DE562186C - Wirbelstromgleisbremse - Google Patents
WirbelstromgleisbremseInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61K7/00—Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
- B61K7/02—Track brakes or retarding apparatus
- B61K7/12—Track brakes or retarding apparatus electrically controlled
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
22. OKTOBER 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20 h GRUPPE
Zusatz zum Patent 519067
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Mai 1930 ab
Das Hauptpatent hat angefangen am 27. November 1929.
Im Patent 519 067 ist eine Wirbelstromgleisbremse
beschrieben, bei der im Gegensatz zu den bisherigen Formen die Wicklung in den Bremsschienen selbst untergebracht
ist, so daß in jeder Bremsschiene zwei übereinanderliegende Pole entstehen.
Hierbei erhält jede Bremsschiene eine einzige über die ganze Länge sich erstreckende
Spule. Eine derartige Spulenausführung ist aber verhältnismäßig teuer in der Herstellung
und kostet viel Kupfer, da die Leiter über die ganze Länge der Bremse auf der Vorderseite
der Bremsschiene hin- und auf deren Rückseite wieder zurückgeführt werden müssen.
Die Länge einer einzelnen Windung ist daher etwas größer als die doppelte Länge der Bremse. Für Wirbelstromgleisbremsen
mit nicht übereinander auf derselben Radseite liegenden Magnetpolen ist es an sich bekannt,
die Erregung in Einzelpole aufzuteilen.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß bei der Wirbelstromgleisbremse nach
Patent 519 067 die Erregung in bekannter
Weise in Einzelpole aufgeteilt ist. Hierbei werden zweckmäßig die Polbleche auf der
dem Rad abgekehrten Seite verbreitert, so daß sie die Spulen völlig bedecken und große
Querschnitte für den magnetischen Fluß nach den Pollücken haben.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes zeigt die Zeichnung, und zwar:
Abb. ι die Draufsicht auf eine Bremsschiene,
Abb. 2 einen Querschnitt durch die Bremsschiene nach Abb. 1 und
Abb. 3 einen Querschnitt durch eine Bremsschiene mit Polschuhen, die gegenüber der
magnetischen Symmetriefläche der Polkerne verschoben sind.
Die Einzelpole K, mit den Spulen Sp sind
in einem durch die magnetischen Sättigungsverhältnisse bestimmten Abstand angeordnet.
Die größte zulässige Länge der Pollücke ist dadurch bestimmt, daß das in der Pollücke
vorhandene Streu- und Nutzfeld durch den die Querschnitte a-a und b-b der Polbleche/7
durchsetzenden Fluß je zur Hälfte gedeckt werden muß. Die Pollücke kann daher um
so größer sein, je größer die Querschnitte a-a und b-b der Polbleche ρ sind und je kleiner
das Streufeld der Pollücke ist. Die Polbleche sind daher auf der dem Rad abgekehrten
Seite verbreitert, wodurch weiter noch der
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. August Meyer in Berlin-Schöneberg.
Vorteil erzielt wird, daß die Spulen S/t? ganz geschützt zwischen den Polblechen ρ liegen
(Abb. 2).
Da gleichzeitig mit der Verbreiterung der Polbleche ρ aber auch die Größe des Streufeldes
in der Pollücke steigt, welches wegen der geringen Entfernung der Polbleche ρ voneinander
außerordentlich stark ist und den weitaus größten Teil des Gesamtstreufeldes ίο umfaßt, wird zweckmäßig der Abstand der
beiden Polbleche ρ unter gleichzeitiger Verringerung der Breite vergrößert. Hierdurch
wird die Höhe der gesamten Bremsschiene, größer, so daß dann die Polbleche/?, um das
Rad gleichmäßig zu fassen, ohne daß die Höhe der Bremsschiene über Schienenoberkante
120 mm übersteigt, an der Bremsseite wieder zusammengezogen werden müssen. Zu
diesem Zweck werden besondere Polschuhe ν mit unmagnetischer Zwischenlage κ abnehmbar
an den Polblechen ρ angeordnet, so daß die magnetische Symmetriefläche der Polschuhe
ν gegenüber der der Polbleche ρ nach oben verschoben ist. Wenn die Polschuhe ν
as durch längeren Gebrauch abgenutzt sind, können sie leicht ausgewechselt werden
(Abb. 3).
Eine weitere Verminderung des Streuflusses in der Pollücke wird dadurch erzielt,
daß die Polbleche p, deren magnetische Belastung nach der Mitte der Pollücke zu abnimmt,
etwa wie in Abb. 1 gestrichelt eingezeichnet, ausgeschnitten werden. Durch diese
Maßnahmen wird die erforderliche Rupfermenge für die Erregung der Wirbelstromgleisbremse
vermindert, so daß sich eine billigere Ausführung ergibt.
Claims (7)
- Patentansprüche:i. Wirbelstromgleisbremse mit ein- oder zweiseitig angeordneten Bremsschienen und Längsschlitzen in ihnen zur Aufnahme der Erregerwicklung, nach Patent 519067, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregung in bekannter Weise in Einzelpole (K.) aufgeteilt ist.
- 2. Wirbelstromgleisbremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Polbleche (p) auf der dem Rad abgekehrten Seite verbreitert sind, so daß sie die Spulen (Sp) völlig bedecken und große Querschnitte für den magnetischen Fluß nach den Pollücken haben.
- 3. Wirbelstromgleisbremse nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verminderung des Streuflusses in den Pollücken der Abstand der Polbleche (p) vergrößert ist.
- 4. Wirbelstromgleisbremse nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Polbleche (p) nach der Mitte der Pollücke zu durch Ausschnitte auf der dem Rad abgekehrten Seite verschmälert sind.
- 5. Wirbelstromgleisbremse nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die auswechselbaren Polschuhe (v) mit einer zwischen ihnen angeordneten unmagnetischen Zwischenlage (u) v-erbunden sind.
- 6. Wirbelstromgleisbremse nach Anspruch ι bis s, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetische Symmetriefläche der Polkerne (K) und der Polbleche (p) gegenüber der der Polschuhe (v) nach unten verschoben ist.
- 7. Wirbelstromgleisbremse nach Anspruch ι bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Polblech (p) nach der Bremsseite zu verkürzt und ein Zwischenstück zur Überleitung des magnetischen Flusses auf den unteren Polschuh (v) angeordnet ist.Hierzu rBlatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG78042D DE519067C (de) | 1929-11-26 | 1929-11-26 | Wirbelstromgleisbremse mit ein- oder zweiseitig angeordneten, seitlich beweglichen Bremsschienen |
| DE562186T | 1930-05-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE562186C true DE562186C (de) | 1932-10-22 |
Family
ID=25945388
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930562186D Expired DE562186C (de) | 1929-11-26 | 1930-05-14 | Wirbelstromgleisbremse |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE562186C (de) |
| FR (1) | FR705856A (de) |
| GB (1) | GB378047A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN113911165B (zh) * | 2021-09-30 | 2022-11-11 | 华北水利水电大学 | 一种调速器、编组站调速装置及方法 |
-
1930
- 1930-05-14 DE DE1930562186D patent/DE562186C/de not_active Expired
- 1930-11-18 FR FR705856D patent/FR705856A/fr not_active Expired
-
1931
- 1931-05-05 GB GB1329131A patent/GB378047A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB378047A (en) | 1932-08-05 |
| FR705856A (fr) | 1931-06-16 |
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