DE57402C - Vorrichtung zur Entleerung vorübergehend gespeister Druckluftleitungen - Google Patents

Vorrichtung zur Entleerung vorübergehend gespeister Druckluftleitungen

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DE57402C
DE57402C DENDAT57402D DE57402DA DE57402C DE 57402 C DE57402 C DE 57402C DE NDAT57402 D DENDAT57402 D DE NDAT57402D DE 57402D A DE57402D A DE 57402DA DE 57402 C DE57402 C DE 57402C
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Germany
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valve
compressed air
liquid
air
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT57402D
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English (en)
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internationale Druckluft- und elektricitätsgesellschaft in Berlin W., Charlottenstr. 56
Publication of DE57402C publication Critical patent/DE57402C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K24/00Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures
    • F16K24/04Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures for venting only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die dargestellte Vorrichtung ermöglicht das schleunige Entfernen des Ueberdruckes aus Leitungen, die vorübergehend mit Druckluft gespeist werden, um zum Betriebe von Druckluftuhren oder sonstigen Aufzugvorrichtungen zu dienen. Sobald durch die Verbindung eines Uhrenrohrnetzes mit der freien Luft an der Betriebsstelle eine kleine ' Verminderung im Ueberdruck eintritt, der in der Uhrenrohrleitung herrscht, beginnen, die eingeschalteten Entleerungsvorrichtungen ihr Spiel, um sofort das gänzliche Entleeren dieses Rohrnetzes, zu bewirken, was für den geregelten Betrieb nöthig ist.
Die Vorrichtung besteht aus einem Gefäfs, in welches die Druckluft eintritt, um auf die Oberfläche von Quecksilber oder eines anderen flüssigen Körpers zu wirken, welcher hierbei theilweise gehoben wird, um durch sein Gewicht ein sonst geschlossenes Ventil zu öffnen, durch welches die Druckluft entweicht. Indem bei Abnahme des Druckes das Quecksilber oder dergleichen wieder sinkt, schliefst sich das entlastete Ventil wieder.
Das Gefäfs A ist in seinem unteren Theile mit Quecksilber gefüllt und steht durch den Stutzen B mit der Luftleitung in Verbindung. Zwischen A und B ist ein Filter b eingespannt, um die von der Luft etwa ' mitgeführten Unreinigkeiten nicht in die Vorrichtung gelangen zu lassen. Der Deckel C hat in der Mitte eine Oeffnung, welche durch ein Ventil D abschliefsbar ist. An dem bei ex geführten Rohre E ist das Ventil D und die Schale F befestigt. Durch das Rohr E reicht eine Stange G, die an ihrem unteren Ende das zum Abschlufs des Rohres dienende Ventil H und am oberen Ende einen Schwimmer K trägt. Der in die Schale hineinragende Theil des Rohres E hat eine Oeffnung e, die sich mit einer gleichen Oeffnung des übergesteckten Rohrschieber^ 5 deckt, welcher durch eine Mutter T gehalten- wird.
Das an der Schale F befestigte Gehänge/" ist mit dem einen Ende des doppelarmigen, um m drehbaren Hebels M verbunden, der ein einstellbares Gegengewicht W1 trägt, während ein zweiter um η drehbarer. Hebel N durch die Zugstange K1 mit dem Hebel M verbunden ist.
Tritt durch das Rohr B Druckluft ein, so drückt diese auf die Oberfläche des bis u reichenden Quecksilbers und drückt es bei geöffnetem Ventil H durch das Rohr E und die Oeffnung e in die Schale F. Durch Verdrehen des Rohrschiebers S kann die Gröfse der Oeffnung e verändert und die Schnelligkeit des Austrittes des Quecksilbers geregelt werden. Das Gegengewicht wird so eingestellt, dafs es unter Mitwirkung des steigenden Luftdruckes die Schale F sammt dem Quecksilber und dem Rohr E leicht angehoben und das Ventil D geschlossen hält. Das in die Schale F eintretende Quecksilber steigt endlich so hoch, dafs es die Flügel Zr1 des Schwimmers K anhebt, hierdurch das Ventil H schliefst und den weiteren Eintritt von Quecksilber unterbricht. In dieser Stellung bleibt die Vorrichtung so
