DE140995C - - Google Patents

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DE140995C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/26Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner
    • B21D51/28Folding the longitudinal seam

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

Patentanwälte
»hü. S. Arndt»
unschseg.AI SERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Blechbehältern, Kannen und dergl., welche aus einem Körperteil bestehen, der aus einem Blechstück hergestellt ist und dessen Kanten nach Vereinigung die sogenannte Seitennaht bilden. Der Körperteil wird, um ihn zu schließen, mit einem Kopf- oder Endstück versehen. Die Erfindung bezweckt im wesentlichen, die Herstellung derartiger Blechbehälter zu vereinfachen, die Anzahl der erforderlichen Arbeitsvorgänge zu vermindern und die Maschine zu einem einfachen und gedrängten Mechanismus zu gestalten, der die verschiedenen Arbeiten selbsttätig ausführt.
Jedes Blechstück, aus welchem der Körperteil des Behälters gebildet werden soll, wird, während es noch flach ausgebreitet ist, derart bearbeitet, daß es an den Seitenkanten ineinander greifende Haken bildet, und erforderlichenfalls können auch Flansche an den oberen und unteren Kanten hergestellt werden; alsdann wird durch ein einziges aufeinander folgendes Zusammenwirken, von zwei Formern das Blechstück in seine Gestalt gebracht, die Hakenkanten verbunden und die Naht ausgebildet. Auf diese Weise erhält das Werkstück die endgültige Form, ohne daß andere mechanische Vorrichtungen Verwendung zu finden brauchen, und schließlich wird das Kopfstück eingesetzt, ohne daß der Körperteil des Behälters bewegt zu werden braucht.
Die Zeichnungen veranschaulichen eine derartige Maschine als Ausfülirungsbeispiel:
Fig. ι ist eine perspektivische Ansicht einer Seite einer Maschine zur Herstellung von Blechbehältern gemäß der Erfindung.
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht, welche die beweglichen Teile der Vorrichtung zur Herstellung des Körperteiles des Behälters darstellt, und zwar ohne Tragegestell und Lager.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der vollständigen Maschine, teilweise im Schnitt.
Fig. 4 ist ein Querschnitt durch den Dorn, die Former, die Festspannvorrichtung und die die Haken ausbildenden Stempel.
Fig. 4a, 4b und 4c stellen die die Haken formenden Stempel in verschiedenen Lagen dar, um den tiefen Haken an einer Kante des Blechstückes auszubilden.
Fig. 5 ist eine Ansicht entsprechend der Fig. 4, welche die die Haken ausbildenden Stempel vorgeschoben darstellt, wie in Fig. 4c im einzelnen veranschaulicht.
Fig. 6 ist eine ähnliche Ansicht, welche die Former zurückgezogen und das mit Haken versehene Blechstück in Stellung darstellt, um durch die Former bearbeitet werden zu können.
Fig. 7 ist eine ähnliche Ansicht, welche die Former in vorgeschobener Lage und das Blechstück bearbeitend darstellt, um dasselbe um den Dorn zu wickeln. (
Fig. 8 ist eine ähnliche Ansicht, bei welcher die Former eine noch weiter vorgeschobene Lage erhalten und bei welcher die mit Haken versehenen Kanten im Begriff sind, ineinander zu greifen.
Fig. 9 ist eine Einzeldarstellung der Naht,
welche durch die vorgehenden Former hergestellt wird. Dieselben umfassen den Dorn dicht und treten an einer Stelle gegenüber dem Dorn zusammen, so daß dadurch die Haken veranlaßt werden, sich in der dargestellten Weise zusammen zu rollen.
Fig. io ist eine Ansicht der Einspannvorrichtung oder Klemme und der Flanschstempel, die durch den Former getragen werden.
Fig. ioa ist eine Ansicht des Blechstückes.
Fig. Ii ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. io mit der Klemme und den vorgeschobenen Stempeln, um das Blechstück mit Flanschen zu versehen.
Fig. 12 ist eine Vorderansicht der Klemmvorrichtung, der Former und der Stempel mit dem Antriebsmechanismus für letztere.
Fig. 12a ist eine Endansicht, aus welcher die Form der Flaken an den Kanten des Blech-Stückes hervorgeht.
Fig. 13 ist ein Querschnitt durch den Kannenkörper und den Boden oder festen Kopf, ehe die Teile vereinigt sind.
Fig. 14 ist eine ähnliche Ansicht nach Veras einigung der Teile.
Fig. 15 ist eine perspektivische Einzelansicht des Dornes.
Fig·. 16 ist eine einzelne Schnittdarstellung eines der Vortreiber, um den Kannenkörper von dem Dorn abzustreifen.
Fig. 17 ist eine Oberansicht des Mechanismus zur Betätigung des Vortreibers für das Werkstück.
Fig. 18 ist eine Oberansicht des Tisches, über welchen die Werkstücke nach dem Dorn und den Formern bewegt werden.
