DE576459C - Einrichtung fuer Regler von elektrischen Maschinen, bei denen einer bestimmten Groesse der zu regelnden Groesse mehrere Werte der regelnden Groesse entsprechen - Google Patents

Einrichtung fuer Regler von elektrischen Maschinen, bei denen einer bestimmten Groesse der zu regelnden Groesse mehrere Werte der regelnden Groesse entsprechen

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DE576459C
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Germany
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variable
relay
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controlled
voltage
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Expired
Application number
DE1930576459D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing E H Moritz Schenkel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Electrical Variables (AREA)

Description

  • Einrichtung für Regler von elektrischen Maschinen, bei denen einer bestimmten Größe der zu regelnden Größe mehrere Werte der regelnden Größe entsprechen Bei der Regelung von elektrischen Maschinen mittels mechanischer Regler können einer bestimmten Größe der zu regelnden Größe mehrere Größen der regelnden Größe entsprechen. Dabei kann es vorkommen, daß beim Ansteuern der bestimmten Größe mittels einer der möglichen Regelgrößen die Arbeitsrichtung des Reglers umgekehrt sein muß gegenüber der Arbeitsrichtung bei Verwendung einer anderen brauchbaren Regelgröße. Das ist z. B. möglich beim Steuern der Leistung eines Synchronmotors, der über eine lange Leitung mit einem Wechselstromgenerator verbunden ist und der zugleich zur Konstanthaltung der ihm zugeführten Spannung durch Veränderung der Blindleistung dient.
  • Fig. i zeigt ein allgemeines Beispiel für einen solchen Fall. HiersolleinebestimmteLeistung W eines elektrischen Maschinensatzes angesteuert werden. Bei Kombinationen mehrerer Maschinen kann nun der Fall eintreten, daß die Leistung W in Abhängigkeit von- der zum Steuern verwendeten Spannung eine Kurve höheren Grades durchläuft. In Fig. i, die die Leistung W in Abhängigkeit der Steuerspannung darstellt, besitzt die in voller Linie dargestellte Kurve W zwei asymptotisch verlaufende Enden und dazwischen ein Minimum, ein Maximum und einen Wendepunkt. Eine solche Kurve erhält man z. B., indem man den Regler von dem Organ, das er steuert und das beispielsweise die Spannung P hervorbringt, ablöst und die Änderung der Spannung von P bewerkstelligt, indem man dabei jeweils die Leistung W des Maschinensatzes abliest.
  • Im vorliegenden Falle ist ein beliebiger Zusammenhang zwischen Leistung und Steuerspannung gewählt; ebensogut könnten es aber irgendwelche anderen Größen sein, deren gegenseitige Abhängigkeit voneinander interessiert und die durch einen Regler eingestellt werden sollen. Die in dem Beispiel gewählte Steuerspannung P ist nicht etwa eine Netzspannung, vielmehr ist angenommen, daß der Maschinensatz an einer festen Netzspannung arbeitet.
  • In der Regel wird es wünschenswert sein, daß das Regelorgan eine bestimmte Leistung W1 einstellen soll. Wie die Kurve zeigt, kann diese Leistung mit Hilfe von drei verschiedenen Spannungen P1, P2 und P3 erreicht werden, vorausgesetzt, daß alle anderen Betriebszustände des Maschinensatzes dieselben sind. Man muß sich nun vorstellen, daß in den Betriebszuständen der Maschine noch eine willkürliche Änderung eintritt, beispielsweise eine willkürliche Änderung der Drehzahl. Es möge vor der Änderung der Drehzahl für den Maschinenbetrieb eine der dargestellten ähnliche Kurve gegolten haben, die beispielsweise durch die gestrichelte Linie versinnbildlicht ist. Vor der Änderung war daher die Leistung W, bei einer Spannung P,' eingestellt. Nach Änderung der Drehzahl wird die Spannung Pi nicht sofort vom Regler geändert werden; es stellt sich daher eine Leistung W,' ein, entsprechend der ausgezogenen Kurve, und es ist nun die Aufgabe des Reglers, die