DE561328C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung der UEbergangsformen von der Wickelstelle zum Aussendurchmesser der Aderisolation bei Hochspannungskabeln - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung der UEbergangsformen von der Wickelstelle zum Aussendurchmesser der Aderisolation bei HochspannungskabelnInfo
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- DE561328C DE561328C DE1930561328D DE561328DD DE561328C DE 561328 C DE561328 C DE 561328C DE 1930561328 D DE1930561328 D DE 1930561328D DE 561328D D DE561328D D DE 561328DD DE 561328 C DE561328 C DE 561328C
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G1/00—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
- H02G1/14—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for joining or terminating cables
Landscapes
- Processing Of Terminals (AREA)
- Manufacture Of Motors, Generators (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
13. OKTOBER 1932
13. OKTOBER 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21c GRUPPE
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Juli 1930 ab
Bei Hochspannungskabeln werden die Verbindungsstellen der Leiter so stark mit Papier
umwickelt, daß der Durchmesser der Wickelstelle größer ist als derjenige der isolierten
Ader. Dabei wird die Isolation der Verbindungsstelle meist maschinell als ein Zylinder
aufgewickelt, der nach beiden Enden zur Aderisolation hin entweder stufenförmig oder
kegelförmig oder nach einer besonderen Kurve gekrümmt abgesetzt wird.
An Stelle bereits bekannter Verfahren, das konische Absetzen der Papierisolation durch
Abschneiden der einzelnen Papierbahnen mittels Drahtschleifen herzustellen, was zeitraubend
und umständlich ist, wurde auch schon vorgeschlagen, eine Schneidhülse, bei der ein Messer für verschiedene Steigungen
der Konen eingestellt werden kann, zu verwenden. Solange die Schnittfläche noch klein
ist, ist eine derartige Vorrichtung brauchbar. Sowie aber die Größe der Schnittfläche zunimmt
und ein bestimmtes Maß überschritten hat, wird der Schnittwiderstand so groß, daß
das Werkzeug in die Schnittfläche einhakt und dadurch die Güte der Wickelstelle gefährdet.
Nach einem anderen bekannten Verfahren werden ein oder mehrere radiale Einschnitte
in der Achsrichtung des Kabels in die gewickelte Papierisolation gemacht, die sich bis
zur Oberfläche des herzustellenden Kegels erstrecken; das zwischen diesen Einschnitten befindliche
Isolationsmaterial wird dann abgeschält. Aber auch auf diese Weise erhält man niemals eine glatte, gleichmäßige und saubere
Oberfläche des Kegels.
Die genannten Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die
Übergangsfläche durch Abfräsen des Papiers in der Längsrichtung des Kabels mit einem
Walzenfräser hergestellt wird, dessen Welle senkrecht zur Achsrichtung des Kabels steht
und in einer drehbaren Vorrichtung um das Kabel geführt wird. Der Walzenfräser kann
entweder zum Beseitigen des ganzen zu entfernenden Teiles der Wickelstelle benutzt werden oder nur zum Nacharbeiten, wenn vorher
durch andere Verfahren der größte Teil des Materials schon beseitigt ist. Der Hauptvorteil
der Verwendung des Fräsers ist die Erzielung einer glatten, sauberen Oberfläche
des nach einer Kegelmantel- oder anderen Fläche -gekrümmten Überganges von der
Wickelstelle zur Aderisolation. Das Abfräsen muß in der Längsrichtung des Kabels erfolgen,
weil sonst die einzelnen Papierbahnen
*,) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Bruno Zeiß in Berlin-Mahlsdorf und Georg Reuschle in Fichtenau
56132S
abblättern wurden. Nach dem neuen Verfahren können ebenfalls die kegelförmigen Enden
der Kabelisqlation hergestellt werden.
Die Führungsvorrichtung für die Welle de; Fräsers hat nach der Erfindung die Form
eines viereckigen Kastens mit zwei offenen Seiten. In die einander gegenüberliegenden
Wände ist je ein Schlitz eingeschnitten, in denen die Welle geführt wird. Der Kasten
ίο kann um das Kabel gedreht werden; seine Stellung zur Kabelachse ist durch Schrauben
einstellbar.
In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Fräsvorrichtung dargestellt.
t5 Abb. ι zeigt eine Seitenansicht einer auf der Kabelwickelstelle aufgespannten Fräsvof'
richtung.
Abb. 2 stellt einen Querschnitt durch die Fräsvorrichtung nach Abb. ι längs der
so Schnittlinie A-B-C-D dar.
Abb. 3 zeigt die Vorderansicht und einen teilweisen Schnitt eines Führungsringes des
Spannrahmens.
