DE33718C - Verfahren zur Herstellung von Gas für Heizungs- und Beleuchtungszwecke, sowie die dazu gehörigen Apparate - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Gas für Heizungs- und Beleuchtungszwecke, sowie die dazu gehörigen ApparateInfo
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- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
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Description
KAISERLICHES
PATEN TA Mt\%
Die nachstehend beschriebene und durch die beiliegenden Zeichnungen erläuterte Erfindung
besteht in einem eigenartig construirten, den verschiedenen Brennmaterialien entsprechend
durch bewegliche Einrichtungen denselben zu accomodirenden, continuirlich arbeitenden Generatorsystem
mit seinem Zubehör, zur Erzeugung von Leucht- und Heizgasen unter möglichster
Ausnutzung und Gewinnung der in den Brennmaterialien schlummernden Wärmemengen.
Das System ist durch die Fig. 32 (Grundrifs) und 31 (Längsschnitt) schematisch dargestellt
und besteht im wesentlichen aus dem mit Einrichtungen zum Vortrocknen und Vorvergasen
des Brennmaterials, Pendel-, PuIt- und Planrosten, Vorrichtungen zum Reguliren
der Schüttungshöhe auf denselben, Dampferzeugungs- und Dampf-, Luft-, Gasleitungsröhren,
Gebläsen' und luftdichten Regulirungsthüren etc. ausgerüsteten Generator, der Gasleitung
mit ihren Reinigungsapparaten und den zugleich als Exhaustoren bezw. Ventilatoren wirkenden
Gasbehältern.
In Fig. ι, Blatt I, ist ein Generator mit seinen
verschiedenen beweglichen Betriebseinrichtungen und dem den Brennraum B auf drei Seiten
umgebenden Fuchs A im Längsschnitt, in Fig. ia in der Vorderansicht und in Fig. ib, Blatt II,
im Horizontalschnitt dargestellt. In besonderen Fällen wird .auch der Fuchs A1, Fig. 23 bis 26,
Blatt V, quer über den Generator hinweggeführt.
Das zu vergasende Brennmaterial wird zunächst auf der Decke des Fuchses A einer Trocknung
unterzogen, wodurch sich die der Kohle anhaftende Grubenfeuchtigkeit zum gröfsten
Theile verflüchtigt.
Die Decke des Fuchses besteht aus doppelten eisernen Platten mit zwischenliegender Isolirschicht
und oberem Estrich- oder Thonplattenbelag. Es wird hierdurch einerseits das Anbrennen
des vorzutrocknenden Brennmaterials, andererseits eine übermäfsige Abkühlung des
Fuchses beim Aufbringen frischen Materials und damit eine Verminderung der Zuggeschwindigkeit
im Fuchs wirksam verhindert. Die Seitenwände des Fuchses nach dem Innern des Generators können u. A. ebenfalls aus Eisenplatten bestehen. Ist der Ort der Verbrennung
des Gases weit vom Generator entfernt, so erhält der Fuchs nur eine einfache eiserne Decke
oder wird, wenn durch die abgehende Feuerluft die Absicht der Trocknung wegen bereits
erfolgter zu grofser Abkühlung nicht erreicht wird, dadurch ersetzt, dafs der Generator selbst
eiserne Decken erhält, auf welchem das Vergasungsmaterial vorgetrocknet wird.
Das vorgetrocknete und angewärmte Brennmaterial wird durch einen über die ganze Breite
des Generators sich erstreckenden Füllschlitz D, welcher mit einem Deckel E mit Wasserverschlufs,
Fig. 6, Blatt III, versehen ist, in den Hals des Generators eingeworfen und fällt hier
zunächst auf die Brennmaterial -Vertheilungs- und Gas-Absperrklappe F, Fig. 1. Diese sich
unter dem ganzen Füllschlitz D erstreckende Klappe F besteht aus zwei stumpfwinklig an
einander stofsenden Platten, von denen die
untere zur provisorischen Aufnahme des Brennmaterials
dient, während die obere (die Rückwand) den Austritt des Gases aus dem Generator
während des Füllens verhindert.
