DE55904C - Apparat zum selbsttätigen Verkauf verschiedener, nach Wahl zu entnehmender Gegenstände. (2 - Google Patents

Apparat zum selbsttätigen Verkauf verschiedener, nach Wahl zu entnehmender Gegenstände. (2

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DE55904C
DE55904C DENDAT55904D DE55904DA DE55904C DE 55904 C DE55904 C DE 55904C DE NDAT55904 D DENDAT55904 D DE NDAT55904D DE 55904D A DE55904D A DE 55904DA DE 55904 C DE55904 C DE 55904C
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Germany
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drum
compartment
coin
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DENDAT55904D
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English (en)
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J. A. SOETJE & CO. in Hamburg, Kl. Bäckerstr. 33
Publication of DE55904C publication Critical patent/DE55904C/de
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/46Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports
    • G07F11/50Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports the storage containers or supports being rotatably mounted
    • G07F11/52Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports the storage containers or supports being rotatably mounted about horizontal axes

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT;
KLASSE 44: Kurzwaaren.
In dem unter No. 49268 geschützten Apparat zum selbstthätigen Verkauf von Gegenständen ist das Wesentliche eine frei in einem Gehäuse drehbare Fächertrommel, welche in den einzelnen Fächern die zu verkaufenden Gegenstände enthält und welche mit einem beliebigen Fach vor die im Gehäuse angebrachte Thür gedreht werden kann, um nach Einwurf des geprüften Geldstückes den in dem betreffenden, vor die Thür gedrehten Fach befindlichen Gegenstand auszuliefern.
Die gegenwärtige Aenderung besteht darin, dafs die Thür fortfällt und an deren Stelle eine freie Austrittsöffnung ircT Gehäuse verwandt wird, während die Freigabe des zu kaufenden Gegenstandes dadurch erfolgt, dafs durch das Geldstück ein Schieber oder Stift festgestellt wird, welcher ohne Einwurf des Geldstückes sich im Umfange der Trommel vor das betreffende Fach legen und den Gegenstand in der Trommel zurückhalten würde.
Die Erfindung ist in beiliegender Zeichnung erläutert. Fig. 1 ist Seitenansicht im Schnitt, Fig. 2 Ansicht von hinten, theilweise im Schnitt, Fig. 3 Grundrifs im Schnitt. Fig. 4 zeigt den unteren Theil des Apparates mit dem durch das Geldstück festgestellten Schieber eines Faches bei Ablieferung eines Gegenstandes.
Es ist A die frei drehbare Trommel mit den radialen Fächern f zur Aufnahme der zu verkaufenden Gegenstände. Das Gehäuse hat statt der Thür eine unten freie Oeffnung E zur Auslieferung der gekauften Gegenstände. Die in die Fächer f eingelegten Gegenstände werden durch Schieber oder Stifte s gegen Herausfallen gehalten, welche, wie Fig. 1 unten zeigt, aufserhalb der Gegenstände in jedes Fach eintreten. Diese Schieber oder Stifte s sind in der hinteren. Trommelwand w und in einer weiteren hinterhalb der Wand w an der Trommel befestigten ringförmigen Wand ivx gelagert. Die Stifte sind nach hinten verschiebbar, werden aber doch durch Federn \, welche zwischen w1 und je einem Bundj-- angebracht sind, nach vorn gedrückt. In vorgeschobener •Stellung legt sich der Stift vor den Gegenstand seines Faches und hindert denselben am Herausfallen, während im zurückgezogenen Zustande der Gegenstand bei E herausfällt, sobald das Trommelfach bis an die Oeffnung gedreht wird. Beim Drehen der Trommel stofsen die Bundey der Stifte an die schrauben^ förmige Leiste D und werden dadurch nach hinten verschoben in der Weise, dafs jedes Fach f, welches in der höchsten Stellung, also unterhalb ο anlangt, ganz frei von dem zugehörigen Stift s wird. Wird nun ein Geldstück ρ eingeworfen und die Trommel weiter gedreht, so kehren die Stifte allmälig beim Ablauf von der Curve D wieder in die Fächer f zurück; bei dem Fach, hinter welchem das Geldstück sich befindet, ist dies aber nicht möglich, da das Geldstück p, wie Fig. 4 zeigt,
sich dem Stift in den Weg stellt und denselben festhält.
Der Apparat wirkt nun in der Weise, dafs, nachdem der Käufer durch die vordere Glasscheibe c hindurch einen Gegenstand gewählt hat, er die Trommel so dreht, dafs das den Gegenstand enthaltende Fach / nach oben unter die Einlaufrinne ο für das Geldstück gelangt. In dieser Stellung läfst der Käufer die Trommel stehen, bis das Geldstück eingeworfen ist. Das Geldstück fällt aus der Einlaufrinne ο in einen ringförmigen Raum h der hinteren Trommelwand, welcher Raum durch Fä'cherwände i in eine gleiche Zahl von Fächern eingetheilt ist, wie die Trommel. Diese Fächer sind in Fig. 2 und 3 erkennbar und mit r bezeichnet. In diesem Fach r bleibt das eingeworfene Geldstück liegen, indem es beim Weiterbewegen der Trommel, wie vorher beschrieben, festgeklemmt wird, durch den zum entsprechenden Fach gehörigen Schieber s. Bei E angelangt, fällt der gekaufte Gegenstand aus dem Apparat heraus.
Um die festgeklemmten Geldstücke zu sammeln, sobald die. Trommel neu gefüllt werden soll, kann man eine zweite Schiene T benutzen, welche im unteren Theil des Apparates angebracht ist und gehoben werden kann. Diese Schiene ist gleichfalls krummlinig gestaltet und löst die Schieber s beim Drehen der Trommel aus, so dafs die Geldstücke unten herausfallen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An dem in No. 49268 geschützten Apparat zum selbstthätigen Verkauf verschiedener, nach Wahl zu entnehmender Gegenstände an Stelleder gesperrten Thür zur Freigabe des gekauften Gegenstandes aus dem gekauften Fache (f) die Anwendung von Stiften (sj, welche bei Drehung der Trommel durch eine Curve D aus der Trommel herausgeschoben werden, durch Einwurf eines Geldstückes in die hinter dem Trommelfach (f) angebrachte Abtheilung (r) aber an der Rückkehr in das Fach gehindert werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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