DE560147C - Sicherheitsvorrichtung gegen Verklemmungen beim Betrieb von Blockstrippern - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung gegen Verklemmungen beim Betrieb von Blockstrippern

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DE560147C
DE560147C DEG78904D DEG0078904D DE560147C DE 560147 C DE560147 C DE 560147C DE G78904 D DEG78904 D DE G78904D DE G0078904 D DEG0078904 D DE G0078904D DE 560147 C DE560147 C DE 560147C
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DE
Germany
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shaft
screw
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sleeve
safety
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Expired
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DEG78904D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D29/00Removing castings from moulds, not restricted to casting processes covered by a single main group; Removing cores; Handling ingots
    • B22D29/04Handling or stripping castings or ingots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
29. SEPTEMBER 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31 c GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Mai 1930 ab
Die Erfindung, betrifft eine Sicherheitsvorrichtung an Blockstrippern, durch welche es ermöglicht wird, die Antriebswelle für die Betätigung" der Hubbewegungen der verschiebbaren Teile am Stripperkopf selbsttätig zu entkuppeln, falls der Kranführer ein rechtzeitiges Abstellen des Antriebsmotors für diese Bewegung vergißt. **
B*lockstripper müssen vor allem betriebssicher sein, da die reibungslose Arbeit oft ganzer Hüttenanlagen von der raschen Tätigkeit und dauernden Betriebsbereitschaft der Blockstripper abhängt. Die Erfindung bezweckt daher die Verbesserung der Betriebssicherheit solcher Blockstripper und erreicht dies durch eine Sicherheitsvorrichtung, deren Einzelteile sehr einfach und leicht auswechselbar sind und ein Verklemmen der beweglichen Teile des Stripperkopfes auf alle Fälle vermeiden lassen.
Zur Erreichung dieses Zweckes bedient sich die Erfindung der an sich bekannten Mittel einer Sicherheitsstange, die auf eine Kupplung so einwirkt, daß sie dieselbe kurz vor Einnahme einer gefährdeten Stellung löst, sowie eines Verbindungs- oder Befestigungsstiftes, der bei Verklemmungsgefahr abgeschert wird.
,In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar bedeuten:
Abb. r einen Schnitt durch den Stripperkopf, dessen Greiferarme gerade in Eingriff mit der Kokille stehen und dessen Druckstempel und zugehörigen mechanischen Teile die Stellung bei Beginn des Strippens einnehmen,
Abb. 2 einen Schnitt gemäß 2-2 in Abb. 1, Abb. 3 einen Schnitt gemäß 3-3 in Abb. 1.
Der dargestellte Stripperkopf erhält seinen Antrieb durch die Welle 48. Diese dreht eine Schraube 42, welche in ihrem oberen Teil mit einem rechtsgängigen Gewinde 43 für den Eingriff mit dem entsprechenden Gewinde der Buchse 16 versehen ist, die im Gehäuse des ,Stripperkopfes sitzt. An ihrem unteren Teil besitzt die Schraube ein linksgängiges Gewinde 44 zum Eingriff mit dem entsprechenden Gewinde eines zylindrischen Blockes 23. Jedes der beiden Gewinde dehnt sich ungefahr über die halbe Länge der Schraube aus. Der Block 23 nun wird durch die Drehung der Schraube bewegt und kommt dabei mit seitlich an ihm angeordneten Gleitkurven mit Bolzen in Berührung, die durch entsprechende Öffnungen in der Seitenwandung des Gehäuses gesteckt sind. Werden diese Bolzen durch die Aufwärtsbewegung des
Blockes 23 nach außen gedrückt, so stoßen sie an Anschläge auf den Greiferarmen und bringen diese zum Öffnen.
Das obere Ende der Schraube ist mit einem dünneren vierkantigen Ende 45 versehen, über welches das untere Ende einer zylindrischen Muffe 46 gepaßt ist. Die viereckige Öffnung in der Muffe erstreckt sich nach oben ungefähr über zwei Drittel der Muffenlänge und endet dann in einer runden Bohrung 47, welche sich nach oben bis zum Ende der Muffe erstreckt. Der Durchmesser dieser runden Bohrung ist etwas größer als der der viereckigen.