Eine Modification dieser Vorrichtung ist die Klappe F1, Fig. 20, Blatt IV. Hier ist nur die
untere Platte vorhanden, die obere indessen durch eine verticale, variable Destillationswand H
ersetzt, welche mittelst eines Gestelles an der Generatordecke aufgehängt, von aufsen her
durch Zahnstange, Zahnrad und Kurbel verschiebbar ist. Diese Einrichtung bietet den
Vortheil, bei Verwendung sehr feuchten Brennmaterials
eine gröfsere Menge davon auf der Klappe F fertig trocknen zu können.
Der Hebel G mit Gegengewicht G1 löst beim Niederfallen ein Signal aus und zeigt
dem Feuermann an, dafs das Brennmaterial von der Klappe nach den Rosten zu abgerutscht
ist und der Generator einer neuen Füllung bedarf.
Soll der Beschickungsprocefs zur Vermeidung des Lufteintrittes in den Generator auf einen
möglichst kurzen Zeitraum beschränkt und zugleich eine intensive Vortrocknung erreicht
werden, so bedient man sich der in den Fig. 16 bis 18, Blatt III, dargestellten fahrbaren
Schüttkasteny1. Alsdann liegen auf der Generatordecke
rechts und links vom Brennraum zwei Schienengeleise c3, auf denen die Wagen ds
laufen. Auf dem Wagen ruht mittelst der Seitenstreben c3 der Kasteny1. Den Boden desselben
bildet die Platte r2, welche in federnden Klinken an e3 hängt.
Der gefüllte Schüttkasten wird über einen Schlitz D1 gefahren, die Klappe r2 mittelst der
Haken s2 in Oesen an Zahnstangen m2 gehängt
und mittelst Kurbel und Getriebes nach Auslösung der Klinken/3 in -D1 bis zum Boden
des Fuchses hinabgelassen.
Ist die Trocknung beendet, so nimmt die noch weiter gesenkte Klappe r2 vermöge der
Leitschiene w eine schräge Stellung ein und das Brennmaterial rutscht hinab.
Das Brennmaterial gelangt aus den Füllschlitzen DD1 bezw. den Klappen F F1 r" auf
die schräge obere Destillationsplatte n, welche auf der oberen Deckplatte c in einem Falze
derselben frei aufruht, und rutscht von hier aus auf den eigentlichen Rost hinab. Die Höhe
der Schüttung auf dem letzteren, welche je nach der Beschaffenheit des Brennmaterials
wechselt, wird regulirt durch die bewegliche Wand K, Fig. 1 und 21, sowie durch das bewegliche
Gestell K1. Die bewegliche Schüttungsregulirungswand K bildet in ihrem unteren
Theil den Abschlufs nach dem Innern des Generators und ist vermittelst Rollen auf
Schienen unter der Generatordecke, Zahnstange und von aufsen mittelst Kurbel zu handhabenden
Zahngetriebes horizontal verschiebbar.
so dafs man die Stärke der Materialschicht zwischen A bezw. η und K beliebig variiren
kann.
Im oberen Theile findet der Abschlufs zwischen Füllschlitz D und dem Innern des
Generators durch eine mit der Decke und den Seitenwandungen luftdicht verbundene Wand
statt. In Fig. 20, Blatt IV, ist sie sichtbar und
dicht vor H angebracht.
Das Gestell K1 zur Regulirung der Brennmaterialien-Schichthöhe
auf den Rosten, Fig. 1, Blatt I, Fig. ic, Blatt IX, Fig. 21, Blatt IV, und
Fig. 22, Blatt V, besteht aus parallel zu den Rostplatten angeordneten horizontalen Eisenstäben
e1, welche durch Zugstangen/1, Fig. 22, oder Hebel M und Gehänge g\ Fig. 1 und ic,
oder Ketten oder Drahtseile g1, Fig. 21, Blatt IV,
verstellt werden können. ·
Auf den Stäben e1 sind Ringe i mit Schlackenstechern
k1 drehbar angeordnet, welche letztere, mittelst der Hebel /i2 um eine halbe Wendung
gedreht und event, mittelst der Gestänge angehoben, die Schlacken zerstören und entfernen.
Die Schlackenstecher kl können auch direct auf den Stäben e1 befestigt sein, Fig. 22.