Fig. 18a ist eine Einzeldarstellung des Zwischenvortreibers.
Fig. 19 ist ein Vertikalschnitt nach der Linie x-x der Fig. 18.
Fig. 20 und 21 sind A^orderansichten eines Dornes und der Former zur Herstellung von im Querschnitt rechteckigen bezw. kantigen Behältern oder Kannen.
Fig. 22 und 23 sind ähnliche Ansichten der Vorrichtungen zur Bildung der äußeren Seitennaht.
Fig. 24 ist eine Schnittdarstellung durch ein flaches Werkstück mit den Nahthaken an den Kanten.
Fig. 25, 25a, 25b und 25c sind Einzeldarstellungen, welche verschiedene aufeinander folgende Stufen in der Herstellung einer Außennaht veranschaulichen.
Fig. 26, 26a, 26b und 26c sind ähnliche Ansichten, welche die Bildung einer Innennaht darstellen.
Fig. 27, 27a und 27b sind ähnliche Ansichten, welche die Bildung einer anderen Außennaht veranschaulichen.
Fig. 28, 28a und 29, 29a sind Seitenansichten lind Querschnitte von verschiedenen Dornformen.
Die dargestellte Maschine ist zur Herstellung von Blechkannen bezw. Blechgefäßen bestimmt, die einen festen Boden erhalten und am anderen Ende offen sind; das offene Ende kann einen abnehmbaren Deckel besitzen. Die im folgenden beschriebene Maschine dient besonders zur Herstellung derartiger Behälter, deren Formen indessen rund oder kantig sein können und die entweder eine innere oder äußere Naht erhalten. Die Erfindung ist nicht ausschließlich auf die dargestellte Ausführungsform der Maschine beschränkt.
In Fig. ι und 3 bezeichnet 1 ein Gestell für die wirksamen Teile der Maschine, das irgend eine geeignete Gestalt besitzt; es ist so auszubilden, daß es die Haupttriebwelle 2 an einer Stelle nahe dem Boden aufnehmen und im oberen Teil ein Gehäuse 3 tragen kann. Wenn die Maschine, wie dargestellt, als Doppelmaschine ausgebildet ist, so werden zwei Gehäuse 3 angeordnet, welche die Teile des Mechanismus tragen, die unmittelbar mit dem Blechstück zusammenwirken, das die Gestalt des Behälterkörpers annehmen soll.
Wenn die Maschine eine Doppelmaschine ist, so sind die eigentlichen Formvorrichtungen gegeneinander gekehrt angeordnet und eine einzige Zuführungsvorrichtung vermittelt die Zuführung der Werk- oder Blechstücke zuerst zu einer und dann zu der anderen Maschine, so daß die Mechanismen zur Bildung der Kannenkörper wechselweise betätigt werden können. Zur Erläuterung der Einrichtung genügt die Beschreibung eines der Mechanismen.
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, ist ein Dorn 4 in horizontaler Lage unmittelbar über dem oberen Teil des Tragerahmens gelagert. Derselbe liegt mit seinem oberen Teil in Richtung mit den Führungen 5, über welche die Werkstücke bis zu einer Stelle unmittelbar über dem Dorn geführt werden. Auf dem oberen Teil des Gestelles, in Führungen 6, die auf dem Gestell vorgesehen sind, sind entgegengesetzt angeordnete, hin- und hergehende Former 7 angebracht, von denen jeder eine halbzylindrische Ausnehmung besitzt, die die eine Hälfte oder angenähert die Hälfte des Dornes umfassen kann und die an ihren unteren Kanten angenähert zusammenkommen können. Durch diese Former wird das Werkstück um den Dorn gewickelt, wie im folgenden noch erörtert werden soll.
Diese Former können gegeneinander, sowie gegen den Dorn 4 durch Winkelhebel 8 (Fig. 1) hin- und herbewegt .werden, die in dem Rahmen beweglich angebracht sind, der an dem einen Ende mit den Formern verbunden ist
ty
und an dem entgegengesetzten Ende Ansätze oder Reibungsrollen trägt, die mit einer Schubkurve 9 auf der Treibwelle 2 zusammenwirken. Das Gehäuse 3, das über und um den Dorn und Former reicht, trägt die vertikal bewegliche Klemme oder den Anfangsformer io, der durch Federn 11 gehoben werden kann, die die oberen Enden der die Klemme tragenden Stangen 12 umgeben und durch Hubscheiben 13 auf einer Welle 14 niedergedrückt werden können, die in dem Gehäuse gelagert ist (Fig. 2). Die Welle 14 wird durch einen Kurbelarm 15 in Schwingung gesetzt, der durch eine Lenkstange 16 mit einem Kurbelarm 17 auf der Schwingwelle 18 in Verbindung steht. Letztere Welle wiederum wird durch den Kurbelarm 19 in Schwingung versetzt,-der auf einer Treib- oder Schwingwelle 20 sitzt, die ihre Bewegungen von der Haupttreibwelle durch eine Lenkstange 21 empfängt.
