DE565638C - Mengmulde in Verbindung mit einer Waage - Google Patents

Mengmulde in Verbindung mit einer Waage

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DE565638C
DE565638C DE1930565638D DE565638DD DE565638C DE 565638 C DE565638 C DE 565638C DE 1930565638 D DE1930565638 D DE 1930565638D DE 565638D D DE565638D D DE 565638DD DE 565638 C DE565638 C DE 565638C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

  • MengmuIde in Verbindung mit einer Waage Die Erfindung betrifft eine Mengmulde für Fleisch- und Teigwaren, die beispielsweise in Fleischereien, Wurstfabriken, Bäckereien u. dgl. benutzt werden kann. Die vorliegende Mengmulde gehört zu jener Art von Behältern, unter denen eine Waage und eine Hebevorrichtung vorgesehen sind, durch welche die während des Füll- und Mengvorganges in einem festen Stützrahmen gelagerte und durch Anschläge unverschiebbar gehaltene Mulde von ihren festen Stützgliedern auf die von dem festen Rahmen getragene Waage aufgesetzt wird.
  • Die bisher bekannten Vorrichtungen der vorgenannten Art waren so eingerichtet, daß entweder der Behälter dauernd auf der Wiege- oder Hebevorrichtung gelagert war, oder daß die Vorrichtung zum Anheben und Senken des Behälters an diesem selbst angebracht war, so daß sich der auf den Handhebel zur Betätigung der Hebevorrichtung ausgeübte Druck auch auf die Wiegevorrichtung übertrug und diese ungünstig beeinflußte.
  • Von den bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich nun der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Mengmulde durch Anheben der Wiegevorrichtung ohne Rückwirkung des Anhebevorganges auf die Wiegeeinrichtung von ihren Stützgliedern abgehoben wird Diese günstige Wirkung wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die gesamte Wiegeeinrichtung auf einer besonderen, durch die Hebevorrichtung heb- und senkbaren Grundplatte angeordnet ist. Es kann somit bei der vorliegenden Mengmulde, ähnlich wie es schon bei Gleiswaagen mit absenkbaren Wiegeeinrichtungen bekannt ist, die Wiegeeinrichtung von ihren Stützgliedern abgehoben und auf dieselben wieder aufge-@ setzt werden, ohne daß irgendeine Rückwirkung der zum Abheben erforderlichen Kräfte auf diese Einrichtung eintritt. Beim Betriebe der vorliegenden Mengmulde sind daher alle Teile einer größtmöglichen Schonung unterworfen.
  • Bei der Verwendung einer solchen Mengmulde in Fleischereien und Wurstfabriken, in denen es bisher nur feststehende Mengmulden gab, wird für jeden der in der Mulde zu verarbeitenden Bestandteile an Fleisch, Fett o. dgl. das Laufgewicht auf seinem Waagebalken entsprechend den verschiedenen Gewichtsanteilen verstellt. Die Mulde wird dann zum Wiegen von ihrem Stützrahmen abgehoben und hierauf wieder auf diesen aufgesetzt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i zeigt die Mengmulde mit der 'Wiegev orrichtung in Seitenansicht.
  • Abb. 2 ist eine Stirnansicht, und Abb.3 ist ein Grundriß.
  • Die Mulde i hat die übliche längliche, ovale Form und ruht auf dem Traggestell 2, dessen vier Arme 3 die Mulde umfassen. Die Arme 3 laufen spitz zu und fassen unter vorstehende, dachförmige Ansätze 4 der Mulde. Das Traggestell ruht auf vier Füßen 6, zwischen weI-chen die Wiegevorrichtung angebracht ist. Zu beiden Längsseiten des Traggestells ist je ein Längsträger 7 befestigt, die zur Stützung der Wiegevorrichtung dienen. Zweckmäßig wird die Wiegevorrichtung als Brückenwaage, und zwar entweder als Dezimal- oder Centesimalwaage, ausgebildet. Auf der Fußplatte io der Waage, die die seitliche Säule 20 mit dem Waagebalken 2 i trägt, ist in der üblichen Weise der gabelförmige Wiegehebel 8 gelagert, und auf diesem liegt die eigentliche Brücke 9. Der Wiegehebel 8 und die Brücke 9 sind durch Stangen oder Ketten 23, 24 in der üblichen Weise mit dem Waagebalken 2 1 verbunden, welcher ein Laufgewicht 22 trägt und eine Skaleneinteilung besitzt.
  • An der Unterseite des Bodens der Mulde i sind zwei Ansätze 12 angeordnet, die mit einer nach unten gerichteten Schneide 28 ausgerüstet sind. Diese Ansätze 12 können mit entsprechend ausgebildeten Pfannen i i der Brücke 9 in Eingriff gelangen, sobald die ganze Waage angehoben wird.
  • Die Fußplatte io der Waage ruht auf drei Paar Scheiben 13, die exzentrisch auf ihren Wellen i ¢ sitzen. Letztere sind in den Seitenträgern 7 gelagert. Die drei Paare von exzentrischen Scheiben 13 sind durch Triebstangen 27 untereinander verbunden, so daß beim Antrieb der mittleren Achse i ¢ auch die seitlichen Achsen 14 und Scheiben 13 mit angetrieben werden. Der Antrieb der mittleren Achse 14 erfolgt durch ein Zahnrad 15, .das mit einem kleineren Zahnrade 16 in Eingriff steht. Auf der Achse des letzteren sitzt eine Handkurbel 17. Durch Drehen der Handkurbel 17 kann somit die Waage und damit die ganze Mulde i nebst Inhalt angehoben werden. Um ein Rückdrehen der Handkurbel 17 zu verhindern, ist in üblicher Weise ein Sperrrad 25 mit Sperrklinke 26 vorgesehen.
  • Zur Führung der Waage dienen senkrechte Führungsstangen i g, die an Platten 18 befestigt sind, welche mit den Seitenträgern 7 verbunden sind. Die Führungsstangen 19 greifen durch entsprechende runde Ausschnitte der Grundplatte io und der Brücke 9. Damit die Mulde in der Ruhestellung festliegt, sind an ihrem Boden seitliche Ansätze 5 vorgesehen, die sich gegen die Beine 6 anlegen.
  • Naturgemäß kann die Hebevorrichtung auch in anderer Weise ausgebildet sein. Ferner läßt sich die vorliegende Mulde auch vorteilhaft für andere als die angegebenen gewerblichen Zwecke benutzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mengmulde für Fleisch- und Teigwaren in Verbindung mit einer unter ihr angeordneten Waage und einer Hebevorrichtung, durch welche die während des Füll-und Mengevorganges in einem festen Stützrahmen gelagerte und mittels Anschläge unverschiebbar gehaltene Mulde von ihren Stützgliedern abgehoben und auf die von dem festen Rahmen getragene Waage aufgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Wiegeeinrichtung (8, 9, 2o bis 24) auf einer Platte (io) angeordnet ist, die mittels einer in dem festen Rahmen (2, 6, 7) gelagerten Hebevorrichtung (i3 bis 17 und 25 bis 27) gehoben und gesenkt wird, so daß in bei Gleiswaagen mit absenkbaren Wiegeeinrichtungen bekannter Weise die Mengmulde (i) von ihren festen Stützgliedern (3, 4) ohne Rückwirkung der zum Abheben erforderlichen Kräfte auf die Wiegeeinrichtung abgehoben und wieder auf diese aufgesetzt wird.
DE1930565638D 1930-12-19 1930-12-19 Mengmulde in Verbindung mit einer Waage Expired DE565638C (de)

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