DE572744C - Putzgeraet fuer Brillenglaeser - Google Patents

Putzgeraet fuer Brillenglaeser

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DE572744C
DE572744C DESCH97289D DESC097289D DE572744C DE 572744 C DE572744 C DE 572744C DE SCH97289 D DESCH97289 D DE SCH97289D DE SC097289 D DESC097289 D DE SC097289D DE 572744 C DE572744 C DE 572744C
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cleaning
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L25/00Domestic cleaning devices not provided for in other groups of this subclass 
    • A47L25/12Devices or implements for cleaning lamp chimneys

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  • Cleaning In General (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Putzgerät für Brillengläser mit zwei die Putzkissen tragenden, an einem Ende gelenkig verbundenen, schwenkbaren Haltern. Die bisher bekannten Putzgeräte dieser Art haben den Nachteil, daß entweder immer dieselbe Putzfläche benutzt werden muß oder die zu benutzende Putzfläche nicht vor dem Verschmutzen geschützt ist oder auch mit den sehr oft feuchten Fingern in Berührung kommt.
Um Brillengläser wirklich sauber und klar
zu putzen, ist zunächst ein Lösen des Schmutzes mit einem chemischen Mittel und dann das Nachputzen mit einer reinen Putzfläche wünschenswert.
Den aus dieser Erkenntnis entspringenden Forderungen genügt die Erfindung. Sie besteht darin, daß jeder Putzkissenhalter mit je einem walzenförmigen, um seine Längsachse drehbaren Polster zum Vorputzen und Nachputzen versehen ist. Die drehbaren Putzpolster sind mit je einem Putestreifen versehen. Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι und 2 das Gerät in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen und
Fig. 3 bis 6 Einzelheiten.
A und B sind zwei um die gemeinsame Achse C um etwa 1500 schwenkbare Halter. Durch das Umschwenken wird einmal die Stellung gemäß der Fig. 1 für das Vorputzen und das andere Mal die Stellung gemäß der Fig. 2 für das Nachputzen hergestellt. ■
D und D1 sind Vorputz-, E und E1 Nachputzpolster in Walzenform, die bei d, d1, d2, d3 sowie bei e, e1, e-, e3 drehbar gelagert sind. Sämtliche Polster, aus weichem Gummi (z. B. Schwammgummi) hergestellt, werden durch Rahmen F mit den daran vorgesehenen beiden Lagerzapfen (Fig. 3) gehalten, den sie nach allen Seiten um 2 bis 3 mm überragen. Um die Gummipolster in den Rahmen zu halten, sind sie rundherum mit einer Nut versehen, wie Fig. 6 zeigt. Durch Zusammendrücken werden die Polster in die Rahmen bei f eingelassen. Die Lagerböcke bei d2 und d3j e2 und e3 sind, wie aus Fig. 4 ersichtlich, mit einem Schlitz G versehen, um ein Herausnehmen der Polster aus den Lagern zu ermöglichen. H ist eine Hülse aus nicht zu hartem Papier mit aufgewickelten Streifen aus Stoff oder Papier (Fig. 5). Solche Hülsen werden auf die Polster gestreift. Um eine feste Stellung der Polster während des Putzens sicherzustellen, sind für jedes Polster die Blattfedern 7 und K vorgesehen. Die Blattfedern I sind bei jedem Polster an der unteren Seite der Halter angebracht. Die Blattfedern K haben die in Fig. 4 gezeigte Form. Die Lagerzapfen hei d2, d3, e2, es tragen an ihrem Ende einen rechteckigen flachen Zapfen L (Fig. 3). Beim Abrollen der Putzstreifen von den Putzpolstern tritt bei jeder halben Umdrehung eine der schmalen Zapfenlängskanten in den Knick M der Blattfeder K, und wird hierdurch einer weiteren Drehung ein gewisser Widerstand entgegen-
gesetzt. Das lose Ende des Putzstreifens wird unter Anheben der Blattfeder / bis zu erwähntem Widerstand angezogen und dann nach Loslassen dieser Feder durch diese festgehalten. Die Putzstreifen der Polster D und D1 sind derart chemisch zu präparieren, daß sie beim Vorputzen fett- und schmutzlösend wirken. Die Putzstreifen der Nachputzpolster E und E1 werden am besten aus chemisch reinem Papier hergestellt.
Die Benutzung geschieht wie folgt: Nachdem alle Polster mit den zugehörigen Putzstreifen versehen sind, wird die erforderliche Arbeitsstellung hergestellt. Hierzu läßt man einen Schenkel herabhängen, faßt einen Putzstreifen und führt ihn unter die Blattfeder / hindurch und rollt ihn ab, bis eine schmale Seite des Ansatzes L in den Knick M der Blattfeder K tritt. So wird bei allen vier Polstern verfahren, dann ist das Gerät gebrauchsfähig. Nach Benutzung werden durch Nachziehen der Putzstreifen neue Putzflächen bereitgestellt. Es sei erwähnt, daß die Herstellung neuer Putzflächen bei den Vorputzpolstern nur von Zeit zu Zeit erforderlieh ist.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Putzgerät für Brillengläser mit zwei die Putzkissen tragenden, an einem Ende gelenkig verbundenen, schwenkbaren Haltern, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Halter (A und B) mit .je einem walzenförmigen,, um seine Längsachse drehbaren Polster zum Vorputzen (D, D1) und Nachputzen (E, E1) versehen ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbaren Putzpolster mit abrollbaren Putzstreifen versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH97289D 1932-03-24 1932-03-24 Putzgeraet fuer Brillenglaeser Expired DE572744C (de)

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