DE487457C - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen kegelfoermiger Enden der Kabelisolation - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen kegelfoermiger Enden der Kabelisolation

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DE487457C
DE487457C DEN27871D DEN0027871D DE487457C DE 487457 C DE487457 C DE 487457C DE N27871 D DEN27871 D DE N27871D DE N0027871 D DEN0027871 D DE N0027871D DE 487457 C DE487457 C DE 487457C
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DE
Germany
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cable
insulation
cone
radial
knife
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DEN27871D
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CABLON CORP
HANDELMIJ CABLON NV
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CABLON CORP
HANDELMIJ CABLON NV
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/14Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for joining or terminating cables

Landscapes

  • Removal Of Insulation Or Armoring From Wires Or Cables (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen kegelförmiger Enden der Kabelisolation Es ist üblich, die Enden der Kabelstücke, welche entweder in Muffen miteinander verbunden oder für einen Endverschluß zubereitet werden sollen, so zu bearbeiten, daß das Isoliermaterial auf einer bestimmten Länge entweder abgestuft oder kegelförmig zugeschärft wird. Die Metalleiter werden dann durch Klemmen oder in anderer Weise fest miteinander verbunden; hierauf kann die Isolierung der Verbindungsstelle dadurch hexgestellt werden, daß diese entweder mit Isoliermasse umgossen oder mit bandförmigem Isolierstoff, z. B. getränktem Papier, wie es im Kabel selbst verwandt ist, bis auf eine gewisse Dicke umwickelt wird, welche für die Betriebsspannung genügt. Insbesondere für die Herstellung der isolierten Verbindungsstelle nach der zuletzt erwähnten Art, d. h. durch Umwickeln mit Isolierbändern, die entweder schmal sein oder die ganze Verbindungsstelle decken können, hat sich gezeigt, daß die Erzeugung einer genauen Kegelgestalt der Kabelenden mit einem biestimmten Neigungswinkel für die Durchschlagsfestigkeit der fertigen Verbindungsstelle von besonderer Wichtigkeit ist.
  • In Abb. i der beiliegenden Zeichnung ist zur Erläuterung eine solche Verbindungsstelle eines elektrischen Einleiterkabels mit Paperbewicklung dargestellt. x sind die beiden zu verbindenden Kabelenden, y ist die kegelfö.nnig gestaltete Isolationsschicht, s ist die Verbindungsklemme der beiden Kupferleiter, tt, v ist die in Bandform aufgebrachte isolierende Bewicklung, und t ist eine Bleimuffe, welche die Verbindungsstelle nach außen hin abschließt und an den beiden Enden mit dem Bleimantel der Kabelenden x verlötet ist.
  • Die Bewicklung v kann entweder von Hand oder maschinell in schmalen Bändern oder in Form eines einzigen breiten Papierbandes aufgebracht werden.
  • Die Herstellung des Kegels y erfolgt bis jetzt ohne besondere Hilfsmittel von Hand, was ziemlich viel Zeit erfordert. Ein solcher Kegel bietet aber gegenüber dem abgestuften Kabelende elektrisch .erhebliche Vorteile.; andererseits ist das abgestufte Kabelende in dem schichtenweise aufgebrachten Isoliermaterial des Kabels leichter herzustellen. Der Hauptvorteil des Kegels besteht darin, daß die plötzlichen Feldänderungen und Fugen. in Richtung der elektrischen Kraftlinien, die der abgestuften Isolierung eigentümlich sind und die Wickelstellen elektrisch schwächen, vermieden werden.
  • Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, die langwierige Herstellung der Kegel zu vereinfachen und zu beschleunigen.
