DE56326C - Langfalz-Blechverbindungs-Werkzeug - Google Patents
Langfalz-Blechverbindungs-WerkzeugInfo
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- DE56326C DE56326C DENDAT56326D DE56326DA DE56326C DE 56326 C DE56326 C DE 56326C DE NDAT56326 D DENDAT56326 D DE NDAT56326D DE 56326D A DE56326D A DE 56326DA DE 56326 C DE56326 C DE 56326C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D51/00—Making hollow objects
- B21D51/16—Making hollow objects characterised by the use of the objects
- B21D51/26—Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner
- B21D51/28—Folding the longitudinal seam
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mittelst der neuen Werkzeugmaschine wird die Aufgabe gelöst, in einem Arbeitsgang die
geraden Kanten zweier Blechtafeln in einander zu falzen, so dafs ihre Verbindung den bekannten
Falzquerschnitt der Fig. 11, IV zeigt, und besonders die gegenüberliegenden Ränder einer
einzigen Blechtafel mit einander zu falzen, um so eine Zarge etwa für eine Conservenbüchse
zu schaffen.
Zu diesem Zwecke sind fünf eigenthümlich gestaltete Stahlschienen α b c d e in derselben
Ebene angeordnet, Fig. 1. Die Schienen a, b und d befinden sich in einem senkrecht geführten
Träger ν, Fig. 5 und 6, in welchem die Schienen α und d gleichfalls senkrecht verschiebbar
sind; auf ihnen stehen die Stöfser f und g, Fig. i, auf welche die fest auf der
Welle μ, Fig. 6, sitzenden unrunden Scheiben 2 und 3 wirken.
Der Schienenträger ν wird durch die unrunde Scheibe 1 der Welle μ'hinabgedrückt, während
die Schraubenfedern h, an denen derselbe aufgehängt ist, ihn gegen den Scheibenrand
emporziehen. Dabei halten die Spiralfedern i und k die Schienen α und d an ihren Zapfen a1
bezw. Vorsprüngen d1 zu den unrunden Scheiben 2 und 3 in Anlage Fig. 5 und 6. Die
Schiene e liegt gewissermafsen als Matrize fest auf der cylindrischen Prägestütze W1 und die
Schiene c ist in dieser am Maschinengestell horizontal fest angebrachten Prägestütze w
senkrecht gehalten und elastisch von den starken Schraubenfedern / unterstützt.
Zwischen die Arbeitskanten der Schienen werden die mit einander zu falzenden Blechey
und \ so weit eingeführt, Fig. 1 bis 5, bis
das Blech y mit seiner Kante in der Vertiefung des Profils der Schiene c und das
Blech \ mit seiner Kante an der Schiene a
zur Anlage kommen. .
Mit einer an Ziehpressen oder Lochstanzen bekannten Ein- und Ausrückvorrichtung wird
jetzt die Welle u in eine Umdrehung gebracht. Es senkt sich der Träger ν bei Drehung der
Welle u innerhalb des zweiten Viertels ihrer Umdrehung so weit, dafs zunächst die Bleche
zwischen den Schienen festgeklemmt werden. Zugleich veranlassen die unrunden Scheiben 2
und 3 ein besonderes Hinabbewegen der Schienen d und a. Die Schiene d biegt das
Blech \ um die scharfe Nasenkante der Schiene c rechtwinklig nach abwärts, Fig. 2,
die Schiene α dagegen mit ihrer scharfen Nasenkante das Blech y in die Matrizenschiene e
hinein, so dafs der Rand dieses Bleches eine schwache Abwärts- und am Ende eine scharfe
Aufwärtsbiegung erhält, Fig. 11, II.
