DE570536C - Verfahren zum Regeln der Tabakzufuhrmenge fuer Zigarettenmaschinen - Google Patents
Verfahren zum Regeln der Tabakzufuhrmenge fuer ZigarettenmaschinenInfo
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- DE570536C DE570536C DEU11388D DEU0011388D DE570536C DE 570536 C DE570536 C DE 570536C DE U11388 D DEU11388 D DE U11388D DE U0011388 D DEU0011388 D DE U0011388D DE 570536 C DE570536 C DE 570536C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/39—Tobacco feeding devices
- A24C5/397—Tobacco feeding devices with means for regulating the tobacco quantity
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
In dem Bestreben, den Tabakstrang der Zigarettenmaschine hinsichtlich der von ihm
geführten Tabakmenge und der Dichte gleichmäßig zu gestalten, sind bereits zahlreiche Vorschlage
gemacht worden. Insbesondere hat man schon vorgesehen, den Tabakausbreiter in dem Sinne zur Regelung heranzuziehen, als
er entsprechend vorgenommener Messungen im Tabakstrang selbst veranlaßt wird, mehr oder
weniger Tabak zu liefern. Dabei ist aber zu bedenken, daß der Weg vom Tabakausbreiter
bis zu der Kontrollstelle ein nicht unbeträchtlicher ist und daß deshalb bis zum Beginn der
Regelung sich die Verhältnisse bereits vollkommen geändert haben können, weil erfahrungsgemäß
die Tabakausbreiter keineswegs gleichmäßig, sondern schwankend arbeiten, also bald über kurze, bald über lange Zeiträume
mehr oder weniger Tabak liefern, als vorgesehen
ao ist.
Erfindungsgemäß soll deshalb die Regelung schon stattfinden, ehe der Tabak überhaupt in
der Strangrinne angelangt ist, und zwar dadurch, daß bei der bekannten Anwendung mehrerer
Ausbreiter die von dem einen Ausbreiter auf dem den Tabak der Strangrinne zuführenden
Förderband gebildete Tabakschicht in an sich bekannter Weise mittels eines Fühlers geprüft
und beim Unterschreiten des vorgeschriebenen Maßes durch Zuführen von Tabak aus einem
oder mehreren weiteren Ausbreitern ergänzt wird. Durch dieses Verfahren soll erreicht
werden, daß ein durchgehend gleichmäßiges Vließ gebildet wird.
Zweckmäßigerweise werden zwei in an sich bekannter Weise hintereinandergeschaltete und
den Tabak auf ein gemeinsames Förderband liefernde Ausbreiter vorgesehen, zwischen
denen ein sich auf das von dem ersten Ausbreiter gelieferte Tabakvließ aufsetzender Fühler
(z. B. Walze) angeordnet ist. Die Leistung des anderen Ausbreiters kann dann entweder entsprechend
der durch eine Anzeigevorrichtung angegebenen Vließstärke mittels Handrades oder durch den Fühler selbst geregelt werden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand im senkrechten Längsschnitt dargestellt.
Es sind zwei mit A und B bezeichnete Tabakausbreiter
an sich bekannter Bauart hintereinandergeschaltet, wobei die entsprechend gebogene
Rückwand α des vorn liegenden Ausbreiters B zugleich die Vorderwand des hinten
liegenden Ausbreiters A bildet. Jeder Tabakausbreiter weist die üblichen Stachelwalzen
auf, nämlich die Aufnehmerstachelwalze b und die Abstreicherwalze c. Der Stachelwalze c ist
die übliche Abbürstwalze d zugeordnet, während das sich auf der Aufnehmerstachelwalze b bildende
Tabakvließ durch die Stiftwalze e abgenommen wird.
Für beide Ausbreiter ist ein gemeinsames, über die Leitwalzen f und g gelegtes und in
Richtung des eingezeichneten Pfeiles umlaufendes Förderband h vorgesehen, auf das die beiden
Stiftwalzen e den Tabak aus den beiden Ausbreitern abgeben.
Zwischen den beiden Tabakausbreitern ist eine Regelungswalze i als Fühler vorgesehen,
die sich au :das Tabakvließ aufsetzt, welches das Förderband h vom." ersten Tabakausbreiter A
mit sich führt. Je nach der Stärke und Dichte des Vließes wird die Regelungswalze i sich höher
5 oder tiefer einstellen. Durch diese Höhenschwankungen wird eine Anzeigevorrichtung
beeinflußt. Entsprechend der Größe des Zeigerausschlages dieser Vorrichtung muß die Geschwindigkeit
der Stachelwalzen des zweiten ίο Tabakausbreiters B eingeregelt werden. Dies geschieht
mittels des Handrades m. Durch Drehen dieses Handrades wird ein in den Antrieb des
Ausbreiters B eingeschaltetes Geschwindigkeitswechselgetriebe beeinflußt. Bei dieser An-Ordnung
ist der Weg zwischen der Kontrollstelle (Fühler i) und derjenigen Stelle, an der
der Ausgleichtabak auf das Band h niederrieselt, ein so kurzer, daß die Schwankungen,
welche die Kontrollvorrichtung feststellt, nahezu augenblicklich ausgeglichen werden. Man kann
es so einrichten, daß der geringe Zeitraum, den die Umstellung des Antriebes des zweiten
Tabakausbreiters erfordert, gerade mit dem Zeitraum übereinstimmt, welchen das Tabakvließ
braucht, um von der Kontrollstelle nach der Ausgleichsstelle zu gelangen.
