DE563308C - Drehschieber-Pulsator fuer Melkmaschinen - Google Patents

Drehschieber-Pulsator fuer Melkmaschinen

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DE563308C
DE563308C DEP63139D DEP0063139D DE563308C DE 563308 C DE563308 C DE 563308C DE P63139 D DEP63139 D DE P63139D DE P0063139 D DEP0063139 D DE P0063139D DE 563308 C DE563308 C DE 563308C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/04Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats
    • A01J5/10Pulsators arranged otherwise than on teat-cups

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

Es ist bei Drehschieber-Pulsatoren für Melkmaschinen bereits vorgeschlagen worden, den Schieber mit in verschiedenen Ouerebenen an seinem Umfang verlaufenden, diametral einander gegenüberliegenden Kanälen für die Steuerung von Saugluft und Atmosphärenluft in zu Melkbechern führenden Pulsationsleitungen zu versehen.
Diese bekannten Einrichtungen werden nach der Erfindung dadurch verbessert, daß von zwei in der genannten Weise zueinander angeordneten Schieberkanälen einerseits der eine an eine im Schieber koaxial zu seiner Achse verlaufende Saugleitung und der andere an eine ebenso im Schieber verlaufende Atmosphärenleitung angeschlossen ist und andererseits beide Kanäle abwechselnd mit einer von zwei auf entgegengesetzten Seiten des Pulsatorgehäuses angeordneten, in gleichen Durchmesserrichtungen liegenden Öffnungen verbindbar sind, von denen die auf gleicher Seite des Gehäuses liegenden Öffnungen gemeinsam in je einen Anschlußstutzen münden.
Durch diese Anordnung wird gegenüber dem Bekannten die Zahl der um die Vorrichtung angeordneten Rohrleitungen auf die Hälfte herabgesetzt, was mit Rücksicht darauf von großer Bedeutung ist, daß die Einstellung einer großen Zahl von in verschiedenen Richtungen liegenden und sich kreuzenden Leitungen Schwierigkeiten bietet, die durch den Gegenstand der Erfindung herabgesetzt werden.
Weiterhin werden die Druckverluste durch die geringere Anzahl von Krümmern herabgesetzt, wodurch der Wirkungsgrad des Pulsators erhöht wird, \vas sich wiederum in einer verringerten Antriebsleistung der Saugpumpe auswirkt.
Auch ist durch die Verwendung nur einer einzigen Saugleitung trotz der doppelten PuI-sationswirkung nur ein einziges Regelventil erforderlich, um die Stärke der Pulsationen in den beiden zu den Melkbechern führenden Leitungen vollkommen gleich zu erhalten. Dieser Vorteil ist bei der bekannten Einrichtung nicht gegeben, da dort zwei einander entsprechende Regelventile vorgesehen sein müssen, deren jedes mit einer der Saugleitungen verbunden ist. Es ist infolgedessen schwierig, gleich starke Pulsationen zu erzielen.
Durch die axiale Anordnung der Leitungen beim Erfindungsgegenstand wird die Vorrichtung wesentlich einfacher, so daß die Herstellung" leichter und mit verringerten Kosten durchgeführt werden kann. Auch ward durch die Herabsetzung der Zahl der zusammenarbeitenden Öffnungen eine größere Betriebs-Sicherheit und eine Herabsetzung der Störungsquellen erzielt, was mit Rücksicht auf
die Bedienung durch ungelernte Arbeitskräfte und die in landwirtschaftlichen Kreisen ungünstigen Reparaturmöglichkeiten von Bedeutung ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch einen Pulsator nach Linie I-I der Fig. 2, Fig. 2 einen waagerechten Schnitt nach Linie H-II der Fig. 1.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, wird der Pulsator durch ein Gehäuse 1 gebildet, das aus einem Stück mit einem Träger 2 für die Befestigung der Vorrichtung besteht. Das Gehäuse 1 endigt in seinem unteren Teil in einer Gehäusehälfte 3, an der mittels Schraubenbolzen 4 eine zweite Gehäusehälfte 5 befestigt ist. Die beiden Gehäusehälften 3 und 5 bilden zusammen ein Gehäuse, das die Anso triebsvorrichtung des Pulsators enthält. In dem Gehäuse 1 ist ein Drehventil 6 angeordnet, das mittels eines Bundes 7 auf einer entsprechenden Schulter des Gehäuses 1 aufruht. Das Ventil ist mit zwei am Umfange angeordneten Durchgängen 8 und 9 versehen, die in verschiedenen Querebenen angeordnet sind und sich diametral gegenüberliegen. Der erste dieser Durchgänge, 8, mündet in eine Leitung 10, die in der Achse des Ventils 5 angeordnet ist, während der zweite Durchgang, 9, in eine andere Leitung 11 mündet, die in Verlängerung der Leitung 10 liegt. Die Leitung 11 mündet an ihrem Ende 12 durch eine in der Gehäusehälfte 5 angeordnete mittlere Öffnung 13 in die freie Außenluft. Die axiale Leitung 10 steht unter Vermittlung eines mittels Bolzen 15 auf einem Flansch 16 des Gehäuses 1 befestigten Deckels 14 mit einer Leitung 17 in Verbindung, die dauernd an die Saugleitung der Melkmaschinen angeschlossen ist. Weiterhin sind in dem Gehäuse 1 vier Öffnungen 18, 19, 20 und 21 vorgesehen, die paarweise auf beiden Seiten des Gehäuses 1 liegen und mit Stutzen 22 und 23 versehen sind, die an dem Gehäuse 1 befestigt sind und Anschlüsse 24 tragen, an welche die zu den Melkvorrichtungen führenden Rohrleitungen angeschlossen sind. Auf dem freien Ende des Ventils £> ist ein Schneckenrad 25 befestigt, das in Eingriff mit einer Schnecke steht, die in einem durch die beiden Gehäusehälften 3 und 5 gebildeten Gehäuse 27 gelagert ist.
