DE576223C - Gleitlager - Google Patents

Gleitlager

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Publication number
DE576223C
DE576223C DES102866D DES0102866D DE576223C DE 576223 C DE576223 C DE 576223C DE S102866 D DES102866 D DE S102866D DE S0102866 D DES0102866 D DE S0102866D DE 576223 C DE576223 C DE 576223C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wick
ring
bearing
shaft
plain bearing
Prior art date
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Expired
Application number
DES102866D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dietzius
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES102866D priority Critical patent/DE576223C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE576223C publication Critical patent/DE576223C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/02Parts of sliding-contact bearings
    • F16C33/04Brasses; Bushes; Linings
    • F16C33/06Sliding surface mainly made of metal
    • F16C33/10Construction relative to lubrication
    • F16C33/1025Construction relative to lubrication with liquid, e.g. oil, as lubricant
    • F16C33/103Construction relative to lubrication with liquid, e.g. oil, as lubricant retained in or near the bearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

Das Hauptpatent 557 312 betrifft ein Gleitlager, das an Stelle eines Wälzlagers in dem gleichen Gehäuse verwendet werden kann und durch einen um die Welle herumgelegten Docht geschmiert wird. Nach dem Hauptpatent ist der Docht in einem vorteilhaft U-förmigen Ring angeordnet, der die Welle trägt.
Dieses Lager wird nun gemäß der Erfindung dadurch weiter ausgebildet, daß die Innenseite des den Docht aufnehmenden U-förmigen Ringes als Lauffläche dient und von einer Aussparung durchsetzt ist, durch die der Docht die Welle bzw. den Laufring der Welle berührt. Ein solcher Ring kann geschlossen an Stelle der Laufringe eines Kugellagers auf die Welle geschoben und in das Lagergehäuse eingebaut werden, so daß das Auswechseln eines Kugel- oder Rollenlagers gegen ein Gleitlager besonders einfach ist und ohne größeren Arbeitsaufwand durchgeführt werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι einen Längsschnitt und Fig. 2 einen Querschnitt des neuen Gleitlagers. Die Welle 11 ist mit einer gehärteten Lauffläche 12 versehen, so daß der beim Hauptpatent vorhandene Laufring aus Stahl in Fortfall kommen kann. Die Welle . ist in einem U-förmigen Ring 22 gelagert, der den Schmierdocht 31 enthält. An der Innenseite des Ringes ist einetangentiale Bohrung 34 angebracht, die zur Aufnahme eines aus dichtem Gewebe be^ stehenden Dochtes 35 dient, der sich durch die von der Bohrung gebildete Öffnung gegen die Welle legen kann. Da der in der Bohrung 34 angeordnete Gewebedocht normalerweise aus einem flachen Streifen besteht, muß er zusammengerollt werden, um in die Bohrung eingeführt werden zu können. Infolgedessen ist sein mittlerer, sich gegen die Welle 11 legender Teil bestrebt, sich wieder aufzuwickeln und drückt sich hierdurch fest gegen die Welle, ohne daß die bei dem ersten Ausführungsbeispiel vorgesehene Feder erforderlich ist. Der Ring 32 sitzt in der Bohrung 15 des Lagerschildes 16 und ist in seiner Lage durch die Schraube 27 gehalten, die zugleich als Füllschraube zum Nachfüllen des Öles dient und die in dem Ring 32 angebrachte Einfüllöffnung 30 verschließt. Der Abschluß des Lagers nach außen erfolgt wiederum durch die beiden Deckel 17. Der Ring 32 be-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Hans Dietsius in Berlin-Charlottenburg.