1S Eine Vierkantwelle 48 reicht mit ihrem unteren Ende normalerweise so in die vierkantige Öffnung der Muffe 46, daß sie auf dem oberen vierkantigen Ende 45 der Schraube 42 aufsitzt, wo sie in ihrer Stellung vermittels eines elastischen oder aus ver-# gleichsweise weichem Metall gefertigten Stiftes 49, der quer durch sie und die Muffe 46 reicht, befestigt ist, damit sie sich mit der Schraube 42 dreht. Eine Sicherheitsstange 50 ist in einer zentralen Öffnung 51, die ganz durch die Schraube 42 geht, angeordnet, so daß bei offener Greiferstelhing das untere Ende dieser Stange auf dem Boden 35 des zylindrischen Blockes 23 ruht und das obere Ende sich an einer Stelle knapp unter dem unteren Ende der Vierkantwelle 48 befindet. Um Staub und Schmutz vom oberen Ende der Buchse 16 abzuhalten, ist eine zylindrische Hülse 52 vorgesehen, welche aus zwei miteinander verbolzten Hälften besteht. Der obere Hals dieser Hülse ist a^s ringförmiger Flansch 53 ausgebildet, in welchem eine mit einem Flansch 55 versehene Buchse 54 sitzt, die die Vierkantwelle 48 so umfaßt, daß diese in ihr in der Längsrichtung gleiten kann, sie aber bei der Drehung mitnimmt. Der untere Teil der Hülse ist mit einem ringförmigen Flansch 56 versehen, welcher auf der oberen Kante der Buchse 16 ruht, während der untere Rand der Hülse sich innerhalb der Buchse befindet, wodurch sie sicher in ihrer Stellung gehalten wird.
Soll nun der Stripperkopf bzw. die Greifer und der Druckstempel außer Eingriff mit der Kokille und dem Gußblock gebracht werden, dann wird durch einen auf dem Stripperkran' angebrachten Motor die Vierkantwelle 48 derart gedreht, daß die Schraube 42 den Führungsblock 23 mit der Druckstange 36 mit nach oben bewegt.
Wenn der Kranführer das Ausschalten des Motors vergißt und die Aufwärtsbewegung der Teile in dem Stripperkopf fortgesetzt wird, so kommt die Sicherheitsstange 50 in Berührung mit dem Ende der vierkantigen Welle 48 und drückt sie unter Abscherung des Stiftes 49 nach oben, bis ihr unteres Ende aus der Vierkantbohrung in die kreisförmige Bohrung der Muffe 46 rutscht. Dadurch kann sich die Welle 48 weiterdrehen, ohne ihre Bewegung auf die Schraube zu übertragen.
Die Verschiebbarkeit der Welle 48 ist dadurch geschaffen, weil sie in ihrem Antriebsrad auf den Kran, welches vom Motor bewegt wird, verschiebbar angeordnet ist.
Diese Vorrichtung sichert die selbsttätige Entkupplung des Antriebes von der Schraube, ehe der zylindrische Block 23 gegen die Unterseite der Flansche der Buchse 16 anschlagen und ein Verklemmen der verschiedenen Teile des Stripperkopfes entstehen könnte, wie dies gewöhnlich bei allen bekannten Strippervorrichtungen geschieht.
Falls die Sicherheitsvorrichtung in Wirksamkeit getreten ist, kann die Schutzhülse 52 rasch entfernt, der abgescherte Stift 49 herausgenommen, die Vierkantwelle gedreht und wieder in die Vierkantöftnung der Muffe eingesetzt und durch einen anderen Stift befestigt werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Sicherheitsvorrichtung gegen Verklemmungen beim Betrieb von Blockstrippern, deren Greifer durch eine Schraubenspindel bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in einer zentralen Bohrung der einen Führungsblock (23) bewegenden Schraube (42) eine Sicherheitsstange (50) angeordnet ist, die mit ihrem unteren Ende auf dem Boden (35) des Führungsblockes aufliegt und mit ihrem oberen Ende beim Überschreiten einer bestimmten oberen Stellung des Führungsblockes (23) gegen eine Welle (48) anstößt, welche die Schraube (42) unter Vermittlung einer lösbaren Kupplung antreibt und dabei die Entkupplung der Welle (48) bewirkt.
  2. 2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung aus einer Muffe (46) besteht, welche die Enden der Schraube (42) und der vierkantigen Welle (48) umschließt und über den größeren Teil ihrer Länge mit einer Vierkantbohrung versehen ist, während sie oben eine kurze erweiterte ringförmige Bohrung aufweist, in welche das Ende der Welle (48) bei der Entkupplung gleitet.
  3. 3. Sicherheitsvorrichtung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Muffe (46) ein auch durch die Welle (48) führender Sicherheitsstift (49) gesteckt ist, welcher, wenn der
    Block (23) eine bestimmte obere Stellung überschreitet, durch die Wirkung der Sicherheitsstange (50) abgeschert wird, wodurch die Welle (48) von der Schraube (42) entkuppelt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach vorstehenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch eine Schutzhülse (52) mit einem zylindrischen oberen Hals (53), in welchem drehbar eine mit einem Flansch (55) versehene Buchse (54) sitzt, die die Vierkantwelle (48) so umfaßt, daß diese in ihr in der Längsrichtung gleiten kann, sie aber bei der Drehung mitnimmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG78904D 1930-05-01 1930-05-01 Sicherheitsvorrichtung gegen Verklemmungen beim Betrieb von Blockstrippern Expired DE560147C (de)

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