DE574565C - Verfahren zum Aufbringen eines UEberzuges auf die Oberflaeche der Lederaufzuege fuer Druckereiwalzen - Google Patents

Verfahren zum Aufbringen eines UEberzuges auf die Oberflaeche der Lederaufzuege fuer Druckereiwalzen

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DE574565C
DE574565C DE1930574565D DE574565DD DE574565C DE 574565 C DE574565 C DE 574565C DE 1930574565 D DE1930574565 D DE 1930574565D DE 574565D D DE574565D D DE 574565DD DE 574565 C DE574565 C DE 574565C
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Description

  • Verfahren zum Aufbringen eines Überzuges auf die Oberfläche der Lederaufzüge für Druckereiwalzen ° Es ist bekannt, für Druckereizwecke Walzen mit Lederüberzug zu benutzen. Diese haben gegenüber Walzen anderer Art, z. B. Gelatinewalzen oder Gummiwalen, wesentliche Vorzüge. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbesserung der bekannten Lederwalzen, so daß sie für alle Zwecke, so für den Steindruck, Blechdruck, Offsetdruck und auch als Verreiberwalzen für den Buchdruck, vorzüglich verwendbar sind, soweit es sich nicht um Celluloseesterfarben handelt, wie sie beispielsweise schon im Flach- oder Tiefdruck vorgeschlagen wurden.
  • Nach der Erfindung wird auf dem Lederüberzug der im übrigen in beliebiger geeigneter Weise ausgebildeten Walze -ein dünner, elastischer Überzug aufgetragen, der gegen Öl, Säure, Benzin oder andere Walzenreinnj,ungsmittel widerstandsfähig ist. Der überzug wird beispielsweise derart hergestellt, daß eine Lösung von Kollodiumwolle in Aceton oder einer Lösung von Celluloid in sehr dünner Schicht auf den Lederüberzug aufgetragen wird. Dabei wird zwecl,mäßig so verfahren, daß mehrmals nacheinander sehr dünne Schichten aufgetragen, beispielsweise aufgespritzt werden. Es ergibt sich dann ein Überzug, der zwar völlig dicht ist und ein Eindringen der Farbenlösungs- und Reinigungsmittel in das Leder verhindert, der aber doch an der Oberfläche die wünschenswerte Porosität besitzt. Beim Auftragen der zweiten Schicht werden die Poren, .die noch in der ersten Schicht enthalten sind, abgedeckt, und es wird dadurch die erforderliche Undurchlässigkeit des Überzuges erzeugt, während die zweite Schicht selbst Poren .enthält, also die Außenschicht des Überzuges porös ist. Um dem Überzug eine große Elastizität zu geben, setzt man der Lösung zweckmäßig ein geeignetes Öl, z. B. Rizinusöl oder chinesisches Holzöl, zu. Ein Zusatz von Kampfer ist zweckmäßig, um ein schnelles Trocknen des Überzuges zu erreichen.
  • Man kann die übereinanderli:egenden dünnen Schichten des Überzuges mit zwei verschiedenen Lösungen herstellen, indem man zunächst eine ölhaltige Lösung 'benutzt, die einen besonders elastischen Überzug erzeugt, und für den zweiten Überzug einen Stoff verwendet, der besonders widerstandsfähig gegen die Lösungsmittel ist. Durch die erste Auflage wird verhindert, daß der Deckstoff zu tief eindringt und :eine harte Oberschicht entsteht.
  • Nach dem angegebenen Verfahren ergibt sich gegenüber den bisher benutzten Lederwalzen für den Stein- und Offsetdruck der Vorteil einer wesentlich .größeren Haltbarkeit und einer einfacheren Reinigung der Walzen. Gegenüber den Massewalzen besteht der Vorteil seiner größeren Haltbarkeit, einer dauernd größeren Weichheit und der porösien Oberfläche. Außerdem sind die Walzen billiger. Für den Buchdruck sind die neuen Walzen wesentlich brauchbarer als die bisher benutzten Gelatinewalzen, weil sie eine größere Lebensdauer haben und größere Betriebssicherheit bieten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Aufbringen eines überzuges auf die Oberfläche der Lederaufzüge für Druckereiwalzen, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Lederaufzug zunächst von Hand ein elastischer, gegen Farben und Reinigungsmittel undurchlässiger und widerstandsfähiger Überzug aus unter Zusatz von Weichmachungsmitteln z. B. iiz Aceton gelöstem Celluloid oder Kollodium, darüber durch Spritzen ein feinporiger Überzug aus denselben Lösungen aufgebracht wird.
DE1930574565D 1930-08-03 1930-08-03 Verfahren zum Aufbringen eines UEberzuges auf die Oberflaeche der Lederaufzuege fuer Druckereiwalzen Expired DE574565C (de)

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