DE56074C - Klavierleuchter - Google Patents

Klavierleuchter

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DE56074C
DE56074C DENDAT56074D DE56074DA DE56074C DE 56074 C DE56074 C DE 56074C DE NDAT56074 D DENDAT56074 D DE NDAT56074D DE 56074D A DE56074D A DE 56074DA DE 56074 C DE56074 C DE 56074C
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Germany
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piano
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Application number
DENDAT56074D
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English (en)
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A. HECKL in Mannheim
Publication of DE56074C publication Critical patent/DE56074C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S13/00Non-electric lighting devices or systems employing a point-like light source; Non-electric lighting devices or systems employing a light source of unspecified shape
    • F21S13/12Devices intended to be free-standing, e.g. table lamp, floor lamp

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bekanntlich ist die jetzige Beleuchtung der Klavierinstrumente eine sehr mangelhafte, da das Licht gewöhnlich zu hoch fällt und nur die oberen Notenlinien beleuchtet, die unteren dagegen sind in der Regel im Schatten. Bei der Benutzung von Gaslicht hängt die Gaslampe gewöhnlich in der Mitte des Zimmers und meistentheils so hoch, dafs von einer genügenden Beleuchtung des Klaviers keine Rede sein kann. Diese Uebelsfände sollen durch vorliegende Erfindung beseitigt werden.
Die neue Erfindung betrifft einen Klavierleuchter, welcher eine solche Anordnung erhalten hat, dafs er während der Nichtbenutzung einem bisher gebräuchlichen, aus einer drehbaren horizontalen Stange hergestellten Halter gleicht, dagegen beim Gebrauch in eine solche Form gebracht wird, dafs das von ihm ausgehende Licht möglichst tief liegt und somit dem Spielenden reichliche Beleuchtung des Notenblattes gewährt. Ein solcher Halter nimmt daher während der Nichtbenutzung einen ebenso geringen Raum ein, wie die früher gebräuchlichen Halter.
Auf beiliegender Zeichnung wird die Erfindung durch die Fig. 1 bis 8 veranschaulicht, von welchen:
Fig. ι die das Licht haltende Vorrichtung oder den Halter und
Fig. ιa eine Verzierung an dem Klavier, in welchem der Halter drehbar gelagert ist, zeigt, während die
Fig. 2 bis 7 Einzelheiten des Halters und die -
Fig. 8 den mit der Kerze und einem Augenschoner ausgestatteten Halter in Verbindung mit einem Ständer verbildlichen.
Der neue Klavierleuchter besteht im wesentlichen aus drei Theilen, nämlich aus dem Halter A, dem Augenschoner B und dem die Beleuchtung herbeiführenden Material C (in der Zeichnung eine Kerze).
Der mit einer Klavierverzierung a, Fig. ia, bei al drehbar verbundene Halter A besteht im wesentlichen aus einer Hülse b, einer Stange c und einem Träger d, wie aus Fig. 2, 2a und 3 zu ersehen, wobei Fig. 2a einen Schnitt nach x-x der Fig. 2 zeigt und der Träger ohne Licht dargestellt ist. Die Stange c besitzt eine solche Dicke, dafs sie in der Hülse b zu gleiten vermag, und ist an ihrem hinteren Ende mit einem sich in eine Nuth b1 der Hülse erstreckenden Stift f1 versehen. Die Nuth geht annähernd von einem Ende der Hülse bis zum anderen Ende derselben, und hat eine solche Länge erhalten, dafs die Stange c vollständig in die Hülse b geschoben werden kann, welche dann mittelst einer Schraube e festgestellt wird. Die Stange c ist aus zwei mit einander durch einen Zapfen c1 drehbar verbundenen Theilen, einem hinteren f und einem vorderen g, zusammengesetzt. Der hintere, mit dem Stift f1 versehene Theil f besitzt eine solche Länge, dafs, nachdem die Stange c so weit herausgezogen ist, bis der Stift f1 an der vorderen Kante der Nuth b1 liegt, der vordere Theil g völlig aufserhalb der Hülse b liegt und dann um den Zapfen c1 gedreht werden kann, so dafs er die in Fig. 7 angedeutete Lage einnimmt. Der vordere Theil g der Stange c trägt einen Zapfen c", um welchen eine längliche Schleife d1 des Trägers d fafst. Aufserdem ist auf letzterem in der Nähe der Schleife dl ein Schrauben-