Die Klemme oder Einspannvorrichtung 10 trägt eine mittlere bewegliche Klemriistange 22, die zweckmäßig unter Federwirkung steht und parallel und in derselben vertikalen Ebene mit der Achse des Domes sowie in solcher Lage angeordnet ist, daß sie oben auf den Dorndrückt und ein Werkstück oder eine Blechplatte auf demselben festspannt, wenn die Klemme 10 niedergedrückt wird. Auf diese Weise wird, wenn ein Werkstück zwischen die Klemme und den Dorn eingeführt worden ist, beim Niedergange der Klemme das Werkstück fest gegen den Dorn gehalten, wobei die seitlichen Ansätze über die Former 7 treten, wie in den Fig. 4a und 4b dargestellt.
Die Stempel zum Aufbiegen der Kanten des Werkstückes, wenn dasselbe in dieser Weise festgeklemmt ist, werden durch die Former selbst getragen und bestehen im wesentlichen aus zwei entgegengesetzt wirksamen Stempeln, die den gegenüberliegenden Kanten des Werkstückes gekrümmte, hakenförmige Gestalt geben; diese Kanten werden zur Bildung der Seitennaht vereinigt, erforderlichenfalls kann gleichzeitig der Flansch für den Deckel und Boden des Behälterkörpers zur Aufnahme derselben ausgebildet werden. Quer oder teilweise quer über den Formern 7 auf jeder Seite des Domes sind zwei Nuten 23 zur Aufnahme der eigentlichen Stempel vorgesehen, die mit 24 bezeichnet sind und quer zu den Nuten liegen. Die Stempel werden durch Federn 25 zurückgezogen (Fig. 4) und durch vertikal bewegliche Keile 26 vorgetrieben, die mit schrägen Flächen 27 an den Stempeln,-wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, zusammenwirken. Aus den Fig. 4a, 4b und 4c ist zu sehen, daß die Kante der Nut 23 in dem Former bei 28 fortgeschnitten ist, um eine Ausnehmung zu bilden, in welche die Kante des Werkstückes durch einen Ansatz 29 an der Klemme oder dem Anfangsformer 10 hineingedrückt wird, so daß diese Kante eine in Fig. 4b dargestellte Lage einnimmt; alsdann wird bei Vorschub des Stempels 24 diese Kante in die Form eines runden Hakens gebogen, indem sie in der Nut 30 in dem Stempel 24, wie aus Fig. 4c ersichtlich, sich umlegt. Auf der linken Seite des Stempels 24 ist eine Nut 31 vorgesehen, die dazu dient, die Kante des Werkstückes nach unten in einen Haken 32 (Fig. 6) umzulegen, der einen geringeren Halbmesser als der Haken 33 an der rechten Seitenkante hat.
Gleichzeitig mit der Bildung der Hakenkanten an dem Werkstück können erforderlichenfalls die oberen und unteren Kanten für die Aufnahme des Deckels und Bodens des Blechbehälters hergestellt werden und zu diesem Zweck ist die Klemm- oder Einspannvorrichtung 10 mit Nuten oder Ausnehmungen 34; 35 (Fig· I0 und n) versehen und die Former 7 erhalten an ihren Enden schräge Flächen 36, auf welchen Stempel 37 hin- und herbewegt werden können. Die Stempel 37 sind an den hinteren Enden mit Wulsten 38 versehen, die mit der Nut 34 zusammenwirken können, um eine Wulst um das offene Ende des Werkstückes auszubilden. Der Stempel 37 kann an dem entgegengesetzten Ende mit der Ausnehmung 35 zusammenwirken, um einen Flansch zur Aufnahme des Bodens zu bilden, der dadurch mit dem Büchsenkörper verbunden wird, daß die Kanten des Bodens und dieses Flansches zusammengerollt oder durch einen Säumer 39 (Fig. 1) zu einer Naht verbunden werden. Die Stempel 37 werden zweckmäßig quer zu den äußeren Seiten der Former 7 verbunden und können durch Keile 40 vorgetrieben werden, die in geeigneten Führungen gehalten werden und sich vertikal bewegen; die Rückbewegung der Stempel 37 erfolgt dabei durch Federn 41, wie aus Fig. 12 ersichtlich.
Um die Keile oder Schrägen 26 zu heben und zu senken, ist die Welle 18 mit Hubscheibenarmen 42 versehen (Fig. 2), die mit geeigneten Lagerflächen zusammenwirken, welche durch Öffnungen 43 in dem Körper der Keile gebildet sind. Zum Zweck des Hebens und Senkens der Keile 40 ist die Welle 20 mit Armen 44 versehen, die mit Ansätzen oder Knaggen 45 auf den Keilen zusammenwirken; in jedem Falle ist indessen die Verbindung zwischen der Hubscheibe oder dem Arm und dem Keil eine lose, so daß die Keile entweder in ihrer zurückgezogenen oder vorgeschobenen Lage verbleiben können, während die Hubscheiben oder Arme sich ein Stück zurückbewegen. Dieser Anforderung kann indessen auch in anderer Weise entsprochen werden, so
daß hierin ein wesentlicher Teil der Erfindung nicht erblickt wird.
