DE448418C - Elektrischer Antrieb fuer hin und her gehende Werkzeuge - Google Patents

Elektrischer Antrieb fuer hin und her gehende Werkzeuge

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DE448418C
DE448418C DEC33116D DEC0033116D DE448418C DE 448418 C DE448418 C DE 448418C DE C33116 D DEC33116 D DE C33116D DE C0033116 D DEC0033116 D DE C0033116D DE 448418 C DE448418 C DE 448418C
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electric drive
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DEC33116D
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K33/00Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system
    • H02K33/12Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with armatures moving in alternate directions by alternate energisation of two coil systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Elektrischer Antrieb für hin und her gehende Werkzeuge. Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Antrieb mit einem hin und her gehenden magnetischen, clen Kern eines Solenoiclpaares bildenden Organ; dessen Hinundherbewelgiing durch abwechselnde Einwirkung von Wechselstrom auf die Solenoide bewirkt wird. Die Erfindung besteht darin, claß die Wicklungen der beiden Solenoide einerseits mit den Hauptleitungen einer Wechselstromquelle und anderseits über einen gemeinsamen Schalter mit den Elektroden von Gleichrichtern verbunden sind, deren entgegengesetzte Elektroden mit den zugehörigen Hauptleitungen verbunden sind.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführung dargestellt.
  • Abb. i zeigt das Schema der Schaltung. Abb. 2 ist ein Längsschnitt durch einen gemäß der Erfindung arbeitenden elektrischen Hammer und Abb. 3 ein Querschnitt nach Linie III-III der Abb. 2.
  • In Abb. i sind i und 2 die Hauptleitungen, die beispielsweise mit stroni betrieben werden, Gier durch Transforiatoren 3 und 4. in geeigneter Spannung zii den Kathoden 5 und 7 voll Gleichrichtern 6 und S geleitet wird. Die Leitung i ist mit dem Stromkreis der Kathode 7 durch den Draht 91 und die Leitung 2 mit dem Stromkreis der Kathode 5 durch den Draht 9 verbunden. Die Anoden io und i i der Gleichrichter 6 und 8 sind durch Drähte 12 und 13 mit festen Kontakten i4., i5 des elektromagnetischen Schalters 16 verbunden, der die Arbeitswicklung 17 und die beweglichen, voneinander isolierten Kontakte 1S, i9 besitzt, sie durch den Kern 2o der Wicklung 17 so bewegt werden, daß sie mit den Kontakten 1:I und 15 in Verbindung treten können. Der Schalter 16 kann durch eine Feder 21 oder andere Mittel geöffnet werden. Die Wicklung 17 ist durch einen Schalter 24 mit den festen Kontakten 25, die durch den Knopf oder beweglichen Kontakt 26 überbrückt werden können, mit Leitungen 22, 23 verbunden. Dieser Kontakt 26 kann in elektrischen Hämmern durch den Finger des Bedienungsmannes für das Werkzeug in seine Schließstellung gedrückt werden.
  • Die Leitung 22 ist mit einem Ende an die Hauptleitung i und mit (lein anderen Encle an den Kontakt 18 angeschlossen, und in sie ist eine Spule 27'eingeschaltet, während die Leitung 23 mit der Hauptleitung :2 und dein Iiontakt ig verbunden ist und in ihr eine Spule 28 liegt.
  • 29 ist das erregbare, bewegliche Organ, das zu den Spulen 27 und 2S in Induktionsbeziehung steht und infolgedessen, wenn diese abwechselnd erregt werden, durch die Wechselstromimptilse der Spulen hin und her bewegt wird. Das Organ 29 ist die Armatur oder der Kern eines hin und her gehenden Tt-Iotors und kann für verschiedene Zwezke benutzt werden. In Abb. 2 und 3 ist es als das Schlagorgan eines elektrischen Hammers, z. B. zum Nieten oder zum Bohren o. dgl., gedacht.
  • Die Wirkungsweise der in A66. i dargestellten Schaltung ist folgende: Bei geschlossenem Schalter 24. ist die Wicklung 17 mit den Leitungen 22 und 23 verbunden, und ihr Strom bewirkt, daß der Schalter 16 durch seine Kontakte 18 und ig mit 14. und 15 in Kontakt kommt und dadurch die Gleichrichter 6 und S in den Stromkreis der entsprechenden Wicklungen 27 und 28 eingeschaltet werden.
