DE563429C - Selbstkassierende Sparkasse fuer Portemonnaies - Google Patents
Selbstkassierende Sparkasse fuer PortemonnaiesInfo
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- DE563429C DE563429C DESCH93203D DESC093203D DE563429C DE 563429 C DE563429 C DE 563429C DE SCH93203 D DESCH93203 D DE SCH93203D DE SC093203 D DESC093203 D DE SC093203D DE 563429 C DE563429 C DE 563429C
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-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/10—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for means for safe-keeping of property, left temporarily, e.g. by fastening the property
- G07F17/105—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for means for safe-keeping of property, left temporarily, e.g. by fastening the property for money boxes
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine selbstkassierende Sparkasse für Portemonnaies,
deren kennzeichnendes Merkmal darin besteht, daß an einem Portemonnaie ein besonderer
Sparbehälter angeordnet ist und eine mit dem Portemonnaieverschluß zusammenarbeitende
Sperrvorrichtung verwendet wird, die in an sich bekannter Weise mittels eines beim Einwurf einer Sparmünze bewegten
ίο Steuerschiebers vorübergehend außer Tätigkeit
gesetzt wird.
Vorrichtungen, bei denen nach Einwurf einer Münze in einen bestimmten Behälter die
Verriegelung benachbarter Behälter gelöst wird, so daß man dann aus den entsperrten
Behältern Gegenstände zum Gebrauch entnehmen kann, sind an sich bekannt. Durch
die zweckmäßige Ausbildung dieses bekannten Prinzips für eine unmittelbar an einem
ao Portemonnaie angeordnete Sperrvorrichtung bietet die Erfindung aber besondere Vorteile
gegenüber den bekannten selbstkassierenden Sparkassen, da hierdurch der Zwang zum
Sparen wesentlich verstärkt wird.
as Die Zeichnung zeigt die Erfindung in einem
Ausführungsbeispiel, und zwar veranschaulicht
Abb. ι das Portemonnaie in Seitenansicht, während die
Abb. 2, 3 und 4 einen Längsschnitt durch den Sparbehälter bei den verschiedenen Stellungen
der Teile zur Darstellung bringen.
Das Portemonnaie besteht aus dem Sparbehälter A, mit welchem das eigentliche Portemonnaie
B in geeigneter Weise in Verbindung gebracht ist. Als Verschluß für das Portemonnaie
ist in dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ein Schieber in Anwendung gebracht.
Der Sparbehälter A weist einen Kanal 1 zur Führung der eingeworfenen Sparmünze
auf, die durch einen Schlitz 2 in den Sparbehälter hineingedrückt wird. In den Kanal 1
ragt die Spitze 3 eines Schiebers 4, der sich in seiner Längsrichtung an den Bolzen 5, 5
führt. Dieser Schieber 4 besitzt einen Arm 6 mit einer Nase 7 und weist ferner eine federnde
Schaltklinke 8 auf.
Die Nase 7 des Armes 6 und die Schaltklinke 8 arbeiten mit einer Scheibe 10 zusammen,
die um einen Bolzen 9 drehbar ist und an ihrem Umfange für die Nase 7 des Armes 6
eine Rast 12 und für die Schaltklinke 8 einen
Schaltzahn 11 aufweist. Mit der Scheibe ι ο
ist eine gezahnte Scheibe 13 fest verbunden, mit deren Zähnen 14 eine Schaltklinke 15 zusammenarbeitet,
die an dem Arm 16 des Portemonnaieschiebers 17 befestigt ist.
Der Schieber 4 steht unter dem Einfluß einer Feder φ und der Portemonnaieschieber
17 mit dem Arm 16 unter dem Einfluß einer Feder 16". Der Portemonnaieschieber 17 führt
sich mit Führungsbolzen in Schlitzen 18, 18 des Spargehäuses A und bildet gleichzeitig
den Verschluß für den Portemonnaieteil B.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: In der Stellung der Teile nach Abb. 2
ist die Scheibe ι ο durch die Nase 7 des Schie-
bers 4 gesperrt, und dadurch ist auch das Zahnrad 13 in seiner Drehung gehindert. Da
die Klinke 15 hinter einem der Zähne 14 des
Zahnrades 13 liegt, ist auch der Portemonnaieschieber"i7
gesperrt, so daß sich also jetzt das Portemonnaie nicht öffnen läßt.
