DE573603C - Drehrichtungswechselvorgelege, insbesondere fuer Waschmaschinen - Google Patents
Drehrichtungswechselvorgelege, insbesondere fuer WaschmaschinenInfo
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- DE573603C DE573603C DES84946D DES0084946D DE573603C DE 573603 C DE573603 C DE 573603C DE S84946 D DES84946 D DE S84946D DE S0084946 D DES0084946 D DE S0084946D DE 573603 C DE573603 C DE 573603C
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- D06F37/00—Details specific to washing machines covered by groups D06F21/00 - D06F25/00
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Description
- Drehrichtungswechselvorgelege, insbesondere für Waschmäschinen Ein Drehrichtungswechselvorgelege dient dem Zweck, die eingeleitete, gleichförmige Drehbewegung in solche wechselnder Richtung umzuformen. Es verlangt beispielsweise die Innentrommel einer Doppeltrommelwaschmaschine stets wechselnd drei (oder auch mehr) Umdrehungen nach der einen und drei Umdrehungen nach der - anderen Richtung. Der Antrieb kann. entweder durch Riemen oder auch -durch Elektromotor unmittelbar erfolgen.
- Das bekannteste Wechselvorgelege für Waschmaschinen ist das Zweiriemenwechselvorgelege mit einem offenen und einem gekreuzten Riemen, die beide periodisch so hin und her geschoben werden, daß abwechselnd der offene und der gekreuzte Riemen auf einer mit der Trommelwelle durch eine Zahnradübersetzung verbundenen Festscheibe läuft. Dieses Vorgelege baut sich sehr umfangreich und hat den Nachteil, daß bei Einzelantrieb noch ein Zwischenvorgelege erforderlich ist und daß die Riemen bei' Dehnung nachgespannt werden müssen. In neuerer Zeit sind eine Reihe anderer Antriebe vorgeschlagen, .die die vorerwähnten Nachteile nicht haben. Diese Antriebe arbeiten zumeist mit Kupplungen oder Planetenrädergetrieben, die verhältnismäßig umständlich sind und einer gewissen Einstellung und Wartung bedürfen, d. h. ein Verständnis bei der Bedienung voraussetzen, das meistens nicht vorhanden ist. Zudem ist die Elastizität des Umschaltens bei Kupplungsgetrieben davon abhängig, daß die entsprechenden Teile gut. geölt sind. Ist dies nicht der Fall, so tritt vielfach, hervorgerufen durch die Trägheit der Massen beim Umschalten, ein Bruch einzelner Teile oder eine starke Abnutzung ein, was die Betriebsweise sehr beeinträchtigt oder ganz in Frage stellt.
- Es ist ferner ein Drehrichtungswechselvorgelege bekannt, bei dem durch einen selbsttätig umschaltbaren Steuerhebel Andrückrollen wechselweise gegen den äußeren und inneren Umfang eines auf der Trommelachse sitzenden Rades gedrückt werden. Diese Ausführung erfordert einen hohen Anpreßdruck.
- Gemäß der Erfindung wird eine durch einen selbsttätig umschaltbaren Steuerhebel verschwenkbare Andrückrolle verwendet, durch die ein die Arbeitswelle antreibender endloser Riemen, der lose über zwei in entgegengesetzter Richtung angetriebene Scheiben läuft, mit dem ablaufenden Strang gegen die eine oder die andere dieser Scheiben derart gedrückt wird, daß der Riemen die entsprechende angetriebene Scheibe umschlingt. Es ergibt sich hierbei ein vollkommen elastisches Uransteuern unter Anwendung ganz geringer Andrückkraft, ganz unbeeinflußt durch irgendeine Veränderung, Längung oder Kürzung des Riemens und ohne Verwendung empfindlicher Maschinenteile, bei ganz geringen Abmessungen des Getriebes.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
- Abb. i ist eine Ansicht, Abb. z ein senkrechter Schnitt.
- Abb. 3 und g zeigen die beiden Stellungen des Antriebs.
