DE57665C - Neuerungen an NEDLER'schen selbst thätigen Fahrpreis-Anzeigern - Google Patents

Neuerungen an NEDLER'schen selbst thätigen Fahrpreis-Anzeigern

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DE57665C
DE57665C DE189057665D DE57665DD DE57665C DE 57665 C DE57665 C DE 57665C DE 189057665 D DE189057665 D DE 189057665D DE 57665D D DE57665D D DE 57665DD DE 57665 C DE57665 C DE 57665C
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Germany
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during
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wheel
nedler
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Expired
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DE189057665D
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English (en)
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TAXAMETER - FABRIK WESTEN-DARP & PIEPER in Hamburg, St. Georg, Langereihe 33
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B13/00Taximeters
    • G07B13/005Taximeters operating mechanically

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Die durch das Patent No. 47389 geschützte Vorrichtung zur Uebertragung der Bewegung der stetig sich drehenden Triebwelle D1 auf die an einem Arm i aufgehängte, das Zeigerrad d1 absetzend bewegende Schaltklinke kann durch die in der beiliegenden Zeichnung dargestellte Einrichtung vortheilhaft ersetzt werden. Bei derselben treibt das mit der ununterbrochen (entweder von dem Uhrwerk oder von der Radnabe des Fuhtwerks aus) bethätigte Triebachse D1 verbundene kleine Zahnrad e ein zweites die Bewegung des ganzen eigentlichen Fahrpreisanzeigers bedingendes kleines Zahnrad f, welches auf einem um den Zapfen f~ schwingenden Arm f1 gelagert ist. Letzterer hat einen mit vorspringender Nase versehenen Nebenarm f3, welcher, sobald er in den Bereich des Stiftes h1 eines um den Drehzapfen i1 schwingenden Armes i gelangt, mittelst des gegen letzteren wirkenden Auslösebolzens a angehoben werden kann, um dadurch das Rady aufser Eingriff mit dem Rad e zu bringen und die Bewegung der davon abhängigen Mechanismen so lange zu unterbrechen, als das betreffende Fuhrwerk von Fahrgästen nicht in Anspruch genommen wird. Der Arm i trägt an seinem freien Ende die Schaltklinke b, welche mit dem auf der Achse des Zeigers in einer Platine gelagerten Zahnrad d1 im Eingriff steht. Wird nun der Auslösebolzen a, sobald das Fuhrwerk nicht benutzt werden soll, entgegen dem Bestreben der Feder a3 bis zum Ende seines Hubes angehoben, so gleitet die Schaltklinke b über die Zähne des Rades d1 weg, indem sie sich in ihrer höchsten Stellung auf einen das richtige Wiedereinfallen der Klinke bedingenden Vorsprung b 2 stützt, Fig. ι, um beim nächsten Senken des Auslösebolzens α, also sobald ein Fahrgast das Fuhrwerk besteigt, das Zahnrad d1 alsdann um einen bestimmten Winkel zu drehen. Da nun die Achse des Zahnrades d1 auch den den Fahrpreis auf dem Zifferblatt angebenden Zeiger trägt, so wird dieser beim Senken der Auslösestange α ebenfalls entsprechend gedreht und dabei zunächst auf einen bestimmten Minimalfahrpreis eingestellt, welcher zwar unter allen Umständen von den Fahrgästen zu zahlen ist, andererseits aber auch erst abgefahren werden mufs, ehe ein weiteres Fortschreiten des Zeigers eintreten kann.
Dieses ebenfalls durch die Bewegung des Armes i und der Schaltklinke b vermittelte Fortschreiten des Zeigers findet von diesem Zeitpunkt ab von der Triebachse Z)1 aus statt, indem eine auf der Achse des Zahnrades f sitzende und mit ihr gedrehte Daumenscheibe den auf ihr ruhenden Arm i bis zu einem gewissen Grade anhebt, Fig. 2, und dann, sobald der Daumenansatz von dem Vorsprung ix des Armes i abgleitet, letzteren plötzlich freigiebt, Fig. 3, so dafs die Klinke b beim An-
steigen des Armes i in dem Zahnrad d1 nachgreiftund beim Senken des Armes i dasselbe mit dem Zeiger unter dem Einfiufs der Feder z2 um einen Theilstrich weiterschiebt.
Da mit dem Zurückschwingen des Zeigerrades gleichzeitig die Daumenscheibe in die Nullstellung gebracht werden mufs, so wird dieselbe mit der Achse des Rädchens f durch eine Schleppfeder verbunden; bei der Vorwärtsbewegung der Daumenscheibe in der Pfeilrichtung hebt nun ein auf derselben sitzender Stift hs einen auf dem Arm fl angeordneten Arm h6 an und schwingt, sobald das Rad / von dem Triebrad e frei wird, gegen das stumpfe Ende des Armes /z6 und dadurch ebenfalls in ihre Anfangsstellung zurück, um, sobald das Rad / wieder mit dem Triebrad in Eingriff gebracht wird, von dieser Anfangsstellung ausgehend, ihren Weg wieder zu beginnen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Stelle der durch das Patent No. 47389 geschützten Vorrichtung zur Uebertragung der Bewegung der Trieb welle auf den eigentlichen Fahrpreisanzeiger die mit dem Rade f verbundene Daumenscheibe h°, deren Drehachse am freien Ende eines am Gehäuse drehbar aufgehängten Armes/1 gelagert ist und welche beim Anheben des letzteren und sobald die Räder f und e aufser Eingriff kommen, mittelst einer während der Vorwärtsbewegung der Daumenscheibe (h°) gespannten, auf ihrer Drehachse gelagerten Schleppfeder dadurch in ihre Nullstellung zurückgebracht wird, dafs eine bei der Vorwärtsbewegung der Daumenscheibe von einem' seitlichen Vorsprung /ζ3 angehobene Falle /z6 sich bei der Rückwärtsbewegung in die Bahn des letzteren einstellt und in der Nullstellung die Weiterdrehung hemmt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189057665D 1888-06-27 1890-06-19 Neuerungen an NEDLER'schen selbst thätigen Fahrpreis-Anzeigern Expired DE57665C (de)

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