Nach Ausbildung der Kantenhaken und erforderlichenfalls der Wulste am oberen und des Flansches am unteren Teile, wie angegeben, wird die Klemmplatte io ein wenig gehoben, die. Former 7 werden zurückgezogen, wie aus Fig. 6 ersichtlich, und die Kanten des Werkstückes, welche in den Raum zwischen die Former fallen, werden ein wenig durch die Vortreiber 46 niedergedrückt. Letztere stehen zweckmäßig unter Federwirkung und biegen die Enden des Werkstückes ein genügendes Stück zurück, so daß sie in die Aushöhlungen in den Flächen der Former treten, wenn diese Former alsdann vorgeführt werden. Die Vortreiber, deren Kanten abgeschrägt sind, laufen alsdann auf die obere Fläche der Former auf, wie in Fig. 7 veranschaulicht.
Nachdem die Kanten des Werkstückes in die Ausnehmungen eingetreten sind, wird das Werkstück herumgebogen, im wesentlichen wie in Fig. 7 angegeben, und da die Former weiter vorbewegt werden, so wird das Werkstück vollständig um den Dorn gewickelt. Sobald die Kanten zusammentreten, ist es wesentlich, daß eine Kante in die andere eintritt, damit die Haken in jedem Falle in richtigen Eingriff kommen. Obwohl dieses durch die entgegengesetzt gekrümmte Gestalt der Haken in den meisten Fällen eintritt, empfiehlt es sich doch, einen der Former mit einem Finger oder einer Platte 47 zu versehen, welcher Finger Veranlassung ist, daß jene Seite des Werkstückes etwas schneller vortritt als die entgegengesetzte und gleichzeitig sich dichter gegen den Körper des Domes anlegt. Die runde Gestalt der Haken, welche in der beschriebenen Weise gebildet werden, ist, wenn sie in die aus Fig. 8 ersichtliche Lage gelangen oder miteinander in Eingriff treten, A^eranlassung, daß die Kanten, wenn die Former weiter vorgeschoben werden, sich zusammenwickeln, wie in Fig. 9 und 21 angegeben. Der Druck, welcher durch die Former beim Schließen quer zu der Naht ausgeübt wird, gibt der Naht einen dauernden Schluß, so daß die Notwendigkeit der Verwendung einer besonderen Preßvorrichtung zur Ausbildung der Naht, nachdem die Former ihren Hub vollendet haben, entbehrlich ist.
Die Gestalt der Hakenkanten des Blechwerkstückes ist sehr wesentlich bei der Bildung von Nähten bei Metallbehältern nach der vorliegenden Erfindung, und es ist deshalb als zweckmäßig erachtet worden, diese Herstellung in mehreren verschiedenen Ausführungsformen zur Ausbildung entweder von Innenoder Außennähten zu veranschaulichen. Es ist zu bemerken, daß die Haken an jeder der Kanten (s. besonders Fig. 24) in entgegengesetzten Richtungen umgelegt werden, d. h. daß der eine der Haken nach unten und der andere nach oben gekrümmt ist, wenn das Werkstück in einer horizontalen Ebene gehalten wird, und daß beide Haken so geformt sind, daß jede Winkel- oder Eckenbildung vermieden wird. Jede der äußersten Kanten des Werkstückes gleitet auf der anderen Kante oder rollt sich mit derselben zusammen, wenn Druck in einer Richtung ausgeübt wird, der die Kanten zusammenzudrücken strebt, und zwar in einer Ebene, die angenähert senkrecht zu der auszubildenden Naht gerichtet ist. Bei den im Vorstehenden angegebenen Konstruktionen sind die Former derart angeordnet, daß sie sich dem Dorn und dem Behälter von entgegengesetzten Richtungen und unter rechtem Winkel gegen die Richtung des schließlichen Druckes auf die Naht nähern. In den Fig. 27, 27a und 27b indessen ist ein Former angegeben, der sich dem Dorn und dem Behälter in einer Richtung radial zur Mitte des Domes und der Naht nähert. Die in diesen Figuren veranschaulichte Naht ist eine Außennaht, welche mit der Gestalt der vorbeschriebenen Innennaht wesensgleich ist; die Nut ist in diesem Falle in dem Former anstatt in dem Dorn hergestellt. Einer der Haken ist derart geformt, daß er sich an dem Umfange eines größeren Kreises als der andere erstreckt, und bei der Herstellung der Naht sollte, gleichgültig, ob dieselbe eine Innen- oder Außennaht ist, der Haken, welcher den größten Umfang hat, die Außenseite der eigentlichen Naht bilden. Die im wesentlichen zylindrische Gestalt, welche jeder Kante des Werkstückes gegeben wird, ist Veranlassung, daß jede Kante als Führung für die mit ihr zusammenwirkende andere Kante dient und dieselbe nach innen kehrt, wenn das Werkstück auf jeder Seite der Kante oder Naht gehalten und Druck in der Querrichtung auf die zusammengepaßten Kanten ausgeübt wird.