Die Führungsvorrichtung für den Fräser besteht aus zwei senkrecht 'zur Kabelachse
stehenden Spannrahmen 1 und 2, die miteinander durch parallel liegende Platten 3 und 4
starr verbunden sind. Damit diese Vorrichtung am Ende der fertigen Kabelwickelstelle 5
des Kabels 6 aufgesetzt werden kann, sind die Spannrahmen bei 21 geteilt ausgeführt. In
dem einen Spannrahmen 1, der über die Wickelstelle 5 gesetzt wird, sind oben und
unten zwei sich gegenüberstehende, dem Radius der Wicklung entsprechend gewölbte
Stützplatten 7 vorgesehen, die durch mit den Spannrahmen 1 und 2 verschraubte Knebel-·
schrauben 8 und 8' angezogen werden und gleichzeitig das Kabel 6 in der Führüngsvor-•
40 richtung zentrieren. Senkrecht zu dieser Klemmvorrichtung sind zwei sich gegenüberstehende
Blattdruckfedern 9 und 9' vorgesehen, an deren Stelle auch verstellbare Stützplatten treten können. Die Knebelschrauben 8
und 8' werden natürlich nur so fest angezogen, daß die Vorrichtung um die Kabelachse
ohne Beschädigung der Wickelstelle gedreht werden kann. In dem anderen Spannrahmen
2, der über die Ader geschoben ist, wird durch zwei Knebelschrauben 10 und io'
ein geteilter und aufklappbarer Ring 11 gehalten.
Der Zwischenraum zwischen dem Ring und der Aderisolation ist durch Füllstücke 12 ausgelegt. Der Ring hat auf seiner
Außenmantelfläche eine Führungsrille 13 für die an den Enden der Knebelschraubeü 10 und
to' angebrachten Gleitstücke 14 und 14'. Jede der beiden Platten 3 und 4, die mit
den beiden Spannrahmen starr verbunden -sind, weist einen Schlitz 15 zur Führung der
Fräserwelle 16 des Fräsers 17 in Richtung der Kabelachse auf. Da die geschlitzten Platten. 3
und 4, die als Schablone dienen, auswechselbar angeordnet werden können, so kann für
die üblichen Aderquerschnitte je ein passender Schablonensatz vorgesehen werden; doch
ist es auch möglich, mit einer Schlitzkurve für verschiedene Äderstärken auszukommen,
wenn der Führungsschlitz so eingestellt wird, daß die von dem Fräser erzeugte Kurve sich
der Aderisolation und der Wickelstelle anschließt. Die Fräserwelle 16 ist mit Handgriffen
18 versehen und mit dem in· der Zeichnung nicht dargestellten Antriebsmotor durch
eine biegsame Welle 19 verbunden, so daß die Führungsvorrichtung leicht um ihre eigene
Achse gedreht werden kann. Zum Fräsen der Wickelstelle wird zweckmäßigerweise ein
Walzenfräser 17 genommen, der gegen seitliches Verschieben durch Führungsbunde 20
gesichert ist. Der Walzenfräser kann auch als Formfräser ausgebildet sein.
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung der Übergangsformen von der Wickelstelle zum
Außendurchmesser der Aderisolation bei Hochspannungskabelri, dadurch gekennzeichnet,
daß die Übergangsfläche durch Abfräsen in der Längsrichtung des Kabels mit einem Walzenfräser, dessen Welle
senkrecht zur Achsrichtung des Kabels steht, hergestellt wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch ein um die Wickelstelle (5) gesetztes, geteiltes und um die Kabelachse
drehbares Gehäuse, dessen Seitenwände (3, 4) mit Schlitzen (15) zur Führung der
Fräserwelle (16) ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch zwei Spannrahmen
zum Zentrieren und Halten des Gehäuses, von denen der eine (1) über die Wickelstelle
und der andere (2) über die Kabelader außerhalb der Wickelstelle gebracht wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch senkrecht zur Kabelachse
angeordnete und durch die Spannrahmen (1, 2) hindurchführende Knebelschräuben
(8, 8', 10, 10'), welche eine einstellbare Befestigung der Vorrichtung auf
dem Kabel bzw. der Wickelstelle ermögliehen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen^
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE561328T | 1930-07-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE561328C true DE561328C (de) | 1932-10-13 |
Family
ID=6566201
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930561328D Expired DE561328C (de) | 1930-07-26 | 1930-07-26 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung der UEbergangsformen von der Wickelstelle zum Aussendurchmesser der Aderisolation bei Hochspannungskabeln |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT128273B (de) |
| DE (1) | DE561328C (de) |
| DK (1) | DK46051C (de) |
| NL (1) | NL32016C (de) |
-
0
- NL NL32016D patent/NL32016C/xx active
-
1930
- 1930-07-26 DE DE1930561328D patent/DE561328C/de not_active Expired
-
1931
- 1931-07-21 AT AT128273D patent/AT128273B/de active
- 1931-07-23 DK DK46051D patent/DK46051C/da active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL32016C (de) | |
| AT128273B (de) | 1932-05-25 |
| DK46051C (da) | 1932-08-15 |
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