DE569991C - Sammelfalle mit Pendelkammverschluss - Google Patents

Sammelfalle mit Pendelkammverschluss

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DE569991C
DE569991C DEP63740D DEP0063740D DE569991C DE 569991 C DE569991 C DE 569991C DE P63740 D DEP63740 D DE P63740D DE P0063740 D DEP0063740 D DE P0063740D DE 569991 C DE569991 C DE 569991C
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pendulum
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trap
needles
collection trap
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M23/00Traps for animals
    • A01M23/02Collecting-traps

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Sammelfalle mit Pendelkammverschluß zum Fangen von Tieren aller Art, insbesondere von schädlichen Nage- und Raubtieren.
Es sind bereits Sammelfallen mit Pendelkamm bekannt, bei denen der Pendelkamm zentrisch aufgehängt ist. Er wird entweder durch eine Sperrleiste in Verschlußstellung gehalten oder liegt flach geneigt auf dem Boden. Diese bekannten Fallen haben den Nachteil, daß sie schon bei geringer Verklemmung unwirksam werden oder gar den Tieren noch den Rückzug gestatten, wenn diese schon fast mit dem ganzen Körper in die Falle gelangt sind.
Die erfindungsgemäße Sammelfalle soll diese Nachteile vermeiden. Ihr Wesen besteht darin, daß der Verschluß durch einen außerhalb seiner Schwerlinie senkrecht oder nahezu
ao senkrecht aufgehängten Pendelkamm erfolgt, an dem die schräg in das Fallengehäuse ragenden Nadeln oder Dorne angebracht sind, die den unteren Teil der Eintrittsöffnung verschließen. Der Pendelkamm besitzt an seiner Rückseite eine über seine Seitenflächen hinausragende Platte, die sich in der Verschlußstellung des Pendelkammes gegen die innere Seite der Vorderwand des Fallengehäuses legt.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Falle liegt darin, daß der Pendelkamm stets bestrebt ist, nach außen zu schwingen. Hierdurch wird ein sicherer Verschluß erreicht. Dadurch, daß unten am Pendelkamm schräg nach innen weisende Nadeln oder Dorne angebracht sind, die den unteren Teil des Eingangs verschließen, wird für die eintretenden Tiere ein Weg geschaffen, den sie unbesorgt betreten. Sobald aber die Tiere den Pendelkamm nur zum Teil durchlaufen haben, ist ein Entrinnen nicht mehr möglich, da beim Rückzug die Dorne bzw. die Nadeln das Tier zwangsläufig in die Falle treiben.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch die Sammelfalle,
Abb. 2 einen Querschnitt nach der Linie H-II der Fig. 1.
Das Fallengehäuse α ist an der Hinterseite durch eine herausnehmbare Glasscheibe oder ein gelochtes Blech b, das zur Beobachtung des Innern des Gehäuses dient, abgeschlossen. An der Eintrittsseite des Fallengehäuses α ist der Pendel- oder Schwingkamm c angeordnet, der bei d exzentrisch aufgehängt ist, so daß er stets nach außen zu schwingen bestrebt ist. Seine Bewegung wird durch eine an seiner Rückseite angebrachte Platten begrenzt, die an den Seiten des Pendelkammes c so weit übersteht, daß sie hinter die Vorderwand greift. Zur Begrenzung der Bewegung des Pendelkammes nach innen sind an der Decke des Fallenge-
häuses senkxecht abwärts gerichtete Nadeln g vorgesehen, gegen weiche beim Einwärtsschwingen der Pendelkamm c mit seiner Platte £ anstößt.
An dem klotzartigen Körper des Pendelkamms sind schräg stehende Nadeln oder Dorne/ angebracht, die den unteren Teil des Fallen eingangs verschließen. Hat ein in die Falle eintretendes Tier die Nadeln/ bzw. den >o Pendelkamm c angehoben, so kann es nicht mehr zurück, da die Nadeln/ sogleich in den Tierkörper eindringen und es auf diese bekannte Weise in die Falle treiben. Die von der Decke und an den Seiten der Eintritts>»5 öffnung in das Fallengehäuse ragenden Nadeln g halten das gefangene Tier von dem Hochheben des Pendelkamms c zurück.
Im Boden des Fallengehäuses α ist eine Öffnung h vorgesehen. Diese ist oben durch a° einen Rost / abgedeckt und unten durch einen Schieber k verschlossen. In der Öffnung liegt der Köder unerreichbar für die gefangenen Tiere, wodurch infolge der selbsttätig wirkenden Fangvorrichtung der Sammelfang beliebig vieler Tiere ohne besondere Wartung der Falle möglich ist.
Je nach der Größe der zu fangenden Tiere wird die Falle aus Holz oder aus Eisen in entsprechenden Abmessungen gebaut.

Claims (2)

  1. Patentansprüche·:
    i. Sammelfalle mit Pendelkammverschluß, 1 dadurch gekennzeichnet, daß der die schräg in das Fallengehäuse (ß) ragenden Nadeln oder Dorne (/) tragende Pendelkamm (c) außerhalb seiner Schwerlinie senkrecht oder nahezu senkrecht aufgehängt ist.
  2. 2. Sammelfalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Pendelkamm (c) an seiner Rückseite eine über seine Seitenflächen hinausragende Platte (e) trägt, die sich in der Verschluß-Stellung des Pendelkamms (c) gegen die innere Seite der Vorderwand des Fallengehäuses (a) legt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP63740D 1931-08-20 1931-08-20 Sammelfalle mit Pendelkammverschluss Expired DE569991C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29504468U1 (de) * 1995-03-16 1996-02-01 Döbbelt, Hubert, 46354 Südlohn Eine Falle zum Fangen von Ratten und Mäusen (Massenfänger)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29504468U1 (de) * 1995-03-16 1996-02-01 Döbbelt, Hubert, 46354 Südlohn Eine Falle zum Fangen von Ratten und Mäusen (Massenfänger)

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