DE560587C - Einrichtung zur Leistungsbegrenzung fuer Entnahme-Gegendruckturbinen - Google Patents

Einrichtung zur Leistungsbegrenzung fuer Entnahme-Gegendruckturbinen

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DE560587C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K7/00Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
    • F01K7/34Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of extraction or non-condensing type; Use of steam for feed-water heating
    • F01K7/345Control or safety-means particular thereto

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  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Leistungsbegrenzung für Entnahme-Gegendruckturbinen Die Entnahme-Gegendruckturbinen werden fast ausnahmslos so bemessen, daß der Niederdruckteil für eine größere. Dampfmenge ausgeführt ist, als für Vollast und höchste Entnahme benötigt wird. Im elektrischen Parallelbetrieb erhält die G.egendruckturbine zwei Druckregler, von denen der eine den Entnahmedruck und der zweite den Gegendruck entsprechend dem Dampfbedarf gleichbleibend hält. Bei Dampfspitzen kommt es nun vor, daß außer der größten Entnahmedampfmenge gleichzeitig auch eine größere Gegendruckdampfmenge erforderlich wird, wodurch die Leistung erheblich über die Vollbelastung des Stromerzeugers steigt. Die Überlastung des letzteren kann aber auch herbeigeführt werden, wenn der Frischdampfdruck steigt oder der Entnahme- oder Gegendruck absinkt. Sobald nun aus irgendeiner der vorgenannten Ursachen eine Überbelastung des Stromerzeugers stattfindet, schaltet der Maximalschalter den Stromerzeuger vom Netz ab, wodurch unliebsame Betriebsstörungen verursacht werden.
  • Erfindungsgemäß wird dieser Übelstand dadurch beseitigt, daß abhängig vom 'Hub der einen Ventilgruppe der Hub der zweiten Ventilgruppe mittels eines Gestänges und Anschlages so begrenzt wird, daß eine überlastung des Stromerzeugers nicht eintreten kann.' Soll bei erhöhtem Dampfbedarf gedrosselter Frischdampf in die Entnahmeleitung zugeführt werden, dann wird abhängig von dem Hub der Niederdr uckventile der Hub der Hochdruckventile begrenzt. Wird _ bei Mehrdampfbedarf gedrosselter Frischdampf in die Gegendruckleitung zugesetzt, dann wird abhängig vom Hub der Hochdruckventile der Hub der Niederdruckventile begrenzt.
  • Erfolgt die Überlastung des Stromerzeugers durch Druckänderung in der Entnahme-oder Gegendruckleitung, dann läßt sich die Leistungsbegrenzung in bekannter Weise leicht durch Anbringung von zusätzlichen Grenzimpulsen an den: Druckreglern vermeiden. Bei steigendem Frischdampfdruck ist es bekannt, die Leistung dadurch zu begrenzen; daß ein Druckregler, abhängig vom Frischdampfdruck, den Hub des Dampfeintrittsventils begrenzt. Bei der vorliegenden Erfindung ist es einfacher und wirtschaftlicher, wenn zur Leistungsbegrenzung bei steigendem Frischdampfdruck das Gestänge außer von der einen Ventilgruppe auch noch von einem vom Frischdampfdruck abhängigen Druckregler beeinflußt wird.
  • In Abb. r soll an Hand einer schematischen Darstellung der Vorgang näher erläutert werden. Wegen des ,elektrischen Parallelbetriebes bleibt der Geschwindigkeitsregler a außer Wirksamkeit. Die Hochdruckv entile b werden von dem Entnahmedruckregler c beeinflußt, während die Niederdruckventile d von dem Gegendruckregler e verstellt werden. An der Stange f der Niederdruckventile ist der doppelarmige Hebel g angelenkt, der im Punkt /t einen festen Drehpunkt hat. Bei einer gleichbleibenden Gegendruckdampfmenge kann nun zur Vermeidung der Überlastung nur eine bestimmte Hochdruckdampfmenge zugeführt werden, die dadurch begrenzt wird, daß der feste Anschlag i am Gestänge k der Hochdruckregelung gegen das überragende Ende des zweiarmigen Hebels & anschlägt.
  • Die vorbeschriebene Ausführung nach Abb. i zeigt die Begrenzung des Hubes der Hochdruckventile in Abhängigkeit vom Hub der Niederdruckventile, wobei der Gegendruckregler in seiner Verstellkraft den Entnahmedruckregler überwiegt und gedrosselter Frischdampf in die Entnahmeleitung zugesetzt werden muß.
  • Die schematische Ausführung nach Abb. 2 gibt die Begrenzung des Hubes der Niederdruckventile d durch den Hub der Hochdruckventile b wieder. In diesem Falle ist der zweiarmige Hebel g am Gestänge l d-er Hochdruckventile drehbar angelenkt und der feste Anschlag i an der Stange/ der Niederdruckventile befestigt. Der Entnahmedruckregler überwiegt in seiner Verstellkraft den Gegendruckregler, und gedrosselter Frischdampf muß in die Gegendruckleitung zugesetzt werden.
  • In Abb.3 ist schematisch die Leistungsbegrenzung dargestellt, bei der außer der Begrenzung des Hubes der Hochdruckventile b in Abhängigkeit vom Hub der Niederdruckventile d auch noch eine Beeinflussung der Hubbegrenzung durch einen Frischdampf-Grenzimpulsdruckregler k 'stattfindet. An Stelle des festen Drehpunktes lt nach Abb. i tritt in diesem Fall der Grenzimpulsdruckregler h, der bei steigendem Frischdampfdruck den Hub der Frischdampfventile L zusätzlich vermindert. Hierbei überwiegen Frischdampf-und Gegendruckregler in ihrer Verstelllkraft den Entnahmedruckregler. An Stelle eines Grenzimpulsdruckreglers in Abhängigkeit vom Frischdampfdruck können auch deren zwei, beispielsweise, in Abhängigkeit vom Frischdampfdruck und Gegendruck, angelenkt werden. Sinngemäß kann diese Leistungsbegrenzung auch für Entnahme-Gegendruckturbinen mit zwei gesteuerten Anzapfsbellen Anwendung finden.

Claims (2)

  1. PATEN TANSrlzijclll,: i. Einrichtung zur Leistungsbegrenzung für Entnahme-Gegendruckturbinen, deren Stromerzeuger elektrisch parallel zu anderen Stromerzeugern läuft, dadurch gekennzeichnet, daß abhängig vom Hub der Niederdruckventile (d) der Hub der Hochdruckventile (b) - oder umgekehrt -mittels eines Gestänges (g) und Anschlages (l) begrenzt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß außer der Abhängigkeit vom Ventilhub ein Grenzimpulsdruckregler das Gestänge (g) für die Hubbegrenzung beeinflußt.
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