DE562952C - Zentrische Einspann- und Mitnahmevorrichtung fuer Radsaetze mit mehreren an der Innenringflaeche des Rades angreifenden Backen - Google Patents
Zentrische Einspann- und Mitnahmevorrichtung fuer Radsaetze mit mehreren an der Innenringflaeche des Rades angreifenden BackenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23B33/00—Drivers; Driving centres, Nose clutches, e.g. lathe dogs
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23B31/026—Chucks the radial or angular position of the tool being adjustable
- B23B31/0261—Chucks the radial or angular position of the tool being adjustable for centering the tool
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Description
Die Erfindung betrifft eine zentrische Einspann- und Mitnahmevorrichtung für Radsätze.
Es sind derartige Einspann- und Mitnahmevorrichtungen mit mehreren an der
Innenringfläche des Rades angreifenden Backen bekannt, die beim Spannen des durch
andere Mittel (Körnerspitzen, Achsschenkelspannvorrichtungen) vorläufig zentrisch gehaltenen
Radsatzes zunächst mittels eines to Ausgleichgetriebes mit einem Druck, der geringer
ist als der für die Mitnahme während der Arbeit nötige, an die Innenringfläche des
Rades angelegt (Vorspannung) und dann beim Ingangsetzen der Maschine durch ein
zweites Getriebe alle gleichzeitig und bei gleichen radialen Wegen festgespannt werden.
Bei .den bekannten Einspann- und Mitnahmevorrichtungen dieser Art war die getriebliche
Anordnung derart beschaffen, daß ao zum Vorspannen der an der Innenringfläche
des Rades angreifenden Backen der Spindelstock verschöben werden mußte. Das hat
den Nachteil, daß sowohl der Radsatz wie der Spindelstock infolge der verschiedenen
Spanndurchmesser an den einzelnen Rädern am Ende des Vorspannens in verschiedener
Lage zu den Supporten zum Stillstand kommen. Diese Lage läßt sich nie voraus bestimmen.
Dieser Nachteil wind beim Erfindungsgegenstande
erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß die Getriebe zum Vorspannen der
Backen zwar in der bekannten Weise einen
besonderen Antrieb haben, daß dieser Antrieb
aber von der axialen Relativbewegung zwischen Radsatz und Bearbeitungsmaschine unabhängig ist und in den Antrieb mindestens
ein selbsthemmendes Antriebsglied eingeschaltet ist.. Hierdurch wird erreicht, daß
der Radsatz als solcher in seiner axialen Lage vor dem Vorspannen bereits festgelegt werden
kann, z. B. durch Anschläge am Maschinenbett oder an der Planscheibe, und daß
ferner die Mittel zur Vorzentrierung (Körnerspitzen, Achsschenkelspannung) nach dem
Vorspannen bereits entlastet sind und während der Arbeit entlastet bleiben. Mit anderen
Worten, man kann bei der Vorrichtung nach der Erfindung den Radsatz vor dem
Spannen in seiner Lage genau festlegen, und er bleibt in dieser Lage während des ganzen
Spann- und Arbeitsvorganges.
Einzelheiten des Erfindungsgegenst,andes, insbesondere eine empfehlenswerte Ausführungsform,
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch
einen Teil einer Drehbank und eines Radsatzes, bei denen die Vorrichtung Anwendung
findet,
Fig. 2 eine Endansicht auf die Planscheibe der Drehbank und die Vorrichtung.
Selbstspannende, beispielsweise keilförmige Backen b greifen unter die Ringfläche a.
Diese sind auf schrägen Führungen C in Achsrichtung gleitbar und so je für sich
radial einstellbar. Außerdem können alle Backen an der Ringfläche ο gleichzeitig unter
gleichem Druck zur Anlage gebracht werden.
° Auf der Planscheibe w ist ein ringförmiger
Körper e befestigt. In dem ringförmigen Körper e ist für jede Backe b ein im Kreis
verschiebbares Keilstück k geführt, durch das die Backen gegen die Ringfläche α gedrückt
werden können.
Auf jedes Keilstück k stützt sich, beispielsweise
unter Zwischenschaltung eines gehärteten, in Achsrichtung gleitbaren Auflagers h
ein Backenhebel i, der in Augen d an der
Planscheibe w um einen Bolzen g schwingen kann. Durch diese Anordnung wird das
Spannen der Backen erleichtert. Das gehärtete Auflager h ist so gelagert, daß es sich
. selbsttätig einstellt. Die schwingenden Hebel i mit dem Teil h werden durch Federn*
gegen, die Auflager h und diese gegen. die Segmente k gedrückt. Die Backen b können
als Schlitten ausgebildet sein. Im dargestellt ten Beispiel sitzen die Backen jedoch in
Schlitten x, die auf den zur Planscheibe ge-
2S neigten Führungen c der schwingenden
Hebel i verschiebbar sind und durch die Wirkung
von Federn t' das Bestreben haben, sich zur Planscheibe hin gegen irgendeinen Anschlag
zu bewegen. Die Schlittenführung
trägt ebenfalls zur genauen Anlage der Backen b bei. Die Neigung der Schlittenführung
ist so gewählt, daß sie in jeder Stellung der Segmente k gegen die Mitte der Radsatzachse vorhanden ist, und zwar in verschiede-
nen Winkeln, je nachdem, an welcher Stelle des Segmentes das Auflager h steht, -
Um die Segmente k im Kreise zu verschieben und dadurch die Backen b radial einzustellen, ist ein Ring / vorgesehen, der Knag-
gen Z trägt, die über Federn m auf die Segmente
einwirken können. Wird der Ring / gedreht (von Hand oder selbsttätig, z. B.