Aus Fig. 24 ist wiederum zu entnehmen, daß die Kante eines Hakens, welche mit 48 bezeichnet ist, auf der linken Seite des Werkstückes zweckmäßig nur bis zu der Ebene des Körpers des Werkstückes reicht, wobei der Haken als Ganzes danach unter der Ebene des Werkstückes liegt und an seiner Verbindung mit dem Körper des Werkstückes eine Schulter 50 bildet. Der gegenüberliegende Haken 49 reicht mit seiner Kante in entgegengesetzter Richtung bis zu einem Punkte unterhalb der Ebene des Werkstückes, wobei letzterer Haken danach einen größeren Radius als der erstere Haken erhält. Eine der Folgen dieser Ausbildung ist, daß, wenn das Werkstück um den Dorn gewickelt wird, wie in Fig. 22 und 23 angegeben, die Schulter 50 Veranlassung ist,
daß der Haken 48 gegen die Fläche des Domes, wie aus Fig. 25a ersichtlich, gerichtet ist, und daß die Haken veranlaßt werden, miteinander in richtigen Eingriff zu treten, ohne daß irgend eine andere besondere Vorrichtung Verwendung findet als . die Former und der Dorn selbst, weil die beiden Kanten des Werkstückes einander in ein wenig verschiedenen Ebenen genähert werden und die Krümmung der Haken sie veranlaßt, sich zusammen zu haken. Diese Wirkung ist aus den Fig. 25 bis 25c besonders deutlich zu entnehmen, und aus diesen Figuren ist auch ersichtlich, daß, da die Former fortfahren, sich zu nähern, die Hakenkanten des Werkstückes zuerst die in Fig. 25a bezeichnete Lage einnehmen und bei der weiteren Bewegung in die aus Fig. 25b ersichtliche Lage gedrückt werden, und daß schließlich, sobald die Former ihre endgültige Stellung erreicht
ao haben, die Naht in die Form oder wesentlich in die aus Fig. 25c ersichtliche Gestalt gedrückt wird.
Bei der Flerstellung der Naht, soweit dieselbe beschrieben, ist eine Nut entweder in dem Dorn oder in dem Former oder den Formern vorhanden, um die schließliche Gestalt der Naht zu bestimmen (entweder rund oder ein wenig abgeflacht) ; es ist indessen nicht notwendig, daß bei der Herstellung einer brauchbaren Naht Nuten Anwendung finden, um der Naht die schließliche Gestalt zu geben, da die Ausbildung und Gestaltung der Hakenkanten derart ist, wie vorher angegeben, daß immer die eine als Führung oder Matrize für die anclere Kante dient. In Fig. 26, 26a, 26b und 26c ist ein Dorn veranschaulicht, der einfach eine abgeflachte Fläche 69 erhalten hat, um einen Raum zu bilden, in welchem die Naht liegen kann; die Former haben in diesem Falle nur die Aufgabe, das Werkstück um den Dorn zu wickeln, wie aus Fig. 26 ersichtlich, und da sie ständig einander sich nähern, so veranlassen sie, daß die Kanten sich übergreifen, wie in Fig. 26a angegeben ist; bei fortgesetztem Druck beginnen sich die Kanten zusammenzurollen, wie aus Fig. 26b hervorgeht, und sobald die Former ihre endgültige Stellung erreicht haben, wird die Naht ein wenig abgeflacht, indem sie gegen die Abflachung des Domes niedergedrückt wird und so ihre endgültige Schließung erfährt, wie aus Fig. 26c hervorgeht.
Während der Behälterkörper auf dem Dorn gehalten wird (Fig. 1), wird der Boden durch den Stempel 39 aufgesetzt, der so angeordnet ist, daß er in einem Tragestück 52 sich hin- und herbewegt. Die Vorrichtung zur Veranlassung dieser Bewegung besteht aus einem Paar Armen 53 mit gegabelten oberen Enden, die mit Rollen 54 in Eingriff stehen, die auf dem Schenkel des Stempels angeordnet sind. Die Arme 53 sind auf einer Welle 55 befestigt, die in dem Tragestück beweglich ist, und werden durch einen Arm 56 in Schwingung gesetzt, dessen unteres Ende einen Ansatz besitzt, der in der Nut 57 einer Hubscheibe 58 auf der Haupttreibwelle 2 läuft. Der Stempel 39 ist magnetisch oder an seiner Fläche mit einem Magneten versehen, wie dies z. B. durch punktierte Linien bei 59 (Fig. 3) angedeutet ist, zu dem Zweck, die Köpfe oder Endstücke des Kannenkörpers an dem Stempel festzuhalten, während derselbe vorgeführt wird, um sie in den Kannenkörper einzuführen und mit demselben zu verbinden.