Die letzteren drehen sich alsdann in Oesen m\
welche mit Zugstangen/1 verbunden sind. In diesem Falle sind nur zwei oder drei Hebel /c2,
und zwar direct an der Welle e1 angebracht,
welche sich noch im Vergasungsraum in einen Stiel vereinigen. Die Zugstangen f1 und
Hebel k'2 werden gasdicht in den Gaskanal durchdringenden Leitungsrohren nl geführt. Der
Rost ist, um den Generator für jedes Brennmaterial geeignet zu machen, ein beweglicher
Pendelrost und mit einem beweglichen Schüttelplanrost combinirt.
Die einzelnen Theile derselben sind auf Blatt II, III und IV in den Fig. 2 bis 5, 7 bis 9,
19, 19a, 19b, 19c, 19d und 19ε dargestellt.
Die zur Einführung von Gasen, Wasserdampf und Luft hohl gegossenen und oben mit einem
durch ein Schutzdach überdeckten Schlitz versehenen Wangen α mit Lagern al für die Rostplatten b ruhen auf dem ebenfalls hohl gegossenen
Wangenhalter e, um welchen sie gedreht werden können, um den Neigungswinkel des Rostes zu verändern. Sie sind durch
Sperrstangen g mit einander verbunden. Der Pendelrost ruht mit den Füfsen/auf Sockeln/*,
Fig. 21, Blatt IV, deren, entsprechend den verschiedenen
Neigungswinkeln, welche zur Anwendung kommen, mehrere vorhanden sind.
Die zwischen den Rahmen für die Bewegung der Wangen erforderlichen Schlitze werden zur
Vermeidung des Ausfalles unverbrannter Kohle mit kleinen Schlitzklappen oder Futterstücken i,
Fig. 3, Blatt II, geschlossen.
An das untere Ende des Pendelrostes schliefst sich der Schüttelplanrost h an. Derselbe kann,
wenn erforderlich, in eine Aussparung der
hinteren Generatormauer hineingeschoben werden. Die Details des Planrostes mit seiner
Schüttelvorrichtung sind in den Fig. 2, 3 a und 3 b dargestellt.
Einen integrirenden Theil des Gaserzeugungsverfahrens bildet die Einführung von Wasserdampf,
Kohlensäure und kalter oder vorerhitzter Luft, zum Theil vor die Roste, zum Theil in das Generatorinnere während des Betriebes,
einzeln oder mit einander gemischt, sowie event, unter Druck. Von den für diese
Zwecke angeordneten Organen des Generators sind wesentlich die Dampferzeugungsrohre p,
Fig. ι und 19c, welche mit geringer Steigung
um die Glühschicht herum in der inneren Wandung des Generators eingebaut sind und
durch Bassins P vermittelst der Condensationsrohre oder eines anderen Wasserrohres χ gespeist
werden.
Wird der Dampf einem Dampfkessel entnommen oder benutzt man den Abdampf einer
Dampfmaschine, so wird derselbe durch ein Rohr ν vor die Roste geführt; die Rohre ρ
können alsdann zum Vorerhitzen der Verbrennungsluft benutzt werden. Soll mit Druck
gearbeitet werden, so wird der Dampf in das Unterwindgebläse jR, Fig. 25, Blatt V, eingelassen
und von diesem durch das Rohr κ2 vor die Roste geblasen; soll der Dampf im Innern der
Schüttung zur Wirkung kommen, so wird er derselben bezw. den hohlen Wangenrohren
durch die Dampfabtheilung des dreitheiligen Vertheilers s, in welchen aufserdem durch die
Leitung t2 die Gase bezw. die Kohlensäure aus dem Fuchs A, sowie durch eine besondere
Einströmungsöffnung ein Luftstrom eingeführt werden, vermittelst des Unterwindgebläses Q.
durch die Rohre f], Fig. 25 und 19 c, bezw. fi
und tl, Fig. ic, zugeführt. Die Zuleitungsrohre sind zur Regulirung der Dampf-, Gas-
und Luftmengen mit Schiebern, Drosselklappen etc. versehen, zur Druckregulirung
dienen Ventile ^.
