DE570267C - Dreiteiliger Amboss fuer Drahtheftvorrichtungen - Google Patents
Dreiteiliger Amboss fuer DrahtheftvorrichtungenInfo
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- DE570267C DE570267C DE1930570267D DE570267DD DE570267C DE 570267 C DE570267 C DE 570267C DE 1930570267 D DE1930570267 D DE 1930570267D DE 570267D D DE570267D D DE 570267DD DE 570267 C DE570267 C DE 570267C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
- B31B50/60—Uniting opposed surfaces or edges; Taping
- B31B50/68—Uniting opposed surfaces or edges; Taping by stitching, stapling or riveting
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- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
- Dreiteiliger Amboß für Drahtheftvorrichtungen Die Erfindung betrifft einen dreiteiligen Amboß für Drahtheftvorrichtungen, bei welchem der mittlere Widerlagerteil feststeht und die beiden seitlichen Widerlagerteile den mittleren Teil überragen und in diesem, -entgegen der Wirkung einer Feder, vertikal verschiebbar sind.
- Diese Ausführung hat hauptsächlich den Vorteil größerer Einfachheit gegenüber Ausführungen, bei denen die Klammern mittels hebelartiger Preßbacken gegen eine feststehende gerillte Amboßplatte gedrückt werden. Bei Ambossen mit relativ zueinander beweglichen Widerlagerteilen ist auch eine Ausführung bekannt mit in einer festen Widerlagerplatte vertieft liegenden Rillen, welche mittels Steuerung entgegen Federeinfluß verschiebbar ist. Sowohl bei dieser als auch bei der eingangs erwähnten Ausführungsart werden die Klammern in einen vertieft liegenden scharfkantigen Schlitz gedrückt, aus dem sie sich schwer entfernen lassen, was bei fehlendem Papier leicht zu Verstopfungen der Arbeitsstelle durch Klammern führen kann.
- Dieser Nachteil ist nun dadurch behoben, daß beim Amboß gemäß der Erfindung der mittlere Widerlagerteil als eine horizontale Platte ausgebildet ist, die mit abgerundeten flachen Rillen versehen ist.
- Infolge dieser Ausbildung des Ambosses werden die Heftklammern nach dem Arbeitshub jeweils durch die beiden seitlichen Widerlagerteile über die Widerlagerplatte hinaus angehoben, so daß sie leicht weggenommen und, wenn es sich um versehentlich gebildete lose Klammern handelt, leicht weggewischt werden können.
- Die beiden seitlichen Widerlagerteile sind zweckmäßig mit je einem federnden Arm verbunden, und es ist die Federspannung durch eine Schraube einstellbar.
- Dadurch kann bei ungleichem Druck der einzelne seitliche Widerlagerteil für sich nachgeben, was hauptsächlich von Bedeutung ist, wenn ein zu heftender Blätterstapel unrichtig aufgelegt wird, so daß er nur auf dem einen seitlichen )Viderlagert:eil aufsitzt.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Fig. t ist ein Schnitt durch den Amboß, Fig. 2 ein Grundriß zu Fig. t und Fig. 3 ein zu Figr t rechtwinklig versetzter Schnitt.
- In einer Vertiefung einer Tragplatte z ist mittels einer Schraube 2 die Druckplatte 3 befestigt. Die Druckplatte 3 nimmt in entsprechenden Bohrungen zwei Bolzen q. auf, welche am Kopfende eine Aussparung 5 besitzen. Die Aussparung 5 jedes Bolzens q. führt zu einer in der Druckplatte 3 vorgesehenen Rinne 6. Die in der Druckplatte 3 vorhandenen zwei Rinnen 6 liegen in an sich bekannter Weise mit ihren Enden nebeneinander, wie in Fig.2 ersichtlich. Unten ist an jedem Bolzen q. ein in der Tragplatte t befestigter Federarm 7 wirksam, der bestrebt ist, den Bolzen 4 in Ruhestellung zu halten, in welcher derselbe mittels einer unteren Schulter auf der Unterseite der Tragplatte i anliegt. Beiden Federarmen 7 ist eine gemeinsame Spannplatte 8 zugeordnet, welche mittels einer Schraube 9 an der Tragplatte i einstellbar ist.
