DE558648C - Befestigung von Rohren in Rohrwaenden durch Verschweissen des Rohres mit einer die Bohrung der Rohrwand umgebenden Ringleiste - Google Patents

Befestigung von Rohren in Rohrwaenden durch Verschweissen des Rohres mit einer die Bohrung der Rohrwand umgebenden Ringleiste

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DE558648C
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Germany
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pipe
welding
bore
pipes
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Expired
Application number
DE1930558648D
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English (en)
Inventor
Charles W Gordon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schmidtsche Heissdampf GmbH
Original Assignee
Schmidtsche Heissdampf GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G3/00Steam superheaters characterised by constructional features; Details or component parts thereof
    • F22G3/009Connecting or sealing of superheater or reheater tubes with collectors or distributors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft die Befestigung von Rohren in Rohrwänden unter Verschweißung des Rohres mit einer die Bohrung der Rohrwand umgebenden Ringleiste. Die Ringleiste liegt auf der der Rohrmündung abgekehrten Seite der Rohrwand, und die Erfindung besteht darin, daß mit dem Rande der sich nach außen verjüngenden Ringleiste der vorstehende Rand einer bundartigen Verstärkung des Rohres verschweißt ist, die mit Bezug auf eine am Rohrende vorgesehene Anlagefläche, z. B. Kegelfläche, in der Weise angeordnet ist, daß der Rand sich gegen die Ringleiste legt, wenn die Anlagefläche des Rohres durch die zur Befestigung des Rohres dienenden Schrauben gegen die zugehörige Sitzfläche, ζ. B. Kegelfläche, in der Bohrung der Rohrwand gedrückt wird. Durch die Erfindung wird eine leicht lösbare Rohrbefestigung geschaffen, die infolge der Dichtschweißung während des Betriebes gut dicht hält und auch für höchste Dampfdrücke geeignet ist, aber im Bedarfsfalle ein Auswechseln eines Rohres nicht wesentlich erschwert, weil die Verschweißung leicht zugänglich bleibt und jederzeit in einfacher Weise z. B. durch Abfeilen gelöst werden kann. Sie unterscheidet sich dadurch grundsätzlich von den bekannten Rohrbefestigungen, bei denen die Ringleiste auf derselben Seite der Rohrwand liegt wie die Mündung des in die Bohrung eingesetzten Rohres und das Verschweißen mit dem aus der Bohrung vorstehenden Rohrende erfolgt, so daß die Schweißnaht von außen nicht zugänglich ist.
Es sei noch erwähnt, daß eine Verankerung der Rohre eines Rauchgasvorwärmers mit ihren Sammelkästen bekannt ist, bei der eine Ringleiste auf der Außenseite des Sammelkastens, also auf derjenigen Seite des Kastens liegt, von der aus das Rohr eingesetzt ist. Die Verankerung des Rohres erfolgt durch Einlagen, welche in eine von der Ringleiste umschlossene hinterdrehte Nut eingetrieben werden. Ein Verschweißen des Rohres mit der Ringleiste findet nicht statt. Für den Erfindungszweck ist diese bekannte Verankerung der Rohre nicht geeignet, weil ein Dichthalten, insbesondere gegen hohe Dampfdrücke, nicht gewährleistet ist.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Charles W. Gordon in Pleasantville, V. St. A.
Auf der Zeichnung ist der Erfindüngsgegenstand beispielsweise dargestellt. Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch einen Teil eines Überhitzersammeikastens mit den gemäß der Erfindung ausgeführten Rohranschlüssen. Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Linie H-II der Fig. i. Die Fig. 3 bis 5 zeigen abgeänderte Ausführungsformen des neuen Rohranschlusses im Schnitt durch die Mittelebene »o des Rohres.