Die Welle u kommt nun in das dritte Viertel ihrer Umdrehung. Die gewissermafsen
als Prägestempel dienende Schiene d geht wieder aufwärts. Die Schiene α bleibt stehen,
dagegen bewegt sich der Träger mit der Schiene b tiefer hinab. Letztere drückt dabei
auf die Schiene c und deren Federunterstützung /. Die Schiene c mufs deshalb tiefer
in die Prägestütze n> eindringen und kann dies ihres Wulstes c1 wegen nicht, ohne eine
Seiten bewegung auszuführen,', durch welche ihre Nasenkante sich gegen die Schiene α hin
bewegt, Fig. 3. Durch diese Bewegungen werden die winklig gebogenen Blechkanten innig in einander gelegt, Fig. 11, IH.
Bei der nun folgenden Drehung der Welle u in ihrem vierten Drehungswinkel geht die
Schiene α wieder empor. Die Schiene b geht noch tiefer hinab, und ihr folgt dann die Stempelschiene
d. Der Wulst cl an der Schiene c fällt
in eine ihm entsprechende Rinne in der Höhlung der Prägewalze w ein, wohin diese Schiene
durch die gegen sie seitlich gerichtete Feder m geprefst wird. So wird die Nasenkante der
Schiene c aus dem Knick des Randes am Blech ς gelöst, und auch die Schiene α zieht
ihre Nasenkante aus dem Knick am Rande des Bleches jr, weil ein Wulst d2 an der hinabgehenden
Schiene d die Vertiefung im Schienenprofil α verläfst und dadurch die Schiene a
seitlich nach aufsen gedrängt wird, Fig. 4. Die Seitenschwankung kann die Schiene α ausführen,
weil sie mit Drehzapfen in Schlitzen in den Platten ρ auf den hohen Kanten des
Trägers ν geführt und aufgehängt ist, Fig. 5 und 6.
Auch die Schiene b hängt mit Drehzapfen bl
in den Platten p, welche den Träger ν hochkant abschliefsen, und so kann auch sie geringe
Pendelbewegung ausführen, wenn die Schiene c mit dem zwischen beide Schienen c
und b geklemmten Blech { nach innen schwingt, Fig- 3-
Sind die Nasenkanten aus den Blechrand-
knicken, Fig. 11, III, hinausgetreten, so geht die
Stempelschiene d tief hinunter und prefst die Randknickungen gemeinsam in die Rinnenvertiefung
der Matrizenschiene e hinein. Der Falz wird dadurch geschlossen, zugedrückt und
in die übliche Falzfo.rm · gegen die eine Seite der Bleche hinausgedrückt, Fig. 11, IV.
Ist die Welle u in ihr erstes Drehungsviertel zurückgekommen, so steht sie bis zur nächsten
Auslösung still und die Schienen haben ihre Anfangsstellung, Fig. 1 und 5, wieder eingenommen.
Zum Zusammenfalzen der gegenüberliegenden Ränder einer Blechtafel kann diese um den
Prägestützencylinder w herumgewickelt und von diesem nach·der Falzbildung als Blechcylinder
hochkant herunter nach vorn abgezogen werden.
An Stelle der hier zum leichten Verständnifs der Einrichtung gewählten unrunden Scheiben
auf der Welle u können die drückenden Stücke irgend einer bekannten mehrstöfsigen
Presse treten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: ;Zum Bilden und Schliefsen eines Falzes an zwei geraden damit zu verbindenden Blechkanten das Werkzeug aus den fünf eigenthümlich profilirten Schienen α b c d e, welche in die obere Gruppe α b d und in die untere c e zusammengefafst sind und derart sich bewegen, dafs die Stempelschiene d auf der Nasenkante der Schiene c und die Nasenschiene α auf der Matrizenschiene e an die zwischen sie gebrachten Bleche y und \ in einander fassende Winkel anbiegen, darauf die das Blech \ klemmenden Schienen b und c die Blechränder in den Winkeln weiter knicken und zusammenlegen, endlich die Nasenkanten der Schienen α und c die Winkel verlassen und die Stempelschiene d den Falz in der Matrizenschiene e zusammenprägt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56326C true DE56326C (de) |
Family
ID=330796
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56326D Expired - Lifetime DE56326C (de) | Langfalz-Blechverbindungs-Werkzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56326C (de) |
-
0
- DE DENDAT56326D patent/DE56326C/de not_active Expired - Lifetime
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