DE57688C - Neuerung bei der Herstellung von Glasflaschen und an Formen für dieselben - Google Patents

Neuerung bei der Herstellung von Glasflaschen und an Formen für dieselben

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DE57688C
DE57688C DENDAT57688D DE57688DA DE57688C DE 57688 C DE57688 C DE 57688C DE NDAT57688 D DENDAT57688 D DE NDAT57688D DE 57688D A DE57688D A DE 57688DA DE 57688 C DE57688 C DE 57688C
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Germany
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neck
mold
glass
bottle
punch
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DENDAT57688D
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English (en)
Original Assignee
S. WASHINGTON in „Oaklands" Harphurhey bei Manchester, England
Publication of DE57688C publication Critical patent/DE57688C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C49/00Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
    • B29C49/42Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C49/76Neck calibration
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B11/00Pressing molten glass or performed glass reheated to equivalent low viscosity without blowing
    • C03B11/06Construction of plunger or mould
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B23/00Re-forming shaped glass
    • C03B23/20Uniting glass pieces by fusing without substantial reshaping
    • C03B23/207Uniting glass rods, glass tubes, or hollow glassware

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  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Containers Having Bodies Formed In One Piece (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 32: Glas.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Fabrikation von Glasflaschen. Der Zweck derselben ist, durch eine Operation eine Flasche mit fertigem Halse herzustellen. Gemä'fs dieser Erfindung erhalten die Formen für die Flaschen einen längeren Hals als die fertige Flasche. Der obere Theil des Formhalses,, der mit Kragenstück bezeichnet werden soll, ist getrennt und abnehmbar, und derart angeordnet, dafs er mit dichtem Schlufs auf der Form aufliegt und eine Fortsetzung des Halses derselben bildet. Genanntes Kragenstück kann aus zwei oder mehr Theilen bestehen, die, wenn getrennt, zusammenzuschieben sind und mit der Form durch Federn verbunden sein können.
Zum Zweck der Formgebung des Flaschenhalses können Einschnürungen oder Absätze von jeder . gewünschten Form an passenden Stellen des Kragenstückes oder des Formhalses angebracht werden. Ist eine Flasche in der Form nach der gewöhnlichen Verfahrungsvveise geblasen worden, so wird der Hals der Flasche durch Druck in die Form mittelst eines geeigneten Stempels oder des Kragenstückes der Form, die einzeln oder gleichzeitig zur Wirkung kommen, fertig geformt, während das Glas sich noch in plastischem Zustande befindet.
Fig. ι ist ein Schnitt einer gewöhnlichen Flaschenform mit den Neuerungen,
Fig. 2 ein Grundrifs derselben,
Fig. 3 eine Seitenansicht der getheilten Form in Richtung des Pfeiles, Fig. 1.
Fig. 4 und 5 sind vergröfserte Ansichten eines Theiles der Form mit dem Kragenstück und dem Stempel oder Kolben, die Art und Weise darstellend, wie der Flaschenhals oder -Kopf ausgebildet wird, nachdem das Glas geblasen ist.
Fig. 6 ist ein Schnitt durch einen Theil einer Form mit einem zusammenschiebbaren Kragenstück; diese Figur zeigt auch den Stempel oder Kolben.
Fig. 7 ist ein Grundrifs der Form und des Kragenstückes allein,
Fig. 8 ein Schnitt durch einen Theil einer Form, welche mit einem anders construirten, zusammenschiebbaren Kragenstück versehen ist; die Figur zeigt auch den Stempel oder Kolben.
Fig. 9 ist ein Grundrifs der Form und des Kragenstückes allein.
Fig. 10 zeigt im Schnitt ein Kragenstück und eine andere Form des Stempels oder Kolbens.
