DE56802C - Feilenhaumaschine - Google Patents

Feilenhaumaschine

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DE56802C
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DE
Germany
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hammer
file
disk
cutting machine
chisel
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT56802D
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English (en)
Original Assignee
A. O. SCHMIDT in Halle a. S.; Königstr. 20b
Publication of DE56802C publication Critical patent/DE56802C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D73/00—Making files or rasps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Beiliegende Zeichnungen stellen in den Fig. 1 bis 3 einen bisher gebräuchlichen Hammer einer Feilenhaumaschine dar. Er besteht aus einem hohlen Prisma h, durch welches die in der Hauptform cylindrische Spindel /ι1 -gesteckt und mittelst der Doppelmutter h% befestigt ist. Dabei dient die unterste Verstärkung h3 dieser Mutter als Gegenhalt.
Seitwärts an dem Hammer h ist der Arm a angebracht, welcher zur Aufnahme eines mittelst Schraube α2 und Mutter a3 verstellbaren Knaggens α T dient. Beim Betrieb der Maschine wird dieser Knaggen von einem auf der Antriebswelle befestigten Hebedaumen, wie solche bei allen Rammhämmern üblich sind, gefafst und gehoben.
Die bereits erwähnte unterste Verstärkung h3 des Hammers h dient hauptsächlich zur Befestigung des Feilenhaumeifsels m. Wie aus Fig. i und Fig. 3 zu ersehen, ist um einen Bolzen drehbar der Bügel m1 angebracht, welcher die Stellschraube m2 trägt. Soll ein abgenutzter ' Meifsel erneuert werden, so hat man die Stellschraube m2 zu lösen und den Bügel m x nach oben umzuschlagen, dann kann man den Meifsel m herausnehmen. Die nothwendige Schiefstellung des Meifsels wird dadurch geregelt, dafs die Spindel h l, welche ja zugleich Meifselträger ist, um ihre eigene Achse gedreht und in der gewünschten Stellung durch Anziehen der Muttern h2 festgehalten wird.
Die Fig. 4 und 7 zeigen den neuen Hammer h, welcher jenem gegenüber nicht zu übersehende Vortheile darbietet. Der Hammer selbst ist in der Hauptsache ein Cylinder von kreisförmigem Querschnitt (Fig. 6 und 7), welcher nur an seinem obersten Ende (Fig. 5) mit vier ebenen Flächen versehen ist. Letztere wird oberhalb der einen Theil des Ständers ausmachenden Führung f von der Scheibe b erfafst. Diese Scheibe b hat zwei kreisförmig geformte Schlitze b1, durch welche die in der Führung/ befestigten Stiftschrauben b"1 hindurchgehen und mittelst deren die Scheibe b und mit ihr der Hammer h um einen Winkel bis zu 700 gedreht werden können. Zur leichten Herbeiführung einer solchen Drehung dient die Handhabe b3.
Mit der Spindel hl besteht der Hammer h aus einem Stück. Da der ganze Hammer h selbst gedreht werden kann, ist es nothwendig geworden, dem Arm α die aus Fig. 6 ersichtliche Gestalt eines breiten Flügels zu geben, welcher den — ebenfalls kreisförmigen — Schlitz α* aufnimmt, in welchem sich die Knaggenschraube a2 ebenso viel verschieben läfst, wie die Stiftschrauben b2 in den Schlitzen b1 (nämlich bis zu einem Winkel von 70°). Dadurch , dafs nach erfolgter Drehung des Hammers h die Muttern der Stiftschrauben angezogen werden und auf die ebene Fläche der Scheibe b drücken, ist die Feststellung des Hammers und die Sicherung gegen zufällige Drehungen desselben eine viel vollkommenere, als durch Anziehen der gegen die kreisrunde Spindel wirkenden Muttern h 2 erreicht werden kann.
Der Meifsel m wird in einen hierfür besonders eingerichteten Schlitz m3 des Hammers h selbst gesteckt und durch die Stellschraube m2 befestigt. Der Schlitz m3 gestattet, den Meifsel seitwärts einzuschieben und ist bei w5 derart
erweitert, dafs der Meifsel mit einer Verstärkung in diese Erweiterung eingreifen kann. In ähnlicher Weise legt sich der Meifsel hinter die Verstärkung m 4 und wird durch m 2 in diesem — gewissermafsen Bajonnetverschlufs — gehalten.
