DE573143C - Vorrichtung zum Beschleifen von Zahnkoepfen mittels hin und her bewegten Schleifbandes - Google Patents

Vorrichtung zum Beschleifen von Zahnkoepfen mittels hin und her bewegten Schleifbandes

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DE573143C
DE573143C DEH128824D DEH0128824D DE573143C DE 573143 C DE573143 C DE 573143C DE H128824 D DEH128824 D DE H128824D DE H0128824 D DEH0128824 D DE H0128824D DE 573143 C DE573143 C DE 573143C
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grinding
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tooth
forth moving
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ULRICH HANNE DR
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C1/00Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Beschleifen von Zahnköpfen mittels hin und her bewegten Schleifbandes In der zahnärztlichen Praxis müssen sehr häufig die Zähne an dem über das Zahnfleisch herausragenden Teil zylindrisch, kegelförmig oder zu Stümpfen mit elliptischen o. dgl. Querschnitten geschliffen werden. Insbesondere ist dies erforderlich, wenn Zähne mit Goldkappen o. dgl. versehen werden sollen. Bisher benutzte man für diese Schleifarbeiten die bekannten Schleifscheibchen von verschiedener Form. Auch sind zum Nachschleifen der Zahnfüllungen Schleifeinrichtungen bekanntgeworden, bei denen ein endloses umlaufendes Schleifband über Führungsrollen geführt wird, die von einem offenen Rahmen getragen werden und federnd gegeneinander beweglich sind, wobei das Schleifband seine Bewegung von einer vom Handstück aus angetriebenen Scheibe erhält. Mit diesen bekannten Einrichtungen konnte jedoch niemals eine saubere zylindrische, prismatische oder abgestumpfte kegelige Form erzielt werden, da der zu bearbeifende Zahn wegen der Nachbarschaft der anderen Zähne vor allem nicht von allen Seiten zugängig ist. Weiterhin ging es bei Benutzung der bekannten Schleifwerkzeuge zum Rundschleifen des Zarhnkopfes auch nicht ohne Beschädigungen des Zahnfleisches und der Nachbarzähne ab, abgesehen davon, daß solche Schleifarbeiten noch recht viel Geschicklichkeit erforderten und dhs Resultat der aufgewendeten Mühe nicht entsprach.
  • Die Erfindung betrifft demgegenüber eine Vorrichtung zum Beschleifen von Zahnköpfen, bei der ein an sich bekanntes, mit Schleifmasse belegtes, gut biegsames Schleifband um den Zahnkopf geschlungen und zwangsläufig hin und her bewegt wird. Die Einrichtung wird in bekannter Weise mit der von einem Elekträrnotor angetriebenen biegsamen Welle gekuppelt. Hierbei wird die drehende Bewegung durch bekannte Maschinenelemente in eine hin und her gehende Bewegung umgeformt. Es sind zwar zahnärztliche Geräte bekannt, bei denen die drehende in eine linear hin und her gehende Bewegung des Werkzeuges umgeformt und zur Bearbeitung der Zähne, insbesondere als Separiersäge, benutzt "i7rd. Hierbei ist jedoch nur ein ein- oder zweiseitig eingespanntes starres, ein- oder doppelseitig verzahntes Sägeblatt vorhanden, dessen Verwendung, selbst dann, wenn es sich auch um ein ein- oder doppelseitig belegtes Blatt handelt, nur auf das Separieren und ähnliche Arbeiten beschränkt bleibt. Beim Erfindungsgegenstand besteht das Wesen aber darin, daß ein ein- oder doppelseitig mit Schleifmasse belegtes, leicht biegsames Schleifband aus Metall oder einem sonstig .n geeigneten Werkstoff an beiden Enden eingespannt, um den-Zahn herumgeschlungen und unter gleichmäßiger, abwechselnder Vor- und Zurückbewegung schleifend am Umschlingungsbogen desselben vorbeibe-,vegt wird. Die beiden eingespannten Enden des Schleifbandes werden dabei zweckmäßig linear und parallel zueinander geführt. Die Schleifarbeit wird dadurch wesentlich erleichtert, und ohne große Geschicklichkeit lassen sich recht gute Arbeitserfolge erzielen, da mit dem evtl. auch durch Sondervorrichtungen winklig umleitbaren Schleifband alle Umfangsstellen der Zahnkrone in den Umschlingungsbogen desselben eingeschlossen werden können. Auch eine Beschädigung der Nachbarzähne usw. kann insbesondere beim Arbeiten mit einem nur innerhalb der Schlaufe mit Schleifmasse belegten Band nicht eintreten. , Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Abb. i und z je einen Längsschnitt durch das die lineare Hinundherbewegung erzeugende' Getriebe, und zwar in Vorderansicht und Seitenansicht, Abb.3 einen Querschnitt durch das Getriebe nach der Linie A der Abb. i, Abb. ,4 und 5 die.Gesamtanordnung des Ger iites a in Vorderansicht und Seitenansicht und Abb.6 eine andere Ausführungsform der Schleifbandführung.