Die Wand 1 des Dampfsammeikastens ist mit Bohrungen 2 versehen, deren Wandung im äußeren Teil eine kegelfömige Sitzfläche 3 bildet. Am äußeren Ende ist die Bohrung von einer sich nach außen verjüngenden, im Querschnitt dreieckförmigen Ringleiste 4 umgeben. Diese Ringleiste wird zweckmäßig in der Weise gebildet, daß man die Außenfläche der Wand 1 durch Fräsen bearbeitet und daao bei die Leisten stehenläßt. Gegen die Sitzfläche 3 legt sich die kegelförmige Außenfläche 5' einer Verstärkung 5, die am unteren -Ende des Rohres 6 vorgesehen ist. Am oberen Ende besitzt die Verstärkung 5 einen vor- »5 stehenden zugeschärften Rand 7, der sich dicht an die Ringleiste 4 anlegt, wenn die Verstärkung 5 gegen die Sitzfläche 3 der Bohrung 2 gepreßt wird. Das Anpressen erfolgt bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel in bekannter Weise durch Druckbügel und Druckschrauben. Die Druckbügel 8 legen sich gegen Ringe 9, die sich mit ihren unteren abgerundeten Enden gegen eine Auskehlung der Verstärkung 5 des Rohres 6 stützen. Die Bügel 8 werden durch Muttern 10 festgezogen, die auf den in die Rohrwandung ι eingeschraubten Stiftschrauben 11 sitzen und unter Vermittlung von Zwischenscheiben 12 auf die Bügel 8 einwirken. Um eine vollkommen zuverlässige Abdichtung des beschriebenen Rohranschlusses zu erzielen, werden der Rand 7 der Verstärkung 5 und die Ringleiste 4 an ihren Außenkanten miteinander verschweißt, beispielsweise mittels Schweißbrenners, so daß eine ringsum laufende Schweißnaht 13 entsteht, die von außen leicht zugänglich ist. Fig. 1 zeigt bei dem linken Rohr die Teile vor der Verschweißung und bei dem rechten Rohr nach durchgeführter Verschweißung.
Bei dem Ausführungsbeispiel .nach Fig. 3 ist keine kegelförmige Sitzfläche für die Verstärkung S des Rohrendes in der Bohrung 2 der Rohrwand vorgesehen. Die Bohrung 2 ist stufenförmig abgesetzt, und die Verstärkung 5 stützt sich mit einer ebenen Endfläche gegen eine ebene Fläche der Bohrung. An der Ausbildung der Ringleiste 4 und des Randes 7 der Verstärkung 5 ist nichts geändert.
Für den Fall, daß der Baustoff der Rohrwand ι zum Verschweißen schlecht oder gar nicht geeignet ist, wird die Ringleiste 4 an einem Stopfen 14 vorgesehen, der in der Rohrwand befestigt, z. B. eingeschraubt ist. Dieser Stopfen enthält dann auch die Bohrung 2 für das Rohr 6.
Unter Umständen kann es erwünscht sein, daß die Befestigungsmittel nicht in der Nähe des zum Verschweißen dienenden Randes 7 am Rohr 6 angreifen. Fig. 5 zeigt einen besonderen Ansatz 15, gegen den sich der Druckbügel 8 unter Vermittlung eines zwischengeschalteten Ringes 16 legt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Befestigung von Rohren in Rohrwänden durch Verschweißen des Rohres mit einer die Bohrung der Rohrwand umgebenden Ringleiste, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Rande der sich nach außen verjüngenden Ringleiste (4) der Rohrwand der vorstehende Rand (7) einer bundartigen Verstärkung (5) des Rohres verschweißt ist, die mit Bezug auf eine am Rohrende vorgesehene Anlagefläche, z. B. Kegelfläche (5'), in der Weise angeordnet ist, daß der Rand (7) sich gegen die Ringleiste (4) legt, wenn die Anlagefläche (5') des Rohres durch die zur Befestigung des Rohres dienenden Schrauben gegen die zugehörige Sitzfläche, z. B. Kegelfläche (3), in der Bohrung der Rohrwand gedrückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930558648D 1929-07-10 1930-02-04 Befestigung von Rohren in Rohrwaenden durch Verschweissen des Rohres mit einer die Bohrung der Rohrwand umgebenden Ringleiste Expired DE558648C (de)

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