DE57664C - Verfahren und Vorrichtung zur Rauchverbrennung bei Fafspichmaschinen. : - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Rauchverbrennung bei Fafspichmaschinen. :

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DE57664C
DE57664C DENDAT57664D DE57664DA DE57664C DE 57664 C DE57664 C DE 57664C DE NDAT57664 D DENDAT57664 D DE NDAT57664D DE 57664D A DE57664D A DE 57664DA DE 57664 C DE57664 C DE 57664C
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Germany
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smoke
fafs
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Expired - Lifetime
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DENDAT57664D
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E. FROST in Breslau, Alexanderstr. 12
Publication of DE57664C publication Critical patent/DE57664C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12LPITCHING OR DEPITCHING MACHINES; CELLAR TOOLS
    • C12L3/00Pitching or depitching machines
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B77/00Kitchen cabinets
    • A47B77/04Provision for particular uses of compartments or other parts ; Compartments moving up and down, revolving parts
    • A47B77/10Provision for particular uses of compartments or other parts ; Compartments moving up and down, revolving parts with members movable outwards to a position of use, e.g. tables, ironing boards
    • A47B77/12Provision for particular uses of compartments or other parts ; Compartments moving up and down, revolving parts with members movable outwards to a position of use, e.g. tables, ironing boards for attachment of portable kitchen machines