Zu dem Vortheile der guten Versicherung, welche die Schrägstellung des Meifsels durch die Stiftschrauben b 2 erfährt, kommt noch, dafs die Bearbeitung des rein cylindrischen Körpers eine leichte und sichere ist, dafs ein gröfseres Hammergewicht bei gleicher oder geringerer Aufsenstärke erreicht werden kann, dafs das schwierig und unsicher ausführbare Ausbohren und Zusammenpassen mit der Spindel wegfällt, endlich hierzu noch die Einfachheit der Meifselbefestigung und die gröfsere Dauerhaftigkeit der nur aus compacten Stücken bestehenden Hauptmaschinentheile. Bei Spitzfeilen, d. h. solchen, welche nach den Enden ganz oder nahezu in eine Spitze auslaufen, ist es nöthig, dafs in der Nähe dieser Feilenenden nicht nur die Hiebstärke, sondern auch die Hieb weite verringert wird.
Die Fig. 8 und 9 stellen jene bekannte Einrichtung dar, welche bis jetzt zur selbstthätigen Veränderung der Hiebweite benutzt wurde. Die Fig. 10 und 11 zeigen dagegen die neue Anordnung dieser Vorrichtung in Ansicht und Grundrifs der Zusammenstellung; Fig. 12 und 13 veranschaulichen Einzelheiten derselben. A ist der Untertheil des die ganze Maschine tragenden Ständers, B das Bett (oder Schlitten), worauf die zu hauenden Feilen befestigt werden. Eine flachgängige Schraube, welche durch eine besondere Einrichtung (s. die Patentschrift No. 48525) eine ruckweise Drehbewegung erhält, bewirkt den Vorschub dieses Bettes nebst der Feile in der Richtung des Pfeiles mittelst der die Mutter dieser Schraube aufnehmenden Nufs n.
Diese Nufs ist mit dem Bette B nicht fest verbunden, sondern kann in demselben mittelst einer schwalbenschwanzförmigen Bahn eine kurze Längsbewegung machen. Die obere Fläche der Nufs η trägt eine Zahnstange n\ in welche das Getriebe g eingreift. Auf der im Bett B fest, aber drehbar gelagerten Achse von g sitzt aufserhalb das zweite Getriebe oder Zahnsegment gl, welches wieder in ein drittes Getriebe oder Zahnsegmentg2 eingreift. Dieses steckt auf einem ebenfalls in B gelagerten Zapfen und steht in Verbindung mit dem Hebel gs, dessen Ende die Laufrolle g* trägt.
An dem Gestelle A ist eine Schablone d mittelst der durch Schlitze ii1 greifenden Klemmschrauben d2 verschiebbar befestigt, deren obere Seite d3 di der Laufrolle gi als Bahn und zur Führung dient.
In der Anfangsstellung wird die Feile auf B derart befestigt und die Schablone so eingerichtet, dafs, wenn jener Punkt der Feile, an welchem der Hieb beginnen soll, unter dem Meifsel steht, die Laufrolle g* eben noch auf der geraden Fläche über der Ecke d3 vjdII aufliegt.
Bei beginnendem Betriebe wird durch das aus der Patentschrift No. 48525 bekannt gewordene oder ein ähnliches Getriebe die Vorschubschraube 5 in ruckweise drehende Bewegung versetzt und zieht die Nufs η in der Pfeilrichtung.
Da die Zahnstange und das in B gelagerte Getriebe g mit einander in Eingriff sind, so mufs B sich zunächst mit η mitbewegen. Durch diese Bewegung, an welcher natürlich A und d nicht theilnehmen, überschreitet g* die Kante d3 und sinkt auf dem gekrümmten Theile der Bahn langsam in dem Mafsstabe der Vorschiebung von B herab. Die Getriebe g1 und g2 machen dadurch die durch Pfeile angegebene Drehung, und das Bett B wird gegenüber der Bewegung der Zahnstange zurückgezogen, macht also eine geringere Bewegung als die Zahnstange.
Sobald die Laufrolle g·4, am tiefsten Punkt der Krümmung angelangt, auf der geradlinigen Bahn fortschreitet, findet eine weitere Drehung des Getriebsystems nicht mehr statt und die Hiebweite bleibt von da ab gleich, während sie so lange zunimmt, als das Herabsinken von g* auf der gekrümmten Bahn dauert.
An Stelle dieser Einrichtung soll die einfachere und ebenso wirksame, durch Fig. 10 bis 13 dargestellte treten. Statt der Zahnstange trägt die Nufs η die quer geschlitzte Platte η l. In den Querschlitz von η' greift eine von der Scheibe g herabragende Nase g5 ein und überträgt die Bewegung von η auf die Scheibe g und das Bett B. Der Hebel g3 sitzt auf derselben Achse wie g, mufs demnach eine andere Stellung einnehmen (Fig. 12), übt aber im übrigen beim Vorrücken des Bettes B in der Pfeilrichtung die gleiche verzögernde Wirkung aus.