lange, bis die Druckluft in den an die Leitung angeschlossenen Uhren oder dergleichen ihre Arbeit verrichtet hat. Wird nun durch Oeffnen der Druckluftleitung an passender Stelle (an der Betriebsstelle) eine kleine Druckverminderung eingeleitet, so dafs das Quecksilber in der Schale F das Uebergewicht über das Gegengewicht Ot1 erlangt, so öffnet sich plötzlich das Luftventil D durch Senken der Schale F, Fig.. 2, worauf der Ueberdruck der Druckluft sich ausgleicht, indem dieselbe durch das geöffnete Luftventil D entweicht. Es bleibt also das für das Spiel der Uhren oder dergleichen nothwendige Entleeren der Leitung nicht auf die einzige Ausströmungsöffnung an der Betriebsstelle beschränkt und findet schneller und vortheilhafter statt.
Gleichzeitig mit dem Senken der Schale F und des Luftventils D wird durch den Hebel M und die Stange nx der Ventilhebel N gedreht, dessen rechter Arm länger als der gleichliegende Arm des Hebels M ist, so dafs das Ende von JV voreilt, der gabelförmige Theil K2 ■ die auf der Schwimmerstange G steckende Mutter k umgreift, sich auf den Absatz k2 des Schwimmers K stützt und diesen schnell niederdrückt. Hierdurch wird das Ventil H plötzlich ganz geöffnet, und das vorher nur langsam ausfliefsende Quecksilber sinkt durch das Rohr E in das Gefäfs A schnell zurück. Die nun entlastete Schale F wird durch das Gegengewicht mx wieder gehoben und das Luftventil D wieder geschlossen. Durch das Eigengewicht sinken Schwimmer K und Ventil H nach unten, und das Ventil H bleibt dann geöffnet und für das nächste -Spiel bereit.
Die Zeit, während welcher das Luftventil D offen bleibt, reicht vollkommen hin, um in der Luftleitung den atmosphärischen Druck wieder herzustellen.
Statt mit Quecksilber kann auch mit einem anderen Mittel die Gegengewichtsarbeit durch den Luftdruck geleistet werden.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche: ■
    ι. Bei vorübergehend mit Druckluft gespeisten Leitungen eine Vorrichtung zum Entfernen des Luftüberdruckes nach erfolgter Arbeitsverrichtung in allen Theilen einer längeren Leitung, gekennzeichnet durch ein Gefäfs A, in welchem die Druckluft auf die Oberfläche von Quecksilber oder ■ einer anderen Flüssigkeit wirkt und diese so über ein Luftventil D hebt, dafs das Gewicht der Flüssigkeit, sobald in der Leitung eine kleine Druckverminderung eintritt, das infolge höherer Luftpressung sonst geschlossen gehaltene Luftventil öffnet und die Druckluft entweichen läfst.
  2. 2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Vorrichtung die Ausstattung des Ventils D mit einem in Führung verschiebbaren Rohre E und einer Schale F in solcher Art, dafs die Flüssigkeit durch E hindurch nach F gehoben wird.
  3. 3. "Bei der unter 2. gekennzeichneten Vorrichtung die Anordnung eines Schwimmers K in der Schale F, dessen Stange ein Ventil trägt, welches den Durchtritt der Flüssigkeit durch das Rohr E bei bestimmter Schwimmerstellung absperrt.
  4. 4. Bei der unter 3. gekennzeichneten Vorrichtung die Anordnung eines mit Gegengewicht versehenen'Hebelwerkes, welches beim Oeffnen des Ventils D den Schwimmer K schnell niederdrückt und das mit K verbundene Ventil plötzlich ganz öffnet, so dafs die Flüssigkeit über dem Ventil D wieder in das Gefäfs A zurückläuft und mittelst des Gegengewichtes das Ventil D wieder geschlossen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT57402D Vorrichtung zur Entleerung vorübergehend gespeister Druckluftleitungen Expired - Lifetime DE57402C (de)

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