Um das Anbringen der Köpfe in dem Stempel 39 zu erleichtern, ist eine Zuführungsvorrichtung 60 auf einem Tragestück 61 vorgesehen, das unmittelbar vor dem Stempel liegt und eine solche Lage erhält, daß es aus einer horizontalen in die vertikale Lage, wie durch die punktierten und vollen Linien in Fig. 3 angegeben, schwingen kann. Zur Erzielung dieser Bewegung erhält die Vorrichtung einen Ansatz oder Zahn 62, mit welchem ein entsprechender Ansatz oder Zahn 63 an dem Stempel in Berührung kommt, sobald der Stempel in die Lage zurückgeht, welche in Fig. 3 auf der linken Seite angegeben ist. Die Vorführung der Köpfe oder Böden ist danach verhältnismäßig einfach, zumal sie in die Zufüh rungs vorrichtung 60 von Hand oder selbsttätig eingelegt werden können, und zwar jedesmal einzeln. Sobald der Stempel zurückgeht, dreht sich der Zuführer nach oben und bringt den Boden in Berührung mit dem Stempel und dessen Magneten, durch welchen er festgehalten wird, während beim Rückführen des Stempels bei der nächsten Operation der Zuführer nach unten in die horizontale Lage gedreht wird, um einen anderen Boden aufnehmen zu können.
Die Stange 21 zum Schwingen der Welle 20 kann, wie aus Fig. 3 ersichtlich, nach unten verlängert und durch einen Arm 64 mit einer Welle 65 verbunden werden, die wiederum durch einen Arm 66 in Schwingung gesetzt wird, dessen Ansatz oder Knagge in eine Nut 67 der Hubscheibe 68 auf der Haupttreibwelle 2 greift.
Wenn die Maschine als Doppelmaschine ausgebildet wird, ist die Welle 65 mit einem zweiten Arm 64 versehen, der in entgegengesetzter Richtung vortritt und durch eine zweite Stange 21 mit dem entsprechenden Teil des anderen Mechanismus zur Herstellung der Behälterkörper in Verbindung steht.
Die flachen Blechstücke, aus denen der Behälterkörper gebildet wird, werden in den Raum zwischen den beiden Mechanismen zur
Herstellung der Körper von der Seite des Gestelles eingeführt und aus diesem Raum werden sie wechselseitig dem Mechanismus zur Formung des Behälterkörpers durch eine selbsttätige Vorrichtung zugeführt, die in folgendem beschrieben werden soll.
Aus den Fig. 18, 19, 18a und 17, welche die Zuführungsvorrichtung veranschaulichen, ist ersichtlich, daß ein Vortreiber 51, der die Form eines Auslegers erhält, durch das obere Ende eines Armes 70 (Fig. 3) nach rück- und vorwärts bewegt werden kann, der von einer Schwingwelle 71 getragen und durch einen zweiten Arm 72 betätigt wird, und zwar durch Vermittelung einer Stange 73, die mit einer Hubscheibe 74 auf der Haupttreibwelle zusammenwirkt. Die Auslegerform des Vortreibers 51 bewirkt, daß letzterer mit dem Werkstück in Eingriff kommt, welches vom Arbeiter auf den Tisch gelegt wird, wenn der Vortreiber in der einen oder anderen Richtung bewegt wird.
Um die Werkstücke in den Raum zwischen den Mechanismen zur Herstellung des Kannenkörpers vorzuführen und in eine Lage zu bringen, in welcher sie durch den Vortreiber vorgeführt werden, sind die Führungen 5 nach der einen Seite des Gestelles verlängert und es sind zwei quer arbeitende Vortreiber 75 angeordnet, die zwischen den Führungen hindurchtreten können, um die Werkstücke zum Tisch 76 vorzuführen; die Werkstücke werden dabei vor die Vortreiber 75 durch den die Maschine Bedienenden eingelegt.