Soll die die Vergasung bewirkende Rostfläche verkleinert werden, so wird in einen
vorderen Falz der Deckplatte c, Fig. 2, eine untere variable Destillationsplatte 0 von der
Breite des Rostes eingehängt. In Verbindung damit kann eine luftdicht verschliefsbare Regulirungsthür,
Fig. ia, Blatt I, mit verstellbaren Luft-, Kohlensäure- und Wasserdampf-Zuströmungsöffnungen
und Unterwindgebläsebetrieb angewendet werden.
Eine kleinere luftdichte Regulirungsthür, Fig. 12 und 13, Blatt III, mit Schaulöchern q'2,
Lufteintrittsöffnungen J2, Dampfeinlafsöffnungen
e2, Oeffnungen/2 für die Druckregulirungsventile,
in Haken a2 eingreifendem Verschlufsbalken £2 mit Schraube c2 kann vermöge der
Anordnung der Scharniere v1, mittelst deren die Thür an den Bändern yvx befestigt ist, der
weiten Führungsklammern ^1 und der Langlochöfen
χ in gewissen Grenzen parallel zu ihrem Rahmen verstellt werden. Auf den
Oeffnungen d- e'2 und f'2 sind nach oben gerichtete
Krümmlinge g2 befestigt. Diese werden durch mit Wasser oder Sand gedichtete
Deckel mittelst Bügels i'2 und Schraube n2 verschlossen.
Die Regulirungsthüren sind mit Sicherheitsventilen a* versehen.
Nach dem Austritt aus dem Generator gelangt das Gas unter Passirung der Glocke k3
in den Kanal ?n3, in welchem es durch eine
Reihe von Draht- oder Blechsieben oder durch dünne, eng auf einander gepackte Röhren
streichend, event, unter Passirung eines Regenstromes von der Flugasche und anderen indifferenten
Stoffen gereinigt wird, Fig. 1, 27 und 30. Im weiteren Verlaufe passirt es den
Theerfang n3 mit mehrfachen Wasserverschlüssen (Fig. 27 Längsschnitt, Fig. 30 Grundrifs, Fig. 28
Querschnitt durch die Linie ft3-/3 in Fig. 30),
um alsdann in Gasreinigungs- und Carburirungskammern o3 einzutreten, welche aus mehreren
durch besondere Einlafs- und Auslafsventile abzusperrenden Kammern bestehen. Je nachdem
man das Gas zu Heizungs- oder Beleuchtungszwecken verwenden will, wird dasselbe
entweder durch eine Gasreinigungs- oder Carburirungsabtheilung geleitet.
Aus den Kammern gelangt das nunmehr gereinigte, gebrauchsfertige und leitungsfähige
Gas durch Zweigleitungen in die Gasbehälter ^3,
Fig. 27 und 30. Dieselben dienen wechselweise als Exhaustoren und Ventilatoren, je nach
der Art ihrer Belastung und der Stellung der Klappe r3.
Ein oder mehrere Gasbehälter t3 dienen zur Aufnahme von Leuchtgas und sind durch
Ventile u3 von der Leitung abzusperren. Die Gasleitung selbst ist mit Explosionsklappen ss,
Fig. 27 und 29 a, Batt VI, versehen. Gröfsere Anlagen erhalten zwischen dem Wasserreiniger
und den Trockenreinigungsapparaten noch Exhaustoren, ferner einen Bipafsregulator, einen
Stationsgasmesser und einen Strafsendruckregulator. In Fig. 32 ist e e3 der Platz für die
Exhaustoren, b b3 der Platz für den Bipafsregulator, s s3 der Platz für den Stationsgasmesser
und d d3 der Platz für den Strafsendruckregulator, Fig. 32, Blatt VIII.
Zur Erzeugung von Wasserstoffgas und stickstofffreiem Sauerstoff und zur Reduction der
Kohlensäure an der Verwendungsstelle der Gase im Feuerherd oder Brennraum dienen
Oxydationsregister, Fig. 48 und 48a, Blatt X. Dieselben, aus Eisen oder feuerfestem Material
hergestellt, werden mit den Wasserdampf zersetzenden Stoffen gefüllt, während des Betriebes
in den Flammenraum eingeschoben. . Sollen sie als Reductionsregister für die Kohlensäure
verwendet werden, so werden sie mit Kohlen gefüllt hinter der Flamme angeordnet.
