DE565110C - Seifenausgabevorrichtung - Google Patents

Seifenausgabevorrichtung

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DE565110C
DE565110C DEV27208D DEV0027208D DE565110C DE 565110 C DE565110 C DE 565110C DE V27208 D DEV27208 D DE V27208D DE V0027208 D DEV0027208 D DE V0027208D DE 565110 C DE565110 C DE 565110C
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DE
Germany
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soap
advertising
soap dispenser
sheets
locking device
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Expired
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DEV27208D
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HERMANN ALEXANDER VERLOOP
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HERMANN ALEXANDER VERLOOP
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F1/00Racks for dispensing merchandise; Containers for dispensing merchandise
    • A47F1/04Racks or containers with arrangements for dispensing articles, e.g. by means of gravity or springs

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  • Displays For Variable Information Using Movable Means (AREA)

Description

  • Seifenausgabevorrichtung Die durch ihre Handlichkeit beliebten Seifenblätter werden bisher hauptsächlich in kleinen Heftchen oder Päckchen verkauft oder durch Selbstverkäufer - Automaten -ausgegeben.
  • Die hierfür bei Selbstverkäufern angewandten Packungen bieten gegen Witterung und sonstige Einflüsse wenig Schutz, geben daher vielfach zu Störungen und Beanstandungen Anlaß, sind im Verhältnis zum Wert der gepackten Ware teuer und beanspruchen kiel Platz.
  • Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Ausgabevorrichtung für Seifenblätter, die alle diese Übelstände behebt und es ermöglicht, die Seife in sparsamer Weise in einer für den jeweiligen Bedarf ausreichenden Menge auszugeben und damit gleichzeitig eine kostenlose und äußerst wirksame Reklame zu verbinden.
  • Es ist bekannt, Seifenblätter auch in Rollenform herzustellen. Diese an sich praktische Packung wird auch bei der hier beschriebenen Neuerung angewandt. Es wird ein bandförmig aufgewickelter Seifenblattstreifen von beliebiger Länge, Stärke und Breite in einer Rolle in den Selbstverkäufer oder die sonst hierfür vorgesehene Ausgabevorrichtung eingesetzt.
  • Damit die Seife nicht festklebt, wird zwischen die einzelnen Lagen des Seifenblattstreifens eine Zwischenlage aus hierfür besonders geeignetem Material eingelegt. Dieser Zwischenstreifen wird mit Reklameaufdrucken versehen; auch der Seifenblattstreifen selbst wird, den einzelnen abzutrennenden Abschnitten angepaßt, ein- oder beiderseitig mit Reklameaufdrucken versehen, wie dies bei einzelnen Seifenblättern bereits bekannt ist.
  • Solche Seifenbandrollen beanspruchen beträchtlich weniger Raum als die gleiche Menge abgepackter Seifenblätter oder -scheiben; dadurch wird das Fassungsvermögen, besonders bei Selbstverkäufern, wesentlich vergrößert; dabei ist diese Packungsart erheblich billiger, und bei ihr werden Störungen durch Zusammenkleben der Seife usw. vermieden.
  • Die Benutzbarkeit der Ausgabevorrichtung selbst ist die übliche.
  • Nach Einwurf eines Geldstückes oder ohne Einwurf wird durch Umdrehung einer Kurbel oder durch Zuggriff das Seifenband durch gezähnte Walzen um die Breite des auszugebenden Blattes unter einer Abtrennvorrichtung hindurch zum Ausgabeschacht vorgeschoben; alsdann wird dieses Stück abgeschnitten und in die gegen Staub und Nässe abgedeckte Entnahmemulde eingelegt oder an einem Ausgabemundstück abgenommen.
  • Mit der Ausgabevorrichtung wird gleichzeitig eine Einrichtung in Bewegung gesetzt, die Reklamebilder an der Ausgabevorrichtung selbst oder dem Selbstverkäufer vorführt.
  • Je nachdem der Selbstverkäufer mit oder ohne Einwurf von Geldstücken arbeitet, wird auch die Größe der ausgegebenen Seifenblätter bemessen werden.
  • Mit Geldeinwurf ist eine derartige Vorrichtung sicherlich eine gute und dauernde Verdienstquelle. Sie bringt auch bei Verabfolgung von Seife gegen geringwertigste Geldstücke immer noch reichlich die Selbstkosten ein, wobei in jedem Falle die eindringliche Reklame besonders zu bewerten ist.
  • Erfolgt die Seifenabgabe ohne Entgelt, so wird vielfach und unerwünscht über den -wirklichen Bedarf hinaus versucht werden, durch mehrmaliges Umdrehen der Kurbel oder öfteres Ziehen am Zuggriff mehrere Seifenblätter hintereinander zu entnehmen.
  • Dies wird durch eine Sperrvorrichtung vermieden, die nach einer Umdrehung der Kurbel oder einmaligem Zug des Griffes zum Abwickeln und Abschneiden des Seifenstreifens in der jeweils vorgesehenen Menge in Tätigkeit tritt und eine weitere Umdrehung und Abgabe von Seifenblatteilen erst wieder nach einer gewissen Zeitspanne zuläßt.
  • Solche Sperrvorrichtungen sind in vielerlei Ausführungen bekannt; sie werden somit an sich selbst hier nicht als neu bezeichnet.
  • Beispielsweise kann als solche Sperrvorrichtung eine gänz kleine Luftpumpe dienen, wie diese auch bei elektrischen Zeitschaltern Anwendung findet. Bei Benutzung der Kurbel oder des Zuggriffes wird der Kolben dieser Pumpe mit ausgezogen. Durch sein Schwergewicht bewegt er sich alsdann mit einer gewissen Verzögerung durch den Luftwiderstand im Pumpenzylinder wieder in seine ursprüngliche Lage zurück und löst dabei eine mit ihm in Verbindung stehende Sperrvorrichtung wieder aus, damit den Weg für die Kurbel oder den Zuggriff wieder freigebend.
  • Diese Art der Ausgabe an sich bekannter, in Rollen aufgewickelter Seifenblätter in wetterfester Verpackung mit Zwischenlage und Reklameaufdrucken, - die Sperrvorrichtung gegen mißbräuchlic'he Benutzung, weiterhin die damit verbundene Vorrichtung zur Vorführung von Reklamebildern werden als neu und wesentlicher Fortschritt für die genannten Zwecke bezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Seifenaus gabevorrichtung oder Automat mit bandförmig aufgewickeltem Seifenblattstreifen und Vorrichtung zum Vorführen von Reklamebildern, dadurch gekennzeichnet, daß das Abwickeln des mit einer Zwischenlage mit Reklameaufdrucken versehenen Seifenblattstreifens durch Handkurbel, Zuggriff u. dgl. erfolgt, an denen eine Sperrvorrichtung angebracht ist, die eine weitere Umdrehung und Abgabe von Seifenblatteilen nur nach einer gewissen Zeitspanne zuläßt.
DEV27208D 1931-08-19 1931-08-19 Seifenausgabevorrichtung Expired DE565110C (de)

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