DE569847C - Elektromagnetisches Relais fuer Wechselstrom in Verbindung mit einem Gleichrichter - Google Patents

Elektromagnetisches Relais fuer Wechselstrom in Verbindung mit einem Gleichrichter

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DE569847C
DE569847C DES95448D DES0095448D DE569847C DE 569847 C DE569847 C DE 569847C DE S95448 D DES95448 D DE S95448D DE S0095448 D DES0095448 D DE S0095448D DE 569847 C DE569847 C DE 569847C
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rectifier
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alternating current
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/30Electromagnetic relays specially adapted for actuation by AC

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  • Electromagnetism (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
9. FEBRUAR 1933
RE'ICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M569847 KLASSE 21g GRUPPE 4o2
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Dezember 1929 ab
Der bekannte Kupfergleichrichter enthält nur mechanische Teile; er besteht aus Kupferplatten mit einem Überzug aus Kupferoxyd. Auf Grund seiner Einfachheit und bequemen Handhabung kann er auf einem Gebiet zur Anwendung kommen, wo frühere Gleichrichtertypen, z. B. elektrolytische, Elektronenröhren u. dgl., nicht in Frage kommen konnten. Eine wichtige Anwendung ist diejenige in Verbindung mit einem Wechselstromrelais, um die Schwierigkeiten zu umgehen, die ein sicheres Arbeiten bei einfachen Wechselstromrelais beeinträchtigen, besonders wo der verfügbare Wirkungsgrad klein ist,
z. B. in der Telephonic. Es ist bekannt, ein solches Relais mit zwei parallel geschalteten Gleichrichtern zu betreiben, derart, daß jede der beiden Richtungen des Wechselstromes gleichgerichtet wird. Man erreicht damit hin-
ao sichtlich der Kontaktbildung bei einem Wechselstromrelais praktisch dieselbe Wirkung wie bei einem Gleichstromrelais. Eine derartig ausgestaltete Relaisanordnung, die aus einem Relais und zwei Gleichrichtern besteht, wird in vielen Fällen zu teuer und beansprucht zu viel Platz, um zur allgemeinen Anwendung zu gelangen.
Es sind bereits Anordnungen bekannt, bei denen der Trockengleichrichter mit dem Relais zu einer mechanischen Einheit vereinigt ist. So befindet sich beispielsweise bei einer der Ausführungsarten der Gleichrichter am Stirnende einer Solenoidspule.
Die die Erfindung bildende Anordnung besteht aus einem im Wechselstromkreis liegenden Relais mit nur einer Wicklung sowie aus einem mit dieser in Reihe geschalteten Gleichrichter, d. h. einem der notwendigen Spannung entsprechenden Stapel von Gleichrichterelementen. Soll ein solches Relais mit Verzögerung arbeiten, so könnte dies mit Hilfe einer kurzgeschlossenen Wicklung oder eines massiven Kupfermantels erreicht werden, der über den Eisenkern geschoben ist. Nach der Erfindung wird der Gleichrichter als kurzgeschlossene Dämpferwicklung benutzt und zur Relaiswicklung so angeordnet, daß das erzeugte elektromagnetische Feld den Gleichrichter durchsetzt und die durch die Feldvariationen in der Metallmasse des Gleichrichters erzeugten Wirbelströme auf das Ansprechen des Relais verzögernd wirken. Irgendein besonderer Kupfermantel oder eine kurzgeschlossene Wicklung wird also hier erspart.
Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist der Gleichrichterstapel, der aus Gleichrichterelementen in Form von
Kreisringen und Metallplatten (z. B. aus Kupfer) besteht, auf dem Relaiskern angeordnet.
Die Erfindung ist auf der Abbildung veranschaulicht. Das dargestellte Relais ist ein Relais für Fernsprechzwecke. Die Spule ι ist kürzer als der Eisenkern 2, und vor ihr liegt der Gleichrichterstapel. Dieser besteht aus Gleichriehterelementen 3 in Form von Kreisringen in einer für die benötigte Wechselspannung erforderlichen Anzahl. Der innere Durchmesser der Kreisringe ist größer als der Durchmesser des Eisenkernes, und die Ringe sind vom Kern durch ein Rohr isoliert.
Die Gleichrichterelemente 3 sind in Reihe geschaltet. Zwischen ihnen liegen Metallrihge 4, am besten aus Kupfer und mit einem größeren Innendurchmesser und einem kleineren Außendurchmesser als die Gleichrichterringe.
Hinter dem Gleichrichterstapel ist eine Platte 5 angeordnet, die den Stapel auf dem Kern festhält.
Der Gleichrichter ist mit der Relaiswicklung in Reihe geschaltet, dadurch, daß eine Seite des Stapels mit einem Ende der Wicklung verbunden ist, während die Anschlußleitungen am anderen Ende der Relaiswicklung einerseits und an der Endplatte des Gleichrichterstapels andererseits liegen.
Wenn die an den Oxvdulschichten anliegenden Elektroden 4 aus weicherem Metall, z. B. Blei, bestehen, muß der Stapel mit Hilfe der Platte 5 genügend zusammengepreßt werden. Wenn derartige Gegenelektroden nicht nötig sind, sondern die Gleichrichterelemente selbst mit einer Kupferhaut über der Oxydulschicht versehen sind und wenn die Kupferstärke des Elements genügend groß ist, können die Zwischenteile wegfallen.
Es ist klar, daß die Erfindung nicht auf den beschriebenen Typ von Gleichrichtern beschränkt ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Elektromagnetisches Relais für Wechselstrom, bei dem der Wechselstrom vor dem Eintritt in die Relaiswicklung durch einen mit der Wicklung in Reihe geschalteten, mit dem Relais zu einer Einheit zusammengebauten Gleichrichter gleichgerichtet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichrichter zur Relaiswicklung so angeordnet ist, daß das gesamte, durch die Wicklung erzeugte elektromagnetische Feld den Gleichrichter ebenfalls durchsetzt und die durch die Feldvariationen in der Metallmasse des Gleichrichters verursachten Wirbelströme verzögernd auf das Arbeiten des Relais wirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES95448D 1929-04-02 1929-12-07 Elektromagnetisches Relais fuer Wechselstrom in Verbindung mit einem Gleichrichter Expired DE569847C (de)

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DE (1) DE569847C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2528734A (en) * 1945-07-21 1950-11-07 Edward A Brass Retarded solenoid tractive means

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