DE828859C - Verfahren zum Kennzeichnen von mit Gummi ueberzogenen elektrischen Leitern - Google Patents

Verfahren zum Kennzeichnen von mit Gummi ueberzogenen elektrischen Leitern

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Publication number
DE828859C
DE828859C DEB8873A DEB0008873A DE828859C DE 828859 C DE828859 C DE 828859C DE B8873 A DEB8873 A DE B8873A DE B0008873 A DEB0008873 A DE B0008873A DE 828859 C DE828859 C DE 828859C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rubber
printed
marking
conductor
strip
Prior art date
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Expired
Application number
DEB8873A
Other languages
English (en)
Inventor
John Bowyer
Jack Taylor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Balfour Beatty PLC
Original Assignee
BICC PLC
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE828859C publication Critical patent/DE828859C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/34Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables for marking conductors or cables
    • H01B13/342Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables for marking conductors or cables by applying marked tape, thread or wire on the full length of the conductor or cable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zum Kennzeichnen von mit Gummi überzogenen elektrischen Leitern Die Erfindung bezieht sich auf das Kennzeichen von mit Gummi überzogenen Leitern. Solche Kennzeichnungen können z. B. den Herstellernamen und die Qualität des Produkts angeben, oder die Kennzeiehnungen können verwendet werden, um einen Leiter vom anderen zu unterscheiden. Zahlreiche sich über eine beträchtliche Anzahl von Jahren erstreckende Versuche wurden gemacht, um einen mit Gummi überzogenen Leiter, insbesondere kleinere Leitergrößen, in einer wohlfeilen Weise mit einer Kennzeichnung zu versehen, welche klar lesbar und beständig ist. Zu diesem Zweck gibt es ein Verfahren, die erforderliche Kennzeichnung auf ein Gewebeband zu drucken und das bedruckte Band auf den überzogenen Leiter aufzubringen. Indessen besitzt dieses Verfahren eine Anzahl von Nachteilen. Die Verwendung des Bandes vergrößert die Herstellungskosten, und in vielen Fällen ist das Band nur zum Versehen mit der Markierung erforderlich. Ferner ist es notwendig, daß das Band auf dem Leiter sicher in seiner Lage gehalten wird. und die verfügbaren Verfahren zur Anbringung sind solche, ,daß nur ein Leiter zur Zeit gekennzeichnet werden kann. Überdies können Bänder in Verbindung mit kleinen biegsamen Leitern nicht verwendet werden, da es notwendig ist,,sie in Lage auf dein Leiter @dadurch zu haltet, daß das Band schraubenförmig aufgewickelt wird, wodurch die gewünschte Biegsamkeit des Leiters ernstlich beeinträchtigt wird. Ein anderes angewen-djetes Verfahren besteht darin, den Gummi auf den Leiter dureh die Längsmaschine aufzubringen; den Gummi dann zu vulkanisieren und das erforderliche Kennzeichen auf den vulkanisierten Gummi zu drucken. Dieses Verfahren besitzt .indessen den Nachteil, daß eine dauernd lesebare Kennzeichnung auf dem Gummi wegen der schmierigen Oberfläche des Gummis und aus anderen Gründen nicht erhalten werden kann. Es wurde auch gefunden, daß die Reibung die Kennzeichnung mehr oder weniger schnell auslöschen wird. Fernerhin ist es schwierig, wenn nicht unmöglich, eine befriedigende Kennzeichnung auf den kleineren Leitergrößen wegen der unvollkommenen Berührung zwischen den Druckwalzen und dem Gummi infolge des kleinen Krümmumgsra,dius des Gummistreifens zu erhalten. Es besteht auch die ernsthafte Gefahr des Aufreißens des Gummis infolge des Drucks, welcher notwendigerweise durch die Druckwalzen auf den Gummistreifen ausgeübt werden muß. Weiterhin macht der kleine Krümmungsradius des Gummis, wenn er auf kleineren Leitergrößen angebracht ist, es unmöglich, die volle Breite des Gummistreifens zuin Bedrucken zu verwenden.
  • Durch die Erfindung wird ermöglicht, gleichzeitig eine große Anzahl von mit Gummi überzogenen Leitern herzustellen, von welchen jeder mit einer gedruckten Kennzeichnung versehen wird, welche .sehr klar und lesbar ist und welche in diesem Zustand verbleibt, selbst wenn der Gummi erheblicher Reibung unterworfen ist. Ferner ist das Herstellungsverfahren einfach und wohlfeil und in gleicher Weise auf Leiter von großen und kleinen Größen anwendbar und gestattet, dauernd lesbare Kennzeichnungen selbst auf die kleinen Größen von mit Gummi überzogenen Leitern aufzubringen, welche als biegsame Schnüre bekannt sind.
  • Gemäß der Erfindung werden Leiter tnit Keimzeichnungen durch Aufdrucken der erforderlichen Kennzeichnung mit parallelen Reihen auf einen Streifen von urivulkanisiertem Gummi und Aufbringen des bedruckten Streifens zusammen mit einem zweiten unbedruckten oder bedruckten Streifen auf die Leiter durch das Längsverfahren der Aufbringung versehen. Bei diesem `-'erfahren werden die zwei Streifen mit den Leitern zwischen ihnen einem Paar genuteter Walzen zugeführt, welche die Streifen in einen Überzug für jeden Leiter formen, wobei die Ränder jedes Überzugs fest zusammen verbunden sind. Nachdem die Leiter mit ihren bedruckten Gummiüberzügen versehen sind, werden die letzteren vulkanisiert.