- Die vorbereitete, d. h. U-förmig gebogene Heftklammer io (Fig. 3) wird in der Heftvorrichtung durch den Stößer derart in den Bereich des Ambosses gebracht, daß ihre Schenkel den Bolzen 4 des Ambosses gegenüberstehen. Darauf werden die Schenkel der Heftklammer bei deren weiterer Abwärtsbewegung nach dem Durchstoßen der untergelegten Heftblätter von den Aussparungen 5 der Bolzen 4 aufgenommen und durch deren Bogenform in Richtung gegeneinander auf die Stirnfläche der Druckplatte 3 in deren Rinnen 6 abgelenkt. Durch diese Rinnen 6 werden die Klammerschenkel so geführt, daß sie, entsprechend dem Rinnenverlauf, nebeneinanderliegen. Sodann werden die Bolzen q durch den Stößer der Heftvorrichtung entgegen ihrer Federbelastung abwärts bewegt, wobei die Klammer mit ihren nun flachgelegten Schenkeln zwischen dem Stößer und der Druckplatte 3 zusammengedrückt wird.
- Mittels der Schraube 9 wird die Spannplatte 8 nach Bedarf so eingestellt, daß die Bolzen ¢ der Klammer bzw. dem Stößer beim Heften einen mehr oder weniger großen Widerstand darbieten. Wenn nur dünne Blätter zu heften sind, genügt ein schwacher Federdruck auf die Bolzen 4, während zum Heften von dicken Stapeln oder festeren Heftblättern ein stärkerer Federdruck erforderlich ist, damit die Bolzen 4 erst dann nachgeben, wenn die Klammer durch die Heftblätter hindurchgestoßen ist.
- Die erläuterte bekannte Anordnung der an der Druckplatte 3 vorgesehenen zwei Führungsrinnen 6 für die Klammerschenkel gibt großen Spielraum in Bezug auf die Stapeldicke der zu heftenden Blätter, weil die Klammerschenkel nicht in ein und derselben Ebene gegeneinandergeführt werden, sondern in nebeneinanderliegenden Ebenen geführt werden, also auch bei dünnem Stapel nicht aufeinanderstoßen können. Die Führungsrinnen 6 besitzen nur geringe Tiefe, so daß die vorübergehend aufgenommene Heftklammer sich 'in denselben nicht festsetzen kann. Infolge der Möglichkeit, daß jeder Bolzen 4 für sich beweglich ist, wird die Sicherheit des Ambosses bzw. der Heftvorrichtung weiterhin erhöht.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Dreiteiliger Amboß für Drahtheftvorrichtungen, bei welchem der mittlere Widerlagerteil feststeht und die beiden seitlichen Widerlagerteile den mittleren Teil überragen und in diesem, entgegen der Wirkung einer Feder, vertikal verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Widerlagerteil als eine in an sich bekannter Weise mit abgerundeten flachen Rillen (6) versehene horizontale Platte (3) ausgebildet ist. z. Dreiteiliger Amboß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden seitlichen Widerlagerteile (4) mit je einem federnden Arm (7) verbunden sind und die Federspannung durch eine Schraube (9) einstellbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE570267T | 1930-06-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE570267C true DE570267C (de) | 1933-02-13 |
Family
ID=6568554
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930570267D Expired DE570267C (de) | 1930-06-14 | 1930-06-14 | Dreiteiliger Amboss fuer Drahtheftvorrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE570267C (de) |
-
1930
- 1930-06-14 DE DE1930570267D patent/DE570267C/de not_active Expired
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