A ist die gewöhnliche zweitheilige, zum Auseinanderklappen eingerichtete Flaschenform. Ein Theil wird an der Grundplatte B vermittelst eines Bolzens oder einer Schraube, die durch einen Arm desselben hindurchgeht, gehalten, während der entsprechende Arm an der anderen Formhälfte einen Haken trägt, an welchem ein Seil zur üblichen Handhabung durch den Glasbläser zum Zweck des Formschliefsens angebracht werden kann. Jede Hälfte der Form A trägt einen Theil des Kragenstückes aa, welches eine Verlängerung des Halskanals der Form bildet. Innerhalb
dieses Kragenstückes (oder theilweise innerhalb desselben und theilweise innerhalb, des Formhalses, wie in Fig. 8) sind 'Rinnen oder Einschnürungen b, wie sie der gewünschten Form des Flaschenkopfes mit Mundstück, Rand oder Wulst entsprechen, angebracht, wobei die obere Einschnürung einen Absatz oder eine Schneidkante b1, wie in der Figur ersichtlich, bildet, an welchem das Glas abgetrennt wird.
Ueber diesen Einschnürungen ist das Kragenstück zur Fortsetzung des Halses so viel höher geführt, dafs die allzu schnelle Abkühlung des Glases an jenem Theil vermieden wird und dasselbe heifs genug bleibt, um gehörig in die Form geprefst zu werden.
Auf der Grundplatte B ist ein Ständer c befestigt, der eine verticale Welle D hält; diese besitzt eine Nuth d, die auf eine gewisse Länge in gerader Linie verläuft. Mit einer Feder e in diese'Nuth d eingreifend, ist auf der Welle der Gleitblock E verschiebbar. An einem Arm desselben ist ein Haltestück f für den Stempel oder Kolben angeschraubt, An jeder Seite des Gleitblockes E greifen Stangen F an, deren andere Enden mit dem drehbar gelagerten Tritthebel G derart verbunden sind, dafs der Ständer nebst Zubehör zwischen beiden bleibt. Um den Tritthebel in der oberen normalen Stellung zu halten, wird eine Feder H zwischen' diesem und irgend einem oberhalb gelegenen festen Punkt ausgespannt. Durch Niederdrücken des Tritthebels G wird dem Gleitblock E eine theilweise Drehung infolge des Eingriffs seiner Feder e in die Nuth d ertheilt, so dafs der Arm aus der in Fig. ι und 2 dargestellten Lage in die punktirte, Fig. 2, kommt; der Stempel oder Kolben J, der dadurch direct über die 'Formöffnung gebracht wird, kann ■ dann in dieselbe bis zu einer bestimmten Tiefe, wie Fig. 3 zeigt, eingeführt werden. Der Zweck dieser Drehbewegung des Stempelarmes ist, dafs der herausgezogene Stempel J aufser Bereich der Formöffnung gehalten wird, und dafs es so dem Glasbläser möglich gemacht ist, die Pfeife mit dem Halbfabrikat in die Form hineinzuhalten; zugleich ist dadurch der freie Raum für das Herausnehmen der fertigen Flaschen gewonnen.
Aus Fig. 4 und 5 ist die Art und Weise ersichtlich, wie die Herstellung des fertigen Halses geschieht, wonach sich die ganze Operation der Herstellung der Flasche wie folgt darstellt. Nachdem der Glasbläser mit Hülfe der Pfeife das Halbfabrikat, d. h. die Glasblase in die aufgeklappte Form hineingebracht hat, schliefst er dieselbe und fährt fort zu blasen, bis die Pfeife mit der überflüssigen Glasmasse aufserhalb des Kragenstückes, wie Fig. 4 zeigt, liegt, wobei er in diesen Theil der flüssigen Glasmasse eine Oeffnung bricht.
Durch Niederdrücken des Trittes mit dem Fufs bringt er dann den Stempel oder Kolben J abwärts in den Hals der Form. Der schwach verjüngte Stempel oder Kolben drängt das Glas, welches die Schulter g gebildet hat, um die Kante bl zusammen und drückt es nach unten in den Theil b hinein, den es ausfüllt, während die Absatzfläche /2, am Stempel oder Kolben mit dem Schneidrand bx zusammentreffend , den Flaschenhals abschneidet und fertig macht, wie Fig. 5 zeigt. Infolge der Zusammenpressung des Glases durch den Stempel oder Kolben bildet sich die glatte Innenseite des Halses., wie sie für das Einbringen des Korks erforderlich ist.
