DE56550C - Verfahren und Vorrichtung zum Walzen von Gabeln ohne Grat - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Walzen von Gabeln ohne GratInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21H—MAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
- B21H7/00—Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons
- B21H7/08—Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons forks; rakes spoons
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Rolling (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Verfahren zum Walzen von Gabeln, wie Heu-, Dung-, Rüben-, Koksgabeln u. s. w.,
ohne Grat besteht im wesentlichen darin, dafs der durch die Art und Weise des Vorpressens,
Vorwalzens und Trennens der Gabelzinken aus dem vollen Stück sich bildende Grat der
Trennungsstellen durch Walzdruck gegen die flachen Seiten der beim Trennen gegen einander
versetzten, um 90° gedrehten Zinken mit Hülfe eines zwischen dieselben gesteckten,
den Gegendruck gegen den Walzdruck darbietenden Domes in das Material geprefst wird.
Der Dorn ist in seiner Längsrichtung konisch gestaltet, damit die Gabel rasch und bequem
auf ihn aufgesteckt und wieder von ihm abgezogen werden kann. Im Querschnitt enthält
er die zu erzielenden Profile der Zinken und füllt im übrigen die Zwischenräume zwischen
denselben aus. Die Grate der nach aufsen ■liegenden Seitenflächen . der Zinken werden
hierbei durch Walzarbeit, die Grate der nach innen liegenden Seitenflächen der Zinken durch
den Gegendruck des Domes beseitigt. Beim Walzen von Gabeln mit fünf, sechs und mehr
Zinken -werden getheilte Dorne angewendet, welche die Grate der inneren Zinken unter
dem Druck der Walzen wegpressen.
Eine Ausführung dieses Verfahrens in Anwendung auf die Herstellung einer vierzinkigen
Gabel ohne Grat ist in den Fig. 1 bis 5 und 7 bis 9 dargestellt.
. Fig. ι zeigt ein in bekannter Weise in einem
oder mehreren Stadien aus dem Vollen vorgewalztes Werkstück mit vier noch zusammenhängenden
Zinken a,
Fig. 2 diese Zinken durch Schneidwalzen A von einander getrennt und gleichzeitig gegen
einander versetzt.
Fig. 8 stellt einen Schnitt nach der Linie a-b der Fig. 7 dar und zeigt die wie üblich mit
halben ausgesparten Walzenzügen u und halben arbeitenden Walzenzügen «' versehenen Walzen
W W1. Die Walzenkaliber k k der
Strecken M1 sind excentrisch eingedreht, um
eine gewisse Verlängerung und Verjüngung der Dicke der Zinken herbeizuführen. Fig. 9 stellt
den Grundrifs der Einrichtung (Fig. 8) dar.
Das Stadium Fig. 2 wird um 900 gedreht, Fig. 3 und 8, zwischen die Walzen W W1 gebracht,
wenn die Aussparungen dies gestatten, und gleichzeitig auf den hinter den Walzen
befindlichen xDorn D aufgesteckt. Der Dorn
ist der Konicität der Kaliber k k entsprechend konisch gestaltet. Derselbe gleitet in einer.
Führung F und wird zur weiteren Sicherung des Gradelaufens vorn von den Walzenscheiben
s s, Fig. 3 und 7, umfafst. Die Walzenkaliber k k walzen nun die Zinken auf
dem Dorn unter Wegdrücken der Grate flach und konisch, indem sie die Zinken mitsammt
dem Dorn in der Richtung der Pfeile durchziehen. Hierbei werden die einzelnen Zinken
je nach der Verjüngung der Kaliber entsprechend länger. Nach einem Durchzug bezw.
nach dem Aufhören des Walzdruckes wird der Dorn durch ein Gewicht g, oder eine Feder,
oder auf sonst geeignete Weise zurückbewegt.
Das vor den Walzenzügen u1 losgelassene
Werkstück wird, falls erforderlich, von neuem zwischen die Aussparungen u der Wagen gebracht,
auf den Dorn aufgesteckt und erneut von den Kalibern k k bearbeitet. Dieses Flachwalzen
wird so oft wiederholt, bis die gewünschte Dünnheit der Zinken eingetreten ist.
In den Kalibern Fig. 4 und 5 werden die Zinken des wieder um 90 ° zurückgedrehten
Werkstückes hochkantig gewalzt und in ihre parallele Lage zurückgebracht. Diese Gesammtanordnung
der Walzen ist in Fig. 7 in kleinerem Mafsstabe dargestellt.
Fig. 6 zeigt die ersten Walzenkaliber und den Querschnitt eines Dornes D zum Flachwalzen
dreizinkiger Gabeln; Fig. 10 zeigt den Querschnitt eines aus zwei Theilen Z)2 bestehenden
Dornes zum Flachwalzen fünfzinkiger Gabeln.
Claims (2)
1. Ein Verfahren zum Walzen von Gabeln, bei welchem nach dem Vorwalzen und
Trennen der Zinken der hierbei gebildete Grat durch Flachwalzen der um 90° gedrehten
Zinken mit Hülfe eines zwischen dieselben gesteckten und damit zwischen die Walzen geführten Dornes fortgewalzt
wird.
2. Eine zur Ausführung des vorbezeichneten
Verfahrens dienende Einrichtung, bestehend aus einem in einer .Führung (F) gleitenden
Dorn (D D1 D2J, welcher durch den Druck
. der Walzen gegen die ihn umschliefsenden Gabelzinken angezogen und nach Aufhören
des Walzdruckes durch ein Gewicht (g) oder dergleichen zurückbewegt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56550C true DE56550C (de) |
Family
ID=330982
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56550D Expired - Lifetime DE56550C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Walzen von Gabeln ohne Grat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56550C (de) |
-
0
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