DE55871C - Achsbüchse für Lenkachsen - Google Patents

Achsbüchse für Lenkachsen

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Publication number
DE55871C
DE55871C DENDAT55871D DE55871DA DE55871C DE 55871 C DE55871 C DE 55871C DE NDAT55871 D DENDAT55871 D DE NDAT55871D DE 55871D A DE55871D A DE 55871DA DE 55871 C DE55871 C DE 55871C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axle
axis
carriage
roller
pin
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT55871D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. WILKINSON in London
Publication of DE55871C publication Critical patent/DE55871C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F15/00Axle-boxes
    • B61F15/12Axle-boxes with roller, needle, or ball bearings
    • B61F15/16Axle-boxes with roller, needle, or ball bearings the axle being slidable or tiltable in the bearings
    • B61F15/18Axle-boxes with roller, needle, or ball bearings the axle being slidable or tiltable in the bearings and having springs opposing such movements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)

Description

KAISERLICHES ///
PATENTAMT
KLASSE 2O: Eisenbahnbetrieb.
In dem Achsbüchsenkörper A (Fig. 1 und 2), welcher an den Seiten mit Ansätzen B zur Aufnahme der Federn versehen ist, befindet sich ein rahmenartiger Trageblock E, der nach jeder Seite hin etwas Spielraum hat und in seiner unteren Hälfte mit einer Durchbohrung zur Aufnahme der Wagenachse F versehen ist. In einer Aushöhlung der oberen Hälfte des Trageblöckes E ist eine Walze oder Rolle D drehbar auf einem Stift C angeordnet,, und die durch die Wandung des Trageblockes hervorstehenden Enden dieses Stiftes C können sich in Schlitzen cc1, welche sich an der Vorder- und Rückseite des Büchsenkörpers befinden, in horizontaler Richtung bewegen.
Die Rolle D liegt direct auf der Wagenachse auf, und es wird so das Gewicht oder der Druck des Wagens durch die Federn auf die Ansätze B und den Achsbüchsenkörper A und dann durch den Stift C und die Rolle D auf die Wagenachse F übertragen, auf welcher die Wagenräder fest angebracht sind. Die Schlitze c cJ des Büchsenkörpers, in welchen die Enden des Stiftes C ihre horizontale Bewegung ausführen, sind durch Platten verschlossen, wodurch eine Längsverschiebung des Stiftes C vermieden wird. Die Enden des Stiftes C können frei in den Schlitzen rollen, ebenso kann sich auch die Rolle D frei auf dem Stift C drehen.
Die seitliche Bewegung des Trageblockes E innerhalb des Achsbüchsenkörpers A, sowie der Achse F, der Rolle D und des Stiftes C wird durch zwei Federn G beeinflufst, derart, dafs die von beiden Seiten auf die Achse pressenden Federn bestrebt sind, die Achse in der Mittellage zu erhalten, und eine Ablenkung der Achse aus dieser Mittellage ermöglicht wird, sobald der Wagen Curven befährt oder angezogen wird.
In den vier unteren Ecken des Achsbüchsenkörpers sind Lager angebracht, von denen je zwei und zwei eine Walze J bezw. die Achse i dieser Welle tragen. Sobald nun der Trageblock E am Ende einer seitlichen Bewegung anlangt, wird auch die Achse F durch die Rollen J J an weiterer Ablenkung gehindert.
Die Bodenplatte des Achsbüchsenkörpers enthält eine Vertiefung K, welche mit Schmieröl gefüllt wird und in welcher sich ein aus Kork oder anderem in OeI schwimmenden Material gefertigter Cylinder befindet, der durch die Drehung der Achse ebenfalls in Drehung versetzt wird und das ihm anhaftende OeI auf die Achse F überträgt; diese theilt das OeI der auf ihr ruhenden und sich mit ihr drehenden Walze D mit, von deren Oberfläche es durch Bohrungen auf den Stift C übergeführt wird. Es wird so eine vollkommen gleichmäfsige und selbsttätige Oelung aller drehenden Theile herbeigeführt, bei sparsamstem Oelverbrauch.
Die Vortheile, welche man durch Anwendung dieser neuen Achsbüchse erzielt, sind hauptsächlich folgende:
Bei Fahrzeugen, welche durch äufsere Kraft fortbewegt werden, wie z.B. durchThiere, Kabel, Lokomotiven etc., ist derObertheil fähig, eine gewisse Vorwärts- und Rückwärtsbewegung, unabhängig von den Achsen oder Rädern, auszuführen. Es wird so die Kraft getheilt und die zum Anziehen eines Wagens noth-
wendige Kraft braucht geringer zu sein, als wenn gewöhnliche Achsbüchsen verwendet werden.
Wenn die bewegende Kraft direct an die Achsen oder die Räder angreift, wie es bei Lokomotiven der Fall ist, so wird derselbe Vortheil erzielt, nur in umgekehrter Weise.
Wenn Curven befahren werden, so sind die, Achsen befähigt, eine radiale Stellung gemäfs der betreffenden Curve einzunehmen und so infolge Verminderung der Reibung der Räder gegen die Schienen oder gegen das Pflaster die Fortbewegung zu erleichtern; überhaupt wird durch die Combination der Rolle oder Walze D und der Federn G mit der Hauptachse eine möglichst grofse Verminderung der Reibung herbeigeführt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Achsbuchsen: die Lagerung der Achse in einem von einer seitlich verschiebbaren Welle (C) getragenen und durch seitliche elastische Polster (G) in der Mittelstellung gehaltenen Block ((E1;, wobei die Welle (C) den vom Wagen auf sie ausgeübten Druck durch Vermittelung einer auf ihr angeordneten Rolle (D) auf die Achse (F) überträgt, während seitlich der Wagenachse (F) angebrachte Rollen (J) ' die Seitenbewegung des Trageblockes (E) dadurch begrenzen, dafs die Wagenachse (F) direct an ihnen Anlage findet und sie so den bis dahin auf den Block (E) ausgeübten Seitendruck aufnehmen, zum Zwecke der Herstellung einer Antifrictionslagerung und Ermöglichung der Achsenschrägstellung.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT55871D Achsbüchse für Lenkachsen Expired - Lifetime DE55871C (de)

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