Leistung T4'1' wiederum auf den Betrag W, zurückzuführen. Arbeitet die Maschine nahe dem Betriebspunkte i, so wird dies dadurch möglich gemacht werden, daß der Regler derartig eingestellt wird, daß er für eine Mehrleistung eine größere Regelspannung P, liefert. Alsdann wird sich die Spannung durch den Regler allmählich von Pi auf P, erhöhen, und es wird beim Punkt i wiederum der ursprüngliche Wert der Leistung W, erreicht werden. Würde umgekehrt die Leistung zufälligerweise gesunken sein, so würde eine Verkleinerung der Spannung nötig sein, welche der Regler alsdann richtig ausführt.
  • Ähnlich liegen die Betriebsverhältnisse bei dem Punkte 3. Es kann z. B. wünschenswert sein, statt des Punktes i den Betriebspunkt 3 zu benutzen, weil man dabei eine andere, an der Maschine interessierende Größe in geeignete Werte versetzt, z. B. die Blindleistung. So kann der Punkt i einer kleinen, der Punkt 3 einer größeren Blindleistung entsprechen, und es kann wünschenswert sein, beide Blindleistungen einzustellen, ohne deshalb die Wirkleistung W, welche in der Figur aufgetragen ist, zu ändern.
  • Anders liegen dagegen die Verhältnisse bei dem Punkte a. Wenn vorher, also z. B. vor der Drehzahländerung, eine Spannung P2 eingestellt war, um bei einer bestimmten Blindleistung die geforderte Leistung W, zu erreichen, und es stellt sich nun nach der Drehzahländerung gemäß der ausgezogenen Kurve die Leistung W2 ein, so würde jetzt der Regler, wenn er für mehr Leistung mehr Spannung ergibt, den Punkt 3 ansteuern. Hatte man aber das Gebiet um den Punkt 2 herum gewählt, um z. B. eine gerade diesem Punkt entsprechende Einstellung der Blindleistung zu erzielen, so ist das Ansteuern des Punktes 3 unerwünscht, weil man den Punkt 2 ansteuern möchte. Hierzu müßte indessen der Regler ein umgekehrtes Kommando erhalten, d. h. er müßte für mehr Leistung we= niger Spannung geben. Zu einem derartigen Kommandowechsel ist der Regler im allgemeinen nicht befähigt. Durch die Erfindung sollen daher neue Einrichtungen geschaffen werden, die dies ermöglichen. Betrachtet man die Kurve der Fig. i, so erkennt man, daß in dem Gebiete um die Punkte i und 3 herum einer Zunahme der Spannung P z. B. eine Abnahme der Leistung W entspricht. Hingegen um den Punkt 2 herum entspricht -einer Zunahme der Spannung .P ebenfalls eine Zunahme der Leistung. Nach der Erfindung wird ein Tastapparat vorgesehen, der ständig eine gewisse Änderung der Spannung P vornimmt und sie sogleich wieder aufhebt. Diese Spannungsänderung wird eine Leistungsänderung hervorrufen, und diese Leistungsänderung wird auf ein Relais, in diesem Falle ein wattmetrisches Relais, übertragen. Wird bei einem Spannungszuwachs die Leistung verkleinert, so wird das Relais nach der einen Seite ausschlagen, während es, wenn einem Spannungszuwachs ein - Leistungszuwachs entspricht, nach einer anderen Seite ausschlagen wird, vorausgesetzt daß dieses Relais auf eine bestimmte Leistung eingestellt war. Dieser Richtungswechsel wird@dazu benutzt, um den eigentlichen Regler, der auf die bestimmte Leistung reguliert, umzusteuern.
  • Eine beispielsweise Ausführung dieser Steuerung ist in Fig 2 dargestellt. Es bedeutet hier i ein elektrisches Netz, an dem der Maschinensatz, für den eine Größe geregelt werden soll, arbeitet; 2 und 3 bedeuten Relais für die Größe, die geregelt werden soll, im Beispielsfalle also, in dem man die Leistung erfassen will, wattmetrische Relais. Jedes dieser Relais besitzt einen beeinflußbaren Körper, der durch eine Feder q. bzw. 5 in eine bestimmte Vorspannung gebracht wird. Diese Vorspannung ist durch Hebel 6 und 7, die auf entsprechenden Gleitbahnen feststellbar sind, einstellbar. Beide Relais sind mit der zu erfassenden Größe,, z. B. der Leistung, verbunden, jedoch so, daß das zweite Relais mit der Ziffer 3 umsteuerbar eingerichtet ist und diese Umsteuerung durch das erste Relais mit der Nummer 2 erfolgt. Die Umsteuerung