Führt man eine Sparmünze 19 in den·Sparbehälter
A ein, so gelangen die Teile der Sperrvorrichtung zunächst in die Stellung
to nach Abb. 3, denn beim Einführen der Sparmünze 19 wird durch diese der Schieber 4
zunächst in die Stellung nach Abb. 3 verschoben. Dabei hebt sich die Sperrnase.7 des
Armes 6 aus der Rast 12 der Scheibe 10 heraus, und es ist somit die Scheibe Io und auch
das Zahnrad 13 für die Drehung freigegeben. Beim weiteren Eindrücken der Sparmünze 19
in den Sparbehälter A kommen die Teile der Sperrvorrichtung in die Stellung nach Abb. 4.
so Es hat sich hierbei der Schieber 4 weiter nach rechts verschoben, und dadurch ist seine
Schaltklinke 8 in Wirkung getreten und hat die Scheibe 10 in die Stellung nach Abb. 4
gebracht, wodurch die Nut 12 am Umfang der Scheibe aus dem Bereich der Nase 7 gekommen
ist, so daß, wenn jetzt der Schieber 4 in seine Anfangsstellung nach Abb. 2
zurückkehrt, eine Sperrung der Scheibe 10 durch die Sperrnase 7 zunächst noch nicht
erfolgt. Es ist aber jetzt die Scheibe 10 und mit ihr das Zahnrad 13 freigegeben, so daß
eine Verschiebung des Portemonnaieschiebers 17 in Richtung des Pfeiles 20 erfolgen und
dann das Portemonnaie geöffnet werden kann.
Dei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel weist das Zahnrad 13 zehn Zähne 14 auf, so
daß also jetzt der Portemonnaieschieber 17 zehnmal getätigt werden kann, das Portemonnaie
also zehnmal geöffnet werden kann, ehe" die Scheibe 10 eine volle Umdrehung beendet
hat. Dann aber schnappt die Sperrnase 7 wieder in die Nut der Scheibe 10 ein,
die Teile kehren in die Stellung nach Abb. 2 zurück, und es ist jetzt ein Öffnen des Portemonnaies
erst wieder möglich, wenn wieder eine Sparmünze in den Sparbehälter hineingedrückt
wird.
Wird anstatt eines Schieberverschlusses für das Portemonnaie ein Druckverschluß verwendet,
so wird die Klinke 15 in entsprechender Weise angeordnet.
Die Entnahme des gesparten Geldes kann durch eine an der Außenwand des Sparbehälters
A angebrachte Klappe 21 erfolgen, die durch ein besonderes Schloß 22 verschlossen
werden kann.
Claims (1)
- Patentanspruch :Selbstkassierende Sparkasse für Portemonnaies, gekennzeichnet durch einen an einem Portemonnaie (B) angeordneten besonderen Sparbehälter (A) und eine mit dem Portemonnaieverschluß (17) zusammenarbeitende Sperrvorrichtung (j, 10, 13, 15), die in an sich bekannter Weise mittels eines beim Einwurf einer Sparmünze (19) bewegten Steuerschiebers (4) vorübergehend außer Tätigkeit gesetzt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH93203D DE563429C (de) | 1931-02-15 | 1931-02-15 | Selbstkassierende Sparkasse fuer Portemonnaies |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH93203D DE563429C (de) | 1931-02-15 | 1931-02-15 | Selbstkassierende Sparkasse fuer Portemonnaies |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE563429C true DE563429C (de) | 1932-11-04 |
Family
ID=7445077
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH93203D Expired DE563429C (de) | 1931-02-15 | 1931-02-15 | Selbstkassierende Sparkasse fuer Portemonnaies |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE563429C (de) |
-
1931
- 1931-02-15 DE DESCH93203D patent/DE563429C/de not_active Expired
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