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die im Nachstehenden beschriebene Erfindung hat den Zweck, den beim Pichen entstehenden lästigen und gesundheitsschädlichen Rauch vollkommen zu beseitigen, und zwar durch Verbrennung desselben. Bisher wurdeder Rauch bei Pichmaschinen nur so abgeführt, dafs zwar nicht der Arbeiter, dagegen die Nachbarschaft desto mehr vom Rauch belästigt wurde. Um nun auch noch diesen Uebelstand zu beseitigen, soll das im Nachstehenden beschriebene Verfahren und der erläuterte Apparat Anwendung finden. Das Verfahren besteht darin, dafs die beim Pichen entstehenden Gase und der Rauch in einem Gefäfs gesammelt, von dort durch ein Gebläse , einen Ventilator oder dergleichen abgesogen und durch ein Filter geführt, dort von ihren unreinen Bestandteilen gereinigt bezw. zersetzt und wieder in den Ofen geleitet werden, wo letztere verbrennen. Der bei dem Verfahren in Anwendung kommende Apparat ist auf der Zeichnung dargestellt. A ist der gewöhnlich bei Pichmaschinen gebrauchte Blower, welcher dem Koksofen B die nöthige Luft zuführt und die überhitzte Luft durch die Düse C in das auf der Ablauf-Auffangschüssel D gelegene Fafs treibt.
Diese Schüssel D hat nun die in der Zeichnung im Schnitt dargestellte eigenthümliche Construction, die es ermöglicht, dafs das aus dem Fafs austretende Pech in der Mitte herunter- und durch Rohr E in ein Reservoir läuft, welches mit Wasser gekühlt werden kann, damit das Pech bald erstarrt.
Der Rauch und die Dämpfe dagegen werden durch Saugen des Blowers gezwungen, in den Abzugskanal F und durch die Rohre G bezw. H nach dem Filter J zu gehen.
Das Filter enthält in seinem . oberen Theil Holzkohle und in seinem unteren Theil Kalkmilch. Die Kalkmilch dient dazu, die bei der Verbrennung entstehende Kohlensäure zu absorbiren; die Holzkohle hat den Zweck, die groben brenzlichen, theerigen Bestandtheile, welche im Rauch und in den Pechdämpfen enthalten sind, zurückzuhalten. Das aus dem Filter durch den Blower abgesaugte Gas gelangt nun nicht ins Freie, sondern wird aus dem Blower wieder dem Ofen zugeführt, wo dasselbe gleich anderem Gas verbrennt. Das Verbrennungsproduct ist im Ofen im wesentlichen Kohlensäure und Wasser. Die Wasserdämpfe werden im glühenden Koks derartig zerlegt, dafs der Sauerstoff der Wasserdämpfe mit dem Kohlenoxydgas zu Kohlensäure verbrennt. Da jedoch auf diese Weise ein Ueberschufs an Kohlensäure und ein Mangel an atmosphärischer Luft entstehen würde, so ist an der Haube des Ofens ein Sicherheitsventil angebracht, durch welches die überschüssige Kohlensäure entweicht, dagegen an dem Blower ein in demselben Verhältnifs stehendes Saugventil eingesetzt, welches das zum Verbrennen nöthige Quantum Luft bezw. Sauerstoff dem Ofen zuführt. Ebenso wird auch, da das Fafs an dem Schüsselrand nicht dicht abschliefst, mit dem Rauch gleichzeitig Luft bezw. Sauerstoff eingesogen und dem Feuerherd zugeführt. Wie schon bemerkt, absorbirt die in dem Filter enthaltende Kalkmilch ein grofses Quantum Kohlensäure und bildet kohlensauren Kalk; die Absorptionsfähigkeit kann nach der
Ansicht des Erfinders noch bedeutend vermehrt werden, wenn man anstatt Kalkmilch essigsaures Blei oder essigsaures Natron verwenden würde.
Damit, wenn nur ein Fafs auf der Maschine liegt, durch das Offenstehen sämmtlicher Abzugsrohre die Wirkung nicht beeinträchtigt wird, ist an jeder Abzugsschüssel eine mechanisch wirkende Verschlufsvorrichtung angebracht.
Die Vorrichtung functionirt in der Weise, dafs ein Hebel in seinem Gelenk beim Auflegen des Fasses nach unten gedrückt wird und dadurch die Verschlufsklappe L öffnet. Beim Abnehmen des Fasses wird die Verschlufsklappe durch ihr Eigengewicht nach unten gezogen und die Ausströmungsöffnung auf diese Weise geschlossen.
Rohr M ist abnehmbar, um eventuell beim Lagerfafspichen die Verbindung zwischen Maschine bezw. Rauchabzugsvorrichtung und Lagerfafs herzustellen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Verfahren zur Rauchverbrennung bei Pichmaschinen, darin bestehend, dafs die beim Pichen entstehenden Gase nebst dem Rauch aus einem Gefäfse, auf welchem das zu entpichende Fafs liegt, durch ein Gebläse oder dergleichen abgesaugt, nach einem im oberen Theile mit Holzkohle, im unteren Theile mit Kalkmilch oder essigsaurem Blei oder essigsaurem Natron angefüllten Filter geführt werden, von wo dieselben von ihren groben, brenzlichen, theerigen Bestandteilen und von der bei der Verbrennung entstehenden Kohlensäure befreit, nach dem Ofen geführt und verbrannt werden.
  2. 2. Zur Ausführung des unter i. gekennzeichneten Verfahrens Abzugsschüsseln, welche als Auflager für das zu entpichende Fafs dienen und ein getrenntes Abführen des Peches und der Rauchgase aus dem Fasse ermöglichen, bestehend aus Gefäfsen D mit den Abzugskanälen E und F.
  3. 3. Bei den unter 2. gekennzeichneten Abzugsschüsseln D zum selbstthätigen Absperren der Abzugskanäle, wenn nur ein Fafs entpicht wird, eine Hebelverbindung mit Klappe, welch letztere durch Eigengewicht den betreffenden Kanal absperrt, wenn kein Fafs auf der Schüssel liegt, denselben aber öffnet, wenn ein Fafs auf die Schüssel gelegt wird und den Hebel herunterdrückt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DENDAT57664D Verfahren und Vorrichtung zur Rauchverbrennung bei Fafspichmaschinen. : Expired - Lifetime DE57664C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3384100A (en) * 1965-05-29 1968-05-21 Ross Scient Company Ltd Washing containers

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