ist durch einen Umschalter 8 angedeutet. Ist die Leistung z. B. größer als durch die Federspannung des Relais 2 gegeben, so wird dieses Relais nach rechts ausschlagen, andernfalls nach links, und dadurch die Spannungsspule des wattmetrischen Relais 3 umsteuern. Auf diese Weise erhält der Körper 5 des Relais 3 ein Kommando abhängig von dem Steuersinn, den das Relais :z beschafft. Das Relais 5 wirkt alsdann weiter auf einen Steuerkörper g, beispielsweise einen Ölkolben, der aus der Pumpe 1o gespeist wird und je nach seiner Lage einen Schieber ii vor- oder rückwärts bewegt. Dieser Schieber ii steuert durch eine geeignete Übertragung einen Erregerwiderstand i2 und dirigiert damit die in der Fig. i dargestellte Steuerspannung P. 12 kann ebensogut ein Drehtransformator oder ein mit Kontakten versehener fester Transformator sein.
  • Es ist nun angenommen, daß ein Teil der Spannung P, nämlich der Teil P', durch eine Kontaktvorrichtung dauernd taktmäßig hergestellt oder wieder weggenommen werden kann. Diese Kontaktvorrichtung ist in der Fig. :2-durch einen Motor 13, der durch ein Kurbelgetriebe 14 auf einen Schalter 15 wirkt, hergestellt gezeigt. Ist der Schalter 15 geschlossen, so wird z. B. die Steuerspannung P größer um den Betrag P'. Ist er offen, so geht sie wieder zurück. Durch diese Änderung der Spannung wird gemäß der Fig. z eine Änderung der Leistung erzeugt. Die beiden Relais 2 und 3 sind nun so gegeneinander abgestimmt, daß das Relais 3 weniger empfindlich ist als das Relais 2. Infolgedessen wird zunächst auf eine derartige Änderung der Steuerspannung P das Relais 2 ansprechen und wird; je nachdem ob einer Vergrößerung von P eine Verminderung oder eine Vermehrung der Leistung entspricht, nach rechts oder links ausschlagen und damit jeweils dem Relais 3 das richtige Kommando ermöglichen, so lange, bis dieses Relais 3 die Leistung wieder auf den Betrag W1 zurückgeführt hat. Es ist hierbei angenommen, daß das Relais 3 auf diejenigen Leistungsänderungen, welche durch die künstlich eingeführte Spannungsänderung bewirkt werden, noch nicht anspricht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Einrichtung für Regler von elektrischen Maschinen, bei denen einer bestimmten Größe der zu regelnden Größe mehrere Werte der regelnden Größe entsprechen, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe eines ein Richtungsrelais beeinflussenden, mit irgendeinem Hilfsmittel erzeugten Dauerkommandos der Sinn der Änderung der zu regelnden Größe in bezug auf die regelnde Größe festgestellt wird, und diese Feststellung benutzt wird, um den Regler gemäß dem festgestellten Sinn zu betätigen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Richtungsrelais (2) auf ein zweites Relais (3) wirkt, das den Regler gemäß dem durch das Richtungsrelais gegebenen Regelsinn unter dem Einfluß der zu regelnden Größe in Bewegung setzt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch r zum Regeln der Leistung von elektrischen Maschinen mittels einer Regelspannung, gekennzeichnet durch einen Tastapparat (z5), der die Regelspannung ständig abwechselnd ändert und auf den Ausgangszustand zurückführt, und ein Leistungsrelais (2), das von durch die Änderungen der Regelspannung hervorgerufenen schwachen Leistungsänderungen je nach dem Sinn dieser Änderungen beeinflußt wird und das auf den Regler entsprechend diesen Änderungen wirkt. q.. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais je nach dem Sinn der Leistungsänderung die Spannung eines zweiten, den Regler beeinflussenden wattmetrischen Relais (3) und damit auch die Bewegungsrichtung des mechanischen Teils des Reglers je nach Bedarf umsteuert.
DE1930576459D 1930-09-06 1930-09-06 Einrichtung fuer Regler von elektrischen Maschinen, bei denen einer bestimmten Groesse der zu regelnden Groesse mehrere Werte der regelnden Groesse entsprechen Expired DE576459C (de)

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