DE56550C - Verfahren und Vorrichtung zum Walzen von Gabeln ohne Grat - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Walzen von Gabeln ohne Grat

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DE56550C
DE56550C DENDAT56550D DE56550DA DE56550C DE 56550 C DE56550 C DE 56550C DE NDAT56550 D DENDAT56550 D DE NDAT56550D DE 56550D A DE56550D A DE 56550DA DE 56550 C DE56550 C DE 56550C
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Germany
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prongs
rolling
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burr
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT56550D
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English (en)
Original Assignee
C. GRONERT in Berlin O., Alexanderstr. 25
Publication of DE56550C publication Critical patent/DE56550C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H7/00Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons
    • B21H7/08Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons forks; rakes spoons

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)
  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Verfahren zum Walzen von Gabeln, wie Heu-, Dung-, Rüben-, Koksgabeln u. s. w., ohne Grat besteht im wesentlichen darin, dafs der durch die Art und Weise des Vorpressens, Vorwalzens und Trennens der Gabelzinken aus dem vollen Stück sich bildende Grat der Trennungsstellen durch Walzdruck gegen die flachen Seiten der beim Trennen gegen einander versetzten, um 90° gedrehten Zinken mit Hülfe eines zwischen dieselben gesteckten, den Gegendruck gegen den Walzdruck darbietenden Domes in das Material geprefst wird. Der Dorn ist in seiner Längsrichtung konisch gestaltet, damit die Gabel rasch und bequem auf ihn aufgesteckt und wieder von ihm abgezogen werden kann. Im Querschnitt enthält er die zu erzielenden Profile der Zinken und füllt im übrigen die Zwischenräume zwischen denselben aus. Die Grate der nach aufsen ■liegenden Seitenflächen . der Zinken werden hierbei durch Walzarbeit, die Grate der nach innen liegenden Seitenflächen der Zinken durch den Gegendruck des Domes beseitigt. Beim Walzen von Gabeln mit fünf, sechs und mehr Zinken -werden getheilte Dorne angewendet, welche die Grate der inneren Zinken unter dem Druck der Walzen wegpressen.
Eine Ausführung dieses Verfahrens in Anwendung auf die Herstellung einer vierzinkigen Gabel ohne Grat ist in den Fig. 1 bis 5 und 7 bis 9 dargestellt.
. Fig. ι zeigt ein in bekannter Weise in einem oder mehreren Stadien aus dem Vollen vorgewalztes Werkstück mit vier noch zusammenhängenden Zinken a,
Fig. 2 diese Zinken durch Schneidwalzen A von einander getrennt und gleichzeitig gegen einander versetzt.
Fig. 8 stellt einen Schnitt nach der Linie a-b der Fig. 7 dar und zeigt die wie üblich mit halben ausgesparten Walzenzügen u und halben arbeitenden Walzenzügen «' versehenen Walzen W W1. Die Walzenkaliber k k der Strecken M1 sind excentrisch eingedreht, um eine gewisse Verlängerung und Verjüngung der Dicke der Zinken herbeizuführen. Fig. 9 stellt den Grundrifs der Einrichtung (Fig. 8) dar.
Das Stadium Fig. 2 wird um 900 gedreht, Fig. 3 und 8, zwischen die Walzen W W1 gebracht, wenn die Aussparungen dies gestatten, und gleichzeitig auf den hinter den Walzen befindlichen xDorn D aufgesteckt. Der Dorn ist der Konicität der Kaliber k k entsprechend konisch gestaltet. Derselbe gleitet in einer. Führung F und wird zur weiteren Sicherung des Gradelaufens vorn von den Walzenscheiben s s, Fig. 3 und 7, umfafst. Die Walzenkaliber k k walzen nun die Zinken auf dem Dorn unter Wegdrücken der Grate flach und konisch, indem sie die Zinken mitsammt dem Dorn in der Richtung der Pfeile durchziehen. Hierbei werden die einzelnen Zinken je nach der Verjüngung der Kaliber entsprechend länger. Nach einem Durchzug bezw. nach dem Aufhören des Walzdruckes wird der Dorn durch ein Gewicht g, oder eine Feder, oder auf sonst geeignete Weise zurückbewegt.
Das vor den Walzenzügen u1 losgelassene Werkstück wird, falls erforderlich, von neuem zwischen die Aussparungen u der Wagen gebracht, auf den Dorn aufgesteckt und erneut von den Kalibern k k bearbeitet. Dieses Flachwalzen wird so oft wiederholt, bis die gewünschte Dünnheit der Zinken eingetreten ist.
In den Kalibern Fig. 4 und 5 werden die Zinken des wieder um 90 ° zurückgedrehten Werkstückes hochkantig gewalzt und in ihre parallele Lage zurückgebracht. Diese Gesammtanordnung der Walzen ist in Fig. 7 in kleinerem Mafsstabe dargestellt.
Fig. 6 zeigt die ersten Walzenkaliber und den Querschnitt eines Dornes D zum Flachwalzen dreizinkiger Gabeln; Fig. 10 zeigt den Querschnitt eines aus zwei Theilen Z)2 bestehenden Dornes zum Flachwalzen fünfzinkiger Gabeln.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Verfahren zum Walzen von Gabeln, bei welchem nach dem Vorwalzen und Trennen der Zinken der hierbei gebildete Grat durch Flachwalzen der um 90° gedrehten Zinken mit Hülfe eines zwischen dieselben gesteckten und damit zwischen die Walzen geführten Dornes fortgewalzt wird.
2. Eine zur Ausführung des vorbezeichneten Verfahrens dienende Einrichtung, bestehend aus einem in einer .Führung (F) gleitenden Dorn (D D1 D2J, welcher durch den Druck . der Walzen gegen die ihn umschliefsenden Gabelzinken angezogen und nach Aufhören des Walzdruckes durch ein Gewicht (g) oder dergleichen zurückbewegt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT56550D Verfahren und Vorrichtung zum Walzen von Gabeln ohne Grat Expired - Lifetime DE56550C (de)

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