Claims (25)
1. Die Anordnung eines Pendelrostes, um den Generator für jedes Brennmaterial
geeignet zu machen.
2. Die Anordnung eines beweglichen Schüttelrostes behufs Vermeidung der Schlackenbildung
und behufs erhöhter Leistungsfähigkeit eines Rostes, allein oder in Verbindung mit einem oder mehreren
Pendelrosten oder als Pultrost ausgebildet, innerhalb eines Generators.
3. Behufs vorheriger Trocknung des Brennmaterials die Anordnung der Klappe F
bezw. F\ Fig. 1, Blatt I, Fig. ic, Blatt IX,
und Fig. 20 und 21, Blatt IV, in Verbindung mit dem Signalhebel G bezw. G1.
4. Die Anordnung einer beweglichen Destillationswand H, Fig. 20, Blatt IV.
5. Die Anordnung des verstellbaren Destillationsgestelles H in Verbindung mit der
Destillationsklappe jF1, Fig. 20, Blatt IV.
6. Die Anordnung der über den Generator hinweggeführten Füchse A1 mit zwischenliegenden
Füllschlitzen D1, welche unten durch Klappen F mit Hebelverschlufs und
oben durch über die ganze Generatorbreite reichenden Deckel E, Fig. 6, mit
Wasserverschlufs geschlossen sind und zur Aufnahme des Brennmaterials behufs
Trocknung und Destillation dienen, Fig. 23 bis 26.
7. Die Anordnung der Füllschlitze D1 in Verbindung mit der verstellbaren Verschlufsplatte
bezw. Klappe r2, die zur Aufnahme des Materials dient, Fig. 16.
8. Die Anordnung eines fahrbaren Schüttkastens y2 zur Füllung der Schlitze D1
in Verbindung mit dem auf Schienen laufenden Wagen άΆ, der Platte r2, welche
in die von Federn gehaltenen Klinken f3 gehängt wird, und in Combination mit
den in Führungen laufenden Zahnstangen«2, welche durch Zahnräder v1 bewegt werden,
Fig. 16, 17 und 18, Blatt III.
9. Die Anordnung eines mit oder ohne Stopfbüchsenverschlufs h oder Wasserverschlufs
h1, in Stangen oder Ketten g1
hängenden beweglichen Schüttungshöhen-Regulirungsgestelles K1, bestehend aus den
Eisenstäben e1, den Ringen/1, den Schlackenstechern
k\ den Hebeln M, mit oder ohne die Hebelarme /i2, den Zugstangeny1, den
Leitungsröhren n1 zur Vermeidung der
Schlackenbildung, zur Erreichung eines gleichmäfsigen Niederrutschens des Brennmaterials,
zur Erzielung einer schnelleren Vergasung und einer gleichmäfsigen Bildung der Glut, Fig. 1, ic, id, 21 und 22.
10. Die Anordnung einer beweglichen Schüttungshöhen - Regulirungswand K behufs
Regulirung der Beschickungshöhe des Brennmaterials, mit oder ohne Verbindung von K1, Fig. i, ic und 21.
11. Die Anordnung der Wasserdampf bildungsrohre p, welche innerhalb des Generators
angeordnet sind und einzeln durch ein Bassin P vermittelst des Condensations- oder
eines anderen Wasserrohres χ gespeist werden, behufs Erzeugung von Wasserdampf,
der entweder direct vor die Roste oder in eine Abtheilung eines Unterwindgebläses,
oder in die hohlen Wangenrohre tjr, oder endlich in die Rohre i?
oder tl geführt werden kann, Fig. 1, ic,
2, 19 c, 20, 23 bis 26, Blatt I, II, IX, IV und V.
12. Die Anordnung eines Rohres i2, welches
dem Unterwindgebläse Kohlensäure aus dem Fuchs zuführt, behufs Reduction derselben
durch die Glühschicht des Rostes, Fig. i, ic, 23, 25 und 26.
13. Die Anordnung eines Wasserdampfrohres w
an Stelle des Rohres, das dem Unterwindgebläse Wasserdampf zuführt, behufs Zersetzung
des letzteren durch die Glühschicht, Fig. 23 und 25, Blatt V.