Wrährend des Betriebes der Melkmaschine wird das Ventil 6 mittels der Schnecke 26 und des Schneckenrades 25 in dauernde Drehung versetzt. Von den diametral gegenüberliegenden, in verschiedenen Ebenen angeordneten Durchgängen 8 und 9 gelangt daher abwechselnd der eine mit den Öffnungen und 20 und der andere mit den Öffnungen 19 und 21 zur Deckung, die in dem Ventilgehäuse vorgesehen sind.
In der ersten Stellung steht beispielsweise, wie in der Zeichnung dargestellt ist, der Durchgang 8 des Drehventils vor der in dem Gehäuse 1 angeordneten Öffnung 18, während der untere Durchgang 9 vor der Öffnung 21 des Gehäuses 1 steht. Infolgedessen pflanzt sich das Vakuum, das in der mittleren Leitung 10 des Ventils aufrechterhalten wird, durch den Durchgangs und die Öffnung 18 in die an den Anschluß 24 angeschlossenen "Rohre fort, die auf dieser Seite des Gerätes liegen. Gleichzeitig wird das an den anderen Anschluß 24 angeschlossene Rohrsystem über den Durchgang 9, die Öffnung 21 und die axiale Leitung 11 in Verbindung mit der Außenluft gebracht. Das Vakuum und der atmosphärische Druck sind also bei der Drehung des Ventils während der ganzen Dauer des Durchgangs der am Ventilumfange angeordneten Durchgänge 8 und 9 vor den Öffnungen 18 und 21 des Gehäuses 1 wirksam. Die genannten Durchgänge erstrecken sich über einen verhältnismäßig großen Teil des Ventilumfanges. Die beiden Wirkungen verlängern sich also ohne Stoßwirkung um eine vorbestimmte Zeit. Wenn auf Grund der Drehung des Ventils 6 die Öffnung 18 des go Gehäuses 1 abgedeckt ist, öffnet der Durchgang 8 die der Öffnung 18 diametral gegenüberliegende Öffnung 20 derart, daß die Saugwirkung umgeschaltet wird und nunmehr auf Grund des Anschlusses der axialen Leitung 10 in dem gegenüberliegenden Anschluß 24 wirksam wird. Andererseits gelangt im gleichen Augenblick der zweite Durchgang 9 mit der Öffnung 19 des Gehäuses ι zur Deckung derart, daß das dieser Öffnung entsprechende Rohrsystem durch die axiale Leitung 11 an die Außenluft angeschlossen wird. Die Wirkungen des Vakuums und des atmosphärischen Druckes werden daher abwechselnd in jedem der beiden an die gegenüberliegenden Anschlüsse 24 angeschlossenen Rohrsysteme wirksam. Auf Grund der Anordnung der beiden Durchgänge 8 und 9 am Umfange des Drehventils ist es möglich, diesen Durchgängen eine verhältnismäßig große Länge zu geben, und auf Grund der dauernden Verbindung dieser Durchgänge mit den in der Achse des Ventils vorgesehenen Leitungen 10 und 11 ist es möglich, die Dauer des Durchganges vor den Öffnungen 19 und 20 bzw. 18 und 21 derart zu verlängern, daß fast augenblicklich wirkende Stöße vermieden werden, die allgemein auftreten, wenn am Umfange angeordnete Durchgänge vorhanden sind, die nur als Verbindungskanäle zwischen Öffnungen dienen, an die einerseits das Vakuum und andererseits
der atmosphärische Druck angeschlossen ist und die in dem das sich drehende Ventil umschließende Gehäuse des Pulsators angeordnet sind.
Da die Vorrichtung wechselweise auf die eine oder auf die andere Leitung wirkt, bleibt das Vakuum in der Hauptleitung im wesentlichen konstant.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Drehschieber-Pulsator für Melkmaschinen mit in verschiedenen Ouerebenen des Schiebers an seinem Umfang verlaufenden, diametral einander gegenüberliegenden Kanälen für die Steuerung von Saugluft und Atmosphärenluft in zu Melkbechern führenden Pulsationsleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei derartig zueinander angeordneten Schieberkanälen (8, 9) einerseits der eine an zo eine im Schieber koaxial zu seiner Achse verlaufende Saugleitung (ιό) und der andere an eine ebenso im Schieber verlaufende Atmosphärenleitung (ii) angeschlossen ist und andererseits beide Ka- 25, näle abwechselnd mit einem von zwei auf entgegengesetzten Seiten des Pulsatorgehäuses angeordneten, in gleichen Durchmesserrichtungen liegenden Öffnungen Γ18, 20 bzw. 19, 21) verbindbar sind, von denen die auf gleicher Seite des Gehäuses liegenden Öffnungen iiS, 19 bzw. 20, 21) gemeinsam in je einen Anschlußstutzen (24) münden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    tep.ni.iv. RtiDRDCKi' IS- der
DEP63139D 1931-02-20 1931-05-28 Drehschieber-Pulsator fuer Melkmaschinen Expired DE563308C (de)

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