DE565741C - Verfahren zur Herstellung von Trockenelementen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Trockenelementen

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DE565741C
DE565741C DEP63338D DEP0063338D DE565741C DE 565741 C DE565741 C DE 565741C DE P63338 D DEP63338 D DE P63338D DE P0063338 D DEP0063338 D DE P0063338D DE 565741 C DE565741 C DE 565741C
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dry elements
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/22Immobilising of electrolyte

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Trockenelementen Bei der Herstellung ton sogenannten galvanischen Trockenelementen wird bekanntlich zum Eindicken des Elektrolyten meistens Stärke verwendet, und zwar bereits seit Beginn der Erzeugung von elektrischen Taschenlampen. Zur Verkleisterung dieser Stärke, mittels welcher der Elektrolyt auch mit einem verhältnismäßig kleinen Zusatz von Stärke in eine nicht flüssige Masse überführt wird, werden bisher die fertigen Elemente verschieden lang auf verschiedene Temperaturhöhen erhitzt, was jedoch nachteilig ist, insbesondere dann, wenn zum Erwärmen Wasserbad benutzt wird. Das leicht oxydierbare Zink der Elementengefäße bedeckt sich nämlich bald mit einer Schicht von Oxydchloriden und anderen Verbindungen, die durch das Einwirken der anorganischen Wasserbestandteile entstehen. Eine derart korrodierte äußere Zinkoberfläche unterliegt dann leicht der Korrosion und Vernichtung durch Einwirkung des äußeren feuchten Mediums, der Sägespäne usw., leichter als die innere Oberfläche der Einwirkung des Elementenelektrolyten. Außerdem wird durch das feuchte Medium, dem die Batterien bei der Verwendung ausgesetzt sind, eine langsame Entladung der einzelnen Batterieelemente hervorgerufen.
  • Zur Beseitigung dieser Nachteile wurde bereits versucht die einzelnen Batterieelemente mittels trockener Papierpappe oder paraffiniertem Papier oder auch durch Eintauchen in geschmolzenes Paraffin zu isolieren. Der angestrebte Erfolg wurde jedoch bisher nicht erreicht, im Gegenteil, der Herstellungsprozeß wurde nur komplizierter, und es entstanden sogar manche anderen Nachteile. Es wurden z. B. die Elemente, die bereits im Wasserbade erwärmt wurden, durch das Eintauchen von neuem zwecklos erhitzt, wodurch die Dauerhaftigkeit der Elemente beim Lagern litt.
  • Demgegenüber wurde festgestellt, daß sämtliche erwähnten Mängel vollständig entfernt werden, wenn das Eindicken des Elektrolyten direkt in der geschmolzenen Isoliermasse erfolgt. Dadurch wird nicht nur der bisher ziemlich komplizierte Herstellungsvorgang wesentlich vereinfacht, da gleichzeitig mit dem Eindicken des Elektrolyten das Zinkgefäß mit einer isolierenden Schutzmasse versehen wird und weiter auch sämtliche Beschädigungen der äußeren Oberfläche des Zinkgefäßes sicherlich ausgeschieden werden, so daß die derart hergestellten Elemente unvergleichlich dauerhafter und wirksamer als die bisherigen sind.
  • Bei der praktischen Durchführung der Erfindung werden zweckmäßig Isolations- und Kochmassen aus Paraffin, Ceresin, verschiedener Wachs- und Bitumenarten verwendet, sei es einzeln oder in gegenseitiger Mischung, und zwar zweckmäßig derart, damit der Siedepunkt des Bades derjenigen Temperatur entspricht, die zur Verkleisterung der verwendeten Stärke am günstigsten ist. Die Verkleisterungstemperatur, ebenso wie die geeignete Badzusammensetzung können leicht durch Versuche für jeden einzelnen Fall ermittelt werden. Falls stärkere und widerstandsfähigere Isolationsschichten verlangt werden ils solche, die durch bloßes Eintauchen der Elemente in die Isolationsmasse erzielt werden können, werden die Elemente vor dem Eintauchen in das Isolierbad mit einem Überzug aus Papier, Gewebe oder sonstigem Saugstoff versehen, der dann als Träger der Isolationsmasse dient.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Trockenelementen, dadurch gekennzeichnet, daß das an sich bekannte Verdicken des Elektrolyten mittels Stärke und das an sich bekannte Überziehen der Elemente mit Isolationsmasse gleichzeitig in einer erwärmten und geschmolzenen Isoliermasse vorgenommen wird. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Isolationsmasse Paraffin, Ceresin, verschiedene Wachs-und Bitumenarten u. dgl. verwendet werden, die einzeln oder in gegenseitiger Mischung derart gewählt werden,. daß der Schmelzpunkt des Bades derjenigen Temperatur entspricht, die für die Verkleisterung der Stärke am günstigsten ist. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente vor dem Eintauchen in das Bad mit einer Schicht von Papier, Gewebe oder einem ähnlichen Stoff überzogen werden.
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