  • Durch einen nach Art der üblichen Handstücke durchbohrten und sich in ein die Getriebeteile umschließendes Gehäuse e fortsetzenden Griff: d wird die mit der biegsamen Welle zu kuppelnde Antriebswelle b geführt, wobei ihr freies Ende zu einer mit dem Schraubenrad c kämmenden Schnecke d ausgebildet ist. Das im Gehäuse e gelagerte Schraubenrad c ist starr mit der einen Kurbelzapfen f tragenden Kurbelscheibe g verbunden. Zur Erzeugung einer geradlinigen Hinundherbewegung wird der Kurbelzapfen f in der senkrecht zur Welle b angeordneten und mit einer parallel zur Welle b geführten Zahnstange i fest verbundenen Schleife h geführt. Durch diese Kurbelschleife wird der Zahnstange i, die in einer Führung j gleitet, eine lineare Hinundherbewegung erteilt. Durch ein im Gehäuse c gelagertes und mit der Zahnstange i kämmendes Zahnrad l wird deren Bewegung auf eine in einer Führung k gleitende, spiegelbildlich zur Zahnstange i angeordnete zweite Zahnstange in übertragen. Die vorderen Enden der beiden parallel vor und zurück gleitenden Zahnstangen i, m sind zu Haltern für die Enden des nach vorwärts mit einer Schlaufe aus dem Gehäuse e herausragenden Schleifbandes n ausgebildet. Zum Schleifen wird da; Schleifbandit um den Zahnkopf o geschlungen, so daß durch die abwechselnde Vorbewegung des einen Schleif bandendes und die gleichzeitige Zurückbewegung des anderen Endes auf Grund der zwangsläufigen Steuerung durch die Kurbelschleife an den Berührungsstellen des Bandes mit dem Werkstück die Schleifwirkung entsteht. Führungs-und Leitrollen p, q, r und ein Führungsstück s dienen zur Führung und Sicherung der einwandfreien Bewegung des Bandes. Das Führungsstück s ist um die Achse der Führungsrolle q schwenkbar, damit das Schleifband auch seitlich verstellt und in die in der Abb. 5 festgelegte gestrichelte Stellung t gebracht werden kann. Damit der Zahnkopf auch an seinem ganzen Umfang bearbeitet werden kann, sind je nach Erfordernis Sondervorrichtungen als Verlängerungs- oder Umlenkungsstücke auf das vordere Ende des Gehiiuses e aufsteckbar. So zeigt z. B. die Abb.6 ein Verlängerungsstück, dessen vorderes Ende u bis 9o° winklig verstellt werden kann. Durch weitere Schutzvorrichtungen, z. B. den Zungenschützer v, läßt sich die Erfindung vorteilhaft ergänzen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Beschleifen von Zahnköpfen mittels eines von Hand oder durch einen Elektromotor angetriebenen, um den Zahnkopf legbaren Schleifbandes, dadurch gekennzeichnet, daß das ein- oder doppelseitig mit Schleifmasse belegte Schleifband (st) durch zwei an seinen Enden angreifende und mittels Zahnrades (L) bewegte Zahnstangen (i, va) in Hinundherbewegung versetzt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (e) der Schleifvorrichtung an seinem Kopfende eine gelenkig einstellbare Führung (s)' oder ein aufsteckbares Führungsstück (u) zum geradlinigen oder seitlichen Führen des Schleifbandes trägt.
DEH128824D 1931-10-07 1931-10-07 Vorrichtung zum Beschleifen von Zahnkoepfen mittels hin und her bewegten Schleifbandes Expired DE573143C (de)

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DE (1) DE573143C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3073083A (en) * 1960-11-03 1963-01-15 Francis H Reichert Belt sanding apparatus
EP0054653A3 (en) * 1980-12-22 1983-01-26 Siemens Aktiengesellschaft Hand-piece for dental instruments
US5239978A (en) * 1992-09-30 1993-08-31 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy Oscillatory abrasive cable power saw

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