Es ist natürlich erwünscht, daß die Werkstücke wechselseitig vorgeführt werden, und zu diesem Zweck sind die Betätigungsvorrichtungen für die Vortreiber 75 wie folgt angeordnet. Sowohl die Vortreiber 51 wie der Rahmen 1Jj können auf der oberen Platte der Maschine gleiten und der Rahmen yy wird gemeinsam mit den Vortreibern hin- und herbewegt, indessen um ein geringeres Bewegungsmaß, indem er mit dem Arm 70 durch einen Bolzen 78 verbunden ist, der dem Drehzapfen des Armes näher liegt als die Verbindung zwischen dem Arm und dem Vortreiber, wie aus Fig. 3 deutlich hervorgeht. Dieser Rahmen yj ist mit einem seitlichen Ansatz 79 versehen, der einen Schlitz erhält, in welchen ein Ansatz oder eine Reibungsrolle an dem mittleren Arm eines Doppelwinkelhebels 80 tritt, der horizontal auf der oberen Platte des Maschinengestelles (Fig. 17) angeordnet ist. Die beiden entgegengesetzt gerichteten Arme des Hebels 80 sind durch Stangen 81 mit schwingenden Armen 82 verbunden, deren Enden wiederum Ansätze 83 tragen, die 'in Schlitzen 84 der unteren Flächen der Vortreiber 75 laufen.
Diese Anordnung hat zur Folge, daß, wenn der Arm 70 in Schwingung gesetzt wird, die Zwischenvortreiber zwischen den beiden Mechanismen zur Herstellung des Kannenkörpers hin- und herbewegt und die Vortreiber 75 wechselweise vorgeführt werden, um ein Werkstück an die entsprechende Seite vor den Vortreibern 51 zu fördern, damit es einem der Mechanismen zur Herstellung des Kannenkörpers zugeführt wird, sobald der Vortreiber 51 eine andere Bewegung ausführt.
Aus den vorstehenden Erläuterungen ist die Arbeitsfolge bei der Ausbildung eines Behälterkörpers nach der vorstehenden Erfindung leicht zu ersehen.
Werkstücke, welche von einem Stempel von dem die Maschine Bedienenden entnommen werden, werden den Vortreibern 75 dargeboten, die sich in den Raum zwischen den beiden Mechanismen zur Herstellung der Kann enkörper bewegen, oder sie können durch den die Maschine Bedienenden direkt in die Lage gebracht werden, wenn die Vortreiber 75 nicht zur Verwendung kommen. Der Vortreiber 51 bewegt alsdann die Werkstücke nach dem einen oder anderen Mechanismus zur Herstellung des Behälterkörpers. Sobald das Werkstück seine Lage unterhalb der Klemme erreicht, geht letztere nieder, die Stange klemmt den mittleren Teil des Werkstückes gegen den Dorn fest und der Stempel 29 biegt eine der Kanten des Werkstückes nach unten in die aus Fig. 4b ersichtliche Lage; alsdann werden die Stempel 37 durch das Niederdrücken der Keile 40 zur Bildung der Wulst und des Flansches an dem Werkstück vorgetrieben. Die Stempel 24 werden alsdann vorgeführt, um die gekrümmten, nach unten und oben gekehrten Haken an den Kanten des Blechstückes auszubilden, und zwar durch das Niederdrücken der Keile 26. Nachdem diese Operation vollendet ist, werden die Keile gehoben und die Festspannvorrichtung oder Klemme ein wenig abgehoben, wobei die Klemmstange gegen das Werkstück angelegt belassen wird, um es zu halten. Die Former 7 können dann zurückgezogen werden, welcher Vorgang durch die Arme 8 und die Hubscheibe 9 geschieht, wobei diese Former zugleich wieder vorgeführt werden, um das Werkstück um den Dorn zu wickeln. Das Vorführen dauert so lange, wie die Former dicht gegen den Dorn sich legen und ihre unteren Kanten im wesentlichen quer zu den zusammentreffenden Kanten des Werkstückes gerichtet sind, wodurch das Metall in den Hakenkanten zusammengewickelt und in-; folge ihrer kreisförmigen Anfangsgestaltung·, welche die Haken erhalten haben, zu einer verhältnismäßig dichten und festen Naht vereinigt wird; der vollendete Behälterkörper wird, nachdem er mit Boden versehen ist, von dem
Dorn durch hin- und hergehende Vortreiber 85 (Fig. 15) abgestreift, die durch irgend einen geeigneten Mechanismus hin- und herbewegt werden können. Zweckmäßig werden sie unmittelbar mit dem Teil 75 verbunden, und um den Eingriff der Vortreiber 85 mit dem Behälterkörper zu sichern, ist jeder der Vortreiber mit einer unter Federwirkung stehenden Falle 86 (Fig. 16) versehen, die ein wenig über den Umfang des Dorn es hervorzutreten bestrebt ist; gleichzeitig sind indessen die Federn, welche die Fallen 86 nach außen führen, verhältnismäßig schwach und beeinträchtigen in keiner Weise die Ausbildung des Behälterkörpers um den Dorn durch die Former während ihres Vortriebes.
Jeder geeignete Mechanismus kann Verwendung finden, um die Behälterkörper aus der Maschine zu bringen, wenn sie von dem Dorn abgestreift werden.
Die Folge der Bewegungen der verschiedenen Teile wird natürlich durch die 'entsprechende Ausbildung der Hubscheibe auf der Haupttreibwelle 2 geregelt und ist derart bemessen, daß alle beschriebenen Operationen selbsttätig und ohne Zutun des die Maschine Bedienenden ausgeführt werden.