  • Die Erfindung soll weiter unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert werden. Es stellt dar: Fig. i eine schematische perspektivische Ansicht einer geeigneten Vorrichtung zur Ausführung der Erfindung, Fig. ? einen Teil des unvulkaniisierten Gummistreifens mit darauf gedruckten Kennzeichnungen und Fig.3 einen Leiter nach dem Aufbringen des Überzugs.
  • (gemäß Fig. i besitzt die Vorrichtung ein Paar genuteter, auf Wellen 2 angeordneter Walzen i. Die Walzen bilden einen Teil einer Längsüberzugsmaschine und besitzen voneinander getrennte Lind sich deckende Umfangsnuten 3, um bloße Leiter ,4 und nichtvulkanisierte Gummistreifen oder Bänder 5 geeigneter Breite aufzunehmen. Die Streifen werden von Rollen 6 auf Spindeln 7 abgezogen. Ein Streifen ist über dem Leiter 4 und der andere darunter gezeigt, und in der Nähe des Eingriffs der Walzen gehen die Streifen durch einstellbare auf senkrechten Stützen 9 getragene Führungen B. Die Walzen legen die Streifen rund um die Leiter in einer solchen Weise, daß jeder Leiter mit einem dicht passenden Überzug i i versehen ist, von welchem ein Teil aus dem einen und der andere Teil aus dem anderen Streifen besteht und die, zwei Teile an ihren Rändern miteinander verbunden sind. Nach Durchgang durch die `Valzen i werden die überzogenen Leiter voneinander dadurch getrennt, daß abwechselnd Leiter unter und über der Querstange io geführt werden.
  • Wie in Fing. z gezeigt, ist auf einem der unvulkanisierten Gummistreifen 5 in parallelen Reihen die erforderliche Kennzeichnung aufgedruckt. Der zweite Streifen kann unbedruckt oder bedruckt rsein. Die Streifen sind zu Rollen 6 aufgewickelt. Fig. 3 zeigt einen Teil eines einzelnen, mit seinem bedruckten Überzug i i versehenen Leiter.
  • Nachdem die Leiter mit ihren bedruckten Überzügen versehen sind, werden sie vulkanisiert. Durch die, Erfindung ist es ermöglicht, mit Gummi überzogene Leiter, auf «-elchen sich Ketinzeichnungen befinden, in einer weniger kostspieligen Art, als es bisher möglich war, herzustellen. Die Kennzeichnung selbst ist der früher erhaltenen insoweit überlegen, als sie dauerii<1 lesbar ist, welche auf jedem Teil des Überzugs leicht gelesen werden kann. Es wurde gefunden, cal; auf (lern überzogenen Leiter der Druck parallel oder nahezu parallel mit der Längsachse des Leiters liegt, um leichtes Lesen der Kennzeichnung zu gestatten, und daß es möglich ist, es einzurichten, claß die Kennzeichnung sich rund uni den Umfang des Leiters für im wesentlichen die volle Breite der zwei den Überzug bildenden Streifen erstreckt so claß die Kennzeichnung so breit wie möglich für einen Leiter von gegebenem Durchmesser sein kann. Das Verfahren vermeidet die Notwendigkeit der Anbringung eines besonderen Bandes auf dem mit Gummi überzogenen Leiter und vermeidet jede Gefahr, den dünnen Gummiüberzug durch den von den Druckwalzen auf die gekrümmte Gummioberfläche ausgeübten Druck zu beschädigen. Das Verfahren vermeidet auch alle Schwierigkeiten infolge des Drucks auf Gummioberfl'ichen, welche schmierig oder in anderer Weise ungeeignet gemacht sind, um einen guten dauerhaften Druck zu erhalten. Solche Drucke können in gleicher Bequemlichkeit auf kleinen wie auf großen Leitern erhalten werden, und eine große Anzahl von Leitern kann mit den Kennzeichnungen gleichzeitig versehen werden. Ferner wird die Biegsamkeit des Leiters durch das Kennzeichnungsverfahren nicht beeinflußt, wie es der Fall ist, wenn ein bedrucktes Gewebeband verwendet wird. Die l>eclruckten Bänder können leicht in Rollenform aufbewahrt und bei Bedarf gebraucht werden. .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Kennzeichnen von mit Gummi, überzogenen elektrischen Leitern, dadurch gekennzeichnet, daß die erforderliche Kennzeichnung in parallelen Reihen auf einen Streifen aus unvulkaniisiertem Gummi aufgedruckt, der bedruckte Streifen zusammen mit einem zweiten bedruckten oder unbedruckten Streifen auf die Leiter durch das Lämgsaufbringungsverfahren aufgebracht wird und die bedruckten Gummiüberzüge vulkanisiert werden.
DEB8873A 1938-10-24 1950-08-22 Verfahren zum Kennzeichnen von mit Gummi ueberzogenen elektrischen Leitern Expired DE828859C (de)

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GB828859X 1938-10-24

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DE828859C true DE828859C (de) 1952-01-21

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ID=10535738

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DEB8873A Expired DE828859C (de) 1938-10-24 1950-08-22 Verfahren zum Kennzeichnen von mit Gummi ueberzogenen elektrischen Leitern

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DE (1) DE828859C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4021543A1 (de) * 1990-07-06 1992-01-16 Manfred Moedder Applikationsgeraet, insbesondere applikationspistole, zum markieren von draehten und kabeln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4021543A1 (de) * 1990-07-06 1992-01-16 Manfred Moedder Applikationsgeraet, insbesondere applikationspistole, zum markieren von draehten und kabeln

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