durch Anschläge beim Ingangsetzen der Maschine, durch Räder oder.durch Schnecken-
*5 übersetzung oder unmittelbar), so überträgt
er durch den Druck der Federn m seine Drehung auf die Segmente k. Die Backen b verstellen
sich dann radial, und zwar so lange, bis sämtliche Backen an der Ringfläche α zur
Anlage kommen. Durch die Zwischenschaltung der Federn m kann der Ring f gedreht
werden, bis alle Backen anliegen, und zwar alle mit einem Druck, der der Spannung der
Federn und der durch die Kurve der Segmente gegebenen Keilübersetzung entspricht,
Während dieses ganzen Vorganges des
Spannens ruht der Radsatz, zentrisch zur
Maschinenachse in den Körrterspitzen oder in seinen Achsschenkeln, und der Radsatz bleibt
*·0 beim Andrücken der Backen b gegen die
Ringfläche α zentrisch zur Maschirienachse.
Wird nun. die Maschine in Gang gesetzt und das Werkzeug angestellt, dann tritt eine Verdrehung
zwischen dem Radsatz und den an der Planscheibe befestigten Backen b im. Sinne des Pfeiles 4 (Fig. 2) ein (die Planscheibe
dreht sich im Sinne des Pfeiles 3), • wodurch sich die keilförmigen Backen b in
weiteren schrägen Führungen η in bekannter
Weise gegen die Ringfläche α um so fester
pressen, je größer der Widerstand am Werkzeug wird. Der Radsatz bleibt zentrisch zur
Maschinenachse gespannt, wenn die Neigung 'der Führungen η für alle Backen die gleiche
ist. Der Radialdfuck wird von den Backen b aufgenommen und durch die Schlitten χ auf
die Schwinghebel i -sowie durch die Auflager
h auf die Segmente k und den Körper e
übertragen. Das Rad ist damit vollständig zentrisch, senkrecht zur Achse unverschiebbar
abgestützt. Infolgedessen könnte während des Drehens die Körnerspitze oder die-Achsschenkeleinspannung
entfernt werden, ohne daß dadurch etwas an der Lage der Radsatzachse verändert würde.
Auf der Zeichnung ist dargestellt, wie der Ring f, der eine Innenverzahnung ο hat, durch
ein Zahnrad p, ein Schneckengetriebe q, r und eine Handspindel s gedreht werden kann.
Vorteilhaft wird eine selbsthemmende Schnecke angewendet, weil ohne Selbsthemmung
der Ring/ unter dem Druck der Federn m sich wieder von selbst zurückdrehen
würde.
Beim. Ausspannen des Radsatzes, das in
der Richtung des Pfeiles 1 (Fig.-i) erfolgt,
gleitet der Schlitten # auf der Führung des schwingenden Hebels i nach unten. Dabei
löst sich die Spannung der Backe, wodurch der Radsatz zum Ausspannen freigegeben loo
wird. Das Einspannen geht in der Weise Vor sich, daß das Rad in der Pfeilrichtung 2 in
den richtigen Abstand u von , der Plan
scheibew gebracht wird. Hierauf wird der Ring / gedreht, die Backen b kommen samt-Hch
an der Ringfläche α zur Anlage und ziehen sich beim Ansetzen des Werkzeuges fest.
Claims (4)
- Patentansprüche :i. Zentrische Einspann- und Mitnahme- 1.10 vorrichtung für Radsätze mit mehreren an, der Innenringfläche des Rades angreifenden.' Backen, die beim Spannen des durch andere Mittel (Körnerspitzen, Achsschenkelspannvorrichtungen) vorläu- X15 fig zentrisch gehaltenen Radsatzes zunächst mittels eines Ausgleichgetriebes mit einem Druck, der geringer ist als der für die Mitnahme während der Arbeit nötige, an die Innenringfläche des Rades *2° angelegt ,(Vorspannung) und dann beim Ingangsetzen der Maschine dureh ein502952zweites Getriebe alle gleichzeitig und bei gleichen radialen Wegen festgespannt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebe (k) zum Vorspannen der Spannbacken (b) in an sich bekannter Weise einen besonderen, aber von der axialen Relativbewegung zwischen Rad und Aufspannvorrichtung unabhängigen Antrieb durch Bauteile (s, r, p, q, f, I, m, k) haben, von denen mindestens eines selbsthemmend wirkt, so daß alle Backen nach der Achsmitte zu so abgestützt sind, daß kein Druck (weder Spann- noch Arbeitsdruck) auf das Körnerloch oder den Schenkel der Achse kommen kann.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die selbstspannenden Backen (b) auf schwingenden Hebeln (i) sitzen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (&) gegen die Ringfläche (α) durch Kurvensegmente (k) gedrückt werden, die, auf einem Drehkörper (e) gelagert und in Umfangsrichtung nachgiebig, z. B. durch Federn, gegen einen sie bewegenden Ring (/) gestützt sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (6) in Schlitten (x) sitzen oder als Schlitten ausgebildet sind, die auf Führungen (c) der schwingenden Hebel (i) geneigt zur Planscheibe (w) verschiebbar sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE562952T | 1930-06-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE562952C true DE562952C (de) | 1932-10-31 |
Family
ID=6566620
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930562952D Expired DE562952C (de) | 1930-06-28 | 1930-06-28 | Zentrische Einspann- und Mitnahmevorrichtung fuer Radsaetze mit mehreren an der Innenringflaeche des Rades angreifenden Backen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE562952C (de) |
-
1930
- 1930-06-28 DE DE1930562952D patent/DE562952C/de not_active Expired
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