- Die Topfriemenscheibe a (Abi. i) sitzt auf der Arbeitswelle, beispielsweise auf der Trommelwelle der Waschmaschine oder einer Zwischenwelle. Die beiden Rollen c und d drücken infolge der Spannung einer Feder den Riemen b gegen die Scheibe a, so daß die erforderliche Reibung bei Rechtslauf der Scheibe a durch die Rolle c und bei Linkslauf durch die Rolle d erreicht ist. Der Riemen b läuft über zwei gegenläufig angetriebene Riemenscheiben e und f, die durch eine Schnecke i o. dgl. und die beiden Stirnräder g und h gedreht werden. Zwischen diesen beiden Scheiben befindet sich eine Andruckrolle 1, die auf einem um den Punkt k schwenkbaren Hebel 11 sitzt und die den Riemen abwechselnd gegen die Riemenscheibe f (s.Abb.i und 3) oder die Riemenscheibe e (Abi. q.) drückt, so daß die Scheibe a entsprechend ihre Drehrichtung ändert.
- Das Umschalten erfolgt etwa nach Ablauf von je drei Umdrehungen je nach Wahl .des an der Scheibe a sitzenden Umschaltkreuzes m in folgender Weise: Dreht sich die Scheibe a aus der in Abb. i dargestellten Stellung in Pfeilrichtung weiter um etwa i8o°, so nimmt der nach oben zeigende Arm s des Mitnehmerkreuzes m den lose auf der Arbeitswelle sitzenden Gewichtshebel n am Zapfen o mit nach oben, um ihn dann, in der oberen Scheitelstellung (Abb.3) angelangt, nach rechts wieder herunterfallen zu lassen. Hierbei wird der- an dem Gewichtshebel befindliche Nocken p die sich ebenfalls lose auf der Arbeitswelle drehende Wendescheibe q um etwa i8o° verdrehen, wodurch die federnde Stange r mittels eines Einschnittes in der Scheibe q nach links geschwenkt wird und dadurch die Rolle 1 an der Riemenscheibe e zu liegen kommt. Hierdurch ist die Umkehr der Drehrichtung bewirkt (Abi. q.). Das nächste Umschalten erfolgt dann wieder, nachdem das Mitnehmerkreiez yn durch den Anschlag o einmal herumgedreht ist und seine nach hinten vorstehende Nase s auf der anderen Seite des Anschlages t anliegt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Drehrichtungswechselvorgelege, insbesondere für Waschmaschinen, bei dem durch einen selbsttätig umschaltbaren Steuerhebel eine Andrückrolle gegen ständig umlaufende Teile gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Arbeitswelle antreibender endloser Riemen (b) lose über zwei in entgegengesetzter Richtung angetriebene Scheiben (e, f) läuft und durch die Andrückrolle (1) des Steuerhebels (11) abwechselnd mit der einen oder der anderen dieser Scheiben am ablaufenden Strang des Riemens zum Eingriff gebracht wird, so daß der Riemen die betreffende angetriebene Scheibe umschlingt. a. Drehrichtungswechselgetriebe nach Anspruch i unter Verwendung eines Mitnehmerkreuzes zum selbsttätigen Umschalten, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Arbeitswelle lose sitzender Gewichtshebel (n) durch das Mitnehmerkreuz (m) hochgehoben wird und beim Herunterfallen eine Wendescheibe (q) bewegt, die das Ümsteuern der Andruckrolle (1) bewirkt und so ausgebildet ist, daß nur während der kurzen Zeit des Herunterfallens des Gewichtshebels Leerlauf vorhanden ist. 3. Drehrichtungswechselvorgelege nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden unter Federspannung stehenden Riemenspannrollen (c, d) so angeordnet sind, daß der ziehende Strang des Riemens jeweils die entsprechende Rolle von der Riemenscheibe abzieht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES84946D DE573603C (de) | 1928-04-08 | 1928-04-08 | Drehrichtungswechselvorgelege, insbesondere fuer Waschmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES84946D DE573603C (de) | 1928-04-08 | 1928-04-08 | Drehrichtungswechselvorgelege, insbesondere fuer Waschmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE573603C true DE573603C (de) | 1933-04-03 |
Family
ID=7512055
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES84946D Expired DE573603C (de) | 1928-04-08 | 1928-04-08 | Drehrichtungswechselvorgelege, insbesondere fuer Waschmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE573603C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE972471C (de) * | 1950-09-26 | 1959-07-30 | Peter Pfenningsberg G M B H Ma | Automatische Wasch- und Schleudermaschine |
-
1928
- 1928-04-08 DE DES84946D patent/DE573603C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE972471C (de) * | 1950-09-26 | 1959-07-30 | Peter Pfenningsberg G M B H Ma | Automatische Wasch- und Schleudermaschine |
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