DE56120C - Nadelsicherung - Google Patents
NadelsicherungInfo
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- DE56120C DE56120C DENDAT56120D DE56120DA DE56120C DE 56120 C DE56120 C DE 56120C DE NDAT56120 D DENDAT56120 D DE NDAT56120D DE 56120D A DE56120D A DE 56120DA DE 56120 C DE56120 C DE 56120C
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Links
- 230000036461 convulsion Effects 0.000 description 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B9/00—Hat, scarf, or safety pins or the like
- A44B9/02—Simple pins
- A44B9/10—Safety devices
Landscapes
- Adornments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 44: Kurzwaaren.
H. DREWS in PFORZHEIM. Nadelsicherung.
Schmuckgegenstände, deren Befestigung durch Feststecken mit Hülfe einer einfachen Nadelspitze
erfolgt, weisen den Uebelstand auf, dafs sehr leicht ein Verlust dieser Gegenstände erfolgen
kann, indem sich die in das Kleidungsstück eingesteckte Nadel durch die Bewegungen
des Tragenden löst und schliefslich unbemerkt herausfällt. Diesen Uebelstand zu beseitigen
ist nun der Zweck der vorliegenden Erfindung.
Auf beiliegender Zeichnung ist die neue Sicherung für Schmucknadeln u. dergl. in einer
der anwendbarsten Ausführungen veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine mit der neuen Sicherung
ausgerüstete Nadel in geöffneter Stellung von der Seite gesehen.
Fig. 2 ist eine Ansicht der Fig. 1 von rechts und
Fig. 3 eine solche von links.
Fig. 4 erläutert die Befestigung der Nadel an einem Kleidungsstück oder dergleichen.
Fig. 5 ist eine untere Ansicht von Fig. 4.
Fig. 6 und 7 erläutern die Anordnung einer das Gelenk der Nadel bethätigenden Feder.
An der den Schmuckgegenstand aufnehmenden Fassung α ist durch Gelenk b eine Doppelnadel
c angebracht, deren Spitzen c1 c1 mit
federndem Druck gegen einander liegen. Dem Gelenk b gegenüber befindet sich ein hakenförmiger
Ansatz d, dessen untere konische Spitze dl verstärkt ist, so dafs bei d" ein
Ansatz oder Widerlager entsteht.
Die Stellung der Nadel c und des Ansatzes d ist so gewählt, dafs, wenn der Ansatz gegen
die Nadel oder diese gegen den Ansatz gedreht wird, letzterer mit seiner Spitze d1 zwischen
die Nadelschenkel C1C1 tritt. Bei weiterer
Drehung bezw. weiterem Druck dringt die Spitze d 1J indem durch ihre konische Form
die Schenkel c1 c1 aus einander bewegt werden,
ganz durch die Doppelnadel hindurch, so dafs, nachdem die Spitze d1 durch die
Nadelschenkel c1 cl gelangt ist, letztere infolge
ihrer federnden Anordnung wieder zusammenkommen und auf dem Widerlager d" ruhen.
Auf diese Weise wird die Doppelnadel von dem Ansatz d festgehalten und kann erst wieder
geöffnet werden, wenn man die Nadelschenkel c1 c1 aus einander biegt oder den
Ansatz d mit einem Ruck, stärker als ihn die gewöhnlichen Bewegungen hervorzurufen vermögen
, aus den federnden Nadelschenkeln herauszieht. Zu diesem Zweck ist das Widerlager
auch etwas abgeschrägt, wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist.
Soll nun der Schmuckgegenstand angelegt werden, so wird derselbe in geöffneter Stellung,
Fig. ι, mit den Spitzen c1 c1 der Doppelnadel
c an gewünschter Stelle durch das betreffende Kleidungsstück e, Fig. 4, gesteckt, bis
letzteres gegen das Gelenk b anliegt. Hierauf wird die Fassung α mit dem Ansatz d gegen
die hinter bezw. unter dem betreffenden Tuch u. s. w. liegende Nadel c bewegt und der Ansatz
d mit der Spitze dl durch das Zeug und
die beiden Nadelschenkel hindurchgedrückt, bis letztere hinter das Widerlager d" geschnappt
sind, wie dies in Fig. 4 und 5 dargestellt ist. Der zwischen der Fassung a, dem Gelenk b,
der Nadel c und dem Ansatz d liegende Zeugtheil
verhindert eine Bewegung des Schmuckgegenstandes nach irgend einer Seite hin und
macht dadurch ein Verlieren unmöglich. Zum Ablegen des betreffenden Schmuckgegenstandes
hat man nur die Fassung α zurückzuklappen, Fig. 4, so dafs die Verbindung zwischen c
und d gelöst wird, und dann die Doppelnadel aus dem Zeug herauszuziehen.
Um ein willkürliches Vor- oder Zurückgehen der Nadelgabel c zu verhüten, ist eine
kleine Feder f, Fig. 6 und 7, in der inneren Oeffnung der Fassung α befestigt, welche so
gegen die Nase c" der Nadelgabel drückt, dafs zum Schliefsen wie zum Oeffnen der Nadel
erst ein gewisser Druck überwunden werden mufs, wodurch ein Abhandenkommen des betreffenden
Schmuckstückes auch dann verhindert wird, wenn bei einer weniger sorgfältigen Befestigung der Zapfen d nicht bis
hinter den Absatz d" in die Gabel c eingedrückt'worden
ist.
Claims (1)
- Patent-Ansprüch:Eine Nadelsicherung für Schmuckgegenstände, bei welcher eine mit federnden Schenkeln versehene Nadelgabel c durch eine Feder f an einer willkürlichen Bewegung verhindert wird, während ein Sicherheitshaken d nach dem Anstecken der Nadelgabel sich durch das Zeug und zwischen die Nadelschenkel drückt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56120C true DE56120C (de) |
Family
ID=330602
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56120D Expired - Lifetime DE56120C (de) | Nadelsicherung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56120C (de) |
-
0
- DE DENDAT56120D patent/DE56120C/de not_active Expired - Lifetime
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