DE570706C - Kleberauswaschapparat - Google Patents
KleberauswaschapparatInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N33/00—Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
18. FEBRUAR 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 570706 KLASSE 421 GRUPPE 9
Heilan G. m. b. H. in Frankfurt a. M. Kleberauswaschapparat
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1930 ab
In der Müllerei wird zur Beurteilung von Getreide und Mehl aus dem gewonnenen Mehl
der Kleber ausgewaschen und nach Quantität und Qualität bestimmt. Diese Auswaschung
des Klebers ist bisher von Hand erfolgt, da wiederholte Versuche, den Kleber maschinell
in kleinen Mengen einwandfrei zu gewinnen, zu Ergebnissen geführt hatten, die in der
Praxis in keiner Weise befriedigen konnten.
Bei den früher bekanntgewordenen Maschinen wurde der Teig zwischen starren
rotierenden Flügeln oder zwischen anderen starren Elementen bearbeitet. Wurden diese
Vorrichtungen bis zum restlosen Auswaschen der Stärke benutzt, so war die zum Schluß
übrigbleibende Kleberkugel gegenüber der anfänglich sehr großen Teigkugel so klein,
daß bei dem zu Beginn eingestellten großen Zwischenraum zwischen den Arbeitselementen
der Kleberklumpen zum Schluß nicht mehr erfaßt wurde; bei kleinem Zwischenraum der
Arbeitselemente von Anfang an wurde andererseits die Teigkugel so sehr zerrissen
und der Kleber so beschädigt, daß die
Qualitätsprüfung, um derentwillen die ganze Auswaschung vorgenommen wurde, ein ganz
falsches Bild ergab. Die Erfindung betrifft nun einen Apparat, der es gestattet, stets den
ganzen Kleber auszuwaschen, ohne daß Ver-
3Q luste eintreten und ohne daß die Qualität des
Klebers durch allzu starkes Kneten und sonstige Beanspruchung während der Auswaschung
leidet. Dies wird dadurch erreicht, daß die den Teig bearbeitenden rotierenden Flügel nach der Erfindung nachgiebig bzw.
federnd ausgebildet sind. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Apparates
dargestellt.
Der Apparat besitzt ein Gehäuse a, in welchem an der Innenseite Rippen oder Nuten
angebracht sind. Im Innern dieses Gehäuses rotieren Flügel e aus nachgiebigem Material.
Der Boden b kann aus einer Scheibe oder, besser, aus einem Sieb bestehen, durch welches
das Spülwasser abfließen kann und die ausgewaschene Stärke abgeführt wird. Schließlich
kann der Boden b aus einem schwammartigen Stoffe bestehen. Zur Drehung der
Flügel e dient die Achse c, die mit einer Schnurscheibe d oder in beliebiger anderer
Weise angetrieben wird.
Der in der üblichen Weise zum Kleberauswaschen angemachte Teig wird in das Ge- ■
häuse zwischen die Flügel eingelegt, und zwar entweder an einer Stelle oder nach Aufteilung
an mehreren Stellen. Beim Rotieren drücken die nachgiebigen Flügel, die z. B. aus
Gummi, Leder, Federn o. dgl. bestehen können, gegen den Teig- oder Kleberklumpen,
rollen und quetschen den Klumpen aus, so daß er beim Auftreffen des nächsten Flügels
sich in einer anderen Lage befindet und so wieder von neuem geknetet werden kann.
Während dieser Bearbeitung laufen von oben durch feste oder mitrotierende Düsen f ein
oder mehrere feine Wasserstrahlen zu, die das Auswaschen und Wegschwemmen der Stärke bewirken.
Das ablaufende Waschwasser kann sofort weggeführt oder in Auffangvorrichtungen zunächst
gesammelt werden, damit man sich zum Schlüsse der Auswaschung davon überzeugen
kann, daß das Spülwasser rein und frei von -Stärke ist.
Die erwähnten Nuten in dem Gehäuse α kqnnen parallel zur Drehachse oder auch
schräg dazu verlaufen. Sie haben im ersteren
ίο Falle den Vorteil, daß sie das Abrollen und
Durchkneten des Klebers begünstigen, und im zweiten Falle sorgen sie ferner dafür, daß
der Teig- oder Kleberklumpen beim Auswaschen nicht hochgedrückt, sondern stets
»5 nach unten gedrückt wird.
Gegenüber den obenerwähnten bekannten Maschinen ist bei dem Apparat nach der
Erfindung das schonende Kneten zwischen nachgiebigen Elementen hervorzuheben, die
ao sich in ihrer Arbeitsstellung auch der abnehmenden Größe des Teigklumpens infolge
ihrer Nachgiebigkeit anpassen.
Claims (3)
1. Kleberauswaschapparat mit rotierenden Flügeln zur Teigbearbeitung, dadurch
gekennzeichnet, daß die den Teig bearbeitenden rotierenden Flügel nachgiebig bzw.
federnd ausgebildet sind.
2. Kleberauswaschapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Flügel in einem Gehäuse rotieren, dessen Innenwand mit Rippen oder Nuten versehen
ist, die parallel oder schräg zur Drehachse verlaufen.
3. Kleberauswaschapparat nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Boden aus einer wasseraufsaugenden Substanz, z. B. Schwamm, besteht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE570706T | 1930-01-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE570706C true DE570706C (de) | 1933-02-18 |
Family
ID=6568650
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930570706D Expired DE570706C (de) | 1930-01-25 | 1930-01-25 | Kleberauswaschapparat |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE570706C (de) |
| FR (1) | FR725867A (de) |
-
1930
- 1930-01-25 DE DE1930570706D patent/DE570706C/de not_active Expired
-
1931
- 1931-11-06 FR FR725867D patent/FR725867A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR725867A (fr) | 1932-05-19 |
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