe auch von Hand, vorzugsweise mittels eines auf eine verschiebbare Umschaltstange wirkenden Griffes, umsteuerbar sein.
Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise eine Ausführungsform der Umsteuervorrichtung nach der Erfindung. Abb. 1 zeigt in schematischer Darstellung die Gesamtanordnung der Vorrichtung. Abb. 2 stellt in Ansicht die von den Wickelwalzen mittels Umschaltstabes beeinflußte Einrichtung dar. Abb. 3 zeigt in Endansicht eine der zwei
Wickelwalzen mit Umschaltstab. Abb. 4 und 4a geben das Wechselgetriebe im Längsschnitt und im Querschnitt wieder, und Abb. 5 zeigt die Schaltvorrichtung für dieses Getriebe in Endansicht. Abb. 6 läßt eine einstellbare selbsttätige Abstellvorrichtung im Querschnitt erkennen.
In Abb. ι sind mit α und a' die Wickelwalzen eines gewöhnlichen Jiggers und mit b und V die Führungswalzen für die Gewebebahn c bezeichnet. Die Wickelwalze a ist mit dem Antriebszahnrad 1 verbunden, welches in das eine Zahnrad 2 des Wechselgetriebes eingreift, dessen zweites Zahnrad 2' mit dem anderen mit der zweiten Wickelwalze a' verbundenen Antriebszahnrad 1' kämmt. Wenn das Zahnrad 2 sich in der dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung χ dreht und das Zahnrad 1 antreibt, läuft dieses in der entgegengesetzten Richtung y um. Dadurch wird die Gewebebahn c auf die Wickelwalze α aufgerollt und von der Wickelwalze α' abgerollt, weil das Zahnrad 1' nicht von dem zugehörigen Zahnrad 2' angetrieben ist, das im Falle der Verwendung des Zahnrades 2 zum Antrieb nicht treibend wirkt, sondern nur mitgenommen wird, wobei es durch eine Bremsvorrichtung gehemmt wird. Wenn andererseits das Zahnrad 2' zum Antrieb benutzt wird,- erfolgt die Bewegung der Gewebebahn c in der umgekehrten Richtung.
Gemäß Abb. 2 tragen die Wellen 50 der Wickelwalzen a, a! vieleckige Daumenscheiben 51, welche mit Rollen 52 zusammenarbeiten, die als Stangen 53 gelagert sind. Die Stangen 53 umfassen mit ihren gabelförmigen Enden 54 die Wellen 50, während ihre anderen Enden unter Vermittlung von Federn 57 an den Armen 55 angreifen, welche auf den Enden der beiden Spindeln 56 der Umschaltvorrichtung D befestigt sind. Wenn die Daumenscheiben 51 in die Ebene der Rollen 52 verstellt und dabei die Rollen 52 durch die Kanten der Daumenscheiben 51 zurückgeschoben werden, bewirken die Stangen 53 eine Schwenkung der Arme 55 und damit eine Drehung der Spindeln 56.
Diese Axialverschiebung der Daumenscheiben 51 erfolgt, wie Abb. 3 zeigt, mittels der Feder 63, wenn diese vom Umschaltstab 60 freigegeben wird. Der Umschaltstab 60 geht in eine winklig abgebogene Verlängerung 58 über, die um den an der Welle 50 der zugehörigen Wickelwalze, z. B. der Walze a, befestigten Zapfen 59 schwenkbar ist und ringförmig die unter der Einwirkung der Feder 63 stehende Muffe 62 der Daumenscheibe 51 umgreift. Das über den Umschaltstab 60 gewundene Seil 61 wickelt sich nach Maßgabe des Abrollens der Gewebebahn von der Wickelwalze α ab und gibt schließlich den Umschaltstab in üblicher Weise frei, so daß dann die Daumenscheibe 51 durch die Feder 63 auf der Welle 50 nach rechts in die Ebene der Rolle 52 (vgl. Abb. 2) verschoben werden kann. Nunmehr wird die Stange 53 durch die gerade wirksame Kante der Daumenscheibe zurückgeschoben und dreht dabei die Spindel 56 um einen bestimmten Winkel, worauf die Rolle 52 auf die der wirksamen Kante folgende Vertiefung der Daumenscheibe 51 übergeht.