Der Antrieb geschieht von der Antriebswelle W aus. Der erste Tabakausbreiter A wird
von dieser Welle aus durch das Kegelräderpaar K1, K2 angetrieben, indem auf der Welle η
des Kegelrades K2, die in den Lagern L1 und L2 steckt, eine Schnecke Sch sitzt, die mit dem
Schneckenrad R auf der Welle PF1 der Stachelwalze
b im Eingriff steht. Von dieser Welle W1 aus wird durch das Rädergetriebe Ri, R5 die
Leitwalze g angetrieben, über die das Förderband h läuft.
Der Antrieb des zweiten Tabakausbreiters geschieht von der Antriebswelle W aus durch
die ,Stirnräder Α7, Ra über die Welle W2. Die
Welle W2 gehört zu dem Geschwindigkeitswechselgetriebe V. Aus diesem Getriebe zweigt
die Schaltwelle W3 ab, von der aus durch die Kegelräder ΚΆ, if4 die stehende Welle q angetrieben
wird. Von dieser Welle aus wird durch Schneckentrieb Sch1, R1 die Welle TF4 der Aufnehmerstachelwalze
b des zweiten Tabakausbreiters B angetrieben.
Die Einregelung kann auch rein automatisch vor sich gehen, indem der Fühler beispielsweise
mit einer elektrischen Kontrollvorrichtung in Verbindung steht, die auf den Antrieb des
Tabakausbreiters B regelnd einwirkt. Dieser Antrieb kann beispielsweise ganz selbständig
durch einen besonderen Elektromotor mit entsprechender Regelungsvorrichtung geschehen.
Claims (2)
1. Verfahren zum Regeln der Tabakzufuhrmenge für Zigarettenmaschinen unter
Anwendung mehrerer Tabakausbreiter, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem einen Ausbreiter auf dem den Tabak der
Strangrinne zuführenden Förderband gebildete Tabakschicht in an sich bekannter Weise mittels eines Fühlers geprüft und beim
Unterschreiten des vorgeschriebenen Maßes durch Zuführen von Tabak aus einem oder
mehreren weiteren Ausbreitern ergänzt wird.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch zwei in bekannter Weise hintereinandergeschaltete und den Tabak auf ein gemeinsames Förderband liefernde Ausbreiter
(A, B), zwischen denen ein sich auf das von dem ersten Ausbreiter (.4) gelieferte
Tabakvließ aufsetzender Fühler (z. B.Walzei) angeordnet ist, während die Leistung des
anderen Ausbreiters entweder entsprechend der durch eine Anzeigevorrichtung augegebenen
Vließstärke mittels Handrades regelbar ist oder durch den Fühler geregelt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU11388D DE570536C (de) | 1931-08-05 | 1931-08-05 | Verfahren zum Regeln der Tabakzufuhrmenge fuer Zigarettenmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU11388D DE570536C (de) | 1931-08-05 | 1931-08-05 | Verfahren zum Regeln der Tabakzufuhrmenge fuer Zigarettenmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE570536C true DE570536C (de) | 1933-02-17 |
Family
ID=7567619
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU11388D Expired DE570536C (de) | 1931-08-05 | 1931-08-05 | Verfahren zum Regeln der Tabakzufuhrmenge fuer Zigarettenmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE570536C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1164905B (de) * | 1958-09-26 | 1964-03-05 | Molins Machine Co Ltd | Ausbreiter fuer eine einen Tabakstrang bildende Maschine, etwa eine Strangzigarettenmaschine |
| DE1188491B (de) * | 1957-02-05 | 1965-03-04 | American Mach & Foundry | Verfahren und Vorrichtung zum Bilden eines Tabakstranges bestimmten Gewichtes fuer die Zigarettenherstellung |
| DE1196107B (de) * | 1959-03-09 | 1965-07-01 | American Mach & Foundry | Vorrichtung zum Bilden eines Tabakstromes fuer das Herstellen von Zigaretten od. dgl. |
-
1931
- 1931-08-05 DE DEU11388D patent/DE570536C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1188491B (de) * | 1957-02-05 | 1965-03-04 | American Mach & Foundry | Verfahren und Vorrichtung zum Bilden eines Tabakstranges bestimmten Gewichtes fuer die Zigarettenherstellung |
| DE1164905B (de) * | 1958-09-26 | 1964-03-05 | Molins Machine Co Ltd | Ausbreiter fuer eine einen Tabakstrang bildende Maschine, etwa eine Strangzigarettenmaschine |
| DE1196107B (de) * | 1959-03-09 | 1965-07-01 | American Mach & Foundry | Vorrichtung zum Bilden eines Tabakstromes fuer das Herstellen von Zigaretten od. dgl. |
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