DE577204C - Sicherheitsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Sicherheitsvorrichtung gegen Diebstahl von KraftfahrzeugenInfo
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- 239000011810 insulating material Substances 0.000 claims description 5
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- 238000013475 authorization Methods 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R25/00—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
- B60R25/01—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens
- B60R25/04—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the propulsion system, e.g. engine or drive motor
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Diebstahlsicherung von Kraftfahrzeugen. mit
einem in den Betriebsstromkreis eingeschalteten Kombinationssicherheitsschalter, bei
dem zwischen den einzelnen auf einer gemeinsamen Welle angeordneten, mit Längsbohrungen
versehenen, gleichartig ausgebildeten Zahlenscheiben symmetrisch zueinander liegende Kontaktfedern angeordnet sind, die
mit ihrer am vorderen Ende vorgesehenen Ausbuchtung in Rasten der Kontaktscheiben
eingreifen und mit ihrem hinteren Teil an einer Stromschiene anliegen.
Gemäß der Erfindung sind diese Kontaktfedern am hinteren Ende paarweise zusammen
in einen Schlitz der aus Isolierstoff hergestellten Grundplatte des Schalters lose eingesteckt.
Auf diese Weise ist der Fahrer in der Lage, ohne Zuhilfenahme besonderer ao Werkzeuge jederzeit die Kombination der
Schalter anders zu gestalten und dadurch das unbefugte Auffinden der richtigen Einstellung
zu erschweren.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar
zeigen:
Abb. ι die Diebstahlsicherung in Vorderansicht,
Abb. 2 die Diebstahlsicherung in Seitenansieht, das Gehäuse im Schnitt,
Abb. 3 die Diebstahlsicherung mit den lose eingesteckten Federn in Draufsicht bzw. im
Schnitt,
Abb. 4 die Diebstahlsicherung in Vorderansicht mit abgenommenem Gehäuse,
Abb. S eine einzelne Zahlenscheibe im Querschnitt mit Ansicht gegen ihren Flansch
und
Abb. 6 einen Polschuh für das anzuschließende Kabel in Seitenansicht.
Die Diebstahlsicherung wird zweckmäßig an der Stirnwand angebracht und besteht aus
der Grundplatte 23, auf der die Lagerböcke 3 befestigt sind. In diesen lagert die Achse 24,
auf der die aus Isolierstoff hergestellten Zahlenscheiben 25, jede für sich lose drehbar,
angeordnet sind. Zwischen je zwei Scheiben 25 kann ein aus Isolierstoff bestehender Ring
gelagert sein, um die Zahlenscheiben mit Abstand auseinanderzuhalten. Damit man die
Zahlenscheibe bequem mit der Hand erfassen kann, ist sie mit einem im Durchmesser größeren
Flansch 26 versehen, der kordiert ist. Jede Zahlenscheibe 25 ist ringsum mit parallel
zur Achse verlaufenden Bohrungen 27 versehen.
An die erste Scheibe 25 legt sich die Blattfeder 28 mit ihrer körnerartigen Ausbeulung
29 an. Diese Blattfeder ist an der Kontaktplatte 30 befestigt. Zwischen je zwei Scheiben25
liegen zwei Blattfedern .31, die unten aneinanderliegend befestigt sind,' sich jedoch
oben gabelförmig spreizen, so daß jede Feder mit ihrer Ausbeulung 29. in die anliegende
Bohrung 27 eingreift. An der letzten 65, Scheibe 25 liegt die Endfeder 32 an, die auf
der Endkontaktplatte 33 befestigt ist. Die Federn 31 sind an dem einen Ende paarweise
zusammen in einen Schlitz der aus Isolierstoff hergestellten Grundplatte 23 lose eingesteckt.
Die Anfangskontaktplatte 30 ist mit dem Anschlußkontakt 34 durch die Brücke 37 verbunden.