Gemäß Abb. 5 sind auf den beiden Spindeln 56 Klinken 64 fest angeordnet, die durch die Winkelverstellungen der Spindeln abwechselnd ausgeschwenkt werden. Das freie Ende der jeweils ausgeschwenkten Klinke 64 gerät in die Bahn 74 des Endes 75 eines schwingenden Hebels 65, dessen Drehzapfen 66 an dem Vorsprung 67 eines in die Zahnstange 18° eingreifenden Zahnsegments 68 sitzt. Der Hebel 65 erhält eine ununterbrochene Schwingbewegung durch ein Zahnrad 69, das fest auf der Welle 37 des Wechselgetriebes sitzt und mit einem dauernd umlaufenden Zahnrad 70 kämmt. Ein am Zahnrad 70 exzentrisch angebrachter Stift 71 trägt einen Gleitstein 72, der in einem Längsschnitt 73 des Hebels 65 verschiebbar ist und die Drehung des Zahnrades 70 in die Schwingungen des Hebels 65 umsetzt.
Der Hebel 65 geht bei diesen Schwingungen unter der rechten Klinke 64 der Abb. S hinweg, solange diese Klinke nicht durch die Winkelverstellung der zugehörigen Spindel 56 herabgedreht wird. Tritt dies ein, so trifft das Ende 75 des Hebels 65 auf die rechte Klinke 64 und stützt sich an dieser ab, wodurch das andere Hebelende mit dem Zapfen 66 gezwungen wird, sich um einen gewissen Bogen 76 nach rechts zu verstellen. Diese Verstellung bewirkt, da der Zapfen 66 mit dem Zahnsegment 68 fest verbunden ist, eine Drehbewegung des Zahnsegments 68 nach aufwärts und' somit auch eine Aufwärtsbewegung der Zahnstange i8a. In seiner neuen Lage fährt der Hebel 65 fort, um den Zapfen 66 zu schwingen, bis die linke Klinke 56 durch die Winkelverstellung der zugehörigen Spindel 56 herabgedreht wird, worauf sich wieder die Schwinglage des Hebels 65 ändert, der nunmehr die vorige Lage wieder einnimmt und die Zahnstange i8a wieder abwärts bewegt.
Diese wechselweise erfolgenden Axialbewegungen der Stange i8a bewirken, wie Abb. ι erkennen läßt, durch Vermittlung des Ritzels 19 Äxialverschiebungen der durch den Bügel 21 und den Zapfen 20 an das Ritzel 19 angelenkten Umschaltstange 22 des Wechselgetriebes in der einen oder anderen
Richtung. Zwischen der in vollen Linien gezeichneten und der durch den gestrichelten Kreis 20" angedeuteten Lage des Zapfens 20. Die Umschaltstange 22 überträgt ihre Bewegung mittels der Federn 25 und 26 auf zwei Hebel 23 und 24. Der Hebel 24, der mittels des Zapfens 27 am Getriebegehäuse angelenkt ist, bewirkt bei seinem Ausschwingen in der einen oder anderen Richtung mit Hilfe des an ihm exzentrisch zum Zapfen 27 angebrachten Stiftes 29 eine entsprechende Axialverschiebung des Ringes 30, der zwischen den Außenflanschen zweier innengezahnter Kränze 31 und 32 derart angeordnet ist, daß er bei seiner Verschiebung gegen den Flansch des einen oder des anderen Zahnkranzes angedrückt wird.
Mit dem Innenzahnkranz 31 stehen die Zahnräder 34 und mit dem Innenzahnkranz 32 die Zahnräder 33 in Eingriff. Die Zahnräder 34 sitzen mit den Zahnrädern 35 und die Zahnräder 33 mit den Zahnrädern 36 je auf gleichen Achsen, und Zahnräder 35 und
36 kämmen mit den Innenverzahnungen der Zahnräder 2 und 2', welche die Wickelwalzen antreiben. Die Achsen der Zahnräder 33, 34. 35> 36 sind in einem Käfig gelagert, der auf der Welle 37 lose drehbar ist, die z. B. durch eine Riemenscheibe angetrieben wird.
