DE570652C - Verfahren zur Herstellung von bemaserten Rundstaeben - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von bemaserten Rundstaeben

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DE570652C
DE570652C DEM114392D DEM0114392D DE570652C DE 570652 C DE570652 C DE 570652C DE M114392 D DEM114392 D DE M114392D DE M0114392 D DEM0114392 D DE M0114392D DE 570652 C DE570652 C DE 570652C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44FSPECIAL DESIGNS OR PICTURES
    • B44F9/00Designs imitating natural patterns
    • B44F9/02Designs imitating natural patterns wood grain effects

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von bemaserten Rundstäben Es ist bekannt, Rundstäbe in der Weise herzustellen, daß man Papier mit Kunstharz, insbesondere mit Phenol-Formaldehyd-Kondensationsprodukten tränkt; auf einen Dorn aufwickelt und schließlich in der Hitze preßt.
  • L m nun derartige Rundstäbe mit einer Maserung zu versehen, z. B. ihnen das Aussehen eines Holzstabes zu geben, hat man versucht, als obere Schicht der Rundstäbe ein gemasertes Papier zu verwenden. Dies bereitet große Schwierigkeiten. Die Rundstäbe werden, wie die beiliegende Zeichnung zeigt, von der Rolle a, die durch eine Lackiermaschine b läuft, abgewickelt und auf eine Spindel d aufgewickelt. Es hat sich bisher als sehr schwierig erwiesen, in die Aufwickelvorrichtung einen einzelnen vorlackierten, mit der Maserung versehenen Papierbogen in die laufende Papierbahn einzuschalten, so daß er ohne Unterbrechung des gesamten Arbeitsganges beim Aufwicklungsvorgang an die oberste Stelle des Stabes gelangte. Diese Nachteile werden vermieden, wenn gemäß der Erfindung bei der Herstellung von bemaserten Rundstäben die den Stab bildende Papierbahn lediglich an einem Ende mit dem gewünschten Muster bedruckt, hierauf mit einem Kunstharz getränkt auf einen Dorn derart aufgewickelt wird, daß die bedruckte Oberfläche außen durchscheint, und in bekannter Weise gepreßt wird. Die bedruckte Strecke ist so lang zu wählen, daß der Umfang des Stabes vollständig mit Maserung versehen ist. Auf diese Weise kann ein Stab hergestellt werden, der eine vollkommen naturecht wirkende Edelholzmaserung aufweist und infolge seiner guten mechanischen Eigenschaften als Stockschirmfutteral o. dgl. mit Vorteil Verwendung finden kann. Aus Holz derartige Gegenstände herzustellen, ist sehr schwierig; sie weisen außerdem nicht die erforderliche mechanische Festigkeit auf. Handgemaserten Kunstharzstäben dagegen fehlt das naturechte Aussehen eines Edelholzes.
  • Bei dem Erfindungsgegenstand wird das verwendete Material weitgehend ausgenutzt. Der verhältnismäßig teuere Druckvorgang ist nur auf eine ganz kurze Papierstrecke beschränkt.
  • Das Drucken der Holzmaserung geschieht mittels photomechanischer Druckverfahren, wie dies in der Patentschrift Sag 717 näher beschrieben ist. Auf diese Weise erhält man mit einer Mindestzahl von Arbeitsoperationen vollständig naturgetreue Nachahmungen von Holzmaserungen.
  • Außerdem läßt sich das Verfahren durch Anwendung des mechanischen Rotationstiefdrucke erfahrens weitgehend mechanisieren und der oben beschriebenen Herstellung von Rundstäben in einfacher Weise anpassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von bemaserten Rundstäben, dadurch gekennzeichnet, daß die den Stab bildende Papierbahn lediglich an einem Ende mit dem gewünschten Muster bedruckt, hierauf mit einem Kunstharz getränkt auf einen Dorn derart aufgewickelt wird, daß die bedruckte Oberfläche außen durchscheint, und in bekannter Weise gepreßt wird.
DEM114392D Verfahren zur Herstellung von bemaserten Rundstaeben Expired DE570652C (de)

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