  • In den Gleichrichtern 6, S, die man auch als Elektronenrohre oder Ventile bezeichnet, fließt bekanntlich der Strom stets nur in einer Richtung. Wenn z. B. der Strom von der Anode zur Kathode, aber nicht umgekehrt, strömt, obwohl der umgekehrte Verlauf unter Umständen vielleicht ebenso zweckmüßig oder zweckmäßiger sein könnte, so ist die Kathode 5 des Gleichrichters 6 mit der Leitung 2 und die Kathode 7 des Gleichrichters S mit der Leitung i verbunden. Ferner ist die Anode to des Gleichrichters 6 finit der Leitung i und die Anode i i des Gleichrichters 8 mit der Leitung 2 verbunden, d. h. die Gleichrichter sind unigekehrt mit den Leitungen r und 2 verbunden. Wenn deshalb Wechselstrom in der passenden Richtung strömt, uni durch eineu Gleichrichter zu gehen, so kann er nicht durch den anderen Gleichrichter. fließen.
  • Nimmt man an, daß Wecliselstro:n citlrch den Gleichrichter 8 geht, so strömt er von der Leitung 2 durch 23, die Wicklung 28, die Kontakte ig und 15, die Leitrng 13, die Anode i i und die Kathode 7 des Gleichrichters S zur Leitung i (er kann aber nicht R durch den Gleichrichter 6 gehen) und erzeti"t in der Wicklung 28 einen Stromstoß, der das Schlagorgan 2g z. B. nach links gehen läßt. sobald es das Ende seines Hubes erreichen i will oder erreicht hat, beginnt der folgende Wechsel des Stromes. Dieser striinit .#lann durch den Gleichrichter 6, aber nicht durch 8. Er erregt infolgcrlesscn die Wicklung 27, und diese erzeugt einen Stromstoß, der den Kern 2c) nach rechts gegen einen federnden Anschlag p bewegt. Er geht in einer nicht niagnetisierbaren Metallführung 31 h111 ulld zurück,- um die achsial hintereinander die Wicklungen 27 und 28 gelebt sind, wie Abb. 2 und-3 zeigen. Sobald das Organ 29 den Anschlag 32 trifft, beginnt der dritte Stromwechsel und bewegt es wieder nach links, worauf der vierte Stromwechsel es wierler nach rechts treibt. Dieser Wechsel findet so lange statt, wie der Schalter 24. geschlossen gehalten wird. Der Kern bewegt sich svnchron finit den Stromwechseln des Einphasenwechselstroms in den Hauptleitungen i und 2.
  • In Abb.2 ist 3o der Handgriff eines elektrischen Hammers. Die nicht magnetische Führung 31 ist in den Handgriff eingeschraubt und enthält das bewegliche Organ 29, das gegen den federnden Anschlag 32i111 Handgriff am Ende des einen Hubes und am Ende des entgegengesetzten Hubes den Schaft 3 3 des Werkzeuges 34 trifft.
  • Die Wicklungen 27 und 28 sind tun die Führungsstange 31 gelegt und umfassen entsprechend die T#--nclt%ile des Organs 29. Die magnetischen Kreise der M7iclaullgen 27 unci 28 sind teilweise aus E-ffii-niigen Gruppen 35 von Platten zusammengesetzt, die radial um (lie Führung 31 gelegt sind, wobei ihre mittleren Schenkel 36 zwischen den Wicklungen 2; und -28 und ihre Endschenkel 3; und 3` nach dein Handgriff 30 und dem Teil 3r) 11,2s Hammers zu liegen. Die magnetischen Kreise für die Wicklungen werden durch den Kern 29 vervollständigt. Der mittlere Teil des Haniniers ist von einem Gehäuse .Io Unischlossen, das wie die Stange 31 zwecks Li:iftung geschlitzt ist.

Claims (1)

  1. PATEN T AePRUCH : Elektrischer Antrieb mit einem hin und her gehenden magnetischen, den Kern eines Solenoidpaares bildenden Organ, dessen Hinundherbe«-egting durch alr wechselnde Einwirkung voll Wechselstrom auf die Solenoide bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, c1aß die Wicklungen der beiden Solenoide einerseits mit den Hauptleitungen einer Wechselstroniduelle und anderseits z. B. über einen geineinsanien Schalter finit den Elektroden von Gleichrichtern verbunden sind, deren eilt,egcngesctzte Elektroden finit den zugeli<ii-i## rii Hauptleitungen verbunden sind.
DEC33116D 1922-03-06 1923-01-31 Elektrischer Antrieb fuer hin und her gehende Werkzeuge Expired DE448418C (de)

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