Ein fest auf dieser Welle 37 sitzendes Zahnrad 37' (vgl. Abb. 4a) treibt die Zahnräder 34 an, die ihrerseits über gleichachsige Zwischenräder 34' die Zahnräder 33 in Umdehung versetzen, deren Achsen parallel zu den Achsen der Zahnräder 34 liegen.
Die Bewegungsübertragung von der Welle
37 auf den Innenzahnkranz 32 erfolgt durch Vermittlung der Zahnräder 37', 34, 34' und 33 und auf den Innenzahnkranz 31 über die Zahnräder 37' und 34. Da die Zahnräder 34 und 33 in entgegengesetzter Richtung von der Welle 37 aus in Umdrehung versetzt werden, laufen die Zahnkränze 31 und 32 ebenfalls im entgegengesetzten Drehsinn um.
Daher werden, wenn der Zahnkranz 31 durch Andrücken des Ringes stillgesetzt wird, die Achsen 34" der Zahnräder 34 in der einen Drehrichtung und beim Anhalten des Zahnkranzes 32 die Achse 33" der Zahnräder 33 in der anderen Drehrichtung umlaufen. Diese beiden entgegengesetzten Umdrehungen der Achsen 34" und 33" werden durch die Zahnräder 35 und 36, welche auf diesen Achsen 34" bzw. 33" sitzen, in ebenfalls gegensinnige Drehungen der Zahnräder 2 und 2' und damit der Wickel walzen α und α der Abb. ι umgesetzt.
Zur Abbremsung der Zahnräder 2 und 2' sind zwei parallele Reihen von Stiften 38 vorgesehen, die in entsprechende Löcher der Zahnräder 2 und 2' lose eingesetzt sind und länger als diese Löcher sind. Ein zwischen den zwei Stiftreihen angeordneter Ring 39 ist derart verschiebbar, daß er gegen die eine oder die andere Stiftreihe bewegt werden und diese gegen eine Fläche 40 bzw. 41 andrücken kann. Die Verschiebung des Ringes 39 wird durch einen um den Zapfen 43 schwingbaren Hebel 42 bewirkt, dessen freies Ende 44 mit einer Stange 45 verbunden ist, die an den Hebel 23 .angelenkt ist. Wenn der Hebel 23 ausschwingt, schwingt auch der Hebel 42 aus, und dabei wird der Ring 39, da der Hebel 42 mit ihm mittels vorspringender Stifte 46 verbunden ist, gegen die eine oder die andere Stiftreihe 38 hin verschoben, die infolgedessen an die Fläche 40 bzw. 41 angedrückt wird.
Wenn der Zapfen 20 aus der linken Lage 20" in die voll gezeichnete rechte Stellung durch die Zahnstange i8" und das Ritzel 19 übergeführt wird, erfolgt eine Verschiebung der Stange 22 nach der rechten Seite der Abb. 4, und die beiden Hebel 23 und 24 werden nach rechts ausgeschwenkt. Dabei verstellt der Hebel 23 durch die Stange 45 den Hebel 42 nach rechts, der seinerseits auch den Ring 3g nach rechts bewegt. Das Zahnrad 2' wird daher gebremst, während das Zahnrad 2 freigegeben wird, das infolge go der Rechtsverschiebung des Hebels 24 von der Welle 37 aus angetrieben wird und die Aufrollung der Gewebebahn auf der Wickelwalze α der Abb. 1 bewirkt. Wenn die Stange 22 wieder in die der Lage 20" des Zapfens 20 entsprechende Lage zurückbewegt wird, findet ein Ausschwenken der Hebel 23, 24 nach links statt, und dementsprechend wird das Zahnrad 2 gebremst und das Rad 2' angetrieben, das die Gewebebahn in entgegengesetzter Richtung wie das Rad 2 auf die Wickelwalze a? der Abb. 1 aufwickelt. Um die Umschaltstange im Bedarfsfall auch von Hand verschieben zu können, ist mit der Achse des Ritzels 19 ein Griff fest verbunden, mittels dessen das Ritzel 19 unabhängig von der Zahnstange i8a gedreht werden kann.