steht aus Lagermetall, so daß seine Innenseite als Lauffläche dienen kann. Der Ring 32 kann durch Ziehen, Drücken oder ein anderes geeignetes Verfahren aus einem Stück hergestellt werden. An seiner offenen Seite ist er durch eine lösbare Blechscheibe 29 verschlossen, so daß er mit dem mit öl getränkten Docht leicht an Stelle eines Kugellagers in das Lager eingebaut werden kann. Der zur Aufnahme des Dochtes dienende Ring 32 kann auch aus Eisenblech o. dgl. bestehen, in welchem Falle eine besondere Laufbuchse aus Lagermetall vorgesehen wird. Eine derartige Ausbildung des Ringes empfiehlt sich besonders bei größeren Lagern. Das Gleitlager nach der Erfindung hat den Vorteil, daß der den Schmierdocht enthaltende LJ-förmige Ring einen unmittelbaren Ersatz für ein Kugellager bildet und ohne besondere Vorbereitungen an Stelle eines Kugellagers auf die Welle geschoben werden kann. Dies wird noch dadurch erleichtert, daß der durch die Blechscheibe 29 nach außen abgeschlossene Docht schon in der Fabrik mit öl getränkt werden kann, so daß es ohne besondere Vorbereitungen für den Einbau verwendbar ist. Dieses Lager ist daher auch besonders für solche Fälle gut geeignet, bei denen beispielsweise ein bereits aufgestellter Motor nachträglich an Stelle der normalerweise verwendeten Kugellager mit Gleitlagern versehen werden soll, um einen geräuschlosen Betrieb zu ermöglichen. Mit dem neuen Gleitlager kann das Auswechseln der Lager ohne die geringsten Schwierigkeiten an Ort und Stelle vorgenommen werden, so daß der Motor nur kurze Zeit außer Betrieb genommen zu werden braucht.
Der zur Aufnahme des Schmierdochtes dienende LJ-förmige Ring wird zweckmäßig mit einer Einlage aus Paraffin oder einem anderen Fett versehen, das schmilzt, sobald das Lager infolge ungenügender Schmierung zu warm wird. Das geschmolzene Paraffin vermag das Lager eine Zeitlang zu schmieren, so daß ein Heißlaufen des Lagers vermieden wird. Wird ein Fett verwendet, das bei Erwärmung starke Gerüche oder Dämpfe entwickelt, so wird hierdurch das Personal veranlaßt, das trockengelaufene Lager nachzusehen und wieder Öl nachzufüllen, ohne daß das Lager heißläuft. Diese Paraffineinlage hat noch den Vorteil, daß der Docht gegen Verstauben geschützt werden kann, zu welchem Zweck man einen Teil des Paraffins in der in der Lauffläche des Ringes angebrachten Aussparung anbringen kann, wenn man das Lager im fertigen Zustand zum Versand bringen will.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Ausfuhr rung des Lagers ist auch dann von Vorteil, wenn nur ein einziger Docht verwendet wird. An Stelle der in Fig. 1 und 2 dargestellten Anordnung -kann man die in der Lauffläche des Ringes angebrachte Aussparung für den Docht auch auf andere Weise, z. B. durch Fräsen, erreichen. Wird diese Aussparung durch Fräsen von der Innenseite der Lauffläche aus hergestellt, so hat dies noch den besonderen Vorteil, daß der beim Fräsen entstehende Grad auf die den Docht umschließende Seite des Ringes zu liegen kommt und um seinen Rand eine kleine Auffangschale für das öl bildet.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Gleitlager nach Patent 557 312 mit Schmierung* durch einen im wesentlichen U-förmigen Ring angeordneten Docht, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite des den Docht aufnehmenden Ringes als Lauffläche dient und von einer Aussparung durchsetzt ist, durch die der Docht die Welle bzw. eine Laufbuchse der Welle berührt.
2. Gleitlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Docht aufnehmende U-förmige Ring die Laufbuchse der Welle umschließt. ,
3. Gleitlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring durch Ziehen oder Drücken von Blech hergestellt ist.
4. Gleitlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring aus Lagermetall besteht.
5. Gleitlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der U-förmige Ring an einer Stirnseite offen ist, die durch eine ° lösbare ringförmige Scheibe verschlossen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES102866D 1931-09-09 1931-09-09 Gleitlager Expired DE576223C (de)

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DE576223C true DE576223C (de) 1935-11-19

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ID=7524745

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