  • Gemäß der Erfindung wird nun der Kegel so hergestellt, daß ein oder mehrere radiale oder annähernd radiale Einschnitte, die von außen nach dem Mittelpunkt des Kabels gerichtet sind, längs der Richtung der Achse in die Isolation des Kabelendes gemacht werden. Diese radialen Einschnitte erstrecken sich am Kabelende bis zur Oberfläche des herzustellenden Kegels. - Das zu entfernende Isolationsmaterial wird nun zwischen diesen radialen Einschnitten leicht abgeschält, so daß der Kegel in der gewünschten Form entsteht. Die zugehörige Vorrichtung besitzt Längsführungen parallel zur Achse, um.diese radial oder annähernd radial gerichteten Einschnitte entsprechend der gewünschten. konischen Form der Isolierung auszuführen.
  • Ir- den Abb. ? bis 7 sind beispielsweise einige Ausführungsformen von Vorrichtungen zur Durchführung des neuen Verfahrens dar-,gestellt.
  • Abb. 2 zeigt ein zur Bearbeitung vorbereitetes Kabelende in Seitenansicht mit aufgesetzter Leitvorrichtung für das oder die Schneidewerkzeuge.
  • Abb. 3 zeigt schaubildlich ein umlaufendes Messer, das zweckmäßig in Verbindung mit dem Leitapparat gemäß Abb. 2 benutzt wird.
  • Abb. 4 zeigt in Seitenansicht ein einfaches Messer zur Herstellung der Einschnitte mit Hilfe der Leitvorrichtung nach Abb. 2.
  • Abb..5 ist ein Querschnitt hierzu.
  • Abb.6 zeigt im Längsschnitt eine weitere Schneidvorrichtung.
  • Abb.7 ist ein Querschnitt hierzu.
  • In Abb. 2 ist ä der Bleimantel des Kabels. Die in dieser Abbildung dargestellte Vorrichtung besteht aus zwei Ringen b und c, von denen der erste auf der Isolierung d des Kabels, der andere auf dem Ende des Kupferleiters e befestigt ist. Die Ränge können für Kabel von verschiedenem Querschnitt verwendet werden, da sie mit Klemmschrauben f und mit Stützplatten g versehen sind.
  • Der Ring c besitzt Lappen h, an denen Fübrungen i angelenkt sind, welche mit Schlitzen i' versehen sind. Das andere Ende der Führungen i wird von Lappen m am Ring b gehalten, die mit Schlitzen L versehen sind. Durch diese Schlitze l gehen Klemmschrauben h. Mit Hilfe dieser Klemmschrauben läßt sich die Neigung der Führungen! zur Kabelachse ändern.
  • Auf den Führungen! sind Schneidvorri.chtungen verschiebbar angeordnet. Diese Schneidvorrichtungen können beispielsweise nach Abb. 3 ausgebildet sein. Die hier dar gestellte Schneidvorrichtung besteht - aus einem Schlitten n, der auf die Führung i paßt. Der Schlitten trägt ein umlaufendes Messer o, welches von einem Elektromotor p angetrieben wird. Der Schlitten besitzt einen Handgriff g, der zum Vorschieben des umlaufenden Messers in der Längsrichtung des Kabels dient.
  • Um .mit Hilfe der soeben beschriebenen Vorrichtung den Kegel y an der Isolation d des Kabelendes auszubilden, verschiebt man das Messer o in der Längsrichtung des Kabels auf der Führung i. Das Messer o greift durch den Schlitz i' hindurch und führt in der Isolation d einen Schnitt aus, der parallel zu der Führung! verläuft und durch die punktierte Linie y' in Abb. 2 angedeutet ist. Nach Herstellung von einem oder mehreren über den Umfang verteilten Schnitten. läßt sich das zu entfernende Isolationsmaterial d zwischen diesen Einschnitten leicht abschälen, so daß ein vollkommen glatter Kegel y entsteht.
  • Man braucht .nur eine einzige Führung! anstatt mehrerer zu verwenden, wenn man nach jedem ausgeführten Schnitt die Schrauben/ löst und die Vorrichtung um die Kabelachse um den erforderlichen Winkel dreht.