gewinde d" angebracht, um welches eine Mutter h greift. Ein mit dem Gewinde d" übereinstimmendes Schraubengewinde b" ist gleichfalls auf der. Hülse b in der Nähe der Stellschraube e vorgesehen, so dafs nach dem Einschieben der Stange c in die Hülse b und dem Festschrauben der Stellschraube e die Mutter h über das Gewinde b" gedreht werden kann und somit Hülse b, Stange c und Halter d ein festes Ganzes bilden, wie aus Fig. 2 zu ersehen. Der Träger d wird mit dem die Kerze C tragenden Kelch i verbunden (Fig. i); die Hülse b und der Träger d können mit Verzierungen versehen sein; zur Sicherung der Mutter h ist an dieser ein Kettchen h1 angebracht, deren freies Ende einen Bolzen h" trägt, welcher nach dem Drehen der Mutter h über das Gewinde b" in eine entsprechende Aussparung der Hülse b gesteckt wird.
Beim Gebrauch wird nach dem Lösen des Bolzens h", der Stellschraube e und der Mutter h die Stange c theilweise aus der Hülse b gezogen, die längliche Schleife άΛ um den Zapfen c" gedreht, bis der Träger d eine rechtwinklige oder annähernd rechtwinklige Lage zur Stange c einnimmt, und dann die Schleife d1 rückwärts geschoben (Fig. 4, 5 und 6). Hierauf steckt man den Bolzen h" des Kettchens /71 in die über die Stange c hinausragende Oeffnung der Schleife d\ zieht den vorderen Theil g der Stange c völlig aus der Hülse b und dreht denselben um Zapfen c1, Fig. 7. Auf diese Weise hat man einen Kerzenhalter hergestellt, welcher genügend tief hinabreicht, um hinreichendes Licht für den Spielenden zu liefern, und dessen in einander schiebbare Theile gleichwohl so starr mit einander verbunden sind, dafs ein Verschieben derselben während des Gebrauches nicht möglich ist.
Das Licht selbst wird vorzugsweise mittelst einer aus Stearin oder Paraffin hergestellten Kerze C erzeugt. Die Kerzen erhalten eine Länge von etwa 120 mm und eine Dicke von etwa 20 mm. Dieselben können nicht flackern, sondern müssen sehr ruhig brennen, da durch den Schoner B Zugluft, welche durch das Umwenden des Notenblattes entsteht, abge-, halten wird. Die Kerzen verbreiten beim Verbrennen keinen Geruch und sind nicht feuergefährlich, wie Petroleum.
Der vorstehend beschriebene Leuchter wird vorwiegend bei aufrecht stehenden Instrumenten benutzt. Der Leuchter kann jedoch auch mit einem Ständer verbunden werden, wie aus Fig. 8 zu ersehen, in welcher der Ständer mit D bezeichnet ist, um dann bei Flügeln, Tafelklavieren, Orgeln, ferner bei Lesepulten, Spiegeln u. dergl. Verwendung zu finden.
Der Halter selbst kann in verschiedenen Gröfsen und Formen hergestellt werden, je nach Bedürfnifs, und zwar aus allen Metallen, die sich zu seiner Herstellung eignen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein aus- und einschiebbarer Klavierleuchter, bestehend aus einer Hülse b und einer in derselben steckenden, aus drei durch Scharniere verbundenen Theilen f g und d zusammengesetzten Stange c, welche bei Benutzung des Leuchters so weit aus der Hülse gezogen wird, dafs nur Theil f darin bleibt und somit die Scharniere aufserhalb der letzteren zu liegen kommen, wodurch ermöglicht wird, dafs die Theile f g und d einen zweimal rechtwinklig oder nahezu rechtwinklig abgebogenen Kerzentüllenträger bilden, dessen Stellung durch Vorsteckbolzen oder dergleichen gesichert wird.
2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Klavierleuchters, bei welcher zur Sicherung der Theile in der eingeschobenen und ausgezogenen Lage ein an einem Kettchen /j1 sitzender Bolzen h" angeordnet ist, welcher einerseits die Verbindung zwischen den einzelnen Theilen des zusammengeschobenen Leuchters dadurch wahrt, dafs er in eine Aussparung der Hülse b gesteckt wird, und welcher andererseits die Starrheit des in die ausgezogene Lage gebrachten Leuchters dadurch sichert, dafs er in die Schleife dl des Tüllenträ'gers d gesteckt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT56074D Klavierleuchter Expired - Lifetime DE56074C (de)

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