Die Fig. 14 bis 21 zeigen eine Vereinfachung der den Gegenstand der Patentschrift No. 48525 bildenden Vorschubvorrichtung. Fig. 14 ist ein Grundrifs, Fig. 15 eine Stirnansicht in der Pfeilrichtung, Fig. 16 ein Schnitt mit Ansicht der Klinkenschaltung.
Auf eine Einrichtung zur Erzielung eines schnelleren Rückganges des Bettes ist hier verzichtet und deshalb die mit ρ und ο bezeichnete Kegelradübersetzung weggelassen. Da das Gestell A bezw. die Gleitfläche für das Bett B (Fig. ι o) eine ziemlich starke Neigung haben mufs, so vollzieht sich die Rückwärtsbewegung ungemein leicht und genügt nach Ausrückung des Schaltwerkes ein leichter Anstofs des Hand-
rades s', um das Bett schnell in seine unterste Lage zu treiben.
Die Ausrückung des Schaltwerkes wird durch die excentrische Scheibe e bewirkt. Die durchgehende Welle w, welche einerseits den Schaltmechanismus, andererseits das Kegelrad ss trägt, lagert in dem Körper k, welcher mit dem Gestell A verschraubt ist. Dieser Körper k trägt eine Stiftschraube A:1, welche den Drehungspunkt der Scheibe e bildet. Letztere besitzt den gegen A:1 excentrischen, kreissegmentförmigen Schlitz e1 e2.
Eine zweite Stiftschraube Ar2 befindet sich auf der Nabe des Kegelrades s3 und tritt derart in Verbindung mit dem Schlitz e1 e2, dafs bei Drehung der Scheibe e mittelst der Handhabe e3 das Kegelrad sB entsprechend der Excentricitä't des Schlitzes e1 e 2 auf der Welle w vor- und rückwärts bewegt, also gegenüber s2 ein- bezw. ausgerückt wird. Eine zwischen zwei Ansätzen laufende Schiene A:3, welche an der Nabe von sa befestigt ist und die Stiftschraube k ] mit einem Schlitz erfafst, dient zur Geradführung.
Die Fig. 22 bis 24 stellen eine Feilenhaumaschine dar, an welcher, aufser bekannten Theilen, sich die oben beschriebenen neuen Theile vorfinden.
In den Fig. 25 bis 28 ist noch eine andere Ausführungsform des Hammers h dargestellt, welche eine weitere Vereinfachung der Maschine nach sich zieht. Der Hammer h besteht auch hier aus einem massiven Cylinder, trägt aber die Bunde /z2, zwischen welchen er von der an Stelle des Armes α (Fig. 1, 2, 4 und 6) tretenden Schelle α mit der Schraube a5 umfafst wird. Diese Schelle trägt noch den Ansatz λ6, welcher in einer am Ständer der Maschine befestigten, mittelst der Schrauben/1 lösbaren Klemme f Gegenhalt und präcise Führung findet. Soll der Hammer gedreht werden, so löst man die Schraube α5 und in geringem Mafse auch/"1, worauf die Schelle a eine Drehung des Hammers zuläfst, ohne sich selbst mitzudrehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Feilenhaumaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs ein aus einem massiven Cylinder bestehender Hammer h entweder mittelst einer geschlitzten, durch Klemmschrauben b2 festzustellenden Scheibe b (Fig. 1 bis 6), oder mittelst einer Schelle α (Fig. 25 bis 27) beliebig schräg zum Arbeitsstück eingestellt wird, während eine zum Hochheben des Hammers dienende Knaggenschraube a1^3^4 in einem geschlitzten Arme α verschiebbar angeordnet ist, dafs ferner zur Einfügung des Feilenhaumeifsels in den Hammer ein Verschlufs (Fig. 4 und 7), zur Erzielung verschiedener Hiebweiten, an der Spitze der Feile, eine von der Scheibe g herabhängende, durch die geschlitzte Platte η l erfafste Nase g 5 und ein damit verbundener, von einer Schablone geführter Hebel g3 an der Maschine vorhanden ist, und dafs schliefslich die Maschine eine mit einem excentrischen Schlitze versehene excentrische Scheibe e zur Ausrückung des den Vorschubmechanismus treibenden Schaltwerkes besitzt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT56802D Feilenhaumaschine Expired - Lifetime DE56802C (de)

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