In Fig. 6 und 7 ist ein zusammenschiebbares Kragenstück dargestellt.
Das Kragenstück α ist auf dem Halsstück k der Form .A verschiebbar; durch Federn //an den drehbar gelagerten Armen K K bleibt jeder Theil daran angedrückt. Beide Hälften des Kragenstückes werden normal in der dargestellten oberen Lage mittelst der Federn m m auf den Stiften m1 gehalten, welche durch die Arme K K hindurchgehen. Der Stempel oder Kolben J hat in diesem Falle zwei Arme η η, welche beim Niedergehen desselben auf die beiden Kragenstückhälften treffen und dieselben herunterdrücken, wobei der Absatz la das überflüssige Glas bei Berührung mit der Schneidkante b abtrennt. In dieser Weise erfolgt die Fertigstellung und Stauchung des Halses theils durch Hinein drücken einer gewissen Menge Glas mittelst des Stempels oder Kolbens J, theils durch Zusammenpressen des Glases, welches den Raum in der Aussparung b ausfüllt.
In Fig. 8 sind die Kragenstückhälften α α in anderer Richtung (d. h. seitlich) zusammenschiebbar. Wie ersichtlich, bilden sie in geöffneter'Stellung eine ovale Form, wobei ein Theil in den anderen theilweise eingreift, um bei geschlossener Stellung einen vollständigen kreisförmigen Durchgang zu bilden. Jede Kragenstückhälfte gleitet auf der entsprechenden Hälfte der Formel; in normal offener Stellung werden sie durch die Federn L bis zu den Anschlagstücken q q aus einander gehalten. Wenn der Stempel oder Kolben J herabgeht, treffen die Arme η η auf die Arme KK1 und treiben sie gegen die schrägen Flächen 0 0 an dem Kragenstück, so dafs dessen beide Theile bei Anspannung der Feder L zusammengeschoben werden und das Innere der Kragenstücke in die richtige Kreisform gebracht wird; der Erfolg ist die Zusammenpressung des Glases in der Aussparung b um den Kolben J herum, während das Abtrennen wie vorher durch den Absatz h, der sich gegen die Schneidkante b1 legt, geschieht.
Fig. 10 zeigt einen Stempel oder Kolben J, an welchem die Schneidkante ρ ρ an dem Ab-
satz h1 sitzt, welcher das Glas abtrennt und die Flasche durch Berührung des Glases mit den Wandungen der Aussparung fertig macht. Es ist einleuchtend, dafs viele anders gestaltete Flaschen (oder Gefäfse) aufser den dargestellten in der beschriebenen Weise hergestellt werden . können, sowohl solche, die Ränder oder Flantschen' als innen schraubenartige oder anders ausgebildete Hälse haben; ebenso sind zahlreiche weitere Modificationen in der Construction des Halsstückes, der Abtrennvorrichtung und des Stempels möglich.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Zur Herstellung von Glasflaschen in Formen die in Verbindung mit der gewöhnlichen Flaschenform A auftretende Anordnung einer getheilten Halsform a, welche länger als der zu formende Flaschenhals ist und in welche ein Stempel / geführt wird, der aus dem oberen Theil der Halsform etwas Glasmasse aufnimmt und nach Verdichtung der Masse in der Halsform mit feinem, gegen die scharfe Kante b1 derselben treffendem Absatz h ein Abschneiden der Glasmasse oben am Halse bewirkt.
    Bei dem unter ι. genannten Apparat die Einrichtung, wonach sich die Halsform a auf der Flaschenform A bewegt und nach unten oder innen durch den Stempel J gedrückt wird, um die Verdichtung der Glasmasse zwischen dem Stempel und der Halsform zu unterstützen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT57688D Neuerung bei der Herstellung von Glasflaschen und an Formen für dieselben Expired - Lifetime DE57688C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2418709A1 (fr) * 1978-03-02 1979-09-28 Plm Ab Formation d'une embouchure sur une ebauche

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2418709A1 (fr) * 1978-03-02 1979-09-28 Plm Ab Formation d'une embouchure sur une ebauche

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