DE56965C - Fernstellvorrichtung für Leitungshähne - Google Patents

Fernstellvorrichtung für Leitungshähne

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DE56965C
DE56965C DENDAT56965D DE56965DA DE56965C DE 56965 C DE56965 C DE 56965C DE NDAT56965 D DENDAT56965 D DE NDAT56965D DE 56965D A DE56965D A DE 56965DA DE 56965 C DE56965 C DE 56965C
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Germany
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DENDAT56965D
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E. BIRKHOLZ in Berlin, Chausseestr. 2e, und R. NAWRATH in Berlin, Prinzen-Allee 66
Publication of DE56965C publication Critical patent/DE56965C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/48Mechanical actuating means actuated by mechanical timing-device, e.g. with dash-pot

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 8B: Wasserleitung.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Stellvorrichtung für Hähne bei Wasser-, Gas- und anderen Leitungen, mit dem Zweck, die Regelung des Durchflufsquerschnittes von beliebiger Stelle aus zu ermöglichen.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine äufsere Vorderansicht der Stellvorrichtung mit dem Zeiger in der Mittelstellung;
Fig. 2 zeigt in Schnittansicht die innere Einrichtung bei abgenommener Vorderplatte;
Fig. 3 und 4 sind ein Vertical- bezw. Horizontalschnitt, letzterer nach der Linie x-x in Fig. 2;
Fig. 5 und 6 zeigen die Einrichtung des zu stellenden Gashahnes in Seiten- und Oberansicht.
Der Schlüssel α des Hahnes. (Fig. 5 und 6) wird durch eine Feder/ (oder durch Gewichtswirkung) normal in die Schlufsstellung, rechtwinklig zur Leitung, -gezogen. An das Ende dieses Schlüssels greift eine über Rollen r r laufende Schnur s oder ein Draht derart an, dafs durch Zug an der Leitung 5 eine Verstellung des Hahnkükens herbeigeführt werden kann, die geringerer oder größerer Hahneröffnung entspricht.
Die Schnur oder Leitung s führt nun zu dem an beliebiger Stelle anzubringenden eigentlichen Controlapparat (Fig. 1 bis 4). In dem Gehäuse A desselben ist das Trommelrad S drehbar gelagert, an welchem das Schnurende aufgewickelt und bei t befestigt ist. Das Trommelrad S, dessen Drehzapfen zugleich den über einem äufseren Theilungssector d, Fig. i, spielenden Zeiger e trägt, steht ebenfalls unter der Wirkung einer Feder v-, se zwar, dafs sie die Schnur s unter theilweiser Ausgleichung des entgegengesetzt wirkenden Federdruckes am Hahn gespannt hält.
Die Trommel S hat Innenverzahnung, in welche das Triebzahnrad η eingreift, dessen hinterer Zapfen an einem Ansatz u des Gehäuses A seine Lager findet, für welche ein sectorförmiger Ausschnitt T in dem Scheibenkörper des Trommelrades vorgesehen ist. Eine Drehung des Rades und somit des Hahnschlüssels kann mittelst eines über den vierkantigen Dorn i des Rades η passenden Schlüssels bewirkt werden,. wobei die Einrichtung jedoch so getroffen ist, dafs die Beweglichkeit der Vorrichtung erst dann eintritt, wenn der Schlüssel ganz eingesteckt ist. Dies ist in folgender Weise erreicht:
Zwei federnde Klinken ρ q sind innerhalb des Ausschnittes T zu beiden Seiten des Zahnrades η derart angeordnet, dafs sie mit Zahnstücken p1 q* in Zahnlücken des Rades η einschnappen können, wobei kleine, nach vorn herüberreichende Arme p2q2, die an den Dorn heranreichen, der Einsteckrichtung des Schlüssels entgegen vorbewegt werden. Schiebt man daher den Schlüssel in die zugehörige Einpafsöffnung Z und über den Dorn, so stöfst das vordere Ende zunächst gegen den übergebogenen Arm und hebt die betreffende Klinke aus, infolge dessen der Schlüssel frei gedreht werden kann. Die Feststellung erfolgt bei der dargestellten Einrichtung, weil die Klinken vermöge ihrer Stellung zur Zahnung nur abwechselnd wirksam werden können, jedesmal bei Drehung um die halbe Zahntheilung. Durch Anordnung mehrerer solcher

Claims (1)

  1. Klinken könnte die Einstellung noch empfindlicher gemacht werden, während die Benutzung des Zahnrades als Sperrrad immer eine einfache Construction ergiebt.
    Wie ersichtlich, bewegt sich der Zeiger e übereinstimmend mit der veranlafsten Hahnstellung von links nach rechts oder umgekehrt entsprechend der Drehrichtung des Schlüssels, wie dies für die Uebersichtlichkeit von Vortheil ist.
    Die Stellvorrichtung gestattet einerseits eine bequeme Bedienung, andererseits verhindert sie die unbefugte Verstellung des controlirten Hahnes, welche besonders bei Gasleitungen ausgeschlossen sein mufs. Es ist auch noch als Vortheil der neuen Vorrichtung- hervorzuheben , dafs bei Ausbruch eines Feuers infolge Durchbrennens der übertragenden Leitung der Hahn selbstthätig geschlossen wird.
    Pa τ ε nt-Anspruch:
    Fernstellvorrichtung für Leitungshähne, bei welcher das den Hahn mit der Stellscheibe (S) verbindende Zugmittel durch den Hahn und die Scheibe in entgegengesetztem Sinne beeinflussende Federn gespannt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT56965D Fernstellvorrichtung für Leitungshähne Expired - Lifetime DE56965C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1074347B (de) * 1960-01-28 Teleflex - G. m. b. H., Heiligenhaus (Bez. Düsseldorf) Vorrichtung zum Verstellen mehrerer Klappen od. dgl., insbesondere der Luftzuführklappen bei Kesselanlagen
DE1153876B (de) * 1959-08-25 1963-09-05 Oscar Pauser Geraet zum Einbringen einer Algen vertilgenden Fluessigkeit an algenbefallenen Stellen eines Schwimm-beckens

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DE1153876B (de) * 1959-08-25 1963-09-05 Oscar Pauser Geraet zum Einbringen einer Algen vertilgenden Fluessigkeit an algenbefallenen Stellen eines Schwimm-beckens

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