DE566271C - Vorrichtung zur Befestigung von Schloessern - Google Patents
Vorrichtung zur Befestigung von SchloessernInfo
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- DE566271C DE566271C DED62957D DED0062957D DE566271C DE 566271 C DE566271 C DE 566271C DE D62957 D DED62957 D DE D62957D DE D0062957 D DED0062957 D DE D0062957D DE 566271 C DE566271 C DE 566271C
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- lock
- screw
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B9/00—Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
- E05B9/08—Fastening locks or fasteners or parts thereof, e.g. the casings of latch-bolt locks or cylinder locks to the wing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Dowels (AREA)
Description
Das Öffnen von Schlössern, insonderheit Aufschraubschlössern, erfolgt bei Einbrüchen
in der großen Mehrzahl der Fälle durch Ausbohren der Holzschrauben. Mit Hilfe einer
Brustleier werden entsprechende Holzbohrer angesetzt, und das Holzfutter wird um den
Schraubenschaft herum fast geräuschlos ausgebohrt. Nachdem das Holz an den üblichen
normierten Stellen, wo die Befestigungsschrauben sitzen, auf diese Weise entfernt
ist, fällt das Schloß mitsamt den Halteschrauben herab oder hängt so lose an der
Tür, daß ihr Öffnen keine Schwierigkeiten mehr bereitet. Derartige aufschraubbare
Schlösser sind, wie schon dargelegt, auch in ihren äußeren Abmessungen normiert. Es
macht dem fachkundigen Einbrecher keine Mühe, die Lage der Holzschrauben sogleich
beim ersten oder zweiten Ansetzen des Bohrers zu ermitteln.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gemacht, diese Einbruchsmöglichkeit zu verhindern,
indem sie zum Anbringen des Aufschraubschlosses Stifte, insonderheit mit entsprechendem
Schraubgewinde versehene Bolzen, benutzt und für das Festhalten des Schlosses Querriegel, Ouerzylinder o. dgl.
vorsieht, die in entsprechenden Ausnehmungen der Tür sitzen und die Befestigungsstifte
des Schlosses aufnehmen. Die Sperrstangen können hierbei beliebige Gestalt haben und
z. B. ganz oder teilweise als Hohlzylinder ausgeführt sein. Auf Wunsch mag der Hohlraum
eines solchen Sperrzylinders mit einer geeigneten Masse ausgefüllt sein. Für die
Ouerrriegel soll tunlich härtestes Material gewählt werden, so daß das Anbohren in der
üblichen Weise, wie überhaupt ein Ausbohren der Schloßhalteschrauben, ausgeschlossen ist.
Bohrt der Einbrecher in der üblichen Weise die Tür an, so sieht er stets nur einen
Teil des rund- oder andersgeformten Querriegels, an dem er, wenn die Stabbohrung
nicht voll durchgeführt ist, nicht einmal erkennen kann, wo die Schloßschraube sitzt.
Aber selbst wenn die Bohrung des Ouerriegels voll durchgeführt ist, ist es für ihn
unmöglich, von rückwärts die Halteschraube herauszudrehen.
Neben dieser Einbruchssicherung schafft die Erfindung gleichzeitig eine neue, besonders
gute Befestigungsart von Aufschraubschlössern, da der Querriegel in der Tür eine
gute Passung hat und dem Schlosse einen sicheren Halt gibt. Außerdem kann ein solches
Schloß vielfach ausgewechselt werden, ohne daß das Holzfutter der Tür beschädigt
wird, wie dies durch das ständige Ein- und Abschrauben von Holzschrauben geschieht.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch wiedergegeben,
und zwar zeigt
Abb. ι die Art und Weise, wie mittels eines Holzbohrers die Holzschrauben von Einbrechern
bisher ausgebohrt wurden, während die
Abb. 2 bis 4 den Erfindungsgegenstand wiedergeben, und zwar
Abb. 2 eine Draufsicht auf ein mittels der erfindungsgemäßen Ouerriegel an der Tür befestigtes
Aufschraubschloß in schaubildlicher Darstellung,
Abb. 3 einen Querriegel in Einzeldarstellung,
Abb. 4 einen Querschnitt durch die Tür, der die Lage des Querriegels, das Einführen
der Schraube und verschiedenartige Bohrungen im Ouerriegel zeigt.
α ist die Tür, b das Schloß, c sind die bisher
zur Befestigung des Schlosses b verwendeten Holzschrauben.
Abb. ι zeigt, wie mittels des Hohlbohrers d
das Holzfutter um den Schraubenschafte herum herausgebohrt wird, d' soll eine versuchsweise
angebohrte Stelle wiedergeben. i ist eine Buchse, die den Einführkanal k für
den Schlüssel enthält.
Gemäß Abb. 2 bis 4, die die Befestigung nach der Erfindung veranschaulichen, weist
die Tür α entsprechende Ausnehmungen e auf zum Einschieben der Querriegel f beliebiger
Gestalt. Die Querbolzen haben zur Aufnähme der Schrauben c', deren Einführung
wie aus Abb. 4 ersichtlich erfolgt, ganz durchgehende, g, oder Teüinnenbohrungen, g'.
Bei dem Gewinde g' vermag der Einbrechende die Lage der Schraubenbolzen c' überhaupt
nicht festzustellen. Aber auch bei den ganz durchgehenden Innengewinden g ist er nicht
in der Lage, die Schraubenbolzen c' rückwärts herauszudrehen.
Form und Gestalt der Querbolzen f können beliebig gewählt werden, ebenso auch das
Material. Beispielsweise ist es möglich, die Querriegel f in Form von Hohlzylindern zu
halten und mit einer geeigneten Masse auszufüllen.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Befestigung von Schlössern, insonderheit Aufschraubschlössern,
dadurch gekennzeichnet, daß mit Gewindebohrungen (g, g') oder anderen Befestigungsmitteln versehene Ouerriegel
(/) tunlich aus hartem Material,
z. B. Stahl, parallel zum Schloßgehäuse (b) in das Türholz eingepaßt sind, und daß
in die Ouerriegel die üblichen Schloßhalteschrauben (c') oder sonstigen Befestigungsmittel
einschraubbar sind.
2. Schloßbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindebohrungen
(§·, g') nicht ganz durch die Querriegel \f) hindurchgeführt sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED62957D DE566271C (de) | 1932-02-21 | 1932-02-21 | Vorrichtung zur Befestigung von Schloessern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED62957D DE566271C (de) | 1932-02-21 | 1932-02-21 | Vorrichtung zur Befestigung von Schloessern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE566271C true DE566271C (de) | 1932-12-14 |
Family
ID=7058589
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED62957D Expired DE566271C (de) | 1932-02-21 | 1932-02-21 | Vorrichtung zur Befestigung von Schloessern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE566271C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2551486A1 (fr) * | 1983-01-04 | 1985-03-08 | Fichet Bauche | Dispositif de fixation d'une serrure sur une porte d'un compartiment de depot dans une banque |
-
1932
- 1932-02-21 DE DED62957D patent/DE566271C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2551486A1 (fr) * | 1983-01-04 | 1985-03-08 | Fichet Bauche | Dispositif de fixation d'une serrure sur une porte d'un compartiment de depot dans une banque |
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