DE565494C - Vakuumschalter fuer Wechselstrom - Google Patents

Vakuumschalter fuer Wechselstrom

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DE565494C
DE565494C DES100354D DES0100354D DE565494C DE 565494 C DE565494 C DE 565494C DE S100354 D DES100354 D DE S100354D DE S0100354 D DES0100354 D DE S0100354D DE 565494 C DE565494 C DE 565494C
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DE
Germany
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current
hammer
vacuum switch
alternating current
contact pieces
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Expired
Application number
DES100354D
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English (en)
Inventor
Paul Duffing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/54Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere
    • H01H9/56Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere for ensuring operation of the switch at a predetermined point in the AC cycle
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/44Devices for ensuring operation of the switch at a predetermined point in the AC cycle
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/30Electromagnetic relays specially adapted for actuation by AC
    • H01H51/32Frequency relays; Mechanically-tuned relays

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Description

  • Vakuumschalter für Wechselstrom Die Erfindung betrifft einen Vakuumschalter für Wechselstrom, der praktisch lichtbogenfrei ausschaltet. Bekanntlich erlischt der Lichtbogen bei einem Vakuumschalter schon bei einer ziemlich dünnen Vakuumschicht zwischen den sich trennenden Schaltstücken, da die dünne Vakuumschicht von der im Stromnulldurchgang wiederkehrenden Spannung nicht mehr durchschlagen wird, der Lichtbogen also nicht wieder zünden kann. Trennt man die Schaltstücke in der Nähe des Stromnulldurchganges und bringt man die durchschlagfeste Vakuumschicht rasch zwischen die Schaltstücke, was sich infolge der geringen Stärke der Vakuumschicht. und bei großer Ausschaltgeschwindigkeit in sehr kurzer Zeit erreichen läßt, so kommt ein Lichtbogen so gut wie gar nicht zur Ausbildung.
  • Nach der Erfindung wird ein vom Strom mit der einfachen oder doppelten Wechselstroznfrequenz erregtes und in resonanzähnliche Schwingungen versetztes System benutzt, um annähernd im Stromnulldurchgang die Trennung der Schaltstücke beispielsweise durch Aufheben einer- Verklinkung zu veranlassen, die die Schaltstücke gegen Ausschaltkräfte zusammenhält. Das schwingfähige System kann beispielsweise ein Hammer mit einer vom Strom durchflossenen Blattfeder als Stiel sein, der durch die Einwirkung eines Magnetfeldes auf die Blattfeder in Schwingungen versetzt wird und beim Erreichen einer gewissen Amplitude die V erklinkung der Schaltstücke löst. Fin derartiges schwingfähiges System ist in der Figur als Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Das bewegliche Schaltstüek 2 des Schalters wird mittels des aus den Hebeln 3 und q. gebildeten Kniehebelgestänges gegen eine kräftige Feder , mit einem festen Schaltstück 6 in Berührung gebracht. Das Kniehebelgestänge befindet sich bei der Berührung der Schaltstücke 2 und 6 in gestreckter Lage, wobei das Kniehebelgelenk7 sich an einen Anschlag 8 anlegt, der an der Führung 9 für das bewegliche Schaltstück 2 angeordnet ist. Das schwingfähige System, das die Trennung der Schaltstücke in der Nähe des Stromnulldurchganges herbeiführt, wird durch einen Hammer io gebildet, dessen Stiel eine Blattfeder i i ist. Zum Ausschalten des Schalters wird der Hammer auf folgende Weise zum Schwingen gebracht: Der Hammer io ist durch eine weiche Verbindung 12, die seine Schwingungen nicht stört, so mit der Führung 9 des Schaltstückes 2 verbunden, daß ein Teil des Stromes durch die Verbindung 12 über die Feder i i fließt. Wird nun der Hammer io in das Feld zwischen zwei mit Gleichstrom erregte Magnete 13, 14 gebracht, so wird, er elektrodvnamisch in Schwingungen versetzt. Die Eigenschwingungszahl des Hammers wird so gewählt, daß sie etwas höher liegt als die Wechselstromfreauenz. Dabei hat die Schwingungskurve des Hammers zeitlich vor dem Stromnulldurchgang ein Maximum. Die Ausschläge des Hammers werden unter dem Einfliiß der Wechselstromfrequenz durch resonanzähnliche Wirkung verstärkt. Wenn die Amplitude der Hammerschwingung eine bestimmte Größe erreicht, so schlägt der Hammer io das Kniehebelgelenk 7 durch. Entspricht nun die Eigenzeit des Schalters der Zeit, die zwischen dem maximalen Ausschlag des Hammers und dem Stromnulldurchgang besteht, so wird das bewegl;che Schaltstück 2 durch die gespannte Feder j annähernd beim Stromnulldurchgang von dem festen Schaltstück 6 getrennt, und nach Erreichen der durchschlagfesten Vakuumschicht zwischen den Schaltstücken ein Lichtbogen nicht mehr gezogen.
  • Der Hammer io kann auch mit der doppelten Wechselfrequenz angestoßen werden, indem er in das Magnetfeld des Wechselstromes gebracht wird. Auch hier lassen sich die Verhältnisse so abpassen, daß die Amplitude des schwingenden Hammers zeitlich vor dem Stromnulldurchgang liegt, wobei diese Zeitdifferenz der Eigenzeit des Schalters entspricht.

Claims (2)

  1. PATEN TANSPRÜCHE i. Als-Stromnullpunktsunterbrecherausgebil.deter Vakuumschalter für Wechselstrom, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennung der Schaltstücke annähernd im Stromnulldurchgang durch ein schwingfähiges System herbeigeführt wird, das vom Strom mit der einfachen oder doppelten Wechselstromfrequenz erregt und in resonanzähnliche Schwingungen versetzt wird.
  2. 2. Vakuumschalter näch Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Hammer mit einer vom Strom durchflossenen Blattfeder ats Stiel, der durch die Einwirkung eines Magnetfeldes auf die Blattfeder in Schwingungen versetzt wird und beim Erreichen einer gewissen Amplitude die Verklinkung der Schaltstücke aufhebt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2009138395A1 (de) * 2008-05-16 2009-11-19 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren zur bestimmung eines schaltzeitpunktes eines elektrischen schaltgerätes

Cited By (2)

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RU2507623C2 (ru) * 2008-05-16 2014-02-20 Сименс Акциенгезелльшафт Способ для определения момента времени переключения электрического переключающего прибора

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