Bei der Ausführungsform der Erfindung zur Ausbildung von kantigen Behältern (Fig. 20 und 21) werden die Former derart hergestellt, daß sie sich dem Querschnitt des Domes anpassen, wobei die Trennungslinie zwischen den Formern in eine Kante des Dornes fällt. Die Arbeitsweise der Teile ist in jeder Hinsicht genau dieselbe wie die Arbeitsweise der vorbeschriebenen Teile in Verbindung mit dem zylindrischen Dorn. Damit aber die Seiten des Werkstückes ein genügendes Stück niedergedrückt werden, um sicher zu sein, daß sie um den Dorn bei Vorgang der Former herumgelegt werden, sind die Druckvorrichtungen in diesem Falle, wie bei 87 dargestellt, so beschaffen, daß sie sich dem oberen Winkel des Dornes anpassen. Wenn die Dorne zurückgehen, nachdem das Werkstück gekantet worden ist, pressen sie das Werkstück nach unten über den oberen Winkel des Dornes. Die Folge davon ist, daß die Kanten des Werkstückes durch den unteren Teil der Former bei ihrer Vorwärtsbewegung getroffen und um den Dorn, wie vorher beschrieben, herumgelegt oder -gewickelt werden.
In der vorstehenden Beschreibung soll die Bezeichnung »Dorn« im weitesten Sinne des Wortes verstanden und jede Vorrichtung eingeschlossen sein, um welche der Behälterkörper geformt werden kann, und zur Veranschaulichung einiger verschiedener Ausführungsformen, welche der Dorn erhalten kann, ist in den Fig. 28 und 28a ein Dom dargestellt, bei welchem die wirksamen Flächen diametral gegenüber angeordnet sind. Eine dieser Flächen 88 enthält die Nut für die Naht und die andere der Flächen 89 bildet die zusammenwirkende Fläche, gegen welche die Klemme wirkt. Auch ist weiter in den Fig. 29 und 29a ein rahmenartiger Dorn veranschaulicht, um im Querschnitt rechteckige bezw. kantige Behälter herzustellen. Die Kantenstangen 90 bilden nach der Darstellung die wirksame obere Fläche und die Naht wird gegen eine dieser Kantenstangen gebildet.
Aus der vorstehenden Darlegung geht hervor, daß nach der Erfindung ein Werkstück aus Blech erfaßt und zu einem vollständigen Behälter aus Blech ausgebildet werden kann, ohne daß die Haltevorrichtung sich ändert oder gelöst wird. Während diese Behandlungsweise in den Zeichnungen in ihrer Anwendung auf nur zwei Formen von Behältern, nämlich runden und quadratischen, dargestellt ist, kann sie auch eine viel weitgehendere Anwendung erfahren. Mit geeigneten Abänderungen können Behälter von konischer, pyramidenförmiger oder anderer Form leicht hergestellt werden.

Claims (3)

Patent-An sprüche:
1. Eine Maschine zur Herstellung von Blechgefäßen durch Umbiegen eines Blech-Stückes um einen Dorn und Zusammenfalzen der abgebogenen Längsränder, dadurch gekennzeichnet, daß das Blechstück auf einen Dorn (4) in wagerechter Lage aufgeschoben und alsdann gegen denselben durch eine Klemmplatte (10) angedrückt wird, bei deren Niedergange die Ränder der Blechplatte durch Stempel (29) in Hohlkehlen (28, 30) eingepreßt werden, so daß an den Längsrändern des Blechstückes entgegengesetzt zueinander gerichtete Hohlkehlen entstehen, welche dann beim Umbiegen des Blechstückes um den Dorn (4) durch Former (7) ineinander gelegt und durch Zusammenfalzen vereinigt werden, ohne daß ein Nieten oder Löten erforderlich ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die geradlinig hin- und hergehenden Former (7) beim Niedergange der Klemmplatte (10) in geschlossener Stellung als Auflager für das Blechstück dienen und nach dem Einpressen der ' Hohlkehlen in die Längsränder des Blechstückes sich öffnen, worauf das letztere durch federnd in der Klemmplatte (10) gelagerte Vortreiber (46) in die Bahn der Former (7) niedergedrückt und beim Schließen derselben um den Dorn (4) gebogen wird, wobei gegen Ende des Um-
bicgens durch Nasen (47) an den Formern (7) die ausgekehlten Längsränder des Blechstückes zum Eingriff ineinander gebracht und zusammengefalzt werden.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Blechstück beim Niedergang der Klemmplatte (10) durch Nuten (34,35) der letzteren und entsprechende Wulste (38) der Former (7) zugleich mit Falzen zur Aufnahme des Bodens bezw. des Deckels versehen wird, welche nach Fertigstellung des Gefäßmantels in Falze desselben durch Stempel (39) eingefügt werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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