Um die Zahl der Wechsel der Schwinglage des Hebels 65 der Abb. 5 durch das Abrollen der auf den Wickelwalzen aufgerollten Seile 61 selbsttätig zu regeln und damit die Zahl der Durchgänge der Gewebebahn durch das Färbeband zu bestimmen, wirkt nach Abb. 6 auf ein um den Zapfen 78 drehbares Schaltrad Jj die gemäß Abb. 5 mit dem Schwinghebel 65 gelenkig verbundene Klinke 79 ein. Bei jeder Doppelschwingung des Hebels €5 rückt die Klinke 79 das Schaltrad 77 um einen Zahn weiter. Das Schaltrad trägt einen Stirndaumen 80, der zum Eingriff mit dem Gegendaumen einer Muffe 81 kommen kann, die längs der mit dem Handgriff 84 ver-
sehenen Spindel 83 gleitbar und durch eine Feder 82 belastet ist. Diese Muffe trägt noch einen zweiten Daumen 85, welcher für gewöhnlich außerhalb des Bereiches eines mit einer Klinke 87 fest verbundenen vorstehenden Armes 86 liegt. Die Klinke 87 sitzt auf der Spindel 56 und steht unter der Einwirkung einer Feder 88, welche sie ständig in gesenkter Lage zu halten trachtet. Wenn der Daumen 80 des Schaltrades 77 so dem Gegendaumen der Muffe 81 gegenübersteht, daß er diesem seine Höhlung darbietet, kann die Feder 82 die Muffe 81 samt dem von dieser getragenen Gegendaumen nach links drücken, wobei der Daumen 85 in den Bereich des Armes 86 gelangt, so daß die Klinke 87 im geeigneten Augenblick, z. B, nach einer vorbestimmten Zahl von Umkehrungen der Vorrichtung, sich senkt und den Stillstand der Maschine herbeiführt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Umsteuervorrichtung für Jigger mit Umschaltstab, Wechselgetriebe und Abbremsung der jeweils nicht angetriebenen Wickelwalze, dadurch gekennzeichnet, daß die von der abgelaufenen Wickelwalze aus erfolgende Auslösebewegung, ferner die Umschaltbewegung des Wechselgetriebes und endlich die Abbremsung des jeweils leer laufenden Antriebsrades so gestaltet sind, daß sowohl diese Bewegungen als auch diese Abbremsung in Richtung der Achsen der Wickelwalzen verlaufen.
  2. 2. Umsteuervorrichtungnach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in jedes der die Wickelwalzen (α, α') antreibenden Zahnräder (2,2') axial verschiebbare Stifte (38) eingesetzt sind, die über ihre Führungslöcher vorstehen und zwischen zwei beiderseits der Zahnräder angeordneten Flächen (40, 39 bzw. 41, 39) einklemmbar sind, von denen mindestens eine nach dem zugehörigen Zahnrad (2 oder 2') hin zu dessen Abbremsung verschiebbar ist.
  3. 3. Umsteuervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (50) jeder Wickelwalze (a und a') eine vieleckige Daumenscheibe (51) axial verschiebbar ist, die durch eine vom Umschaltstab (60) der abgelaufenen Wickelwalze jeweils freigegebene Feder (63) zur Einwirkung auf eine federbelastete Schubstange (53) gebracht wird, die ihrerseits die axiale Verstellung des Wechselgetriebes für die Antriebsumkehr hervorruft.
  4. 4. Umsteuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Wechselgetriebe auch von Hand, vorzugsweise mittels eines auf eine verschiebbare Umschaltstange (22) wirkenden Griffes (49), umsteuerbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930577249D 1929-12-09 1930-11-02 Umsteuervorrichtung fuer Jigger Expired DE577249C (de)

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