  • An Stelle eines umlaufenden Messers o kann auch .ein gemäß. Abb. 4 und 5 ausgebildetes einfaches Messer r verwendet werden. Dieses Messer r wird von einem Rahmen 2 gehalten, der mit einem Schieber 3 verbunden ist, der zwei Handgriffe 4 besitzt. Das Messer r greift durch den Schlitz!' der Führung i hindurch. Das Messer wird an der Führung i entlang bewegt, wobei es Schnitte in der Isolation d ausführt, die bis zu der punktierten Liniey' reichen. Das Messer braucht nicht so lang wie der Kegel zu sein, sondern es kann beliebig kürzer gewählt werden.
  • Die Abb. 6 und 7 zeigen eine Vorrichtung, bei welcher die Messer nicht auf einer zur Kabelachse geneigten Bahn, sondern parallel zur Kabelachse bewegt werden. Die Schneiden der Messer besitzen in diesem Fall eine Neigung zur Achse des Kabels.
  • Auf der Isolation d des Kabels sind Führungsringe 5 beispielsweise mittels Klemm-' schrauben 6 befestigt. Auf diesen RinY gen 5 ist eine Büchse 7 in der Längsrichtung des Kabels verschiebbar. Die Büchse 7 ist auf ihrer Innenseite nut vier Messern 8 versehen. Die Schneidkante 9 der Messer 8 ist zur Kabelachse geneigt, wie aus Abb. 6 deutlieh ersichtlich ist.
  • Die Schnitte in der Isolation d werden in der Weise ausgeführt, daß die Büchse 7 auf den Ringen 5 axial hin und her bewegt wird, wobei die Messer 8 von rechts nach links fortschreitend allmählich in das Isolationsmaterial eindringen und die gewünschten Schnitte erzeugen. Alsdann wird die Büchse 7 entfernt, worauf ein Teil des Isoliermaterials abgeschält werden kann, so daß der Kegel y verbleibt.
  • Die Büchse 7 kann einen zweckmäßig einstellbaren Anschlag 1o besitzen, der sich bei. Vollendung des Schnittes gegen den Ring 5 legt und dadurch die Länge des Schnittes begrenzt.
  • Selbstverständlich brauchen die Einschnitte nicht immer parallel zur Kabelachse zu verlaufen, wie der Einfachheit halber in den Ausführungsbeispielen angegeben ist. Sie können vielmehr auch schraubenförmig oder nach einer anderen geometrischen Linie verlaufen, welche eine wesentliche Kompenenbe in Richtung der Achse des Kabelendes besitzt. Die Führungen.! und die Messer können in diesem Fall entsprechende von der Geraden abweichende Formen haben; die Büchse 7 in Abb. 7 kann z. B. schraubenartig bewegt werden, wenn die Messer g schraubenförmig sind.

Claims (3)

  1. PATLNTANSPRÜcHrt: i. Verfahren zum Herstellen kegelförmiger Enden der Kabelisolation, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere radiale oder annähernd radiale Einschnitte längs der Achsenrichtung in die Isolation des Kabelendes gemacht werden, die bis zur Oberfläche des herzustellenden Kegels sich erstrecken, und daß dann das zwischen diesen Einschnitten befindliche Isolationsmaterial abgeschält wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, die auf das Kabelende--- aufgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß sie axiale Längsführungen für ein oder mehrere Messer zur Ausführung von radialen oder annähernd radialen Schnitten besitzt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2r= dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsvorrichtung aus Messergleitbahnen (i) besteht, deren Neigung zur Kabelachse einstellbar ist. ¢. :Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsvorrichtung aus einer verschiebbaren Muffe (7) besteht, deren Innenfläche eine Anzahl Messer (8) trägt, deren Schneiden auf dem Mantel des herzustellenden Kegels liegen. 5. Vorrichtung nach Ansprwch 2 bis q., gekennzeichnet durch einen zweckmäßig einstellbaren Anschlag (io) zwischen dem festen und beweglichen Teil der Vorrichtung zur Begrenzung der Schnittlänge.
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