14. Die Anordnung eines Rohres f*, Fig. 23,
Blatt V, welches mit jedem einzelnen Füllschlitz in Verbindung steht, um die in demselben sich durch Destillation der
Kohle entwickelnden Gase dem Gaskanal zuzuführen.
15. Die Anwendung von Vertheilungsrohren
in Verbindung mit dem Gebläse, um die in letzterem durch den Vertheiler s gemischten
Stoffe entweder vor den Rost, vor die Glühschicht oder hinter denselben direct in die GlUhschicht bezw. bis hinter
die Glühschicht zu führen, Fig. 1, Blatt I, Fig. ic, Blatt IX, Fig. 20, 23, 25 und 26,
Blatt IV und V.
16. Die Anordnung einer luftdichten, mit Glasfenstern (Schaulöchern) versehenen
Regulirungsthür, Fig. 12 und 13, Blatt III, und Fig. 20 und 21, Blatt IV) im vorderen
Theil des Generators, vor den Rosten, in Verbindung mit Gas-, Dampf- und Luftrohren
und Luftventilen und dem Sicherheitsventil d*, Fig. ι, ι a und 1 c, bei Anwendung
von Druck im bezw. vor dem Generator.
ij. Die Anordnung einer luftdichten Regulirungsthür,
Fig. ia, Blatt I, in Verbindung mit einem oder mehreren Unterwindgebläseapparaten
zur Einführung von Luft, Dampf und Kohlensäure.
18. Die Anordnung eines in Höhenrichtung
verstellbaren Plan- oder Schüttelrostes in Verbindung mit der in der Seitenwandung
des Generators angeordneten veränderbaren Destillationsplatte -B* und einer Schüttungshöhen-Regulirungswand
K, wie Fig^ 21, um den Generator für verschiedenes Brennmaterial
bezw. verschiedene Schüttungshöhen geeignet zu machen, Fig. 23 und 24, Blatt V.
19. Die Anordnung einer veränderbaren unteren Destillationsplatte 0, welche auf die
obere Deckplatte c des Pendelrostes gehängt wird, um die Rostfläche je nach
Beschaffenheit des Brennmaterials verändern zu können, Fig. 2, Blatt II.
20. Die Anordnung einer mit dem Gaskanal verbundenen und mit Theerfang n3 versehenen
Gasleitung m3 zur Condensation verschiedener dem Gase beigemengter indifferenter
Stoffe, Fig. ι, Blatt I, und Fig. 31
und 32, Blatt VIII.
21. Die Anordnung eines oder mehrerer Wäscher n3 in der Gasleitung, sowie eines
oder mehrerer Reinigungsapparate os, derart aus je zwei Kammern gebildet, dafs stets
eine derselben vermittelst Klappen- oder Glockenventile ausgeschaltet werden kann,
Fig. 27 bis 32, Blatt VI und VIII.
22. Die Anordnung von Explosionsklappen ss
innerhalb der Gasleitung, Fig. 27 und 29 a, Blatt VI.
23. Die Anordnung einer Anzahl von Gasometern in der Leitung, aus zwei Systemen
bestehend, so dafs das eine System als Gassammler und Sauger, das andere als Gasometer und gewissermafsen als Gebläse
wirkt, je nach Stellung des die Systems trennenden Verschlusses r3, Fig. 27 und 30.
24. Die Anordnung eines oder mehrerer durch Ventil n3 von der Leitung abgesperrten
Gasometers t3, für Leuchtgas bestimmt, welches durch Anwendung geeigneter Stoffe
im Reiniger durch Carburirung erzeugt werden kann, Fig. 27 und 30.
25. Die Anordnung von Oxydationsregistern hinter der Flamme behufs Reduction der
Kohlensäure, Fig. 48 und 48 a, Blatt X.
Hierzu 10 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE33718C true DE33718C (de) |
Family
ID=309670
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT33718D Expired - Lifetime DE33718C (de) | Verfahren zur Herstellung von Gas für Heizungs- und Beleuchtungszwecke, sowie die dazu gehörigen Apparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE33718C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2481287A (en) * | 1943-10-22 | 1949-09-06 | Bow Douglas Scott | Producer gas generator |
-
0
- DE DENDAT33718D patent/DE33718C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2481287A (en) * | 1943-10-22 | 1949-09-06 | Bow Douglas Scott | Producer gas generator |
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