Dieselbe Verbindung besteht zwischen der Endkontaktplatte 33 und dem Anschlußkontakt
35; ferner ist noch eine Brücke
37 zwischen dem Anfangskontakt 3 4 und einem Sonderkontakt 36 vorgesehen, der z. B. für die
während der Sicherung erforderliche Beleuchtung dient. Von den Bohrungen 27 jeder
Zahlenscheibe 25 ist eine Bohrung mit einer Buchse 60 versehen. Sobald nun alle Buchsen
60 in gerader Linie hintereinander eingestellt sind (Abb. 3), bilden diese die
Stromverbindung von der Anfangskontakt-
ao platte 30 über die Nocken, Federn 28, 31 und
32 bis zur Endkciitaktplatte 33. Auf die
Zahlenscheiben 25 sind ringförmige Zahlenstreifen 17 aufgesteckt, die sich auf den Zahlenscheiben
drehen lassen, so daß neben der Buchse 60 immer wieder andere Zahlen eingestellt
werden können. Die Feststellung eines solchen Zahlenstreifens erfolgt dadurch,
daß ringsum zwischen je zwei Zahlen Löcher
38 angeordnet sind und in eines derselben (Abb. s) ein Stift 40 mit seinem abgesetzten
dünnen Außenende 41 eingreift, der in radialer Richtung in einer Bohrung 39 der Zahlenscheiben
geführt ist und von einer Feder 42 nach außen gestoßen wird. Die Verstellung erfolgt bequem in der Weise, daß man
mit einer Bleistiftspitze gegen den in einem Loch 33 liegenden Stift 41 drückt und dabei
den Zahlenstreifen weiterdreht.
Die Verschlußkapsel 43 für den Schalter ist auf ihrer Vorderseite mit Schlitzen 44
versehen, durch welche die kordierten. Flanschen 26 der Zahlenscheiben 25 heraustreten
und bei verschlossener Kapsel erreichbar und verstellbar bleiben. Neben den heraustretenden
Flanschen 26 liegen die Schauöffnungen 45, durch welche die eingestellten Zahlen der
Zahlenstreifen sichtbar sind. Damit diese Zahlen nur dem Fahrer sichtbar bleiben, ist
die Kapsel mit dem Schieber 48 versehen, der mit seinem Griff 47 einen besonderen
Schlitz 46 der Kapsel durchgreift und selbst mit Schlitzen 49 versehen ist, die ebenfalls
die kordierten Flanschen 26 umgreifen. Der Fahrer braucht während des Versteilens der
Flanschen 26 den Schieber nur einen Augenblick am Griff 47 emporzuheben und den Griff sofort wieder loszulassen, um die Zahlen
allein zu beobachten.
Der Anschluß des Betriebstromkabels an den Schalter erfolgt dadurch diebessicher,
daß solche Kabel verwendet werden, die aus der Seele 55, der Isolierung 56 und vor allem
aus der Umpanzerung 57 bestehen (Abb. 4). Die Panzerung wird in den Gehäusestutzen
58 mit eingeführt, so daß der Dieb das Kabei nicht etwa hinter der Stirnwand abschneiden
und die freigelegten Enden kurzschließen kann. Dabei wird als Kabelschuh die Hülse
51 verwendet, die vorn' den sichelförmigen Kopf 52 und hinten den Bund 50 trägt
(Abb. 6). Hülse und Kopf sind mit durchgehenden Schlitzen 53 versehen, die z. B.
kreuzweise sich gegenüberliegen und die dazwischenliegendem Streifen der Hülse und
des Kopfes federnd gestalten. Wird dieser Polschuh in eine der Kontaktplattenbohrungen
34, 35 oder 36 hineingesteckt, deren Durchmesser etwas kleiner ist als der Durchmesser
der Eichel 52, so kann man diese Eichel wegen ihrer Federung wohl in die
Bohrung hineinstecken, jedoch nicht wieder herausziehen, weil sie hinter der Platte sich
weitet und von der Feder 54 festgehalten wird. Der Dieb kann also die Kabel auch
keinesfalls unbefugt herausziehen. Hier muß 85 man erst die verschlossene Kapsel öffnen
und mit einer Zange die Eichel streifen vorübergehend zusammendrücken.
Claims (1)
- Patentanspruch:•Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen mit einem Kombinationsschalter, bei dem zwischen den einzelnen auf einer gemeinsamen Welle angeordneten, mit Längsbohrungen versehenen, gleichartig ausgebildeten Zahlenscheiben symmetrisch zueinander liegende Kontaktfedern angeordnet sind, die mit ihrer am vorderen Ende vorgesehenen Ausbuchtung in Rasten der Kontaktscheiben eingreifen und mit ihrem hinten liegenden Ende an einer Stromschiene anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfedern (3.1) am anderen Ende paarweise zusammen in einen Schlitz der aus Isolierstoff hergestellten Grundplatte (23) des Schalters lose eingesteckt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE577204T | 1930-06-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE577204C true DE577204C (de) | 1933-05-26 |
Family
ID=6570144
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930577204D Expired DE577204C (de) | 1930-06-05 | 1930-06-05 | Sicherheitsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE577204C (de) |
-
1930
- 1930-06-05 DE DE1930577204D patent/DE577204C/de not_active Expired
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